iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 37 079 Artikel

Quartalszahlen-Nachschlag

Tim Cook zu KI und schlechten iPad- und Mac-Verkaufszahlen

Artikel auf Mastodon teilen.
53 Kommentare 53

Über die gestrige Bekanntgabe der Apple-Quartalszahlen für die Monate Juli bis September haben wir bereits berichtet. Wie üblich hat sich im Anschluss daran der Apple-Chef Tim Cook gemeinsam mit einigen seiner Kollegen aus der Apple-Unternehmensleitung den Fragen von Journalisten und Marktbeobachtern gestellt. Weltbewegendes kam dabei wie erwartet nicht zutage, erwähnenswert ist der eine oder andere Punkt aber doch.

Tim Cook Apple

Apple investiert im Stillen

So wurde Tim Cook mit der von ihm sicher auch erwarteten Frage konfrontiert, wie sich Apple angesichts des aktuellen Höhenflugs dieser Technologie im Bereich der generativen KI zu platzieren gedenkt.

Der Apple-Chef verwies hier zunächst auf die Tatsache, dass Apple schon seit geraumer Zeit künstliche Intelligenz in seine Produkte integriert und beispielsweise das mit iOS 17 eingeführte, bislang nur auf Englisch verfügbare „Personal Voice“ auf dieser Technologie basiert. Auch Funktionen wie die Sturz- oder Unfallerkennung nutzen Cook zufolge künstliche Intelligenz.

An generativer künstlicher Intelligenz (also Funktionen wie wir sie beispielsweise von ChatGPT kennen) arbeite man bei Apple natürlich, allerdings werde er hier keine Details nennen. Apple wolle dergleichen verantwortungsbewusst nutzen und mit der Zeit in Produkte integrieren. Man investiere nicht unerheblich in diesem Bereich.

Dem iPad fehlen die Neuerungen

Auf den Umsatzrückgang in den Bereichen iPad und Wearables angesprochen, berief sich Cook darauf, dass es hier zuletzt keine Produktneuheiten gab. Der Apple-Chef hat in diesem Zusammenhang auch gleich drauf hingewiesen, dass man hier mit einer weiteren Verlangsamung rechnen müsse, da in diesem Jahr im Gegensatz zum vergangenen Jahr zum Jahresende keine neuen Geräte vorgestellt wurden.

Beim iPad ging der Umsatz im letzten Quartal von 7,2 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf 6,4 Milliarden zurück. Der Bereich Wearables fiel von 9,7 Milliarden auf 9,3 Milliarden Dollar.

Weihnachtsquartal soll die Mac-Verluste ausgleichen

Die starken Mac-Verluste im letzten Quartal sollen der eben erst vorgestellte M3-Prozessor und die damit ausgestatteten neuen Modelle von MacBook Pro und iMac in den letzten beiden Monaten des Jahres wieder wettmachen. Man benötigt keine Glaskugel, um die Prognose des Apple-Chefs für ein starkes Weihnachtsquartal in diesem Bereich zu unterschreiben, zumal der Mac im vergangenen Weihnachtsquartal mangels aktueller Produktneuheiten eher schwach aufgestellt war.

03. Nov 2023 um 16:24 Uhr von chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    53 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Unsere Welt ist einfach nur so schlimm getrieben von Wachstum. Es gibt immer nur einen Weg : nach oben.
      „Schlechtere“ Verkäufe… Leute, die machen Milliarden Umsätze. Es kann auch gerne mal etwas nach unten gehen oder stagnieren. Irgendwann ist eben auch mal die Spitze erreicht, da ist Apple schon nah dran. Außerdem ist es auch besser für die Umwelt weniger zu produzieren und zu verkaufen

      • Genauso sehe ich das auch! Ich kann auch dieses Streben nach immer mehr nicht verstehen….nur um den Aktionären gerecht zu werden. Es kann nunmal nicht immer nur nach oben gehen. Es ist einfach nicht gesund, das ständige mehr mehr mehr.

      • das kannst du doch nicht sagen! Denk doch an die Aktionäre!

      • Grundsätzlich hast du recht, aber es ist etwas zu kurz gedacht. Ich vermute mal, die meisten Forenteilnehmer haben Fondsparpläne, Tagesgeldkonten und ähnliches und alle erwarten eine Rendite daraus. Was glaubt ihr denn, wo diese Rendite herkommt? Unser Geldsystem mit seinen Zinsen bedingt quasi diesen Wachstumsdruck. Irgendwo müssen die Zinsen herkommen, die wir alle erwarten. Also wenn, dann bitte das ganze auch bis zu Ende decken, aber nicht das eine wollen und das andere verpönen. Ich sag nicht, dass das schön ist, aber so funktioniert das System nun mal.

  • OLED fürs iPad Pro, dann klappt’s auch mit den Verkaufszahlen ;-)

    Antworten moderated
  • Soll sich mal den Preis vom aktuellen ipad air und mit dem davor anschauen. Das keine 50€ Differenz. Für den Preis habe ich das erste Pro damals kaufen können. Nicht das ich das Geld nicht hätte aber dann nutze ich es solange es noch Updates gibt.

    • Das ganze iPad Lineup muss mal überarbeitet werden. Blickt doch der Normalkunde nicht mehr durch, wenn er nicht Apple Fanboy ist.

      Antworten moderated
      • Warum blickt man nicht mehr durch? Wenn jemand da Probleme hat, kann man das Pro schon einmal streichen. Dann bleiben drei Modelle, wovon eines das alte Design hat. Bleiben zwei Modelle, die es zu vergleichen gilt. Farben und Speicher mal außen vor.

      • Warum kann man die Pro Modelle schon mal streichen, nur weil man nicht sofort durch das Lineup durch sieht? Das musst du mal erklären! Ach ja und in der Aufzählung hast du das iPad mini offenbar völlig ausgelassen! Scheint also doch nicht so eindeutig zu sein.

      • Das Mini ist ja wohl offensichtlich in einer eigenen Kategorie. Das hat man schon abgehakt in dem man sich fragt, ob man so einen kleinen Formfaktor möchte oder nicht. Beim Pro verhält es sich genauso. Entweder man möchte fast 13″ oder nicht, alle anderen Punkte des Pros sind welche, die man als Voraussetzung definiert. Wenn man gar nicht weiß, ob man 120 oder 60Hz möchte, ob einem ein LiDAR Sensor wichtig ist, etc. dann kann man sich die Pros auch sparen.

      • Was ich damit sagen will, als Consumer, der sich nicht mit den Modellen auseinandersetzt, hat auch sicherlich keine Anforderungen an ein Tablet, die ein iPad Pro notwendig machen würde.

  • Investieren im Stillen gut und schön aber kommt da am anderen Ende entwicklungstechnisch auch was dann raus ? Ein iPhone 15 Pro mit USB-C und Actionbutton und Ähnliches bei der Apple Watch Ultra 2 mit den hochgejubelten Bedienhilfen die schon ewig implementiert waren und nun als Doppeltab gefeiert werden, ist irgendwie etwas wenig.

    Antworten moderated
    • Das stimmt die Sprünge beim iPhone und bei der Watch sind wirklich so minimal. Bei der Watch sogar noch extremer, die Änderungen sind so minimal, dass es Apple einem auf ihrer Webseite extrem erschwert, verschiedene Uhren Generationen direkt gegenüber zu stellen zum Vergleichen. Bei allen anderen Produktkategorien bieten sie das an, außer seltsamerweise bei der Watch. Genau so wie jetzt schon seit 3-4 Generationen jedes Jahr prophezeit, dass jetzt aber wirklich endlich das grundlegende Re-Design kommt. Es gibt jetzt schon wieder Gerüchte, dass aber nächstes Jahr wirklich alles neu wird. Ich bin gespannt.

    • das passiert, wenn man nur noch darauf schielt, wie sich mit neuen Services und Abos Kunden ausnehmen kann, statt in Hardware zu investieren

  • Meiner Meinung nach zu viele Produkte. Jedes Jahr 4 iPhones? iPads mit redundanten Kategorien und wirren Preisstrukturen, immer mehrere Generationen im Verkauf usw.. bei Apple Watch und HomePod ist es noch schön aufgeräumt, so wie Jobs er früher bei der Übernahme gemacht hatte

    • Die Fragmentierung bekommt man auch in der Softwarequalität bereits zu spüren. Geräte-Diversität kostet zusätzliche Ressourcen.

    • Das war doch schon immer so bei Apple… es gab einen iMac 2011, iMac 2012, iMac 2013, iMac 2014, iMac 2015,… Das ist nichts was jetzt mit den Silicon Prozessoren neu eingeführt wäre…

    • Die Kategorie Apple Watch ist aufgeräumt? Es gibt „Normal“, SE und Ultra. Es gibt 41 und 45 mm, mit LTE und ohne LTE, Aluminium oder Edelstahl und von Armbändern habe ich noch gar nicht gesprochen. Ach ja, die Nike und Hermés-Varianten habe ich vergessen, also es gibt kaum eine verwirrende Kategorie als die Apple Watch. :)

      Antworten moderated
  • Das iPad ist mit seinem M1/.. mitlerweile ein Ferrari im Dorf mit 30er Zonen.

  • Ich wäre dafür das IPhone alle 2 Jahre zu erneuern mit funktionierendem IOS.

  • Naja, der überzogene Preis hat auch dafür gesorgt, dass viele ihre alten iPad modelle noch länger verwenden, als sie ursprünglich vor hatten.

  • Die Käufe der Apple hat, wer würde ganz anders aussehen, wenn sich die Nutzer mal einigermaßen zurückhalten würden beim Kauf dann sind sie gezwungen die Preise doch zu drücken

    Antworten moderated
  • Ich fände ein iPad mit MacOs (in etwa wie Surface) riesig. Aber das wird wohl mein ewiger Wunsch bleiben.

  • Preise, kaum Neuerungen, Leistung die man nicht wirklich nutzen kann. Das Problem ist aber der Kunde der ständig neues fordert. Apple ist da aber auch selbst schuld dran. Man muss nicht Jährlich neue Geräte bringen.

  • Also, ob ich ifun auf dem iPad mit M1 oder M2 lese, ist doch relativ egal. Und die Kreativen und Highpotentials aus der Werbung, die damit ihr kleines Business vorwärts bewegen sind, doch von der Menge her überschaubar. Es braucht einfach interessante neue Software für die breite Masse. Vielleicht hilft ja K.I. weiter. Die Preise sind extrem abgehoben für das neue Pro mit mehr Speicher. Ein M1 geht da für deutlich weniger über den Tisch.

  • Außerdem merken viele jetzt, dass 64 GB beim iPad und 256 GB beim Mac einfach nicht zeitgemäß sind. Ebenso wie die Preise für Upgrades.

  • Und letztendlich nicht vergessen App-Abo-Dreckspolitik.

    Antworten moderated
  • So ist es halt wenn man nicht mehr auf die Wünsche der Kunden eingeht sondern nur noch gewinn Maximierung im Kopf hat

  • Ich würde mir ein Office – iPad mit 12,9 Zoll Bildschirm wünschen. Ich brauche diese riesige Geschwindigkeit eines M2 für die Nutzung im Büro überhaupt nicht. Aber der große Bildschirm ist super. Ein Office – iPad könnte somit auch viel viel leichter und noch etwas dünner werden. Dann würde es deutlich weniger Gewicht in meinem Rucksack einnehmen.

    Antworten moderated
  • Kritischer Konsument
  • Tja, die Frage ist doch eher Iphoe und Ipad nicht aktuell an einem Punkt sind an dem nicht mehr viel kommen kann an echten Neuheiten die dem Kunden nützen und nicht nur hochgejazzte Scheininovationen sind.
    VR könne noch mal dafür sorgen das Geräte als Displays benötigt werden aber viel fällt mir sonst nicht ein.
    Einbebaute Beamer mit guter Bildqualität vielleicht noch und später vielleicht mal 3D Telefonate aber braucht man das wirklich?
    Gruß

    Antworten moderated
  • Jetzt geht’s langsam mal in eine vernünftige Richtung! Wer braucht schon jedes Jahr ein neues Gerät?

    Wenn sie das mal 3 bis 4 Jahre durchhalten, dann gibt’s auch wieder was Neues bei den neuen Geräten.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 37079 Artikel in den vergangenen 6024 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven