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Telekom zu Spotify: „Videos rechnen zukünftig gegen das Datenguthaben“

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Die neuen Spotify-Funktionen, insbesondere die Zugriffe auf zahlreiche Video- und Podcast-Inhalte, sollen auch bei Nutzern der Musik-Streaming-Option zukünftig gegen das monatliche Datenguthaben gerechnet werden. Dies bestätigte der Bonner Netzbetreiber gegenüber ifun.de und reagierte damit auf den in der vergangenen Woche beobachteten Umstand, dass die neuen Zusatz-Inhalte derzeit noch nicht am Datenvolumen der Bestandskunden nagen.

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„Die Nicht-Berechnung der Videoinhalte“, so ein Unternehmenssprecher, „betrifft derzeit nur einige Kunden.“ Es sei jedoch geplant, die Abrechnung wieder der Produktbeschreibung der Musik-Streaming-Option anpassen: Auf Spotifys Musik-Archiv lässt sich dann wie gewohnt ohne Belastung des eigenen Daten-Guthabens zugreifen, die Extra-Inhalte werden wie übliche Internet-Inhalte abgerechnet.

Wann genau die Telekom hier den Schalter umlegen wird, steht momentan noch nicht fest. Die Einstellungen sollen „im Laufe der nächsten Tage“ vorgenommen werden.

Am Freitag berichtete ifun.de über die Möglichkeit, Spotify als kostenfreien Video-Player im Telekom-Netz zu nutzen, der auch mehrere GB an übertragenen Video-Inhalten nicht auf das inkludierte Vertrags-Guthaben anrechnet und selbst bei aktiver Drosselung problemlos funktioniert. Ein Umstand, der inzwischen auch auf Youtube dokumentiert wurde.

Spotify bietet derzeit den kostenlosen 60-Tage-Test der Premium-Funktion an.

(Direkt-Link)

Montag, 08. Jun 2015, 11:09 Uhr — Nicolas
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  • mal ne blöde frage, habe schon ein paar mal geschaut, ich finde aber keine videos in der spotify-app (auf dem neusten stand) muss das erst irgendwo aktiviert werden? help :)

  • Nachvollziehbar. Die Netze sind in einigen Ecken schon genug belastet/überlastet. Erstmal sollen die das Netz modernisieren und dann können die solche Features raushauen.

    • Das ist das was dir erzählt wird um das lächerliche Datenvolumen zu rechtfertigen das wir hier in Deutschland für teures Geld angeboten bekommen. Und wenn die Netze tatsächlich überlastet sind hier in Deutschland, dann ist das nur ein weiteres Armutszeugnis. In den USA rennt jeder Heini mit einem Smartphone rum. In den Einkaufszentren gibt es USB-Ladestationen und selbst in der tiefsten Sierra Nevada hatte ich noch volles 3G-Netz. Mir muss wirklich mal einer plausibel erklären, warum das mobile Internet hier so teuer und so besch..eiden ist.

      • Vor allem weil andere Europäische Länder bei einem durchschnittlichen Vertrag von 35€ 50GB Datenvolumen vergeben

  • So aehnlich, wie ichs im letzten Artikel kommentiert habe. Ich kenn die Firma doch :)

  • Zwar schade für Telekom/Spotify- Kunden, aber gut für nicht noch mehr Wettbewerbsverzerrung. Das wäre dann sowieso noch mehr gegen „Netzbeutralität“ die m.M.n. Sowieso nicht exisitiert.

    • Ist doch Blödsinn diese Netzneutralität. Es gab schon immer Unternehmen die ihren Kunden spezielle Angebote bieten. Nichts anderes ist es hier. Du kannst ja auch als Telekom-Kunde einen normalen Account bei Spotify machen und es Abrechnen lassen. Es wäre nur gegen die Netzneutralität wenn es fix im monatlichen Preis mit drin wäre wie zum Beispiel Maxdome bei Unitymedia. Hier hat der Kunde keine Wahl es abzulehnen.

      • Falsch. Belies dich mal was Netzneutralität ist ;)

      • Gegen die Netzneutralität wäre das nur, wenn alle Kunden gebremst würden, die kein Spotify-Abo abschließen würden.

      • Netzneutralität ist der größte Schwachsinn. So ein typisches Buzz Word.
        Als Unternehmen muss man auch Kooperationen schließen können, wenn es einem nicht passt, dann muss man halt zu einem anderen Anbieter wechseln.
        Die Anbieter sind euch doch nicht verpflichtet. Sie bieten einen Dienst an, und wenn er euch nicht gefällt, dann schließt halt keinen Vertrag ab.

      • Ist genau so, wie du es sagst. Schaffen wir doch auch die Business Class im Flugzeug ab. Wie kann es sein, nur das einer besser behandelt wird, weil er mehr Geld zahlt? Totaler quatsch.

      • Typischer neoliberaler Blödsinn! Das bescheuerte Argument „Der Markt wird es schon richten“ stimmt halt einfach nicht. Besonders bei Oligopolen regelt der Markt sich nicht von alleine.

  • Marvin Hilscher

    Finde ich sehr gut! Das hätte das Netz der Telekom nur unnötig verlangsamt. Zumindest in Ballungsräumen oder wenn alle bei Rock am Ring zur Musik noch das offizielle Video sehen wollen. :-) Ne, finde es echt besser so. Immerhin gibt es jetzt schon Hybrit mit unbegrenzt LTE. Das werden nicht wenige Kunden sein, die es nutzen werden.

  • scheinbar hält das netz die belastung ja gut aus, was dann bedeutet, dass die Volumenbegrenzung der „flatrate“ weiterhin ein schlechter Witz ist.

  • ich finde es ziemlich Kapitalismus mäßig wenn ich für die volle Streaming Option auch noch extra zahlen muß. Hab einfach nicht genug Geld und seh nicht ein jeden Tag von 9 bis 17 Uhr arbeiten zu müßen. Mein Leben’s Entwurf lehnt Kapitalismus einfach ab. Mein iphone hab ich mir beim Döner besorgt sonst könnt ichs mir nie leisten. Trotzdem unverschehmte 150€ für das iphone 6 bezahlt!!

  • … Audio Podcasts ? Oder werden nur video Podcasts berechnet ?

  • Deutschland Entwicklungsland im Mobilfunkbereich erstmal ködern alles online dann Vertragsklausel ändern und noch mehr abkassieren für schlechtere Leistungen typisch in diesem Land!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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