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Für Zeltplatz, Kanutour, Festival und Funkloch

Talky-App: Sprachkommunikation ohne Mobilfunk und WLAN

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47 Kommentare 47

Die Talky-App verfolgt einen Ansatz, der auf direkte Verbindungen zwischen Geräten setzt. Statt auf Mobilfunknetze oder WLAN angewiesen zu sein, nutzt die Anwendung eine verschlüsselte Peer-to-Peer-Technik. Damit lassen sich Sprachverbindungen auch dort aufbauen, wo keine Netzabdeckung verfügbar ist.

Kanu Unsplash

Gedacht ist Talky für Situationen wie Wanderungen, Kanufahrten, Zeltplätze, Veranstaltungen oder die Abstimmung kleiner Teams, bei denen eine schnelle und einfache Kommunikation im Vordergrund steht.

Direkte Sprachverbindung per Push-to-Talk

Im Kern funktioniert Talky wie ein digitales Walkie-Talkie. Die Sprachübertragung wird über eine Push-to-Talk-Funktion ausgelöst, die auf kurze Reaktionszeiten ausgelegt ist. Die App unterstützt Bluetooth-Zubehör wie Kopfhörer oder Freisprecheinrichtungen und lässt sich mit einer Hand bedienen.

Talky App 1

Auch bei gesperrtem Bildschirm oder im Hintergrund bleibt die Verbindung aktiv, während akustische Hinweise über eingehende Nachrichten informieren. Technisch greift Talky dabei auf die Multipeer-Connectivity-Funktionen von Apple zurück, die eine direkte Kommunikation zwischen nahegelegenen iPhones ermöglichen.

Radiofunktion und lokale Vernetzung

Neben der Sprechfunktion integriert Talky ein weltweites FM-Radioangebot. Nutzer können aus zahlreichen vorab hinterlegten Sendern wählen oder Streams im M3U-Format abspielen. Der Wechsel zwischen Radio und Sprachverbindung erfolgt automatisch, sodass eingehende Nachrichten laufende Wiedergaben unterbrechen können.

Talky App 2

Für die direkte Vernetzung erkennt die App umliegende Geräte selbstständig und erlaubt Verbindungen mit bis zu acht Teilnehmern. Eine grafische Darstellung zeigt die ungefähre Distanz zwischen den Geräten an, während das System Verbindungsabbrüche erkennt und eigenständig ausgleicht.

Ergänzt wird das Angebot durch ein Benachrichtigungssystem, das auch bei gesperrtem Display über neue Verbindungen oder Sprachmeldungen informiert.

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Talky - Walkie Talkie, Radio
Talky - Walkie Talkie, Radio
Entwickler: Immaginet Srl
Preis: Kostenlos
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06. Jan. 2026 um 11:01 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    47 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Würde mich auch interessieren, welche Reichweite die App hat.

  • Nach technischen Grundlagen und Erfahrungswerten kann man bei direkter Peer-to-Peer-Kommunikation typischerweise mit etwa 10–80 Metern rechnen, abhängig von Technologie (Bluetooth vs. Peer-to-Peer-Wi-Fi) und Umgebungsbedingungen.

  • Mir erschließt sich der Sinn bei z.B. einer Kanufahrt nicht. Bei 20m Reichweite kann ich doch auch rufen? Naja, vielleicht bin ich zu alt und kein Digital-Native?!

    • wozu ständig anschreien und – je nach wind- und umgebungsgeräuschen immer nur ein „WAAAAAS“? zurückbekommen, wenn es gemütlich über nen Headset zu regeln ist? (wenn man sein seine Elektronik schon den Umwelteinflüssen preisgibt. Ich würde das handy in einer wasserdichten Box transportieren, wenn ich zur See fahre)

    • Vielleicht möchte man den anderen auf ein Tier am Ufer aufmerksam machen, ohne es direkt zu verscheuchen.

      Aber es gibt natürlich auch andere Einsatzbereiche: Einstellen der Satellitenschüssel auf dem Campingplatz, oder Kommunikation auf der Baustelle („siehst du das Kabel schon?“) oder auch beim Rad- oder Motorradfahren könnte ich mir das in Kombination mit AirPods gut vorstellen.

  • Müsste es noch für Android geben. Dann wäre es Plattform übergreifend und m.E. vielseitiger.

    • Stimmt. Und es würde auch genügend Schwachköpfe erreichen, die so einen Mumpitz auch nutzen würden anstatt einfach dem Vorausgehenden zu rufen.

      • weniger Lärmbelästigung mit „ey alter, weißt du schon das Neueste..“ usw.
        Wenn so „Schwachköpfe“ das nutzen würden, wär’s mir recht. die dämlich-laute Mukke über Handyspeaker dann auch direkt ausschalten bitte, danke.

  • Frage mich grade ob die Walkie-Talkie App der Applewatch auch auf Peer-to-Peer setzt?

    • Nein, die läuft über das Datennetz. Walkie‑Talkie nutzt im Hintergrund FaceTime‑Audio. Die Audiodaten werden übers Internet gesendet; es gibt keine direkte Funkverbindung Uhr‑zu‑Uhr wie beim klassischen Funkgerät.

  • HutchinsonHatch

    Cool!!! Das ist ja anscheinend ein „Funkscanner“ zumindest ansatzweise und ein analog Radio.

  • 2003 hat Nokia es über gprs realisiert.
    Wobei doch gerade in Zeiten von Stromausfall so etwas per WLAN mit den richtigen Apps und etwas guten Willen doch zu realisieren sein sollte

  • liest sich alles etwas unglaubwürdig. Stabil klappt es hier zumindest auch nicht und ohne Wlan schon mal gar nicht. Irgendwelche Fake Frequenzen und Durchsagen… hmmm ich weiß nicht.

  • Beim Fahrradfahren könnte das nützlich sein, weil man sich wegen des Verkehrslärms und der Windgeräusche nur schlecht unterhalten kann. Ist auf einem Motorrad sicherlich ähnlich.

  • Wie soll das Fm Radio funktionieren ist das dann trotzdem übers Internet. Das Iphone selbst kann meines Wissens kein FM empfangen.

    • Das Radio ist Fake, das läuft auch komplett offline und das iPhone hat minimal keinen UKW Empfänger.
      Die ganze App scheint Fake zu sein.

      • ..nunmal keinen..

        Schade dass die Autoren hier die App anscheinend nichtmal selber getestet haben, dann hätten sie das selbst gemerkt, bevor sie eine App empfehlen, die mindestens nix taugt oder Schlimmeres.

  • HutchinsonHatch

    Wie abhörsicher wäre das denn als Peer-to-Peer Walkie-Talkie?

  • Die Walkie Talkie Funktion gibt es schon ewig auf der Apple Watch. Ich nutze sie regelmäßig, z.Bsp. für kurze Absprachen mit meiner Freundin. Voraussetzung ist, dass beide eine Apple Watch haben.

  • Ich sehe einen Sinn: Bergwanderung, alle angeleint, man sieht die Hand vor Augen nicht, Gegenwind, man ist der letzte in der Kette, der Karabiner ist von Pearl und löst sich oder man hat sich vorher bereits falsch angeleint und fällt in eine 20m tiefe Gletscherspalte und niemand bemerkt was :-)

  • Erinnert mich an eine andere App, die ihre beste Zeit zu der Regenschirm Proteste in Hong Kong hatte. Wenn Behörden das Netz abschalten oder einschränken, eine gute Möglichkeit in Kontakt zu bleiben und abzustimmen. Damals ging es auch per relay, also Reichweite erweitern, weil alle Nutzer wie Relay Stationen fungierten.
    Oder auch in Zeiten von Stromausfällen, Netz überlastet wegen Ausnahmesituation sinnvoll.
    Leider vergessen wie die andere App hieß und ob es die noch gibt

  • Wir haben die App mal getestet. Irgendwie hat da gar nichts geklappt, selbst, wenn man einen Meter auseinander steht, kommen nur komische Wortfetzen kann. Instant delete.

  • Im Flugzeug praktisch wenn man nicht direkt nebeneinander sitzt

  • Sehr lustig, die Zombie-Apokalypse. Zu erwähnen wären auch die Apps „Bitchat“ und „Berkanan“.
    „CB Talk“ und „Zello“ gehen war in eine andere Richtung, sind aber auch ganz interessant, wenn man sich für solche Apps interessiert.
    Die Ansätze für alternative Kommunikation verfolge ich schon seit Längerem. Googelt mal nach „Meshtastic“ (ein bisschen rudimentär, aber verbreitet) oder „Meshcore“(ein bisschen besser und weiter entwickelt aber nicht so verbreitet).
    Mit einem „Sensecap T1000-E“ oder einem „Heltec V3“ seid ihr dann schon bestens ausgerüstet.

  • Stefan B. aus H.

    Vielleicht hilfreich, wenn es „vulkanische“ Aktivitäten gab, wie derzeit in Berlin? Also als Notfall-Fallback-Brücke bis zum Erreichen von Geräten, die wieder ein reguläres WLAN-WAN oder Mobilfunknetz erreichen? Ansonsten könnte ich mir auch in der Ukraine an der Front möglicherweise einen Einsatzzweck vorstellen.

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