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Volumio: Raspberry Pi als Audio-Zentrale und AirPlay-Empfänger

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54 Kommentare 54

Seit dem Verkaufsstart des Raspberry Pi B+ vergeht fast kein Wochenende, in dessen Verlauf wir nicht an irgendeinem Raspberry-Projekt feilen. Oma hat inzwischen ihren 1-Knopf-Hörbuchplayer zu Hause (und täglich im Einsatz), unter dem Fernseher kümmert sich ein Raspberry Pi um die dauerhafte Verbindung mit dem Plex-Medienserver. Langzeitprojekt wie die Domoticz-Installation und der Stromverbrauchsmesser emon werden regelmäßig optimiert und befriedigen die Frickler in uns.

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Nicht zuletzt das im Januar vorgestellte ionas-Projekt und der Verkaufsstart des Raspberry Pi 2 – ifun.de berichtete – haben uns in den vergangenen Wochen wieder einen genaueren Blick auf die im Netz verfügbaren Software-Lösungen für den 30€-Rechner werfen lassen. Vielleicht erinnert ihr euch an den Hinweis auf die Gamebox AirPlay-Station.

Heute haben wir die Audio-Zentrale Volumio ausprobiert und können den Test des Open Source-Projektes ans Herz legen.

Raspberry Pi-Besitzer, die noch eine freie Micro-SD-Karte ihr Eigenen nennen, können Volumio hier aus dem Netz laden und mit Helfern wie dem PiBaker in wenigen Minuten auf ihren Raspberry-Kisten installieren. Wurde das System anschließend neu gestartet, bietet euch Volumio eine Audio-Zentrale, die übersichtlicher, stabiler, kraftvoller und schöner als die PiMusicBox (der de facto-Standard bislang) ist.

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Volumio spielt Online-Radios und lokale Musik-Dateien (FLAC, Mp3s, Wavs, AAC, ALAC, Musepac) ab, kann auf Spotify, Netzwerklaufwerke und die eigene USB-Bibliothek zugreifen. Zahlreiche Feintuning-Optionen unterstreichen den Anspruch des Projektes, sich auch an audiophile Bastler richten zu wollen.

Die Volumio Web-Oberfläche lässt sich hervorragend vom iPhone aus bedienen, eine Unterstützung für den Raspberry Pi 2 ist bereits umgesetzt. iPhone und iPad-Nutzer erkennen ihren Raspberry mit Volumio zudem als AirPlay-Empfänger und können die Tonausgabe beliebiger Applikationen an die kleine Box weitergeben.

Die Macher versprechen ein Setup in unter 10 Minuten – eine Aussage, die wir so unterschreiben können.

Interessiert? Ihr benötigt einen Raspberry Pi (aktuell empfehlen wir noch den B+, die zweite Generation wird von vielen Online-Projekten noch nicht unterstützt), Micro-SD-Karte, ein Wi-Fi Dongle (optional), ein USB-Netzteil und eine Verbindung zur eigenen Anlage bzw. gesonderte Aktivboxen. Zack. Fertig ist die 27€ Audio-Zentrale.

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Mittwoch, 11. Feb 2015, 18:41 Uhr — Nicolas
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  • Nur schade, dass der Klinke Anschluss vom Rpi fürn popo is…

  • läuft hier auch .. das einzige was noch fehlt ist die multiroom funktion ..

  • Gibt’s eine Möglichkeit Volumio parallel zu Raspbmc auf die Karte zu packen und beim booten auszuwählen was man starten will. Am besten wäre es noch, dass wenn nichts gewählt wird Raspbmc gestartet wird.

  • 27€ sind sehr sportlich… 45 trifft es eher, Netzteil und Gehäuse sollten schon auch noch sein.
    Außerdem würde ich jetzt keinen alten Pi mehr kaufen, alle wichtigen Projekte werden in Kürze angepasst sein, und nach dem Anfangshype wird der Pi 2 genausoviel kosten wie der B+ bei deutlich besserer Leistung!

  • Sollten nicht alle Programme für den ersten RaspPi auch fur den zweiten gehen?

  • @iFun:
    Wenn ihr ernsthaft über eine Audio Anwendung für den Pi berichtet und dann auch noch Begriffe wie „audiophil“ fallen, muss auch auf den – für halbwegs anspruchsvolle Hörer (von audiophilen gar nicht zu reden…) – unbrauchbaren Wandler und Klinkenanschluss eingegangen werden. Es wäre schön, wenn Ihr den interessanten Artikel um diesen Aspekt, vielleicht auch kompatible USB Audio-Interfaces, erweiten würdet.

  • Habe ähnliches mit dem Rasp und BT gemacht. Ziel war es einen BT Musicempfänger fürs Auto zu bauen. Aber leider stimmt die Qualli absolut nicht :x

  • Hallo. Habe auch schon öfters über eine Pi nachgedacht – allerdings nur als Media Server und vor allem AirPlay Empfänger. Sprich Fotos, Musik, Radio, Videos am Fernseher anschauen (zB mittels externe Festplatte) und natürlich alles, was man mit AirPlay machen kann. Habe aber bislang oft davon gelesen, dass AirPlay in einigen Situationen nicht geschmeidigt läuft. — Nun überlege ich, ob ich auf den AppleTV 4 (spekulierend) warte oder ob ein Pi das genauso kann? Was habt ihr da so für Erfahrungen?

    • Nicht annähernd genauso. Und bis du das raus hast, hast du locker soviel ausgegeben wie für’n ATV3, dem man viel vorwerfen kann, nur nich, es könne kein AirPlay ;)

  • Hi, habe alle RBPI wieder verkauft und mir das Amazon FireTV angeschafft! XBMC läuft ganz geschmeidig und AirPlay ist per eigener Android App möglich…

    • Nur dass FireTV ausschließlich 60 Hz kann und XBMC nur mit 720p auflöst, weil sie das unter Android einfach nicht gebacken bekommen – also keine echte Alternative!

  • habs gerade mal getestet. Bin positiv überrascht. Der Klinkenstecker hat nen überraschend guten Treiber bekommen. Klingt nicht schlechter als zB. Der Blutooth Empfänger von Logitech. Die Bootzeiten sollten schneller sein, versuche da bei Zeiten mal ne hispeed sd Karte. Hat das Teil einen Standby Mode? Übrigens, wenn man kein Audio über die Klinke will, kann man entweder über hdmi oder usb dac seine audiophilen Gelüste befriedigen.

    Grüße

    Nolame

  • Schoen waere es, gaeb es mal eine moeglichkeit videos via airplay an drittgeraete zu übertragen. Fotos kann via airplay mit Kodi aufm Pi ansehen, Videos nicht. Das scheint allein dem Kastraten ATV vorenthalten zu sein :(

  • Schon interessant den Artikel MIT den Kommentaren zu lesen.
    Da gingen bei mir die Gedanken von „ja das klingt gut und ich probier das auch“ bis „auwei lass nur die Finger weg“
    Danke !

  • kann der Firetv über AirPlay aus dem
    Standby geweckt werden? Also das was beim atv seit den letzten updates nicht mehr funktioniert.

  • Ich kapier nicht einmal, was das ganze ist oder soll, bin wohl zu alt.

    • das läuft unter der rubrik „selbstgebastelt ist am schönsten“.
      passt zum trend, sich seine mütze selbst zu stricken.

    • … dahinter steckt der verständliche wunsch nach selbstwirksamkeit in einer immer komplexer werdenden und das individuum bedrohenden umwelt.

    • Da liegst du komplett falsch. Das ist ne elektronische platine, ein mini Computer, an der man alles selbst basteln und verwirklichen kann. Wenn du ein „Freak“ bist, auch mit lötkolben und einigen low-level Programmierkenntnissen. Eigentlich extrem oldschool, fast schon wie in den 80ern (ok, das war weit vor meiner zeit, kann mich auch irren) Die Platine spricht grundsätzlich wohl eher die ältere Generation an… die heutige Junged weis doch nichtmal, was ein Ethernet Port ist oder ein Elko….

  • Wegen der bemängelten Klangqualität: Den Ton kann man auch digital über HDMI an den Receiver geben.

    • Wollte ich auch grad fragen. Der Pi hat doch nen HDMI Anschluss. Wird denn in diesem Projekt der Ton nicht auch digital über den HDMI ausgegeben oder nur über due 3,5 mm Klinke als Analogsignal ?

      • Ja, kann auch den Ton über HDMI weiter reichen. Im Userforum gibt es auch Tipps, sollte das nicht automatisch funktionieren.

  • Hab in der Nacht meinen neuen PI2 in Betrieb genommen. Openelec läuft jetzt so schnell und flüssig, wie man es sich wünscht. Aber für 30€ habe ich die Platine bisher nirgends gesehen. Vermute mal, hier wird anderswo abgeschrieben, denn es ist meist von 35 Dollar die Rede. Zur Zeit am günstigsten bei Amazon inkl. Kühlkörper für 42€

  • mich würde es interessieren ob es mit dem RasPi auch eine CarPlay Lösung gibt oder in der Entwicklung ist. Besonders jetzt wo die Kabellos Version angekündigte ist.

    • Das wäre wirklich mal interessant. Ich würde den kleinen auch ganz gern im Auto nutzen. Am besten als Ersatzlösung für ein herkömmliches Entertainmentsystem.
      Also Bluetooth und Gps an den pi und an den auxeingang am Auto und los.

  • Franz Burghardt

    Hallo,
    toller Beitrag, schön auf den Punkt gebracht.
    Ich teile eine Wohnung mit meiner Studentenpartnerin, da bleibt leider nicht viel Platz für einen großen Stand-PC, so entschied ich mich für den Raspberry 2. Wenn man bedenkt wieviel Platz ich mir durch diesen mini pc sparren kann. Für kleine Arbeiten, wie auch Surfen kann ich ihm jeden zu Herzen legen. Diesen Artikel: http://www.derneuemann.net/ras.....-pi-2/3983 über den Raspberry 2 kann ich der Community auch ans Herz legen. Ich habe es bis dato nicht bereut, allerdings fehlt mir das zocken einwenig :)
    Gruß

  • Hallo,
    ein Freund seit Studienzeiten hat letztes Jahr ein Rasperry-Dac Projekt ins Leben gerufen. Ich war anfangs gar nicht so begeistert, das ganze hörte sich nach einer langwierigen Bastelei an – und würde das wirklich etwas bringen und „ordentlich“ klingen?

    Doch schon die ersten Versuche waren fesselnd.

    Wir haben in einigen Stunden Löt- und „Hörarbeit“ zuerst eine unzahl optimierter Stromversorgungen getestet und dann alle möglichen „plug-on Dacs“ miteinander verglichen. Das Ergebnis ist ein wirklich audiophiler Dac geworden, der alles in allem ca 300,- € Material (ohne Gehäuse) und ein paar Stunden Arbeit kostet.

    Es werden die Stromversorgungen zwischen Pi und Dac gekappt, dann bekommen der Pi, der USB Anschluß, der Dac auf der Digitalseite und der Dac auf der Analogseite je eine eigene Stromversorgung mit einem lm317.
    Davor ist nur noch ein Ringkerntrafo, die Gleichrichtung und der Ladekondensator. Sternerdung berücksichtigen – et voilà – da ist sie, die richtig gute Basis.

    Kein Vergleich mit einer Schaltnetzteil versorgten PI-Dac Kombination. Wie Leute hier von audiophil sprechen können, ist mir ein Rätsel. Die spielt im Vergleich wie ein eingeschlafener Turnschuh, spielt alle Töne, aber kein Instrument, kein Leben!

    Mit einem Superregulator (Teddy Pardo’s Superteddyreg) für die Stromversorgung des Analogteils des Dac kann in Sachen Instrumenten- und Stimmendarstellung und musikalischer Ruhe noch ein deutlicher Sprung gemacht werden, obwohl „diese Ausbaustufe“ nicht unbedingt nötig ist.

    Der Dac ist zu meinem favorisierten Abspielgerät für Musik geworden. Er kann mit jeder anderen Quelle wie einem Linn LP12 oder einem guten CD-Player verglichen werden und mithalten..

    Was stört: dass die lokale Volumio-Browser-Site über Wlan nicht so gut „am Gerät hängt“ und während des Tages immer mal wieder einen Refresh im Browser benötigt. An der Bedienung von Volumio ließe sich noch manches verbessern, zB das Verschieben von Titeln in der Playlist.

    Von der Klangqualität ist dieser Ansatz aber völlig uneingeschränkt zu empfehlen.

    Schöne Grüße aus Wien

    • Hallo,
      hört sich nach einem interessanten Projekt an.
      Welchen DAC verwendet ihr? bzw. hast du eine nähere Beschreibung zu deiner „optimierten Stromversorgung“? – würde mich interessieren.

      • Hallo, im 3. Absatz, der LM317 ist ein Spannungsregler IC, der in allen „klassischen“ Naim Geräten exzessiv zur Anwendung kommt:
        Es werden die Stromversorgungen zwischen Pi und Dac gekappt, dann bekommen der Pi, der USB Anschluß, der Dac auf der Digitalseite und der Dac auf der Analogseite je eine eigene Stromversorgung mit einem lm317.
        Davor ist nur noch ein Ringkerntrafo, die Gleichrichtung und der Ladekondensator. Sternerdung berücksichtigen – et voilà – da ist sie, die richtig gute Basis.

        Ergänze: es werden ALLE Stromversorgungen und Erdungen gekappt und der LM317 wird über Leuchtdioden spannungsgeregelt;

        Als DAC hat sich bei uns der iq-audio pidac+ durchgesetzt.

        Wir haben vor eine kleine Homepage zudem Thema zu machen, bisschen Geduld noch. Die Abwärme der LM’s wird übrigens mit einer Kupferplatte, die gleichzeitig Träger der ganzen Geschichte, relative elektrische Masse und eben Kühlung ist, bewerkstelligt :)

  • Als DAC den Hifiberry als „Huckepack“ auf einem Raspi ist für mich das Optimum. Über USB gibts Verluste, der Hifiberry erledigt das über den I2S-Bus, das ganze mit Volumio als Software. Da klingt nichts mehr nach MP3, mit Flac ist es optimal – kein Unterschied zur CD.
    Für die Stromversorgung lass ich alles über einen Akku laufen (Zum Puffern, da knistert und pfeift nichts mehr). Hab‘ einfach eine von den günstigen Powerbänken genutzt, die gibt es überall. Am Akku hängt permanent das USB-Netzteil.
    Zusammen mit dem Akku und dem Hifiberry lag das ganze bei rd. 120 Euro.

  • Wie bekommt ihr es mit dem AirPlay hin?
    Wenn ich über iTunes meine Lieder an den Pi Schicke, läuft es eig. ziemlich gut, aber vom iPhone aus ist nicht nur die Music Qualität für die Tonne, sondern es hängt andauernd. Ich habe es schon mit 3 Handys Probiert. Meine Externe Sondkarte muss ich nach dem Neustart auch immer neu einrichten.

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