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VAG Nürnberg vermittelt kostenlose Mitfahrer-Tickets per App

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11 Kommentare 11

In Deutschland tut sich gerade so einiges im Bereich öffentlicher Nahverkehr, gestern erst konnten wir euch zwei neue App-Angebote aus Stuttgart und der Rhein-Ruhr-Region vorstellen. ifun-Leser Mario macht uns nun noch auf die Mitfahrer-App der Nürnberger Verkehrs-Aktiengesellschaft VAG aufmerksam. Die Anwendung ging von uns unbemerkt bereits zu Jahresbeginn an den Start.

Vag Nuernberg Fahrkarten

Bilder: VAG – Dieter Kachelrieß/Claus Felix

Die VAG Mitfahrer-App will Fahrgäste, die noch kein Ticket haben, mit solchen verbinden, die auf ihrer Fahrkarte eine sonst ungenutzte Mitnahmemöglichkeit haben. Konkret werden hier Besitzer der auch für mehrere Fahrgäste tauglichen Ticketvarianten MobiCard, Abo Plus oder TagesTicket Plus angesprochen. Diese können auf ihren Fahrten über die App „freie Plätze“ anbieten und Suchende können umgekehrt die Verfügbarkeit solcher Mitfahrgelegenheiten auf den von ihnen geplanten Strecken abfragen.

Ein Angebot, das mit Blick auf die damit verbundenen Kosten sicher auch kritisch hinterfragt werden darf – vielleicht könnte man stattdessen auch das Gesamtangebot preislich attraktiver gestalten. Die Tatsache, dass ein Verkehrsverbund derart neue Wege beschreitet, ist unabhängig davon in jedem Fall eine Erwähnung wert. Die Idee zur App entstand während eines Hackathons auf den Future Mobility Days in Nürnberg, bei dem nützliche Ideen und innovative Lösungen für den Verkehrssektor gesucht wurden.

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VAG-Mitfahrer App
VAG-Mitfahrer App
Entwickler: VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Preis: Kostenlos
Laden
Freitag, 02. Mrz 2018, 12:10 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Ich erinnere mich vage, wie damals ein pfiffiger Sparfuchs mal eine Site aus eigenen Stücken initiierte, die kartenfuchs.de hieß, auf der Sparer sich für ein Gruppenticketkauf bzw. ein „Schönes-Wochenende-Ticket“ bei der DB vorab sammeln/finden konnten. Da ging die Bahn mit Klage vor Gericht gegen den Erfinder vor.

    • Und ich erinnere mich, wie einem (unwissenden) Schwarzfahrer (es wäre ein Anschlussticket nötig gewesen), von einer älteren Dame geholfen wurde, die ihr Aboticket vorzeigte und ihn darauf mitfahren ließ. Es gab einige Diskussion mit dem Kontrolleur (der vermutlich seine Fangprämie nicht aufgeben wollte), aber nachdem sich einige Mitfahrer einmischten, ließ er es gewähren. Schön wenn es dadurch “vereinfacht” wird.

    • Interessant, weil seit einiger Zeit gibt es von der Bahn eine Mitfahrer.app, die genau das ermöglicht.

  • Eine tolle Idee! Die VAG erhöht jedes Jahr die Preise das es fast schon teilweise lukrativer ist, mit dem Auto von A nach B zu kommen. Die sollten Ihre Preispolitik mal überdenken. Baltische Staaten als Beispiel nehmen.

  • Das sollte überall so sein, die Verkehrsbetriebe verdienen eh an denen die Monatskarten haben
    Warum dann nicht ein paar Personen quasi für nix transportieren.

  • Jedenfalls eine tolle Initiative, gerade für Wenignutzer, bei denen sich ein Monatsticket nicht lohnt. Und eine interessante Kontaktbörse ;)
    Sollte ja im Hinblick auf kommende Dieselfahrverbote durchaus als gangbarer Weg zu mehr Nutzung der Öffis taugen. Und wenn es von denen kommt, wird wohl auch niemand klagen^^

    Kennt jemand schon sowas in Hamburg?

  • Stefan B. aus H

    Und wenn der „Spender“ dann den Zug / Bus verlässt und man es nicht mitbekommt? Merkwürdige Geschichte. Ebenso für den Fall, dass der „Spender“ doch nicht vorhanden ist, weil er kurzfristig seine Route geändert hat.
    Viele Fragezeichen.

  • Jedenfalls gut, dass in die Fahrpreisdiskussion zum ÖPNV endlich mal neuer Wind kommt.
    M.E. sollte die Dieselsubvention gestrichen werden und das Geld zur Subvention des ÖPNV genommen werden.
    Wenn ich dann das Argument höre, dass dann zuviele Leute mit Bus und Bahnfahren und man das Angebot nicht erhöhen könnte, schüttele ich nur den Kopf.
    Man stelle sich vor, mit dem Argument es würden zuviele Leute Auto fahren und soviel Straßen könne man ja gar nicht bauen, würde die KFZ-Steuer und die Mineralölsteuer erhöht oder eine Maut eingeführt, um die Leute dazu zu bringen weniger Auto zu fahren.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass man auch ohne zusätzliches Geld für den Verkehrssektor insgesamt auszugeben, man den ÖPNV deutlich ausbauen könnte, wenn man nur wollte und die Gelder anders zuordnen würde. Wie gesagt z.B. Statt Subvention von Dieselkraftstoff Subvention von ÖPNV, statt Bau neuer Autobahnen Ausbau der Bahn im Nah- und Fernverkehr (z.B. Bessere Trennung von Nah- und Fernverkehr, um Pendlerstrecken besser und schneller zu machen)

  • Stefan B. aus H

    Halb-OT:
    Seit die Deutsche Bahn einmal mit entgegengesetzter Wagenreihenfolge im HBF gestartet ist und das nicht vorher ankündigte, mache ich auch auf Langstrecken einen weiten Bogen um den ÖP(N)V. Damals mussten die Fahrgäste bis zu einer Stunde durch den Zug krabbeln, bis der gebuchte Platz erreicht war. Das war ein Nachtzug nach Österreich mit Skiläufern und entsprechendem Gepäck. Was für ein Alptraum. Und ich könnte noch viele andere skurrile Geschichten erzählen.
    Im Nahverkehr ist es leider auch oftmals nicht gerade angenehm, was aber oftmals leider ein gesellschaftliches Problem ist. Stichwort: Erziehung, Egoismus, Alkoholismus.

    Schade auch. Ich würde gerne entspannt (!) Bahnfahren und mich nicht 10h hinter‘s Steuer klemmen.

    Eine U-Bahn oder gar eine S-Bahnhaltestelle gibt‘s in meinem Stadtteil mit knapp 40.000 Einwohnern leider auch nicht. Die Gelenkbusse sind morgens schon so überfüllt, dass sie teilweise garnicht mehr anhalten um weitere Passagiere aufzunehmen.

  • Ich fahre werktäglich in Nürnberg UBahn. Kontrollen in 5 Jahresdurchschnitt: 1x jährlich (aufgerundet). Ob diese App also überhaupt nötig ist…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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