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Telegram-Messenger verbessert Direktantworten und Umgang mit Stickern

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16 Kommentare 16

Wenngleich Telegram natürlich nicht mit der Popularität von WhatsApp mithalten kann, die App zählt auch in Deutschland mit zu den beliebtesten Messengern – dazu trägt sicher auch das Engagement der Entwickler in Sachen Produktpflege bei. Die neue Version 4.3 bringt mehr Übersicht und zusätzliche Sticker-Funktionen.

Telegaram Messenger Screenshots

Wie WhatsApp bietet auch Telegram die Möglichkeit, in Gruppen-Chats direkt auf einzelne Beiträge zu antworten. Eine neue Funktion zeigt euch nun bereits in der Chat-Übersicht an, ob direkte Antworten auf Beiträge von euch vorhanden sich. In diesem Fall seht ihr in der Übersicht neben der Gesamtzahl der neuen Antworten einen weiteren blauen Kreis mit einem kleinen @-Symbol. Im Chat könnt ihr dann über eine neue @-Taste direkt zu dem betreffenden Beitrag springen.

Nutzer, die sich an den Sticker-Funktionen der App erfreuen und mehr als fünf verschiedene Sticker-Sets geladen haben, können künftig einzelne Sticker als Favoriten markieren. Diese Neuerung ist natürlich sehr hilfreich wenn es darum geht, unter Hunderten von Stickern den Überblick zu bewahren. Speziell für große Gruppen mit mehr als 100 Mitgliedern haben die Telegram-Entwickler zudem die Möglichkeit freigegeben, ein offizielles Sticker-Set für alle Gruppenmitglieder anzubieten.

Wie verdient Telegram Geld?

Die Tatsache, dass Telegram kostenlos angeboten wird, wirft natürlich die Frage auf, wie die Entwickler der Anwendung sich finanzieren. Telegram beantwortet dies in einem Eintrag in den FAQ zur App. Man könne den Dienst dank einer generösen Spende des Firmengründers Zeit kostenlos anbieten, wenn diese Mittel je aufgebraucht sind, will man nicht für die Nutzung relevante Zusatzfunktionen kommerziell anbieten um die Betriebskosten zu finanzieren.

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Telegram Messenger
Telegram Messenger
Entwickler: Telegram LLC
Preis: Kostenlos
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Montag, 04. Sep 2017, 16:18 Uhr — chris
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  • Twittelatoruser

    Überzeugen kann es nicht so richtig.

    1. Es hat per Default kein Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. (Dies gibt es zwar, wenn man einen sogenannten „Secure Chat“ eröffnet, aber daran denkt natürlich kaum jemand. Zudem ist es besser, dass Unwichtiges auch richtig verschlüsselt wird, damit die Wichtigen unter den Unwichtigen schwerer auffindbar sind. Daher ist die gute Verschlüsselung von Sinnlosem auch sinnvoll.)

    2. Es nutzt eine proprietäre Verschlüsselung. Und wie mittlerweile bekannt sein sollte, eigene Implementierungen von Verschlüsselungen können zwar durchaus durch Oskurität momentan an Sicherheit gewinnen, aber es werden dann oft schwerwiegende Sicherheitslücken nicht schnell genug erkannt. Und wenn diese entdeckt werden, sind viele Daten auf diese Weise verschlüsselt worden, die nun ganz plötzlich leicht zu entschlüsseln sind. Das ist dann der ultimative GAU.

    Aber ich rate vor allem wegen Punkt 1 ab.

    • Gerade der erste Punkt ist ein ganz wichtiger! Punkt 2 ist vermutlich eher eine Frage des Vertrauens, Threema beispielsweise verschlüsselt ja auch proprietär. Wie auch immer, ich kann den Hype um Telegram nicht nachvollziehen. Dann doch lieber Wire, das ebenfalls gratis angeboten wird (noch zumindest), aber deutlich transparenter arbeitet und vernünftig verschlüsselt.

    • Dein erster Punkt ist IMHO nicht richtig, es wird immer verschlüsselt, aber im „geheimen Chat“ findet eine P2P-Verbindung statt, ohne zwischengeschaltete Server.

      • Twittelatoruser

        Übrigens: Glaubst du, bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung braucht man zwischengeschaltete Server? Dann beschäftige dich bitte mit der Basis von guter Verschlüsselung. Wenn sie gut ist, ist es egal, welcher Transportweg genommen wird. Hauptsache ist, dass er zuverlässig ist. Der Weg kann unsicher sein, wenn einem die Metadaten nicht wichtig sind. Erst wenn die Metadaten verschleiert werden sollten, sollte der Transportweg gewisse Eigenschaften aufweisen (wobei auch dann der Transportweg relativ frei sein kann).

  • Kann nicht mit der Popularität von WhatsApp mithalten? Warum frage ich mich. WhatsApp ist wie eine abgespeckte weniger funktionale Version und noch dazu nicht kostenlos und ohne vernünftigen Desktop Client und ohne Geheimchats und und und …

    • Wiebitte? Seid wann ist WhatsApp wieder kostenpflichtig. Seit es zu Facebook gehört zahlt man sicherlich mit seinen Daten, aber der Dienst selbst ist immer noch kostenlos und bei WhatsApp braucht man keine Geheimchats, da alle Nachrichten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung haben sollten, wenn man WhatsApp nach all den Pannen und der Übernahme von Facebook noch glaubt.

    • Manchmal ist weniger einfach mehr.

      • Und deswegen kopiert whatsapp ein feature nach dem anderen, zB die im artikel genannte antworten-funktion.

    • Twittelatoruser

      Seit einigen Jahren ist WhatsApp kostenlos. Da es aber auf vielen Handys wie auch Symbian-Telefonen lief, hat es leider eine eingebaute Abwärtskompatibilität (=> WhatsApp verschlüsselt nicht, wenn es mit einem alten Client spricht, das keine Verschlüsselung kann – wenigstens kann man das indirekt bemerken, wenn man nach dem Absenden keinen Hinweis bekommt, dass das Gespräch nun verschlüsselt ist).

      Wenn es Verschlüsselung hat, dann ist es anscheinend ähnlich sicher wie Signal, nur mit dem Unterschied, dass per Default man in the middle Attacken möglich sind. Man wird nicht darauf hingewiesen, wenn der öffentliche Schlüssel vom Gesprächspartner sich plötzlich ändert. So einen Hinweis kann man aber angeblich in Settings einstellen (laut Heise Test soll dies funktionieren – wer weiß, ob dann nicht die NSA z,B, den öffentlichen Schlüssel ändern kann so markiert, dass es vom Empfänger-Client gesehen wird und die Software dann nur bei diesen mitm-Attacken nicht darauf hinweist – ja, Verschwörung … aber wenn etwas sehr wichtig ist, würde ich darauf achten, wie man aus den Snowden Leaks sah). Problematisch ist jedoch immer, dass der Hinweis auf die Änderung erst nach dem Senden erfolgt. Bei Signal und Threema ist es nicht so (allerdings kann die Verschwörung auch dort verwirklicht werden …).

      Wenn dies alles nicht ist, sind die Chats sonst immer Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Bei Telegramm jedoch nie. Dort ist nur Transportverschlüsselung (Verschlüsselung bis zum Server). Erst Secure Chat verspricht angeblich so viel Sicherheit wie Signal, wobei proprietäre Verschlüsselung (ja, Threema auch, aber von dort weiß ich mehrere vertrauenswürdige Tests, die das Versprechen bestätigen).

  • Ich hab auch so Angst,dass Telegram meine Bilder ausm Urlaub klaut, oder erfährt, dass ich meine Freundin doch tatsächlich liebe…Da vertrau ich einem Milliarden schweren Unternehmen wie Facebook natürlich viel mehr, auch wenn die mit Daten so viel Asche machen! ^^Sry, aber ich benutze Telegram viel lieber und würde wenn\’s ist auch denen lieber meine Daten geben, als Facebook! Leider teilen wenige diese Ansicht, weshalb man auf des scheiß whatsapp angewiesen ist

    • Moment, einem russischen Unternehmen mehr vertrauen als Facebook. Die Spende kam woher? Oh,… ja, eine Facebook-ähnliche Seite… wie war das damals mit WhatsApp? Moment… fuck!!!

    • Ich gebe dir in allen Punkten recht – bis auf den Letzten! Ich lebe seit 3 Jahren ohne Whatsapp.

    • Twittelatoruser
      • Twittelatoruser

        Übrigens: Derzeitig empfehle ich Signal, wobei dann die Sicherheit von den Endpunkten (hier oft Handys) wichtig ist. Bei Threema muss man leider mehr vertrauen (wie im übrigen auch bei Signal, außer man kompiliert es selbst für das Handy, allerdings muss man auch dem Betriebssystem selbst, der eventuellen Modifizierung des Herstellers und evtl. auch des Handy-Providers u.s.w. …), aber laut mehreren Tests wurde bisher kein Widerspruch zu deren Versprechen gefunden.

  • Ohje, mach mir gerade echt sorgen, was die Russen wohl mit den Bildern meines Hunds anstellen….Gut, dass ich wirklich intime Dinge generell über keinen Messanger Teile ;)@Zumo: Was machst du dann mit deinen Kontakten, welche nur WhatsApp benutzen?

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