Mit 2,5 Liter Fassungsvermögen
VOCOlinc Mistflow: HomeKit-Luftbefeuchter mit Stimmungslicht im Test
Mit dem VOCOlinc Mistflow ist ein neuer Luftbefeuchter mit Stimmungslicht in Deutschland erhältlich. Das für 69 Euro erhältliche Gerät lässt sich mit Apples Home-App verbinden und erscheint dort als Kombination von Raumluftbefeuchter und HomeKit-Lampe.
Mit Blick auf die trockene Winterluft ist zunächst das Fassungsvermögen von zweieinhalb Litern anzumerken. Hier rennt man nicht ständig zum Wasserhahn, sondern kann abhängig von Klima und Raumgröße auch mal mehrere Tage überdauern. Der Tank lässt sich allerdings nicht komplett abnehmen, sondern will bei abgenommenem Deckel von oben nachgefüllt werden. Somit ist wohl der einfachste Weg, den Behälter mit einer Kanne aufzufüllen, andernfalls müsste man den VOCOlinc Mistflow jedesmal ausstecken und zum Wasserhahn tragen.
Mit einem Durchmesser von 18 Zentimetern steht der 26 Zentimeter hohe VOCOlinc Mistflow insbesondere mit Wasser im Tank solide auf dem Tisch. Das Gerät selbst ist komplett aus Kunststoff gefertigt und macht mit Blick auf die Materialwahl und Verarbeitung wie bislang alle von uns getesteten VOCOlinc-Produkte einen ordentlichen Eindruck. Auch geht die HomeKit-Einbindung problemlos vonstatten, VOCOlinc druckt den benötigten Code sowohl auf dem Gerät selbst als auch auf der beiliegenden Anleitung ab.
Steuerung über Apples Home-App und Siri
In der Home-App erscheint der VOCOlinc Mistflow wie gesagt als Kombination aus Lampe und Luftbefeuchter. Die entsprechenden Steuerelemente finden sich gemeinsam hinter dem Eintrag „Luftbefeuchter“ angezeigt, alternativ kann hier auch Siri zur Steuerung verwendet werden.
Der VOCOlinc Mistflow bietet verschiedene Betriebsmodi an. Am Gerät selbst kann man neben der Lampe auch die Luftbefeuchtung steuern, hier stehen die Optionen „niedrig“, „hoch“ und „automatisch“ zur Verfügung. Im Auto-Modus wird ein per App eingestellter Wert als Zielwert genommen. Ergänzend kann man durch längeres Drücken der Touch-Taste auch verschiedene Timer-Stufen aktivieren. Die Lampe lässt sich hier an- bzw. ausschalten oder auch durch längeres Drücken in der Farbe ändern.
Detailliertere Optionen bieten die Home-App oder die App des Herstellers. Hier kann man einen Zielwert für die Luftfeuchtigkeit angeben, der in der Praxis aber wohl eher als Max-Wert betrachtet werden muss. Wir sind mit der Einstellung 60 Prozent beispielsweise nie über 57 Prozent hinausgekommen, der Luftbefeuchter hat diesen Bereich aber konstant und eigenständig gehalten. Somit müsst ihr euren Sollwert vermutlich etwas höher ansetzen als gewünscht. Um einen fehlerhaften Messwert handelt es sich dabei übrigens nicht, in der VOCOlinc-App werden sowohl Ziel- als auch der aktuelle Wert angezeigt und der aktuelle Messwert hat bei uns den tatsächlichen Bedingungen stets entsprochen.
Erweiterte Funktionen in der VOCOlinc-App
Die Verwendung der VOCOlinc-App wird ergänzend ohnehin empfohlen, stehen hier doch eventuelle Firmware-Updates und Zusatzfunktionen bereit. Erfreulicherweise lässt sich die Anwendung auch ohne Anmeldung und Benutzerkonto in vollem Umfang nutzen.
Neben der Möglichkeit, die Software des Geräts auf dem Laufenden zuhalten, bietet die VOCOlinc-App diverse erweiterte Optionen. Dazu zählt die oben erwähnte Anzeige des Messwerts ebenso wie detaillierte Einstellungen für Licht, Befeuchter und Timer. Ein Extra-Tab hält zudem weitere Lichteffekte bereit – über HomeKit kann nämlich nur die Helligkeit und Farbe der integrierten Lampe reguliert werden. In der VOCOlinc-App stehen dagegen auch konfigurierbare Effekte zur Verfügung.
Im Alltagseinsatz stellt der VOCOlinc Mistflow einen bezahlbaren HomeKit-Luftbefeuchter dar, der durch das integrierte Stimmungslicht zusätzlich aufgewertet wird. Dank extrem niedrigem Geräuschpegel und den genannten Lichtoptionen eignet sich das Gerät auch zum Einsatz in Schlaf- und Kinderzimmern. Der Wasserausstoss erfolgt in Form einer kalten Dampfwolke senkrecht nach oben. Laut Herstellerangaben reicht dies für Räume mit bis zu 40 Quadratmeter Größe aus. Diese Angabe erscheint uns etwas hochgegriffen, doch in den meisten Wohnungen sind die Räume und Zielbereiche ohnehin kleiner und somit sollte sich das neue HomeKit-Zubehör als guter Begleiter insbesondere während der trockenen Wintermonate erweisen.