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Komplizierter und mit Monats-Abo

tado°: Macher rechtfertigen Abo für die HomeKit-Heizung

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Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung in Berlin lancierte das Münchener Smart-Home-Unternehmen tado° am 31. August eine Pressemitteilung die den bevorstehenden Verkaufsstart einer neuen Generation der HomeKit-kompatiblen Heizkörper-Thermostate ankündigte: Inzwischen ist das tado° Heizkörper-Thermostat V3+ im Handel erhältlich.

Tado V3plus

Da die Hardware der neuen Geräte jedoch weitgehend baugleich zur aktuellen Generation ausfällt (laut tado° wurden lediglich kleine Änderungen im Inneren vorgenommen, der Memory-Chip vergrößert und das Aufspielen von Firmware-Updates beschleunigt) und sich auch der Preis nur unwesentlich von den bislang veranschlagten Kosten unterscheidet, haben wir uns im Rahmen der ifun.de-Berücksichtigung fast ausschließlich auf das neue Geschäftsmodell fokussiert, das tado° mit der neuen V3+ Generation einführen wird.

Ein Geschäftsmodell, dem die initiale Pressemitteilung nur einen Absatz widmete. Hier stellte tado° kurz fest:

[…] tado° Nutzer, die sich noch mehr Unterstützung beim intelligenten Heizen zu Hause wünschen, können über die App Reparaturen und Wartungen buchen, sich Angebote für eine neue Heizung einholen oder den Auto-Assist Skill abonnieren, der für 2,99€ im Monat oder 24,99€ im Jahr, das Klima im Smart Home noch weiter automatisiert.

Auf ifun.de übersetzen wir den Umbau ins Deutsche: tado° streicht in der neuen Produktlinie Inklusiv-Funktionen, die bislang kostenlos mit dem Hardware-Kauf zur Verfügung gestellt wurden und verwandelte diese in modulare Premium-Features für Neukunden, die fortan nur gegen Abo-Gebühren bereitgestellt werden.

Obendrauf gibt es mit dem „Raumluft-Komfort Skill“ zudem noch eine komplett neue Funktion, die ausschließlich zahlenden Abo-Kunden vorbehalten ist und vor allem dazu bestimmt sein dürfte, die neue Hardware-Bezeichnung zu rechtfertigen.

Macher gehen in die Offensive

Jetzt, wenige Tage später, hat tado° die neue Version 5.0 der hauseigenen Heizungs-App zur Verfügung gestellt und flankiert das Update mit einem Blogeintrag, der die Einführung des neuen Geschäftsmodell rechtfertigen soll.

Hatte man sich in der initialen Pressemitteilung noch darum bemüht, die Zusatz-Kosten so kurz wie möglich anzureißen, geht man im neuen Eintrag nun in die Offensive:

Wiederkehrende Einkünfte durch Softwaredienste nach dem Produktkauf ermöglichen unserer Firma, die Apps und Software zu warten und weiter zu entwickeln, Servergebühren zu bezahlen und kostenpflichtige Wetter- und Luftqualitätsdaten für einige Funktionen zu beziehen.

App-Durcheinander: V3+ lediglich In-App-Kauf

Bevor gleich niemand mehr durchblickt, streuen wir an dieser Stelle ein kurzes Beispiel ein. Maria hat die HomeKit-Thermostate der Generation V3. Max kauf sich die neuen HomeKit-Thermostate der Generation V3+.

V3undv3plus

Die App mit den Oberflächen von V3 und V3+

Beide nutzen die gleiche App und können die seit heute verfügbare Version 5.0 der tado°-Anwendung aus dem App Store laden. Maria kann alle auch bislang bereitgestellten Funktionen nutzen und sich diese automatisch anpassen lassen.

Max muss für die Nutzung der Automatik, also der eigentlichen Intelligenz der tado°-Thermostate, fortan jedoch den kostenpflichtigen „Auto-Assist Skill“ buchen. Dafür reduziert sich der Anschaffungspreis der Hardware leicht von 179 auf 129 Euro für das Heizkörper-Starter-Set bzw. von 249 auf 199 Euro für das Wandthermostat-Starter-Set. Zudem bekommet Max den Zugriff auf den „Raumluft-Komfort Skill“.

Was die Sache jetzt jedoch richtig verkompliziert ist das V3+ Angebot als In-App-Kauf. Max und Maria nutzen beide die gleiche App, diese zeigt jedoch unterschiedliche Benutzeroberflächen je nach eingesetzter Hardware an.

Zwar verspricht tado° die aktuelle Oberfläche der Anwendung auch zukünftig weiterzuentwickeln:

[…] werden wir unser Versprechen halten, das wir gegeben haben, als du unsere Produkte gekauft hast. Wir werden die V3 App (Standard für V1, V2 & V3 Produkte) weiter warten und verbessern, solange du die Thermostate nutzt. Dies umfasst Fehlerbehebung, Sicherheitsupdates und ausgewählte zusätzliche Funktionen […]

gestattet Bestandskunden jedoch zusätzlich auch den Wechsel auf die neue V3+ Oberfläche der App. Voraussetzung ist, dass sich Altkunden ein Jahresabo der neuen Funktion für knapp 20 Euro kaufen:

Wenn du jedoch bereits Geräte der Versionen V1, V2 oder V3 nutzt, kannst du ein Upgrade auf die neue App für einmalig 19,99 € erwerben. Das Upgrade beinhaltet bereits ein Jahr kostenlose Nutzung des Auto-Assist Skills (regulärer Preis 24.99 €/Jahr). Nach dem ersten Jahr kann die neue App ohne weitere Kosten genutzt werden, indem du das Auto-Assist Abonnement kündigst. Die Upgrade-Option wird im Herbst innerhalb der bestehenden App verfügbar sein.

Also tado°-Anwender, die selbst in mehrere Thermostate des Anbieters investiert haben, sind wir enttäuscht von der schleppenden Kommunikation des Unternehmens. Wir haben es den tado°-Verantwortlichen bereits am Telefon gesagt, schreiben es an dieser Stelle aber auch gerne noch mal auf:

Vorgeschobene Begründung: Flexibilität

Wir kaufen dem Unternehmen seine vorgeschobene Begründung, den eigenen Nutzern mehr Flexibilität zukommen lassen zu wollen, nicht ab. Statt ehrlich auf die Herausforderungen einzugehen, mit denen sich das Unternehmen offenbar konfrontiert sieht, versucht tado° den stillen Umbau des Geschäftsmodells als Entgegenkommen an die eigenen Kunden zu verkaufen und argumentiert:

[…] Bevor wir mit der Entwicklung der neuen App begonnen haben, haben wir hunderte Interviews mit bestehenden und potentiellen Nutzern durchgeführt. Das Feedback der Gespräche hat gezeigt, dass jeder tado° anders nutzt und dass nicht alle Funktionen von allen Nutzern benötigt werden. Darum haben wir Produkte entwickelt, die individuell an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst werden können.

Dass dies auch mit einer Handvoll Schiebeschaltern in den Einstellungen der App realisierbar gewesen wäre, versteht sich von allein.

tado° verkompliziert und enttäuscht

tado° benötigt wiederkehrende Einkünfte, scheint jedoch „zu feige“ zu sein, dies genau so zu formulieren. Statt die Hardware massiv im Preis zu senken und dafür kostenpflichtige Service-Abos einzuführen (von denen Bestandskunden nicht betroffen sind) sowie eine einheitliche App für alle Anwender anzubieten, hat tado° sein Produkt-Lineup massiv verkompliziert.

Identisch aussehende Produkte mit minimal anderen Bezeichnungen werden von der gleichen App kontrolliert, die unter der Haube aus zwei komplett unterschiedlich aufgemachten Oberflächen besteht, von denen sich eine nur mit Abo-Kosten, und die andere nur mit Altgeräten bedienen lässt.

Wir hegen große Sympathien für tado° und würden uns freuen, wenn der Hersteller auch in 20 Jahre noch aktiv ist. Ob der jetzt eingeschlagene Kurs dazu beiträgt, dieses Ziel zu erreichen, ist jedoch mehr als fraglich.

Hören wir allein auf unser Bauchgefühl, dann fühlt sich die Abo-Umstellung wie eine Vorbereitung zum Verkauf des Kerngeschäftes an. Wir behalten die Entwicklung im Blick.

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tado°
tado°
Entwickler: tado°
Preis: Kostenlos+
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Donnerstag, 06. Sep 2018, 14:54 Uhr — Nicolas
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  • Hatte schon mal mit dem Gedanken gespielt, Geräte von denen zu erwerben. Bin mittlerweile froh, es nicht getan zu haben. Ihr Abo-Modell können die behalten…

    • Sah bei mir ähnlich aus. Aber Abo kommt mir nicht ins Haus.

    • Geht mir genauso wollte tatsächlich vor ein paar Tagen so n Ding kaufen mit Abo ist das ganze aber gestorben

    • Sehe ich genauso. „Zum Glück“ war meine Heizungsanlage laut deren eigenen Angaben nicht kompatibel. Bin froh, dass ich selbst die Vorgängerthermostate nicht erworben habe. So ein Geschäftsmodell unterstütze ich nicht.

    • Baue zur Zeit ein Haus und habe die Thermostate von tado für die Bodenheizung im Auge… Muss mich wohl anderweitig umschauen.

      Das Abo können die direkt behalten.

      • Warum beschäftigst du dich nicht mit einer richtigen Lösung und statt so einem „Bastelding“? Ist nicht böse und ironisch gemeint. Tado und co sind für mich eher Kandidaten bei Bestand und nicht Neubau?

      • @Darnok: Tatsächlich habe ich mich damit beschäftigt. Diese Thermostate sind das Beste für HomeKit, was ich gefunden habe. Sollte es tado irgendwann nicht mehr geben, werden die Thermostate tortzdem angesprochen werden können. Weitere Pluspunkte sind: Kein Hub, keine Bridge (da Neubau) und WLAN. Hättest du eine vergleichbare Alternative?

      • @Darnok: Möchte nur kurz erwähnen, dass ich die Wandthermostate meine. Nicht die V3 Heizungsthermostate.

      • Ich habe keine Ahnung wie viel Geld du ausgeben magst und was du alles „Smart“ haben willst.
        Ich könnte mir kein Homematic oder KNX leisten (wollen) und habe mich für Loxone entschieden. Heizung, Zutritt, Fensterüberwachung, Alarm, Rollos usw sind alle aufeinander abgestimmt. Bin mir ziemlich sicher, dass ich damit nicht teurer unterwegs bin als mit den ganzen HomeKit Lösungen. Weiterer Vorteil: Auch wenn Loxone die biege macht bleibt mein System so lange bestehen wie die Hardware kann und im Notfall kann ich auf einen anderen KNX Anbieter Switchen

      • @Darnok: Danke für den Tip! Leider ist das mit einer Frickellösung verbunden. RPi, Homatic etc.. Genau das möchte ich nicht. Es soll eine reine Homekit Lösung sein.

        Die Lampen von HUE hole ich mir im Lagerverkauf in Holland. Danalock V3 ist auch schon Homekit ready. Bei den Steckdosen bin ich noch am überlegen. Keine Lust auf so ein riesiges Teil davor…

      • @Düsseldorf
        Sei mir nicht böse, aber dieses Homekit ist eine Frickellösung.
        In einem Neubau gehört ein professionelles System ala KNX oder wenns günstig sein soll Loxone. Alles schön verkabelt (störungsfrei und langlebig) und keinen Funkmist wie Bluetooth oder WLAN.
        Dieses Homekit ist meiner Ansicht was für Mietwohnungen oder Altbau.
        Ein Hausbau ist für die „Ewigkeit“ und würde da nicht auf Trends und Launen einzelner Hersteller vertrauen. Smartphone Technik ist nach 5 Jahren veraltet.
        Bluetooth funkt nicht mal durch eine simple Blechtüre, nach 10m Entfernung ist übrigens Schluss mit stabiler Verbindung, geschweige denn Betonverbunddecken und etwas Entfernung. Bedenke mal wenn sich in ferner Zukunft der Standard WLAN oder BT ändert, dein Haus ist somit dumm.
        KNX gabs vor 20 Jahren schon und läuft heute noch. Geht ein Hersteller pleite wechsle ich die einzelne Komponete, alles ist Systemoffen und genormt.
        Nur ein Tip meinerseits!

      • Danke für den Kommentar! HomeKit und co bringen ja absolut keinen Nutzen in einem echten Smarthome. Das echte Smarthome soll selbständig im Hintergrund arbeiten, im Notfall gibt es ne richtig gute App direkt vom Hersteller. Siri und co brauche ich da absolut nicht, alles nur Spielerei!

      • Ich habe ebenfalls einen Neubau mit Loxone realisiert. Alles Top. Spare nicht bei der Verkabelung. Überall Cat7 rein. Das kostet nicht viel mehr. Damit bist du auf alle Fälle für später gerüstet. Der Loxone Server ist klasse. Programmieren kannst du mit etwas Geschick selbst. Das Forum ist klasse und es gibt genug Tips und Tricks. Und Du kannst wirklich nahezu alles realisieren. Jetzt habe ich hier eine Nachrüstung mit Hue, Elgato Raspi und Homebridge. Eine Katastrophe im Vergleich zu Loxone. Das ist ein gefrickel. Smart heißt nicht dass ich alles mit dem Handy steuern kann sondern das Abläufe im Hintergrund passieren ohne mein Zutun.

    • Geht mir auch so. Gut, dass ich noch nicht gekauft habe. Statt sparen muss ich monatlich zahlen. Nein Danke!

      • @darnok: mittels homekit lässt sich genau die von Ihnen geforderte eigenständige Steuerung häuslicher Abläufe realisieren. ZUSÄTZLICH lässt sich, insofern Bedarf besteht, auf dem Sofa sitzend oder im Bett liegend mittels Sprachkommando eine im entsprechenden Kontext bevorzugte Anpassung der sonst automatisiert ablaufenden Algorithmen triggern. Das können Sie mit Ihrem, nicht durch Sprache steuerbarem System l oder nicht. Es ist ein Irrglaube, zu denken, dass Homekit eine Spielerei ist. Es ist im Gegensatz zu einem proprietären System (z.B. Von Veloux, Bosch, hastenichtgesehen) eine (verschlüsselte) und hiermit sichere, universelle Schnittstelle zur Heimaitomatisierung MIT der Möglichkeit einer Sprachmodifikation.

      • “Danke für den Kommentar! HomeKit und co bringen ja absolut keinen Nutzen in einem echten Smarthome. Das echte Smarthome soll selbständig im Hintergrund arbeiten, im Notfall gibt es ne richtig gute App direkt vom Hersteller. Siri und co brauche ich da absolut nicht, alles nur Spielerei!”

        @danok: homekit arbeitet selbstständig im Hintergrund. Es ist keine Spielerei. Es handelt sich um eine Norm, mach der heratellerübergreifend wenndann-automatisierungen realisieren lassen. All das ohne ein tiefer greifendes Verständnis von Technik haben zu müssen. All das durch Sprache steuerbar. All das von einem mächtigen Unternehmen, welches nur sehr unwahrscheinlich in Absehbarer Zeit vom
        Markt verschwindet. All das von einem Unternehmen, welches sich zumindest PR-technisch auf die Fahne schreibt, den Datenschutz seiner Kunden ernst zunehmen.

    • Dipl. Ing. Arch. Holger Hansen

      wollte diese heizperiode auch zuschlagen… aber danke nein… das war’s dann… gut, dass ich gewartet habe.
      mittlerweile soll man für alles im abo bezahlen… mir reicht meine wohnungsmiete.
      und wer sagt mir dann, dass der abopreis nicht auch wieder bald überraschend angepasst werden muss – siehe evernote.
      tschüss, tado – sehr schade

  • Wenn man sich für etwas rechtfertigen muss, dann läuft was schief

    • Die Sache ist das bisher bei keinem Hersteller dieser Branche das Geschäftsmodell nur über den Hardware-Verkauf langfristig trägt. Dies liegt zum einen an den erzielbaren HW-Verkaufspreisen – die Preisspirale dreht sich durch immer billigere Produkte von asiatischen Herstellern nach unten und die Stückzahlen sind auch überschaubar. Somit muss aus verhältnismäßig geringen Deckungsbeiträgen die gesamte HW, SW Entwicklung sowie die anfallenden Infrastrukturkosten bezahlt werden. Solange Geldgeber nachschiessen alles ok – ansonsten funktioniert das Schneeballsystem (durch alleinigen HW-Verkauf) nur solange wie die Stückzahlen steigen…. Wenn nicht muss das Geld woanders her kommen, z.b durch Abos. Wenn auch das nicht funktioniert kommt bald der Mann mit dem Kuckuck.

      • Ich habe bewusst ein deutsches Unternehmen gewählt, da ich davon ausging, dass hierbei Datenschutz und Seriösität, Anstand und Leistung zwar ihren Preis haben, aber eben auch im Vordergrund stehen.
        Nun scheint es wohl ähnlich wie bei vw, deutsche Bank, … auch in deutschen Unternehmen mit gewissen moralischen Tugenden nicht mehr weit her zu sein.
        Ich würde mir als Gründer des Systems so wahnsinnig schlecht vorkommen, wenn ich morgens in meinen Spiegel schauen würde.

  • Sauber formulierte Kritik – der Artikel gefällt mir sehr gut

  • Na nur gut das ich das hier vorher lesen. Danke.

  • Wie sieht’s denn aus, wenn ich ein bestehendes System aus mehreren V3 erweitern möchte, wenn nur noch V3+ verfügbar sind? Muss ich dann die alten Geräte auch auf den Abo-Mist umstellen?
    Falls dem so sein sollte, bringe ich meine bestehende Hardware persönlich nach München, schmeiße sie durch deren Fenster und hole mir im nächsten Laden eine Fuhre Eve Thermos.

  • Hier hat Ifun.de richtig erkannt! Es wird sich hübsch gemacht für den Investor! Ich glaube nicht mehr lange und das Ding steht zum Verkauf oder sie machen dicht. Kann man ja anhand der anderen Beispiele alles schon sehen wie der weitere Verlauf ist. Ich würde keinen Cent mehr für diese Heizungsthermostate ausgeben. Habe die Dect von Fritz können das gleiche Kosten nur einen Bruchteil und haben kein Abo …. allerdings ist eine Fritzbox zwingend vorgeschrieben bei meiner Konstellation

  • Die Wetter- und Luftqualitätsdaten beziehe ich von unseren Wetterstationen im Ort.
    Meine Daten brauchen keine andere Cloud als meine eigene (jedem das seine).
    Ich erwarte keine Funktionserweiterungen (gerne kostenpflichtig)… ich erwarte die korrekte Umsetzung wie beworben. Nicht mehr aber auch bestimmt nicht weniger (schon gar nicht bei den Preisen).
    Wenn das mtl. Abo auch die Geräte umfassen und ich einen Wartungsvertrag damit bekomme…dann könnte ich darüber nachdenken. Aber für imaginäre Funktionserweiterungen (die ich evtl. gar nicht benötige) und selbstverständliche Updates wenn es nicht richtig läuft zahle ich doch nichts.
    Danke…aber danke nein.

  • Gibt es denn gute Alternativen?

    Habe im Herbst vor, meine Zentralheizung Smart zu machen.

    Bin mir dadurch nicht mehr sicher, ob ich tado dafür nutzen möchte. Oder könnte ich jetzt theoretisch noch die teureren Produkte ohne Abo-Modell nutzen und weiß, dass diese noch Jahre genutzt werden können?

  • Ich hab von Miete zu kauf geswitcht. Mit dem Ergebnis das mir das Thermostat mit 254 Euro in Rechnung gestellt wurde. Großzügiger weise hat man mir dann noch 6 Monatsmieten erstattet. So das ich insgesamt „nur“ 189 Euro für das Thermostat bezahlen muss das auf der Website mit 129 Euro beworben wird. Ähäm? Handyanbieter??
    Hab jetzt ne Anfrage gestellt und würde gern vom Kauf zurücktreten. Noch keine Antwort. Telefonisch kommt man auch nicht durch.

  • Okay. Seit 2 jahren tado im einsatz, aber jetzt soll ich für die neue Oberfläche zahlen ?

  • Ha ha ha … Tja die schöne neue (Schein)Welt der Heimautomatisierung … wer zur falschen Hardware/Software greift und dann Abos nicht mehr zahlen kann oder will, ist bald auch nicht mehr Herr im eigenen Haus – so oder so wird es kommen. Meine lokale Heizungssteuerung arbeitet bis heute ganz hervorragend ohne das irgend ein Anbieter mir Funktionen abdrehen oder verweigern kann, noch Einblick in mein Nutzungsverhalten hat. Aber ja … das Haus in Google Street View verpixeln lassen, aber per Cloud alles ohne Hemmung rausbrüllen, was sich im Haus und auf den Geräten abspielt …

    • Müllerwuppdich

      dazu gibts eigentlich nicht mehr zu sagen,
      ausser: ich hab bis heute kein Problem damit, meine Beleuchtung selber einzuschalten, wenn ich nach Hause komme….

  • Ich habe gesucht, ich habe gefragt und bisher keine Antwort bekommen: ich habe die V3 Thermostate. Wenn ich jetzt dieses Jahr noch 2 der Version V3+ dazu kaufe: kann ich die einfach in der alten Version, ohne jährliche Gebühr auch mit gps An-/Abwesenheitskontrolle benutzen?

  • Also ganz ehrlich: Ich wollte mir auch mal tado-Thermostate zulegen.
    Aber so eine Geschäftspraxis unterstütze ich nicht.
    Dann können sie ihre Geräte behalten!
    Ich werde keine Produkte von tado kaufen!

  • Mal schauen ob es die Bude in 18 Monaten noch gibt.
    Ich vermute die Thermostate setzen zwingend eine Cloud-Anbindung voraus?

    Ich würde niemals für so eine essentielle Funktion eine zwingende Cloud-Anbindung akzeptieren.

    Bei meiner Hausautomation (IP-Symcon) ist für gewisse Funktionen. (zB Alexa) auch eine Cloud-Anbindung inkl. Abo / Softwarewartung erforderlich – aber das sind dann nur Konfortfunktionen. Alle Funktionen laufen auch lokal ohne notwendige Internetverbindung.

  • Mal so eine Frage: Ist nicht Sinn und Zweck solcher Thermostate die Energieeinsparung? Wann amortisiert sich solch ein Teil?

    • Ganz ehrlich?
      Gar nicht! Das ist auch nicht Ziel.
      Es ist Spielzeug für technikaffine Freaks und ja, dazu zähle ich auch mich selbst. Es geht um Komfort, mehr nicht. Alle anderen Versprechungen sind Marketing-Bullshit.
      Nur mach ich das ganze nicht mit Cloud und App vom Anbieter.

      • Ehrlich und richtig. Ist bei mir nicht anders.

      • Hab ich mir fast gedacht ;-) Eigentlich zaehle ich mich zu den technikaffinen, aber sobald irgend ein Teil, was eigentlich auch einen (wenn auch kleinen) Nutzen bringen soll, mir keinerlei Erleichterung bzw. Spass sondern nur Frust bringt, weil es sich wieder einemal um Bananen-Hardware handelt, hoert fuer mich der Spass auf. Also war ich bei dieser Geschichte doch auf dem richtigen Dampfer. :-)

  • Habe seit Januar 2017 das Raumthermostat von Tado, zunächst als Mietgerät mit monatlicher Gebühr. Hab dann im September 2017 um Umstellung auf das Kaufmodell gebeten. Nach einem ganzen Jahr hin und her schreiben ist es jetzt endlich umgestellt.

    Mit dem Produkt bin ich ganz zufrieden, mit der Kommunikation nicht so.

  • Als Alternative benutzen wir das MAX! System mit Plugin für Homebridge und sind sehr zufrieden. Zwar nicht ganz so out of the box aber dafür nur ein Bruchteil der Kosten und kein Abo.

  • Werde umgehend meine Tado Thermostate verkaufen und auf einen seriösen Anbieter umsteigen.

  • Wirklich sehr guter Artikel. Auf den Punkt meine Sichtweise getroffen. Eine Benutzeroberfläche in diesem Ausmaß zu pflegen / ändern gehört seit langem zum guten Ton in den AppStores und sollte keinesfalls ein Upgrade-Argument sein. Hier hat man sich sicherlich mit der langfristigen Finanzierung vertan uns sucht verzweifelt nach einer PR-tauglichen Lösung. Ich hatte oft mit dem Support Kontakt und wirklich sehr freundliche, menschliche Telefonate, aber dieses Kommunikationsdesaster ist eine Frechheit. Es wirkt fast so, als hätte man auf mehr Dummheit der Bestandskunden gehofft und rudert nun partiell zurück. Aus Kosten-Sicht EINE App mitt ZWEI UI’s zu betreiben, mit und ohne Abo, dazu noch der Support mit allen Konstellationen… Sorry, aber das ist keine strategische Ausrichtung sondern schlichtweg Hilflos. Wirklich enorm Schade! Es wäre toll, wenn ihr (ifun) da dran bleiben würdet! Vielen vielen Dank!

  • So das wars. Wollte eigentlich im Herbst/ Winter wieder ein paar Thermostate von tado kaufen. Aber nun bin ich froh, wenn ich meine 3 wieder los werde. Dann schwenke ich doch lieber zu einem anderen Anbieter um. Danke für den Artikel und die Vorwarnung!

  • Tja, eben das, was dieser Artikel hier sehr gut aufarbeitet, eben dies habe ich beim tado Support hinterfragt und auch angemerkt, sie sollen doch einfach die Umstellung auf ein Abo-Modell offen kommunizieren. Eine Antwort hab ich bis heute nicht erhalten. Kurz – als Kunde fühle ich mich verarscht. Konsequenz? Umstieg auf Elgato Eve, die können via HomeKit im Grunde das gleiche.

  • Und wie sieht das dann aus, wenn man beide Generationen parallel einsetzt? Als Bestandskunde könnte ich die alte Oberfläche ja ohne Abo weiternutzen. Wenn ich jetzt aber weitere Räume ausstatten will und die neuen Thermostate kaufe, wäre ich also direkt gezwungen doch das Abo abzuschließen? Sehr perfides Geschäftsmodell -.-

  • wer kauft das denn jetzt noch? andre schaffens doch auch ohne abo. dumm wirds nur, wenn die mitbewerber auf den zug aufspringen. dann is das thema smart home für mich gestorben. als ob die anschaffungskosten nich schon hoch genug wären.

  • Die Entwicklung ist wirklich sehr schade!
    Ich vermute jedoch, dass sich die Abos bei allen Herstellern einschleichen werden. Alle Hersteller müssen sich den den gleichen Herausforderungen stellen. Wenn ich heute ein Thermostat kaufe, hatte der Hersteller eine einmalige Einnahme. Von dieser kann der Hersteller nicht unendlich lange Entwicklung der zugehörigen App, Serverkosten etc. tragen. Deshalb der Schritt zum Abo.
    So traurig es ist, dieses Problem trifft auf alle Hersteller zu. Entweder werden Geräte irgendwann nicht mehr unterstützt und von einer neueren Version abgelöst oder ein Abo Modell tritt in Kraft.
    Deshalb könnt ihr es euch sparen jetzt die Tado Modelle wegzuschmeißen und schnell die Geräte eines anderen Herstellers zu kaufen.
    Mittelfristig wird das wahrscheinlich bei den meisten Smarthome Geräten passieren.

    • Dann sollen sie doch einfach nicht groß entwickeln, sondern einfach die gekauften Funktionen liefern.
      Ich brauche keine Updates. Tago läuft fehlerfrei. Wenn man seriös ist, belässt man es dabei und generiert weitere Einnahmen über tatsächliche Leistungen. Hier wird einfach ne geldkuh gemolken.

  • Da kann ich mich glücklich schätzen, dass ich ganz am Anfang zu Telekom SmartHome bin. Damals kaufte man die Lizenz für 2 Jahre mit der HomeBase. Danach war es für alle Bestandskunden auf ewig kostenfrei. Selbst aktuell die 5€ im Monat finde ich ok und würde ich auch zahlen, wenn ich müsste.
    Wird heute noch kontinuierlich weiterentwickelt und mit Anbietern erweitert. Für mich als „Nutzer“ die beste SmartHome Lösung die ich kenne.
    (Abgesehen von den Bastlern / Programmierern mit Raspberry Pi etc., das ist nichts für mich)

  • Ein Grund für mich einen anderen Anbieter zu wählen.

  • Mister T wie Technik

    Echt schade dass es auf ein Abo hinaus läuft. Hätte gern auf ein Münchner Unternehmen gesetzt bei meiner nächsten Anschaffung.

    Will auch gar nichts geschenkt haben…ist ja klar das kostenlose Apps meine Daten missbrauchen.

    Aber ein Hardware Unternehmen wie tado sollte ihre App und den Service über die Hardware einnehmen. Ansonsten passiert genau das was die Kunden jetzt übel aufstößt.

  • Wir haben bisher die Zentral-Steuerung vontadonund hatten überlegt, im kommenden Winter alle Heizkörper auf tado umzustellen. Der Support war bisher schon immer richtig schlecht, aber die Produkte gut. Jetzt wo sie ihre Produkte selbst beschneiden, gibt es keinen Grund mehr neue Produkte zu erwerben.

  • Ich finde diese Entwicklung unmöglich und werde zu Eve Thermo wechseln. Zurzeit besitze ich zwei Heizköthermostate von tado. Am Anfang hatte ich immer Probleme mit dem Adapter. Der Motor war so stark, dass die Thermostate abgefallen sind und die Heizung deswegen auf Maximum lief. Aufgrund der guten App und dem intuitiven Design der Thermostate (der Drehmechanismus zum verstellen der Temperatur ist sehr praktisch) habe ich sie damals behalten. Jetzt wollte ich eigentlich alle Heizungen umstellen. Zum Glück hab ich noch gewartetet.

  • Bin auch tado-User und war von diesen News sehr überrascht und nicht begeistert. Da ich ja tado bereits nutze betrifft mich das Abo-Modell nicht. Ich denke aber, dass tado viele User abschreckt und der Schuss nach hinten geht.
    Allerdings zeigt das ein Problem, vor dem viele Unternehmen im Smarthome-Markt stehen: Viele Anwendungen laufen über Cloudservices und die Software will ständig weiterentwickelt werden. Dadurch entstehen dem Unternehmen laufende Kosten, die nicht über den einmaligen Hardwarekauf gedeckt sind.
    Deshalb finde ich ein Abo für manche Services auch gerechtfertigt. Wenn jedoch zuerst Leistungen inklusive sind und nachträglich dann kostenpflichtig werden, verärgert das viele weil man beim Kauf ja andere Konditionen hatte.
    Bin z. B. auch gespannt, wie IFTTT sich künftig finanzieren will..
    Bei tado bleibe ich jedenfalls erstmal noch.

  • Kann eigtl jemand sagen, wie es sich mit neu aktivierten V3 Produkten ausschaut?

    Habe hier meine noch OVP im Regal liege. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass alle Neukunden in den Abo-Zwang geraten.

  • Sehr schade mit dem Abo-Modell… Ich habe noch die „alten“ Heizkörperthermostate, aber wenn die App für die „alten“ Heizkörperthermostate nicht weiterentwickelt wird, dann kommen die Dinger bei eBay rein! Es gibt zum Glück inzwischen genug Alternativen – sei es Eve oder netatmo…

  • Deshalb kaufe ich solche Produkte nicht von Startups, wer weis ob deren Geschäftsmodell nächstes Jahr noch existiert oder die teure Hardware dann in den Müll wandern muss?

  • also das ABO Modell ist für den Auto Assist Skill das es vorher nicht gab, alles andere funktioniert wie vorher auch
    das update hat leider nur meine „intelligenten Zeitpläne“ zerstört, wobei bei einem Zimmer ist er gerade wieder da, vielleicht kommen die anderen ja auch noch

  • Das Batterieproblem immer noch nicht lösen können aber ne V3 rausbringen. Prioritäten aller Trump

  • Abo und Cloud Lösungen lasse ich lieber die Finger weg, falls so eine Firma Konkurs anmeldet, habe ich nur noch Elektroschrott in der Bude, ich kaufe lieber Smart und nutze auch Thermostate die Offline funktionieren – es gibt am Markt ja eine Menge Anbieter – Netatmo und Tado sind da raus

  • Glatzmatz der Gartentroll

    Also ich nutze zu Hause Homematic Geräte. Per Taspberry Pi werden diese sehr flott angesteuert und per Homebridge auf einem Pi kann ich die ganzen Sachen per HomeKit und Siri steuern. Wozu das doppelte bis dreifache ausgeben? Meine Meinung. :)

  • Die App sieht immer noch aus wie früher …

    • Und umstellen kannst auch nix … kein In-App Kauf, kein Abo …

      Anderes: sollte das mit der ortsanhängigen Steuerung über die Tado-App nicht egal sein? Lässt sich doch prima über HomeKit steuern…?

  • Nur eine Frage der Zeit bis Bestandskunden keine Updates mehr bekommen und aufs neue Modell wechseln müssen.

  • Hatte dem Customer Service geschrieben und nur inhaltsleere Satzbausteine zurück bekommen.
    Daher besten Dank für den weiteren Artikel und die treffliche Beschreibung. Ich teile eure Meinung und sage meinen beiden Tado Thermos nun adieu. War echt eine gute Geschichte mit viel Potenzial, aber leider haben Sie es nun voll gegen die Wand gefahren.
    Hätten lieber mal neue Produkte entwickelt statt treue Kunden zu vergraulen.

  • Ich muss ja mal sagen, bei all der ganzen tollen Automatisierung der heimischen 4 Wände vergessen scheinbar die Hersteller wie tado eins: ich will da am Ende SPAREN. Bei den aufgerufenen Preisen bei Anschaffung UND dann noch Abo?! Bei allem Verständnis dem Entwickler gegenüber – NEIN. Da dreh ich wie früher das Thermostat mit der Hand auf. Basta. Ich habe 14 Heizkörper im Haus. Eh ich die Anschaffung wieder „reingesparoptimiert“ hab bin ich lang 2 Meter unter der Erde.

  • Das werden alle in zukunft machen. Ich schalte so wie früher mein quark ein und aus.

  • Zum Glück verwende ich HomeMatic und HomeMatic IP ohne Cloud zwang.

  • Leider wiederholt es sich immer wieder. Die Abofalle! Keinerlei Mehrwert aber den Verbraucher aus Profitgier weiter schröpfen. Bitte nicht falsch verstehen – ich könnte es mir leisten! Zum Glück gibt es gute abofreie Alternativen z.B. Homematic IP!

  • Kurze „dumme“ Frage, sollte der Hersteller Pleite gehen, würden die Geräte mit Homekit weiterhin funktionieren?

  • Alle die hier schreiben auf einen anderen Anbieter zu wechseln, bitte mal her mit der Info… Letztlich bleibt doch bei jedem Dienst, bei dem die Steuerung über deren Server läuft die Gefahr, dass a) der Dienst irgendwann als Abo läuft oder b) vielleicht eingestellt wird. Toll fände ich ein Nachrrüstset wie tado, aber mit „Server“ in der eigenen Wohnung.

  • Habe eben in den App-Bewertung und beim Support entsprechend meine Meinung dazu kundgetan.
    Ich hoffe ihr macht das auch:
    [email protected]

  • Abo? Nein Danke!
    Es gibt auch andere Hersteller am Markt.
    Ich soll also erst Hardware kaufen und damit sie richtig funktioniert monatlich Geld bezahlen?
    TADO: Habt ihr sie noch alle?

  • Wirklich kein Quatsch: Ich habe mir mit MindNode eine Übersicht für Thermostate zusammengestellt um die Vor- und Nachteile zu ermitteln (natürlich auch die Kosten). Zum Schluss waren noch vier relevante Systeme über: Tado°, Netatmo, Elgato Eve Thermo und Homematic IP. Und Tado° war die Nummer 1, zumal vor Kurzem bei Tink es ein Angebot gab: Starterkit (2 Thermostate + Bridge) + 1 Thermostat = 239,00 € (ich brauche für eine Wohnung 3 Thermostate). Aber nun ist Tado° raus. Was ein Glück hatte ich bei dem Angebot nicht zugeschlagen….

  • Ich liebe meine analoge Welt, wenn ich sehe was hier für Hardware und Software verlangt wird, frage ich mich ob der Komfortzuwachs die Kosten aufwiegt, das man bei der Sache Energie oder Geld spart stelle ich sowieso in Frage. Das Elektronische Zeug hält ja auch maximal 10 Jahre oder ist vorher inkompatibel. Da musst wieder neu kaufen und Recourcen verschwenden. In unserer Firma hat man soviel wie möglich wieder zurückgebaut, weil außer Spesen und Zeit fürs Fehler suchen und abstellen hat die Automatisierung nichts gebracht. Bei jeder Änderung wirst du zur Kasse gebeten. Viel Spass den Tüftlern, für die ist das was. Für alle Anderen ist es nur Aufwand

    • Ich hab vor genau 10 Jahren gebaut: zum Glück in jedem Zimmer LAN Dose, TV Sat Dose in allen Kinderzimmer /Büro / Wohnraum, kein SmartHome (gab’s noch nicht) und überall noch ein Leerrohr, wovon einige bereits belegt wurden…
      Komisch: mir fehlt nichts und keine zusätzlichen Kosten…

  • Ein Glück ist bei der Klimaanlagensteuerung alles inklusive :-)!! Aber der Markt ist wahrscheinlich auch nicht so groß wie bei der Heizung….

  • Super geschrieben, genau so ist es.

  • Eine App auf meine NAS (synology) und schon belaste ich nicht den ihren Speicher…

    Auch ich sage : NEIN ZUM ABO !

    Der falsche Weg …

  • Vor allem die heizperiode ist nicht 12 Monate …. somit ist es monatlich teurer …

    Ich hoffe die Rudern schnell zurück, der Weg war gerade dabei das negative zu überstehen… und Zack wird alles durch Abo zerstört … finanziell scheint es somit nicht gut zu stehen…
    Achtung!

  • Der Trend zu abos ist einfach nur Abzocke. Mit jamba Spar-Abo fing es an.

  • Tja, das wars dann wohl. Habe 8 Thermostate von Tado im Einsatz. Funktionieren klasse. Wollte im Herbst weitere installieren, aber jetzt ist Schluss: Abo kommt keinesfalls in Frage für mich

  • Ich halte das für eine Ausrede des Herstellers. Bei den Hardwarepreisen ist mit großer Sicherheit die Entwicklung und Pflege der Software mit kalkuliert. Jedes weitere Gerät das sie verkaufen füllt auch den „Software Topf“ wieder auf. Entweder stagnieren die Verkäufe da es inzwischen durchaus günstigere Konkurrenzprodukte gibt oder sie verlagern ihr Geschäftsmodell in Richtung Abo, dann sollten die Produktpreise aber sinken.
    Die Einführung von Abos für Software die eigentlich nur die eigene Hardware unterstützen soll halte ich für unseriös und lehne das daher komplett ab. Jeder Neukunde sollte sich überlegen ob er für so etwas tatsächlich Geld ausgeben möchte. Für eine Heizung die 8 Monate im Jahr läuft für die er aber 12 Monate im Jahr bezahlen soll.
    Mal abgesehen davon das eine solche Änderung für Bestandskunden schlicht eine Unverschämtheit ist. Ich bin überzeugt wenn sie diese Entscheidung nicht revidieren ist das der Anfang vom Ende innerhalb der nächsten 5 Jahre. Good bye Tado …

  • Ich sehe als Tado Nutzer auch einiges kritisch an dem neuen Abo Modell, halte die Kritik aber für deutlich übertrieben und ohne hinreichende Faktenkenntnis. Also: die Tado Thermostate sind auch ohne jetzt im Abo angebotenen Zusatzfunktionen sehr sinnvoll nutzbar und haben sogar mehr Funktionen als die meisten anderen vergleichbaren Thermostate.
    So sind Zeitpläne mit sehr individuellen Einstellungen, Steuerung über Alexa Google Home und Apple Siri ohne Abo vorhanden. Ich besitze seit längerem Tado Thermostate und benötige die Zusatzfunktionen nicht.

    Aus meiner Sicht kann man die Thermostate also weiterhin bedenkenlos kaufen. Der apo Preis von 24 € im Jahr Ist im Hinblick auf die einzigartigen Leistungen, etwa der Temperaturabsenkung je nach Entfernung von der Wohnung, durch aus noch angemessen. Die Pflege dieser Zusatzleistungen ist auf jeden Fall ausgesprochen teuer und würde sich auf Dauer allein durch einen einmaligen Anschaffungspreis nicht rechnen.

    Fazit: die nicht sehr offene Kommunikation kann man kritisieren. Die Geräte und die Zusatzfunktionen , Wenn man sie denn benötigt, sind aus meiner Sicht derzeit konkurrenzlos.

    • “Die Pflege dieser Zusatzleistung ist auf jeden Fall ausgesprochen teuer”
      DAs wurde einmalig prigramiert. Es ist eine Datenbank, die mit Entfernung späten und wahrscheinlich frei verfügbaren Wetterdaten nach einem Algorithmus die Temperatur hoch und runter regelt. Der personelle Leistungsdrop (Programmierer, Tester, Design, …) ist gelutscht. Da sitzt niemand mehr und “pflegt” etwas.

      • Das stimmt so nicht. Es gibt z.B. einen aufwändigen Support. Die jeweiligen Parameter (Heizungsart, Kapazität, Wärmedämmung, Zimmergröße, individuelle Ansprüche u.v.m.) sind so vielfältig, dass die Algorithmen ständig angepasst werden müssen. Bei mir sind einzelne Thermostaten individuell nach meinen Wünschen angepasst worden.

    • Man kann auch alle 10 Jahre 240 Euro an Menschen spenden, die nichts haben, als dass man dafür sorgt, dass die drei Jungs, die im Rahmen ihrer masterthesis das Tado System umgesetzt haben, sich jetzt noch den fünften A7 kaufen

      • @holk
        Die jeweiligen Parameter (Heizungsart, Kapazität, Wärmedämmung, Zimmergröße, individuelle Ansprüche u.v.m.) führen zu einer schnelleren oder langsameren aufheizung und Abkühlung des Wohnraums. Das wird meiner Ansicht nach nach einem Algorithmus dann zu jeweils angepasstem feuern und öffnen/schließen der Heizung Sven tile führen. Ich gehe stark davon aus, dass hier automatisierte Algorithmen die Anpassungen vornehmen. Halte es für unwahrscheinlich, dass hier Menschen an irgendwelchen Stellschrauben Werken. Es ist, einmal programmiert worden und läuft.
        Bei 1000 Euro Anschaffungskosten ist es denke ich nicht zu viel verlangt, dass sich ein Techniker bei Installation per Fernwartung in das System begibt und die Komponenten aufeinander abstimmt.

  • Ganz richtig, Abo ist das neue Wort für Abzocke. Nee Danke, mit mir nicht.

  • 25 Euro pro Jahr – nicht pro Monat!

    Wo ist das Problem? Gas, Wasser, Strom, Versicherungen usw. alles „Abomodelle“ mit monatlichen Kosten ;)

    • Nur dass der Deal bei Anschaffung der Hardware nicht war, nach 2-3 Jahren irgendwelche Abos abzuschließen. Für solch einen banalen blödsinn wie eine Heizungssteuerung?

      • Die Heizungssteuerung ist weiter ohne Abo verfügbar. Es geht beim Abo um Zusatzleistungen, die andere nicht für Geld und gute Worte anbieten!

  • Mal ein anderer Aspekt: Rein Theoretisch wäre ich bereit, von Tado zu meinem bestehenden Tado System (vollaustattung) entweder eine neue Bridge zu kaufen, welche die entsprechenden Algorithmen zur Steuerung verarbeiten kann (“eigener Server”) und auf deren Serverinfrastruktur zu verzichten. Die Steuerung der Heizung mit Wetterdaten und gps- Positionserkennung bedarf keines Servers in München. Vermutlich könnte solch eine App sogar auf einem AppleTV laufen. Man muss die Nutzer jetzt nicht für dumm verkaufen. Als ob es hochleistungsserver bedarf, um Wetterdaten mit gps-Positionen nach irgend einem Algorithmus zu verarbeiten!
    Hoffentlich haben sie die Courage, bei Insolvenz ihre Serversoftware freizugeben und es dem Anwender selbst zu überlassen.
    Ich bin Besserverdiener, aber zahle auf gar keinen Fall tausende von Euro bis zu meinem Lebensende für sowas triviales wie Geofencing.

  • Ich nutze das System seit etwas über einem Jahr mit fünf Thermostaten und war bislang eigentlich ganz zufrieden. Jetzt wollte ich weitere
    Sechs Thermostate eigentlich anschaffen, werde mich jetzt aber durch den Abozwang wahrscheinlich an einem neuen Anbieter binden. Das Theater mache ich echt nicht mit. Sowas finde ich echt schade.

  • Es ist ja nicht nur einfach Geofencing nach dem Motto, einschalten, wenn ich zuhause bin. Tado bietet einen selbstlernenden Algorithmus, der je nach Entfernung runterregelt und bei Annäherung so passend hoch reguliert, dass beim Eintreffen schon die Wunschtemperatur erreicht ist. Dabei müssen neben der Entfernung die Außentemperaturen und die Parameter der Heizung mit berücksichtigt werden.

    • Ja und all das was Sie beschreiben verläuft voll automatisch auf einem Server in München oder sonst wo und könnte jedes NAS, appletv oder chromecastsystem auch berechnen.

      • Das stimmt so nicht. Es gibt z.B. einen aufwändigen Support. Die jeweiligen Parameter (Heizungsart, Kapazität, Wärmedämmung, Zimmergröße, individuelle Ansprüche u.v.m.) sind so vielfältig, dass die Algorithmen ständig angepasst werden müssen. Bei mir sind einzelne Thermostaten individuell nach meinen Wünschen angepasst worden.

      • Aha… ständig anpassen? Dann ist der Datenpool für den Algorithmus aber noch immer nicht sonderlich groß. Wurde das System nicht mal als selbstlernend beschrieben? Also meine Wohnung ändert nicht ständig die Parameter…

  • Da bin ja ich froh das ich damals zu den Eve Thermos gegriffen habe,
    Unabhängig, keine extra Hubs oder Server wo man sich Registrieren muss oder Frickelei
    (mal Abgesehen davon das ein aTV / ipad (oder Homebridge) als Zentrale benätigt wird!
    BLE ist zwar nicht das Stabilste aber es läuft. Automatismen / Szenen einstellen, fertig.

    Die Dinger sollen Effizient und Sparsam sein, wenn vernünftig Automatisiert usw.
    Nichts gegen Abo`s, mir kommen die nicht ins Haus!

    Gruß

  • Wenn es so einfach wäre, stellt sich die Frage, warum andere Hersteller die automatische Anpassung je nach Entfernung nicht anbieten. Entscheidend für die Diskussion ist aber meiner Auffassung nach, dass die Tado Heizungssteuerung auch ganz ohne die mit dem Abo angeboten den Skills Die vielfältigste und individualisierbarste Lösung auf dem Markt darstellt

    • @holk
      Nein, dass das ständig allgorithmen händisch angepasst werden müssen.
      Ist ja wohl selbstredend, dass man zu einem Prämiumpreis die Geräte die man erworben hat von jemandem eingestellt bekommt. Es geht ja auch garnicht eigenhändig, da man keinen Zugriff auf eine höhere konfigurationsebene hat.

      Ich möchte nur einfach damit sagen, dass hier keine höhere Magie oder aufwändige Programmierkunst mit ständiger humaner Handanlegung von Nöten sind, um das System zu Kalibrieren und lauffähig zu halten.

  • Danke für den Artikel! Tatsächlich verliert man als Kunde den überblick.. hatte mich auch mal für die Thermostate interessiert und noch im Hinterkopf. Wäre hier nicht darüber berichtet worden.. ich hätte es nicht gepeilt.

  • ich nutze max! habe die vor 2jahren rangeschraubt und eingestellt. seitdem nur batterien gewechselt. das automatische halten der temp und zu zeiten das runterfahren der temp passt. und falls ich es waermer haben will, drehe ich direkt an dem thermostat. man braucht dafuer keine app. ich zumindest. die vorhandenen nutze ich nie

  • Man rudert aktuell zurück. Der Auto Assist wird für Bestandskunden kostenlos. Die 19,99 Euro für das Upgrade auf V3+ müssen allerdings gezahlt werden.

    tado hat das gerade via Facebook und Website bekanntgegeben.

  • Kostenpflichtig kommt nicht in Frage, zumal es auch andere Alternativen gibt. Preis Leistung passt damit nicht mehr und ich mache mich abhängig. In 2 Zahle ich dann bestimmt das doppelte im Monat.
    Das ist ein no Go.

  • Ich wollte meine gesamte Wohnung damit ausstatten (Fussbodenheizung). Zum Glück ist mit die Zeit als wichtiger Faktor dabei in die Quere gekommen.
    Mit dem neuen Abo- Modell bei den im Kaufpreis viel zu hoch angesetzten Geräten ist das Thema gestorben.
    Das Kosten- Nutzen Verhältnis ist schon ohne Abo in der Schieflage, aber mit ist das gar nicht mehr gesund zurechnen.

    Damit ist das ganze System nur noch viel zu kostspielige Spielerei.
    Gimicks für einen kritiklosen, unmündigen Tado- Fanclub.

    Die Firma Tado begeht Selbstmord mit diesem Geschäftsgebaren.

  • Irrsinnig … Ich wollte gerade die komplette Tado Welt zum regulieren der Heizung kaufen ( 5 Thermostate, Brige, Raumthermostat) und bin dann hier auf den Artikel gestoßen !

    Wie ihr bereits geschrieben hattet .. Ein AboModell für ein Heizungssystem ist absoluter Selbstmord für ein Unternehmen und ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die ein solches Modell unterstützen …

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