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Mac-App optional als Einmalkauf

Typinator startet auf iPhone und iPad: Mobile Nutzung nur mit Abo

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18 Kommentare 18

22 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung von Typinator ist die App zur Schreiberleichterung erstmals für iOS erhältlich. Typinator gab es bislang ausschließlich für den Mac. Im Herbst soll zudem eine Windows-Version der Software erscheinen.

Mit der Erweiterung führen die in Österreich ansässigen Entwickler auch ein neues Preismodell ein. Während die Mac-App weiterhin für 49,99 Dollar als Einmalkauf erhältlich ist, gibt es die neue iOS-Version nur in Kombination mit der Desktop-App zum Abo-Preis von 29,99 Dollar im Jahr. Eine vollständige Preis- und Leistungsübersicht findet sich hier.

Typinator Ios

Textbausteine für häufige Formulierungen

Typinator bietet ähnlich wie Rocket Typist oder das einfacher gehaltene Mac-Werkzeug aText die Möglichkeit, häufig benötigte Textpassagen als sogenannte Snippets zu speichern. Diese lassen sich anschließend per Tastaturkürzel in Dokumente, E-Mails oder andere Texte einfügen.

Mit dem Update auf Version 10 und dem damit verfügbaren Ableger für Mobilgeräte wollen die Entwickler diese Vorteile auch auf das iPhone und das iPad bringen. Typinator 10 synchronisiert die vorhandenen Textbaustein-Bibliotheken zwischen Mac, iPhone und iPad sowie künftig wohl auch mit Windows-Computern, sodass sie einheitlich auf allen Geräten des Nutzers verfügbar sind.

Typinator Mac

Synchronisierung zwischen mehreren Geräten

Die Entwickler der App verzichten auf ein eigenes Cloud-Angebot, sondern unterstützen verbreitete Angebote wie Dropbox oder iCloud. Damit sollen Anwender die Kontrolle über ihre Daten behalten.

Mit dem Update wurde auch die Benutzeroberfläche von Typinator überarbeitet. Laut den Entwicklern wurden Navigation und Bedienung vereinfacht und an die aktuellen Designrichtlinien von macOS angepasst. Zudem arbeitet die Anwendung mit den Textfunktionen von Apple Intelligence zusammen. Damit können die Textbausteine beispielsweise angepasst oder übersetzt werden.



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Typinator Mobile
Typinator Mobile
Entwickler: Ergonis
Preis: Kostenlos
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12. März 2026 um 08:17 Uhr von chris Fehler gefunden?


    18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Das bringt die iPhone Tastatur doch bereits mit, ich habe da häufig verwendete Textpassagen jeweils mit einem Kürzel gespeichert und das funktioniert einwandfrei. Warum für eine Funktion, die es bereits kostenlos gibt, wieder eines von diesen unsäglichen Abos abschließen?

    • Der Vorteil liegt in der Synchronisierung aller Systeme. Du brauchst den Textbaustein nur einmal definieren und kannst ihn überall nutzen. Das geht mit Bordmitteln leider nicht.

      • Felix Gießmann

        Ich bin mir ziemlich sicher, dass die synchronisiert werden via iCloud zwischen meinen Macs und den iOS-Geräten.

        Mal
        defaults write -g WebAutomaticTextReplacementEnabled -bool true
        auf deinem Gerät vorher bearbeitet?

      • Bei mir werden sie definitiv synchronisiert, denn auf dem iPad funktionieren Sie genauso wie auf dem iPhone. Gesondert definiert habe ich sie nicht.

    • Ich kenne von den aufgezählten Hilfsmitteln nur atext.

      Für mich liegt der große Vorteil darin, dass die Textbausteine auch Formatierungen und sogar Bilder enthalten können

    • Das ist ungefähr die gleiche Frage, wie wenn es um 1Password oder WISO geht.

      • Find ich nicht. 1Password ist teuer aber bietet einen Mehrwert in Form von anderen Funktionalitäten.
        Textbausteine als Textersetzung werden über die iCloud auch nach Anlage am Mac auf dem iPad und iPhone bzw. umgekehrt ermöglicht. Somit finde ich die ursprüngliche Frage berechtigt: wozu ein unsäglich teures Abo für eine iOS/macOS Bordmittel Funktionalität?

      • Wie „Hilfbereit“ bereits formuliert hat, bieten solche Apps auch die Möglichkeit, Formatierungen und Bilder zu nutzen. Das ist mit der Textersetzung von iOS/iPadOS/macOS nicht möglich. Insofern fühle ich mich nach wie vor bestätigt. ;P Es ist halt alles eine Frage der Zielgruppe. Die meisten verstehen 1Password nicht, weil sie die App immer wieder mit Apples Passwörter vergleichen. Das gleiche gilt für WISO, bei dem sich auch immer wieder alle fragen, warum man nicht einfach das kostenlose Elster nutzt. ;)

  • Gefällt mir gut. Insbesondere die Synchronisation über alle Systeme. Aber Abo ist für sowas völlig inakzeptabel. Zumindest für mich. Für jemanden der es beruflich braucht ist das bestimmt ok. Einmalkauf wäre mir lieber gewesen.

  • Ok ok. Ich nutze die App 10 Jahre und habe dann Kosten von insgesamt 299,90€? Echt jetzt? Ich meine wir reden hier von einer App die mir Textbausteine ausspuckt. Für wen rechtfertigt sich dieser Mehrwert? Privat? Geschäftlich? Der oder Diejenige hat doch die Kontrolle über sein Leben verloren der sowas nutzt. Wie holt man damit das Geld je wieder rein? Jaja, ich weiß, nur ein Kaffe pro Monat, aber ich konsumiere nicht nur den einen Kaffee.

  • Es gibt immer noch Leute die glauben das Produktpflege/Updates weder Mühe noch Arbeitszeit fordern …

    • Wir haben die nur damals gemacht und hat funktioniert. Und die sind so vernünftig bei den Preise. Jetzt wollen Geldmaschinen machen. Jetzt wollen Geldmaschinen machen.
      Abo –> NEIN!! Danke

    • Nein, nur warum nimmt man den Usern zwanghaft die Entscheidung ab auf der aktuellen gekauften Version zu verbleiben und nur bei Bedarf eine Weiterentwicklung zu kaufen? Gerade bei lokalen Apps/Programmen die ohne laufende Kosten auf meinem Gerät genutzt werden könnten, gibt es immer wieder Abos. Um irgendwie dauerhafte Zahlungen zu „rechtfertigen“ wird ein Accountzwang eingebaut und über Server der Entwickler synchronisiert anstatt die iCloud dafür zu nutzen oder bei standalone Nutzung auf den Account gänzlich zu verzichten.

      Und diese Verfahrensweise hat Jahrzehnte lang für Software bereits funktioniert!! Jetzt mit den AppStores als Begründung anzuführen, dass man von so einem Modell nicht leben kann und so ein Modell nicht tragfähig wäre ist also nur eine Alibi-Ausrede.
      Die ursprünglich mal vorgesehenen Preise hat man sich mit den 99 Cent Apps und Werbebelästigung + in-App Käufen und jetzt mit den Abos selber zerstört. Mittlerweile kaufe ich überhaupt keine Apps mehr weil jederzeit eine Enteignung durch den Wechsel auf ein Abo droht oder ein Abo bereits vorhanden ist

      • Felix Gießmann

        naja, der unterschied ist, dass ne win2000 app wahrscheinlich noch unter win11 läuft, mit kompatibilitäts hacks. bei ios gibts sowas nicht – nicht aktualisierte apps werden aus dem app store entfernt, die APIs bewegen sich schnell, alte werden deprecated.

        die anwendung wird entweder weiterentwickelt oder ist tot – up or out. leider.

  • Danke für diesen Artikel. Super interessant, nur leider – selbst bei geschäftlicher Nutzung – ist mir das zu teuer. Dann bleibe ich doch bei Espanso.

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