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Vodafone Secure Call: Verschlüsselte VoIP-Telefonie nur für Geschäftskunden

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22 Kommentare 22

Der Mobilfunkanbieter Vodafone startet heute seine App-Lösung „Secure Call“ zum Aufbau verschlüsselter Telefonate, bewirbt die VoIP-Anwendung jedoch vornehmlich als Geschäftskunden-Option.

seccall

Mit der Secure Call-Anwendung bietet der Netzbetreiber eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung für „hochsicheres Telefonieren“ an und verlangt für deren Einsatz 14,95 Euro netto pro Monat und pro Nutzer. Interessierte Geschäftskunden werden anschließen mit nutzungsbasierten Abrechnungen versorgt und haben keine feste Vertragslaufzeit.

Mit der nun erhältlichen Sprachverschlüsselungs-App Vodafone Secure Call sorgt der Düsseldorfer Kommunikationskonzern bei Firmenkunden für ein Höchstmaß an Sicherheit beim mobilen Telefonieren. Die Technologie kommt von Secusmart, dem führenden deutschen Hersteller mobiler Sprachverschlüsselung, der auch die Bundesregierung beliefert. Dabei ist Vodafone Secure Call einfach in der Handhabung, netzübergreifend sowie international einsetzbar und läuft zum Start auf gängigen Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS.

iphone

Geschäftskunden können die Verschlüsselungs-Technologie als App-basierte Voice-over-IP Lösung zunächst auf Android und Apple iOS-Smartphones nutzen. Die Verschlüsselung der Telefongespräche setzt auf eine AES-Encryption mit 128 Bit.

Dabei werden die zur Sprachverschlüsselung genutzten temporären Schlüssel, dies versichert Vodafone in seiner Mitteilung zum Produkt-Start, auf dem Gerät erzeugt und sofort nach einem Telefonat gelöscht. Das statische Schlüsselmaterial und die Zertifikate liegen sicher auf dem Gerät in einem privaten, verschlüsselten Key Store. Das Schlüsselmaterial verlässt zu keinem Zeitpunkt das Gerät.

Potentielle Interessenten werden von Vodafone um die Kontaktaufnahme mit dem Vodafone-Ansprechpartner gebeten.

(Direkt-Link)

Mittwoch, 28. Jan 2015, 12:22 Uhr — Nicolas
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  • soviel zum thema „netzneutralität“

    • Wieso? Hier wird lediglich eine Zusatzoption verkauft, welche monatlich 15€ kostet und „Interessierte Geschäftskunden werden anschließen mit nutzungsbasierten Abrechnungen versorgt und haben keine feste Vertragslaufzeit.“ Weißt darauf hin das dazu noch die gespräche dann abgerechnet werden.

    • Hier wird einfach grundsätzlich sobald ein Netzbetreiber in der Überschrift erwähnt wird „Netzneutralität“ rausgebrüllt, ohne anscheinend überhaupt zu wissen was das bedeutet. Hauptsache der Kommentar steht ganz oben. Aber da gibt’s hier ja leider n paar Kollegen mehr von die auch gerne ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben erstmal was kommentieren.

    • Twittelatoruser

      Das ist gelogen. Die AppStore-Lizenz ist leider inkompatibel mit der OpenSource-Lizenz. Und es ist illegal etwas am AppStore vorbei zu vertreiben (ja, auch 0€ kann ein Vertrieb sein – und OpenSource ist auch nicht unbedingt gut, nur weil etwas OpenSource ist (Wer schaut sich alle Quellen an, versteht sie UND kompiliert sie sicher, wobei der Compiler auch sicher sein muss … OpenSource ist wie Freibier – es kann schmecken oder nicht …). Diese Suggestion, dass etwas sicher sei, weil es OpenSource ist, ist vollkommen falsch und vielleicht sogar böswillig, wenn die ein OpenSource-Fundamentalist dies behauptet. Und OpenSource bringt in iOS sowieso nichts, weil das größte Risiko sowieso das geschlossene System iOS ist.

      • Da hast du natürlich recht das für die App die letztendlich im AppStore vertrieben wird, ein anderer Code verwendet werden kann, als der den Open Whisper Systems veröffentlicht hat.
        Aber die Möglichkeit den Code einzusehen ist besser als in nicht zu veröffentlichen (siehe Skype mit NSA Skandal).

  • Ausgerechnet Vodafone- Nach den Enthüllungen brisanter Unterlagen von Snowden & Co. kann man dieses Vorhaben- gerade von Vodafone- nur als sarkastischen Versuch, den Leuten obendrein das Geld aus der Tasche ziehen zu wollen deuten!

  • Alternativ und bei iOS sicher verschlüsselt, FaceTime/FaceTimeAudio

  • Ende-zu-Ende verschlüsselte VOIP Telefonate kann man auch über die App „Signal“ führen.
    + kostenlos
    + Open Source

      • Das Pendant für Androiden heißt übrigens „Red Phone“: https://play.google.com/store/apps/details?id=org.thoughtcrime.redphone

        Das Problem, wie so oft: Trotz dass jeder Zwote quasi automatisiert „Snowden!“ und ein volkstümliches „F*ck USA“ ins INet zu murmeln gelernt hat, ist die Installation einer kleinen Freeware-App schon zu viel verlangt. Also, falls jemand wissen möchte, wie wichtig Usern das Thema Sicherheit entgegen der veröffentlichten Meinung _wirklich_ ist: Nicht mal die übliche Ausrede „Aber xy ist ja soo teuer“ (s. Threema) ist hier anwendbar.

        Kann ja jeder mal den Selbst-Test machen: Wie viele Leute finden sich in den Signal-Kontakten (also bei denen, die die App _überhaupt_ auf’m iPhone haben)? Eben. ;)

      • Twittelatoruser

        Erstaunlich dieses Schubladendenken. Es gibt Graustufen. Und wer Perfektion sucht, wird für immer frustriert sein, da manche nicht verstehen wollen, dass so etwas nicht existiert, existiert hatte und existieren wird. Dies wäre zudem vollkommen unlogisch.

  • Wenn nur Vodafone das anbietet frage ich mich allerdings wie das netzübergreifend funktionieren soll? Oder bekommt man eine eigene Secure Call Nummer und der anzurufende Partner muss vorab eine extra App laden?

    • „… als App-basierte Voice-over-IP Lösung …“

    • Nach Aussage von Vodafone muss mindestens ein Gesprächspartner Vodafone-Kunde sein. Die zugehörige App kann sich jeder installieren.
      Finde ich aber auch nicht besser. Lieber als offene Alternative Signal/Redphone für lau verwenden und den Projekten etwas spenden …

  • Das eckige Bild gefällt mir wesentlich besser als die ganzen Runden in iOS

  • Die Belieferung der Bundesregierung ist in diesem Fall ja auch eine Wahnsinns Referenz! :D

  • Hab ich das was falsch verstanden oder warum empfinde ich es eine Dreckigkeit auch noch Geld daraus zu schlagen die Gespräche von Geschäftskunden gegen Aufpreis zu verschlüsseln? Sie sollten grundsätzlich dafür sorgen das Daten von Kunden in ihrem Netz nicht an der falschen Stelle landen. Das noch als Luxus zu verkaufen finde ich absolut dreckig. Geld verdienen müssen ist ja okay, aber Unsicherheit gegen Aufpreis als trügerische Sicherheit zu verkaufen sollte man ihnen um die Ohren hauen.

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