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"Interne Streitigkeiten"

Überweisungs-App Cookies meldet Insolvenz an

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20 Kommentare 20

Nur fünf Monate nach dem Start der Überweisungs-App Cookies muss das gleichnamige Unternehmen dicht machen. Das Startkapital ist weg und der Geschäftsführer der Cookies Labs GmbH hat Insolvenz angemeldet.

Cookies App Screenshots

Hintergrund sind einem begleitenden Blog-Eintrag zufolge interne Streitereien in der Geschäftsführung des Unternehmens. Dabei wird ausdrücklich betont, dass das Angebot selbst bis zuletzt ausreichend Erfolgspotenzial hatte, ein Teil der Geschäftsleitung allerdings eine Zwischenfinanzierung blockiert habe.

Die typischen Gründe für eine Insolvenz, sei es ausbleibender Erfolg wegen geringer Nutzerzahlen oder ein fehlender Produkt-Market-Fit, treffen auf Cookies nicht zu. Mit großer Euphorie und viel Echo konnten wir im August launchen – daher ist die Insolvenz so kurz nach Launch besonders traurig und mit rationalen Argumenten nicht erklärbar.

Mit der Cookies-App versprachen die Entwickler die „schnellste und sicherste Überweisungs-App Deutschlands“. Der Geldversand sollte dank hinterlegter Bankdaten unkompliziert an an Handy-Nummern oder E-Mail-Adressen möglich sein. Natürlich muss dafür eine „echte“ Bank mit im Spiel sein, die Cookies-Macher haben hier auf die Deutsche Kreditbank (DKB) gesetzt.

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28. Okt 2016 um 10:09 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    20 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich habe bis zum Schluss nicht herausfinden können, wie das ganze technisch funktioniert – und einer App der ich Zugangsdaten zu meinem Konto anvertraue, verlange ich das ab. Und zwar bevor ich diese eingebe. Es erstaunt mich dennoch, dass die Insolvenz jetzt so schnell kam.

    • Ich wage zu behaupten, dass die nen Sepamandat für Abbruch nahen bekommen.
      Wenn man dangled verschickt gibt derjenige selbst das Konto an und die überweisen das Geld, das sie dir abgebucht haben, dann entsprechend.

  • Verwunderlich, dass die DKB nicht eingesprungen ist.
    Naja mal abwarten, was da noch kommt.

  • Man(n) lässt gefälligst die Finger von der Freundin des Freundes. Kommt es dann noch raus, geht alles den Bach runter. War schon immer so – Dummheit schützt vor Strafe nicht. ;-)

  • Schade. Allerdings fühle ich mich darin bestätigt, solche Produkte immer erst nach ’nem Jahr (und später) auszuprobieren.

  • Startup, Fintech, Angel Investor, Venture Capital, Seedfinanzierung, Elevator Pitch (vielleicht sogar vor einem Löwen?)….

    Alles schöne Buzzwords mit die man heute oft und regelmäßig hört. Gefühlt stecken dahinter meist nur heiße Luftnummern die mit viel Marketing und Tamtam gepusht werden. Gefühlt kommen dabei meist chic stylishe Trendy-Apps bei raus, die toll aussehen aber kaum funktionieren und wenig bis gar keinen Mehrwert bieten. Leider sind es diese Luftblasen, die im App Store auch noch groß gepusht und Apple gelobt werden.

    Die von mir meist genutzten Apps stammen eigentlich ausnahmslos von „kleinen App Schmieden“, die (soweit ich weiß) ohne Investoren und das ganze Bullshit-Bingo Gedöns auskommen. Die Apps sind einfach clever, praktisch und funktionieren gut. Da wird eine App verkauft und keine Luftnummer. Deswegen gibt es diese Apps auch schon mehrere Jahre mit stetiger Weiterentwicklung. Schade, dass solche Apps nicht mehr Beachtung finden.

  • Schade das wieder einmal ein aufstrebendes Unternehmen wegen interner Querelen das Handtuch schmeißen muss!
    Jung ist nicht immer Professionell den nur ab einem gewissen alter hat man die Reife erreicht um solche Behinderungen im Business aus dem weg zu gehen wenn man Geld verdienen möchte!
    Ich hoffe das sich doch noch ein Investor findet der das überleben sichert.
    Viel Glück!

  • Wie wollten die denn Geld verdienen ? Mit den Blitzüberweisungen ? Neeeee…. das Finanzierungsmodell war schon am Anfang recht zweifelhaft für mich.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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