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Telekom: Vorzeitige Vertragsverlängerungen erst 4 Wochen vor Ablauf?

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ifun.de-Leser Marcus macht uns auf seinen Dialog mit der „Social Media“-Abteilung der Telekom aufmerksam. So scheint der Bonner Netzbetreiber die Voraussetzungen für eine vorzeitige Vertragsverlängerung erneut angepasst zu haben.

telekom

Telekom-Hilft Mitte März auf Twitter

Anstatt die Vertragsverlängerungen von Bestandskunden mit einem Vorlauf von einem guten Vierteljahr zu akzeptieren, müssen willige Vertrags-Verlängerer (wie im beschriebenen Fall) bis kurz vor Schluss der Vertragslaufzeit ausharren und können die Laufzeit erst einen Monat vor dem regulären Vertragsende erneuern.

Nach Angaben des Telekom-Hilft-Teams wurden die Fristen für vorzeitige Vertragsverlängerungen entsprechend angepasst. Eine neue Frist, die gerade mit Blick auf die aktuellen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen vielleicht nicht ganz glücklich gewählt wurde. So heißt es in den Telekom-AGB (PDF):

Verträge über Mobilfunk-Anschlüsse mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten sind für beide Vertragspartner mit einer Frist von drei Monaten frühestens zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kündbar. Soweit keine Kündigung erfolgt, verlängert sich die Vertragslaufzeit um jeweils weitere zwölf Monate, wenn nicht spätestens drei Monate vor ihrem Ablauf gekündigt wird.

Vertragskunden konnten sich bislang also zwischen Verlängerung und Kündigung entscheiden.

Wirklich neu oder stets variabel?

Da wir uns noch gut an die 6-Monats-Regel in 2012 erinnern konnten, haben wir direkt bei der Telekom nachgefragt. Handelt es sich wirklich um neue Fristen? Ein Telekom-Sprecher erklärt gegenüber ifun.de:

Grundsätzlich ist der Kunde an seine Vertragslaufzeit gebunden ist. Die Fristen zur vorzeitigen Vertragsverlängerung können sich im Rahmen von Kampagnen jedoch jederzeit ändern. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung von einem Tarif mit Endgerät in einen Tarif mit Endgerät ist gegen einen Endgeräte-Zuschlag seit 2015 in verschiedenen Abstufungen möglich (x-6 bis x-1) […]

Übrigens: Die Telekom gliedert ihre Verträge in den AGB mittlerweile in vier Kategorien: Verträge ohne Mindestlaufzeit, Verträge mit einer Mindestlaufzeit von drei Monaten, Verträge mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten und Verträge mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten

Montag, 21. Mrz 2016, 14:25 Uhr — Nicolas
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  • Das gemeine ist: Ändert man online im Kundencenter etwas an seinen tarifoptionen willigt man direkt in die neuen AGB ein. Hatte früher die 6 Monate vorher und hatte dann mal von Voicemail auf normale Mailbox gewechselt um etwas zu testen – Danach waren die 6 Monate weg und ich glaube ich konnte dann erst 4 Monate vorher verlängern oder so.

    • Lag nicht an der Umstellung. ;)
      Hat die Telekom bewusst reduziert.
      Meine gesamten Verträge haben Platin-Status.
      Damit war auch eine Verlängerung 6 Monate vorher problemlos möglich.
      Jetzt zeigt mir das Kundencenter eine mögliche Verlängerung 4 Monate vor Ende der LZ an.
      Sollte dich jmd. wg. einem Endgerätezuschlag ansprechend – bei niedrigeneren Kunden-Status möglich, so schick kurz eine Kündigung rein, dann hat sich das erledigt.

      Ist aber generell halt NUR Kulanz. Die Telekom muss gar keine Verlängerung vor Ende der Laufzeit genehmigen.

  • „Angepasst“? Woran? Sie wurde verkürzt.

  • Nicht 4 Wochen sondern 4 Monate . Ich hatte euch per Mail darauf aufmerksam gemacht :)

  • Macht sich die Telekom nicht noch mehr zum Klotz am Bein?! Das muss ich mir dann mal genau ausrechnen, ob die sich noch lohnen.

  • Wie läuft das dann mit einer Kündigung, falls mit kein gutes Angebot zur Verlängerung gemacht wird? Die muss ja auch vier Wochen vor Ende „eingehen“, oder? Wenns also ganz dumm läuft bekomm ich weder einen guten neuen Deal, noch die Möglichkeit aus meinem Vertrag auszusteigen o_O

    • Nicht ganz, eine Kündigung muss in den meisten Fällen drei Monate vor Vertragsablauf beim Anbieter vorliegen. Alles was danach eingeht, ist erst nach einem weiteren Jahr gültig.

    • Du musst fristgemäß (also drei Monate vorher) kündigen. Entweder kommen dann gleich „Rückhol-Angebote“ oder du verlängerst dann halt 4 Wochen vor Ende, damit ziehst du die Kündigung auch wieder mit zurück. Rein rechtlich könnte die T zwar auf der Kündigung beharren, allerdings ist das schwer vorstellbar, wenn der Kunde freiwillig dabeibleiben will.

    • das ist eher das Ziel dieses Drecksladens. Die haben es geschafft mich zu linken bzw ich hab es geschafft nicht rechtzeitig zu kündigen. Es wird sich keiner bei dir melden. Viel besser noch – wenn man dann doch manuell kündigt, bekommt man ein paar Tage später eine SMS mit „Warum kündigst du? Du rufst uns an und nicht wir dich, eigentlich egal warum, ruf uns an wir verkaufen dir was neues, dein Gerät ist bestimmt sowas von 2015, omg“

      Ekelhaft wir dort mit den Kunden umgegangen wird. Meiner Mutter haben die letztens geschafft diesen WLAN2Go dreck anzudrehen obwohl die definitiv nicht weiß was das ist. Die brauchen ja nicht nett zu sein, schließlich sind die Kunden so dumm und Zahlen Premium ohne Premium zu bekommen

      • @el_mari: Es ist gewiss nicht die Schuld der Telekom, wenn du die Fristen nicht einhältst, zudem kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Telekom dann so eine SMS schickt. Meine Eltern, einige Freunde und Verwandte und ich sind seit Jahren Kunde der Telekom und die haben sich meines Wissens nach immer höchst professionell verhalten. Gut, Anrufe bei denen sie einem was andrehen wollen kommen öfters, aber selbst wenn man in die Falle tappt und den Vertrag abschließt hat man anschließend noch eine 14 tägige Widerrufsfrist, da es sich um einen Fernabsatzvertrag handelt.

  • Das ist ein „Dienst am Kunden“ den andere Provider auch anbieten, zumindest indirekt. Will man seinen Vertrag zu vernünftigen Konditionen verlängern, erhalte ich bei Vodafone dazu auch erst ab einem Monat vor Vertragsende Auskunft. Sind die dann angebotenen Konditionen nicht gut, kann man natürlich nicht mehr mit 3 Monaten zum Vertragsende kündigen (man ist ja schon einen Monat davor…). Mein Workflow sieht daher seit Jahren so aus:

    1. Vertrag 6 Monate vor Ablauf kündigen und vermerken, dass man sich gerne mit vernünftigen Konditionen umstimmen lässt.
    2. Anrufe der Hotline in nächsten 4 Monaten ignorieren
    3. Sich in den letzten beiden Monaten vor Ablauf von der Kundenrückgewinnung anrufen lassen, davon reden welche tollen Konditionen einem die Konkurrenz für den Wechsel geboten hat.
    4. Das nun viel interessantere Angebot des bestehenden Provider annahmen wenn es einem gefällt.

    Blödsinnig, aber wenn es denn so sein muss…

  • Also ich kann defintiv noch 6 Monate vor Vertragsende eine VVL durchführen. Dabei habe ich derzeit sogar einen günstigen Tarif mit knapp 30 Euro Grundgebühr. Kollege hat einen aktuellen Magenta M und kann erst 1 Monat vorher verlängern.

    • „…günstigen Tarif mit knapp 30 Euro Grundgebühr…“ Wer heutzutage bei 30,- Grundgebühr von günstig spricht lässt sich immer noch über den Tisch ziehen – da ist viel mehr drin, einfach nicht immer gleich „Ja“ sagen ;)

      • Wenn man wenig zahlt bekommt man eben nur Schrott.
        Ist leider so – aber viele Menschen denken sich halt „Internet ist Internet“.
        Ob ich 7,2Mbit/s Downstream habe bzw. vielleicht sogar 21,xMBit/s oder bis zu 300.

        Ist aber natürlich nicht nur dieser Faktor.

      • Was ist das denn für eine Pauschalaussage? Weisst du denn, was er in seinen 30€ drin hat? Hauptsache mal gestänkert…

      • „Für Telekom Verhältnisse günstig“. Besser?
        Für mich ist der Tarif in der Tat extrem günstig, da ich ein iPhone dazu bekommen habe und diverse Rabatte. Nur ein 10 Euro Allnet-Tarif von Drillisch wäre rechnerisch noch günstiger, da gibt es aber keine MultiSIM und auch kein Telekom Netz.

      • „…bis zu 300“ ist der entscheidende Faktor – oft wird dir etwas verkauft, was du nur zu einem Bruchteil nutzen kannst ;)

    • @Mirko:

      Naja, letztendlich ist es mir Wurst, ob ich nun 84MBit/s, oder 99Mbit´s habe bei nicht vollem LTE-Empfang.

      Es ist wie gesagt ja auch nicht der einzige Faktor, der die Mehrkosten zu den Billiganbietern ausmacht. Denn mal ganz ehrlich – könnte dir der Billiganbieter 100% das bieten, was du von Telekom, oder bspw. Vodafone bekommst, dann wäre irgendwas verkehrt.
      NIEMAND hat was zu verschenken. ;)

  • Was macht das für einen Unterschied, ob ich 1, 2, oder 3 Monate vorher weiss, dass ich NICHT wechseln will und dies halt erst 1 Monat im Voraus mitteilen kann?
    Wenn sich das Abo automatisch erneuert, muss ich eh nix tun.
    Übersehe ich da was?

    • Es geht ja grundsätzlich darum, das dein neuer Vertrag mehr Leistung für weniger Geld bieten sollte…

      Und das hat nun nichts mit Geiz zu tun, die Telekomunikations-Unternhemen in DE verdienen mit uns ein Haufen Geld – schau mal nach AT was es da für Pakete gibt zu absolut lächerlichen Preisen…

    • Welches Abo? Wir reden hier von Mobilfunkverträgen, und um subventionierte Endgeräte. Und da ist es eben nicht egal, ob ich schon 6 Monate oder erst 1 Monat vor Ende ein neues bekomme.

  • Ich frage mich ernsthaft immer noch warum das große Trara? Die Verträgen laufen automatisch weiter. Einziger Grund für eine Verlängerung bisher war ein neues Handy zu bekommen. Da diese in den Tarifen aber drin sind (entweder alle 24 Monate oder sogar alle 12) erübrigt sich das Thema doch. Einfach laufen lassen. Tarif ändern auf einen anderen oder neueren geht auch nach mindestens 6 Monaten und verlängert den vertrag nicht um 24 Monate.

    • Und was sagten das jetzt? ohne Vertragsverlängerung wird dir kein neues Handy zugeschickt. Und den Tarif kannst vorher auch nur dann änder wenn er höherwertiger wird

  • Ich frage mich gerade was an der ganzen Geschichte nun Verwerflich ist? Im Grundgedanken muss ich doch immer davon ausgehen dass sich innerhalb von 24 Monaten gar nichts verändern lässt. Alles andere ist Kulanz weshalb eben auch „angepasst“ wurde.
    Als Begründung könnte man wohl eher die neuen Verträge mit 12 monatiger Gerätekaufoption sehen. Man macht die Differenz größer wenn man die Kulanz eindämmt damit es sich mehr lohnt den neuen Happy Tarif zu nehmen. Ist doch logisch aus Unternehmenssicht

  • Wie groß darf denn aktuell der zeitliche Abstand zwischen Vertragsabschluss und Vertragsaktivierung sein?

  • Laut AGBs stimmt. Aber eine vorzeitige Verlängerung ist trotzdem aus Kulanz bis zu 6 Monate vor Verträgende möglich. Kommt auf den Umsatz vom Kunden an. Es kann sein das ein Endgerätezuschlag fällig wird. Eigentlich war das schon immer so, bis auf den Endgerätezuschlag.

  • Ist doch mit der happy option völlig irrelevant geworden; alle 12Monate n neues Gerät und gut

  • @ iFun Team: könnt ihr mal die happy Option genau vorstellen? Der Vertrag verlängert sich ja anscheinend immer um weitere 24 Monate. Wie oft kann ich denn dann die happy Funktion nutzen? Nach drei Jahren habe ich ja dann sechs Jahre Restlaufzeit… könnt ihr das vielleicht mal mit einem iPhone durch rechnen wann es sich lohnt und was es genau kostet am Ende kostet/ bzw was man sparen kann? Danke!!

    • Also, du schließt einen 24 montägigen Vertrag bei den happy Tarifen ab (bekommst du aber auch nur wenn du magenta eins Kunde bist, sprich Mobilfunk und einen Festnetz ip Tarif bei der telekom) , happy ist ein Bonus für magenta eins Kunden!
      So jetzt zu happy: wenn du nach 12 Monaten verlängerst, hast du NEUE 24 Monate, die 12 Monate die du ja eigentlich noch hättest, fallen dann weg, heißt alle 12 Monate ein neues Handy bekommen und trotzdem nur 24 Monate Laufzeit haben! Besser geht es nicht!

      Und für alle anderen die sich aufregen, das sie nicht mehr 4oder6 Monate vorher verlängern können! Die Restlaufzeit wird an die neuen 24 Monate drangehangen… Sprich, verlängerst du deinen Vertrag nach 18 Monaten (bei 24monaten laufzeit), hast du 24 Monate für deine Verlängerung plus die 6 Monate die du vorzeitig verlängert hast!
      Also völlig schnuppe !!

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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