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„Völliger Schwachsinn“: Lese-App Blinkist bedient Häppchenkultur

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42 Kommentare 42

Die Lese-Applikation Blinkist fasst Sachbücher zusammen. Gegen Gebühr, in Eigenregie und ohne Teile des Original-Textes zu kopieren. Komprimiert auf grobe Kernaussagen, bieten die App-Entwickler aus Berlin Aufsätze zu mehr als 4000 Büchern an und versprechen den gehetzten Rezipienten „das Wichtigste aus Sachbüchern“ in einem Zeitfenster von nur 15 Minuten konsumieren zu können. Mundgerecht, wenig anspruchsvoll und U-Bahn-kompatibel.

Unsere blinks sind konzentrierte Auszüge aus den besten Sachbüchern unserer Zeit. Ein einzelner blink lässt sich in weniger als zwei Minuten lesen und spiegelt eine Kernaussage eines Buchs wieder. Die Kernaussagen eines ganzen Buchs finden sich im Durchschnitt in acht blinks wieder, sodass du die wichtigsten Ideen aus einem Buch in rund 15 Minuten lesen kannst.

Eine Idee, der man sich jetzt beim NDR-Kulturjournal angenommen hat und auch nachvollziehbar-kritische Stimme wie Susanne Schüssler vom Wagenbach Verlag zu Wort kommen lässt. Den 5-Minuten Beitrag haben wir im Anschluss eingebettet und können euch den Klick auf das Video wärmstens ans Herz legen.

Können die 50 Blinkist-Experten eine ausgedehnte Lese-Sitzung am Sonntagnachmittag ersetzen und euch den Holocaust in 15 Minuten zusammenfassen?

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10. Feb 2015 um 10:20 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Als Geschmacksmuster….warum nicht? Die Entscheidung gebe ich zumindest nicht aus der Hand, ein Thema mit „richtigen“ Büchern zu vertiefen, oder dennoch anschließend den Roman als Ganzes zu konsumieren.

  • Finde ich an sich auch keine schlechte Idee, aber die Alte übertreibt schon ein wenig oder? Ich mein „völliger Schwachsinn“ ist das ja so nicht. Könnte schon dafür sorgen dass einige Leute mal wieder mehr lesen.

  • „Können die 50 Blinkist-Experten […] euch den Holocaust in 15 Minuten zusammenfassen?“
    Definitiv nicht, aber das ist ganz offensichtlich auch nicht der Anspruch, den der Service erhebt. Mir gefällt die Idee an sich auch.

    • Jan Seidensticker

      Die Dame steht für mich für das bürgerliche Establishment, das Technologie per se ablehnt. Natürlich sollte man nicht immer nur auf Technik lesen, aber die Zusammenfassung von Sachbüchern macht diese für alle Nutzer*innen zugänglich und verständlich, was grundrichtig ist. Bezeichnend auch, dass ein bereits erfolgreicher „großer“ Autor sich am Konzept von Blinkist stört, und scheinbar weniger der „Kleinen“.

  • Da kann ich nur scharf widersprechen. Als jemand der locker 50+ blinks aber auch ganze Sachbücher gelesen hat stimmt die Beschreibung „grobe Kernaussagen“ und „wenig anspruchsvoll“ in Bezug auf die blinks einfach nicht. In der Regel basieren Sachbücher auf wenigen Kernkonzepten und der Author füllt dann Seiten mit Bla Bla um ein Buch draus zu machen. Sorry, inhaltsleeres Bla Bla zu lesen nervt und die Blinks reihen einfach geballtes Wissen komprimiert aneinander. Das klassische Medien und Verlage sowas uncool finden ist klar. Keiner kauft mehr das Buch… Den Holocaust als Beispiel anzuführen ist einfach nur billig, denn niemand begreift den Holocaust über ein Sachbuch….
    Habt Ihr mal ein paar blinks gelesen oder nur das Video geschaut? Copy Paste?

  • Haha die Alte mit ihren „Wischgeräten“ ist ja völlig Banane. Ich finde das eine klasse Möglichkeit Zeit zu sparen. Gerade wenn es um Sachbücher geht ist die Kunst des Schreibens ja wohl eher Nebensache…

  • Macht getabstract doch schon lange und erfolgreich, also scheint es ein Markt für ‚Schwachsinniges‘ zu geben.
    Und ehrlich gesagt sehe ich auch nicht, warum das Schwachsinn sein sollte. Aus Sicht der Verleger würde ich es sogar als Marketingmaßnahme betrachten. Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher nach einer solchen Zusammenfassung das Buch kauft.
    Natürlich – wenn der Inhalt von 200 Seiten letztlich nur 15 Minuten Wert ist und der Rest Wiederholungen und Bla Bla, dann wohl kaum. Dann könnte ein solcher Dienst langfristig – bei hoher Nutzung zu mehr Qualität bei den Autoren und Verlagen führen ;-)

  • Doch – eigentlich totaler Schwachsinn. Stell mir gerade „Krieg der Sterne“ oder „Herr der Ringe“ in der 15 Minuten Variante vor. Klar kann man das zusammenfassen, aber was geht damit alles verloren? Wer wird ein Buch kaufen, wo er die Zusammenfassung gelesen hat und er den Täter schon kennt? Und wenn die Zusammenfassung nicht gut war – dann wird erst recht die Lust genommen. Dann die Umfrage: Weiterbildung und Zeit sparen – das ist nicht möglich. In Wissen muss man Zeit investieren – solche Zusammenfassung kann nur an der Oberfläche wirken…

    • Welchen Teil des Wortes „Sachbuch“ hast Du nicht mitbekommen?! Oder sind „Krieg der Sterne“ und „Herr der Ringe“ für Dich Sachbücher? Ich frag lieber – bei einigen hier wundert mich nicht mehr viel…

      • Also ich habe auch schon erlebt das einige Mittelerde und Mittelalter verwechselt haben ^^

    • Glückwunsch zu diesem „eigentlich total schwachsinnigem“ Kommentar!

    • Gut. Nachdem Ihr nun wisst, wie dick diese Bücher sind und ihr eure Transferleistung extrem unter beweis gestellt habt, können wir ja weiter im Thema gehen.

      Es gibt Fach/Sachbücher die sind genauso dick (Medizin z.B., gewisse VWL, BWL – Schinken, die sich garantiert nicht auf 15 Minuten unterbrechen lassen) und wenn mir jemand wirklich klar machen will, dass man das auf 15 Minuten runterrechen kann, dann will er mich nur anlocken und mir mein Geld aus der Tasche abziehen. Wenn man jedes Thema auf 15 Minuten runterrechen kann, dann kann ich mir auch gleich bei Wikipedia (oder anderen) die Artikel durchlesen – die sind Kompakt und kostenlos, haben jedoch nicht das „elitäre“ an sich, sich ein „Sachbuch“ zu nennen, aber darum wird es hier wohl vorwiegend gehen. Kleine Poser die bald erzählen werden, wie viele tolle Bücher sie gelesene haben – die ihnen ein Algorithmus zusammengefasst hat. Verneigen wir uns vor der neuen Bildungselite ;)

      Aber nur zur Info – dieses sogenannte „Blabla“ macht erst dieses Sachbuch aus. Es ist die Meinung und die Sicht des Autors, welche entscheidend ist. Deshalb sollte man auch mehrere Sachbücher gelesen haben, um zu behaupten, dass man ein Thema weit genug verstanden hat.
      Aber hey, das muss man ja erst einmal verstehen wollen.

      • Puh, eigentlich habe ich keine Lust mich mit deinen „Argumenten“ zu befassen. Bitte lies 10 blinks und dann weißt Du worum es geht.
        PS:Neeein es werden natürlich keine FACHbücher zusammengefasst.
        Neeeein! Das BlaBla macht kein Sachbuch aus, sondern nur der Kern der Sache.
        Neeeeein, es ist kein Algorithmus sondern richtig harte Arbeit der Mitarbeiter.
        PPS: bitte argumentiere ohne Spitzen wie „kleine Poser“ und „neue Bildungselite“, so macht es nämlich auch die alte Bildungselite.

    • Krieg der Sterne oder Herr der Ringe sind also Sachbücher?! So so…

  • So sinnig wie sich von Bio Instant-Suppe die Verbesserrung der Welt und eine gesunde ausgewogene Ernährung zu versprechen. Gibt halt Mitmenschen, die ein mir komplett unverständliches Beurteilungssystem haben. Nur die Ohren sollen Sie mir bitte nicht volljammern, wenn’s denn nicht klappt.

  • … die gute Dame denkt offenbar rein in schwarz / weiß Schemata. In Ihrem Job hat sie Zeit für Bücher – ausschliesslich dafür. Die meisten anderen haben Jobs, wo Bücher (leider) erst weit hinten in der Prioritätenliste erscheinen – wegen Zeitmangel. Wenn man also mit solchen Zusammenfassungen seinen Horizont erweitern kann, ohne auf das eigenständige Denken und Reflektieren zu verzichten, und sogar angeregt wird, tiefer in Themen zu bohren … SUPER!

  • Naja, man muss das schon kritisch sehen, denn es führt auch dazu, dass noch mehr Leute mit gefährlichem Halbwissen herumlaufen, die glauben die Fakten zu kennen, ohne aber die Hintergründe zu verstehen.

    Das kann schnell gefährlich werden, wenn Entscheidungsträger auf so einer Basis ihre Entscheidungen treffen.

  • Wirklich wichtige Bücher werden doch meist auch bei Wikipedia in Kurzform vorgestellt. Das reicht mir, um einen schnellen Überblick über den Inhalt oder die Ideen des Buches zu bekommen und ist in den meisten Fällen wohl immer noch ausführlicher als das, was mir die App hier verspricht.

    Wenn ich anhand der Kurzfassung feststelle, dass das Buch für meine Fragestellung (resp. meinen Aufsatz, meinen Artikel, meine wissenschaftliche Arbeit…) relevant ist, führt doch sowieso kein Weg am ganzen Buch vorbei.

    Und zum Thema Ullstein… Ich denke mal die Publikationen dieses Verlages haben nur selten mehr Inhalt als man in 15min rezpieren kann. Das passt schon, dass die sich daran beteiligen. ;)

  • Dieser Service erfreut sich guter Nachfrage in der ganzen Welt. Es gibt diverse Dienste dieser Art. Die Tauglichkeit dieses Dienstes mit dem Thema Holocoast in Frage zu stellen, ist gelinde gesagt unklug. Anscheinend wurde das Problem, das Dienste dieser Art versuchen zu lösen missverstanden

  • Ich habe die App wieder gelöscht. Die Bücher, die ich geblinkt hatte, habe ich alle im Regal stehen.

    Es ist eine gute Zusammenfassung und bei der einen oder anderen Zusammenfassung hatte ich das Gefühl, das der Blinker ein anderes Buch als ich gelesen habe.

    Nach dem Probeabo, kamen nur noch engl. Bücher und die lese ich nicht. Daher gelöscht.

    Der Gedanke an sich ist nicht schlecht, ich würde so aber eher eine Vorauswahl treffen, welche Bücher ich mir noch ausleihe (bücherei) oder kaufen würde.

    Ersetzen kann der Service ein Buch nicht, denn beim Lesen kommen die Gedanken, die Erinnerungswerte beim lesen usw.

    Also als eine art erweiterte Buchkritik ist es prima, aber mehr auch nicht, und für mich daher kein Geld wert.

  • Ich hatte mal vor einem Jahr Blinkist ausprobiert. Um zu testen wie gut diese Zusammenfassungen sind, habe ich ein paar von mir bereits gelesene Bücher ausgewählt. Das Ergebnis war meiner Meinung nach sehr enttäuschend. Die Steve Jobs Bio von Walter Isaacson war nicht nur oberflächlich, sondern geradezu dilettantisch zusammengefasst. Im Grunde weiß der Leser danach fast nichts über Jobs Leben und Schaffen (denn das Buch lebt von den vielen Anekdoten und beispielhaften Episoden) und das ganze Buch lesen will man nach so einem Surrogat ohnehin erst recht nicht mehr.
    Bei den anderen Zusammenfassungen war es nicht viel anders. Qualitativ insgesamt zu oberflächlich, ohne Substanz. Als ob mir jemand versuchen möchte einen tollen Wein schmackhaft zu machen, er aber nur Traubensaft, Zucker und Alkohol in der Küche stehen hat.

    Also, ich kann es gar nicht empfehlen. Schade, denn das Konzept ist eigentlich gut, aber 15 Minuten sind für ein Buch schlicht zu wenig.

  • Wenn die nicht einmal widerspiegeln richtig schreiben können, dann ist es mit dem Rest möglicherweise auch nicht soweit her…

    Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und auf einen neuen Service von mir hinweisen:
    Für lediglich 1 Euro fasse ich ein beliebiges Bild, welches mir zugesandt wird, auf die 10 bis 20 wichtigsten Farben zusammen. Eine App ist auch bereits in Arbeit!

  • Ich habe Blinkist seit Dezember. Ich finde den Service hervorragend.

  • ich nutze blinkist seit fast einem jahr. finde es ausgezeichnet und kann nicht verstehen, wie man sowas als „völliger schwachsinn“ abstempeln kann. jeder sollte es sich anschauen, ausprobieren und seine eigene meinung bilden. dass dieses konzept nix für leseratten ist, sollte allen klar sein. hier geht es um kurze und knackige informationen. nicht mehr, nicht weniger.

  • Den Holocaust kann man auch in 3 Minuten erklären so viel zu dem Thema es nervt endlich mal abschliesen. Die idee ist finde ich sehr toll man kann das buch ja trotzdem kaufen ich sehe es eher sogar positiv

  • Haha, mich amüsiert die Analyse der Blinkist-Nutzer, dass wenigstens fast 15 % so ehrlich waren, das mit dem Angeben zu erwähnen, sympathisch. Wobei das vermutlich ohnehin eine Multiple-Choice-Erfassung war, die einem recht eingegrenzt vorgibt, was man zu denken/fühlen hat.

    Mich spricht Blinkist als Vielleser ehrlich gesagt nicht so sehr an. Die Idee, eine Zusammenfassung zu lesen, finde ich super, aber die Art, wie sie sich bewerben, finde ich krude. Vielleicht teste ich es mal, viele (populäre) Sachbücher beinhalten wirklich zu viel Fülltext, gerade als Vielleser muss man nicht immer kleinschrittig an Themen/Ideen/Ansichten herangeführt werden und das Blabla mancher Autoren nervt kolossal (wie in ,,Der gute Psychopath in dir“, schrecklich), aber der Gedanke, dass man ein gelungenes Buch wie ,,Der Fremde in uns“ von Arno Gruen kürzt und nicht mal seinen Wortlaut wiedergibt, widerstrebt mir schon. Oder Epleys ,,Machen wir uns nichts vor“, das ja ebenfalls wunderbar aufgebaut ist. Außerdem sind viele der ,,auflagenstarken“ Sachbücher oft recht seicht bzw. sind mir ,,nicht genug“. Vieles kratzt auch an der Oberfläche und will nur Blickwinkel ändern, für solche Bücher wäre Blinkist bestimmt super. Aber ob mir das 50 bis 80 Euro im Monat wert wäre… Zumal für Blickwinkel und neue Einsichten es ganz kostenlos Ted.com (auch auf youtube) gibt oder sagen wir die Podcasts wie PsychCast oder über AntennaPod usw. Und das völlig kostenlos.

    Abschließend muss ich sagen, dass mir der überdominante Aspekt ,,Zeit sparen“ schon merkwürdig anmutet. Einfach, weil Lernen und Verständnis an sich zeitaufwendig sind, oft kommt es mir vor, als ginge es bloß noch ums ,,Runterschlingen“, aber ob man es ,,geschmeckt“ oder gar ,,genossen“, in seinen Einzelheiten wahrgenommen hat, ist oft gar nicht Thema. Immer aktuell sein, ,,gebildet“ sein(/wirken), was im Leben verändern(?), ,,mitreden“ können, gehetzt sein, seinen ,,Wert steigern“… aber geht es noch ums Buch oder die Erkenntnisse – oder die Befriedigung aufrichtiger Neugier, den Genuss? Oder geht es bloß ums ,,Mithalten“, ,,Füllen“, ,,Mit-/Reden“ und ,,als jemand gelten“?

  • „Können die 50 Blinkist Experten in 15 Minuten den Holocaust zusammenfassen?“
    Also erst einmal arbeitet der „Journalist“ für eine Internetseite die IPhone-Ticker heißt, also mal bitte nicht so überheblich. Zweitens kennt jeder Einwohner dieses Landes, der die Grundschule besucht hat, die Geschichtlichen Aspekte des Holocausts nachts halb 3 aus dem Schlaf gerissen, gefragt, ausm FF. Einfach weil der Geschichtsunterricht aus nichts anderem besteht, aber das ist ja n anderes Thema und die Präferenz des „Autors“ zu diesem Vergleich, lässt höchstens darauf schließen, daß er nicht grade clever ist, wenn es darum geht n passenden Vergleich zu liefern. Und es ist eine App die Bücher zusammenfasst. Das tut sie und das tut sie meiner persönlichen Meinung nach sehr gut. Das heißt nicht, daß jedes Buch vernünftig zusammengefasst werden kann und es dient zumindest bei mir oft als Leaeanreiz. Quasi wie ein aufgeblähter Klappentest, der aber gleich die nötigste Antwort liefert. Clevererweise sind sich die Betreiber dieser App dessen durchaus bewusst und versuchen sich auf Bücher zu konzentrieren, bei denen das zusammenfassen Sinn ergibt. Auf Sachbücher also, deren Kernaussagen und „Antworten“ auf wichtige Lebensfragen durchaus zusammengefasst werden können, ohne sich die Egomanie manch mäßig talentierter Schriftsteller zuführen zu müssen. Ähnlich wie bei diesem Artikel, hätte man es folgendermaßen aufn Punkt bringen können. Dieser Artikel wurde von einem bestenfalls unterbezahlten, voreingenommen Autor verfasst, der Objektivität genauso überflüssig findet wie ein vernünftiger Berufsweg. Er möchte eigentlich nur seinen Frust ablassen und sich wichtig fühlen. Es hätte mir das Lesen erspart. Also fürs nächste Mal du krasser News Ticker. Beschäftige dich doch bitte mit Dingen mit denen du dich auseinander gesetzt hast oder wenigstens ein Interesse dafür zeigst. Und es ist einfach fakt das man viele Bücher nicht komplett lesen muss, um die daraus resultierenden Antworten zu erhalten. Grade in einer Zeit in der jeder, sogar du seine Meinung drucken lassen kann.

  • Ich lese viele Bücher zum Thema Management, Psychologie, Organisation, Gesundheit usw. Ich lese sowohl Blinks von Büchern, die ich schon ganz gelesen habe, als auch habe ich schon durch Blinks mehrere Bücher so gekauft, aber eben nur dann, wenn das Konzept dahinter wie eine Thematik behandelt wird grundsätzlich zusagt. Ich muss sagen die Blinks sind schon qualitativ wirklich gut zusammengefasst. Lernen tut man letztlich trotzdem mehr mit dem Buch in der Hand und zahlreichen Beispielen zu einem Kapitel. Aber es ist eben auch oft so wie hier schon geschrieben wurde, dass Autoren einfach nur winzige Kernaussagen haben und drumherum die Welt neu aufbauen und zig Wikipedia Erläuterungen dazu packen. Das ist für etwas versiertere Leser oftmals dann schon häufiger nichts Neues nur anders formuliert – durch die Blinks weiß ich genauer welche Bücher es sich für mich thematisch zu lesen lohnen und insgesamt kaufe ich rund doppelt so viel Bücher als in den Jahren vor Blinkist.

    Die Kritikerin aus dem Video konnte ich nicht wirklich ernst nehmen. Von differenzierter und reflektierter Begegnung der Thematik ist da nichts gekommen. Man kann sicherlich einiges an der Häppchenkultur kritisieren, aber so vorgetragen wirkt es einfach realitätsfremd. Manche haben eine 60 h Woche, Familie, Hobbies und andere Dinge zu verrichten – da kann die Anfütterung durch einen Blink geradezu erst die Motivationsgrundlage schaffen, sich Zeit für ein Buch freizuscheffeln. Die Klappttexte lauten nämlich all zu oft von Anfänger bis Experte geeignet.

  • Den Titel finde ich fast schon ärgerlich. Es geht doch darum, einen kurzen Einblick in ein Thema zu bekommen, über das man sonst wahrscheinlich gar nichts erfahren würde. Deswegen erstmal wertvolle Infos.
    Warum muss es denn gleich der Hohocaust sein, mit dem hier polemisiert wird?
    Und selbst wenn:
    Wer sich einen Blink dazu anhören möchte, würde sich stattdessen alternativ wahrscheinlich gar nicht drüber informieren.
    Was soll daran also jetzt sooo schlecht sein?

  • Ich nutze Blinkist nun seit einigen Wochen und muss sagen, dass ich mit den Zusammenfassungen höchst zufrieden bin. Von Häppchen keine Rede. Jetzt ist Blinkist richtig gut und ich werde nach der Probezeit ein Premiumabo abschließen, da ich die Texte sowohl beruflich gut nutzen kann, als auch für mein Privatleben viel Wissenswertes dabei ist.

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