Zugang zu Börsenstrompreisen für private Haushalte
Svea Solar: IKEA startet dynamischen Stromtarif in Deutschland
IKEA Deutschland bringt gemeinsam mit Svea Solar Deutschland GmbH einen dynamischen Stromtarif auf den Markt. Das Angebot ermöglicht privaten Haushalten erstmals einen direkten Bezug von Strom zu aktuellen Börsenpreisen. Geliefert wird ausschließlich Strom aus zertifizierten erneuerbaren Quellen.
Anders als bei klassischen Fixpreistarifen richtet sich der Preis nach dem jeweiligen Marktwert. Kunden zahlen damit keinen pauschalen Abschlag, sondern ihren tatsächlichen Verbrauch zum jeweils gültigen Preis.
Sinkt der Börsenpreis etwa bei hoher Einspeisung aus Wind und Sonne, reduziert sich auch der Arbeitspreis. Umgekehrt können Preise steigen, wenn die Nachfrage hoch ist. Ziel ist es, den Verbrauch in günstige Zeitfenster zu verlagern. Das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Mieter und Familien und setzt keine eigene Erzeugungsanlage voraus. IKEA übernimmt dabei die Rolle des Vermittlers, während Svea Solar die technische Abwicklung und den Stromvertrag verantwortet.
Smart Meter und App steuern den Verbrauch
Voraussetzung für den Tarif ist ein intelligenter Stromzähler, der den Verbrauch zeitgenau erfasst. In Haushalten mit gesetzlicher Einbaupflicht wird dieser kostenfrei installiert. Über die begleitende App lassen sich aktuelle Preise, Prognosen und der eigene Verbrauch in Echtzeit verfolgen. So können energieintensive Tätigkeiten gezielt geplant werden, etwa das Waschen oder Laden von Akkus in günstigen Phasen.
Der Tarif ist vollständig digital, monatlich kündbar und lässt sich mit weiteren Energielösungen kombinieren. Dazu zählen Photovoltaikanlagen, Balkonkraftwerke, Stromspeicher, Wallboxen und Wärmepumpen aus dem IKEA Portfolio. Abgerechnet wird verbrauchsgenau, was den Tarif zu einer attraktiven Alternative für Haushalte machen soll, die ihren Energieeinsatz aktiv steuern wollen.
Die wichtigsten Eckdaten zum IKEA-Tarif
- Dynamischer Stromtarif mit Börsenpreisen
- 100 Prozent zertifizierter Ökostrom
- Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch
- Monatlich kündbar
- Digitale Anmeldung mit Wechselservice
- Smart Meter kostenfrei bei Pflichtinstallation
- Energie App mit Preisen und Verbrauch in Echtzeit
- Grundgebühr 6,99 Euro pro Monat
- 15 Prozent Rabatt für IKEA Mitglieder
- Sechs Monate Grundgebühr geschenkt bis 1. Februar 2026




Habe 2 Jahre lang in AT Awattar (Tado) genutzt.
Wohnung mit kleinem Balkonkraftwerk und mit E-Auto. 4/5 Tage im Homeoffice.
Wir haben genau darauf geschaut, wann wir den Strom
Verbrauchen und gezielt auf preisgünstige Zeiten Verbraucherstarts verlegt.
Wirklich gebracht hat es das alles aber nicht.
Im Schnitt war ich all-in bei 27ct/kWh
Jetzt hab ich seit Dezember wieder einen Fixvertrag. All-in 25ct/kWh. Weniger Kosten und es ist egal wann ich die Waschmaschine etc. aufdrehe, das Auto lade,..
Ich bei Tibber mehrere Jahre, war da am Ende trotz drauf achten auch bei 28ct/kwh und bin jetzt bei 23,81ct/kwh fix. Ist schon cooler so.
Bekommt man bei den beiden Anbietern Börsenstrompreise oder nur welche mit heftigen Aufschlag? Unterscheidet sich IKEA hier von den beiden Anbietern?
Habe exakt das gleiche Setup, ab kommender Woche habe ich aber wieder den fixen Tarif. War fast ein Scheidungsgrund für meine Frau, bringt im besten Fall nicht viel. Im schlechtesten Fall (Winter) zahlt man noch drauf.
Sachlich und interessant. Danke dir für die offene Erfahrung. Top
Was habt ihr an schiebbaren Lasten? Ich komme bei Tibber dank EAuto im Jahresschnitt auf ca 23 Cent.
Und Kostennsind ja nur ein Teil. es macht für mich schon auch Sinn, Strom dann zu verbrauchen, wenn viel Erneuerbare im Netz sind.
… dann hat dein Anbieter aber keine Börsenpreise weitergegeben.
Danke für den Kommentar. Das bestärkt mich gerade. Wir haben seit 6 Monaten Tibber, versuchen möglichst die „Großverbraucher“ E-Auto, Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine nur in den günstigen Zeiten laufen zu lassen. Aber am Ende ist es gefühlt irgendwie nicht günstiger. Wir haben noch keine exakte Auswertung. Aber bei den ganzen Klimmzügen und vielleicht einem Sparpotential von 5 Euro im Monat, überlege ich gerade, wieder zu einem Fixtarif zu wechseln. Die kosten hier ca. 30cent.
Wenn bald auch noch PV auf dem Dach dazukommt, ist es sowieso hinfällig, dann habe ich ja, wenn Tibber günstig ist, in der Regel auch genug Strom vom Dach.
Aber freue mich hier auch auf weitere Meinungen zu dem Thema. Und vor allem ERFAHRUNGEN. Weil sich das von außen immer ganz toll anhört und dann, liest man genau solche Kommentare hier.
Erstmals durch den Anbieter ist hier gemeint oder? „Das Angebot ermöglicht privaten Haushalten erstmals einen direkten Bezug von Strom zu aktuellen Börsenpreisen.“
Börsenstrompreise sind in Deutschland schon länger möglich zum Beispiel Tibber.
Habt ihr zufällig auch eine Info darüber ob die Unterstützung von Modul 1 bzw. Modul 3 für die steuerbaren Verbraucher nach §14a funktionieren? Tibber bekommt das Modul 3 zumindest nicht auf die Reihe.
„Das Angebot ermöglicht privaten Haushalten erstmals einen direkten Bezug von Strom zu aktuellen Börsenpreisen.“
Erstmals von Ikea, ansonsten hat inzwischen jeder Stromlieferant so einen Tarif, da gesetzlich vorgeschrieben.
Vorgeschrieben ja, aber existent leider nein. Warten noch auf die Info ab wann die hier soweit sind und ob es sich dann lohnt. (EnWdS).
Zähler kommt 2027 oder so ( NetzeBW) trotz dauerhaftem Verbrauch > 6000 kWh/a
Soll ich nun klagen, oder wie kann man Druck machen
Schöne Idee,
scheitert aber tatsächlich immer wieder an dem smarten Stromzählern. Ich kenne (inklusive mir) 4 Haushalte in denen der Einbau eines smarten Stromzählers nicht geklappt hat, da die Mobilfunkverbindung nicht ausreichend war. Bis dahin wusste ich nicht, dass die Dinger per Mobilfunk kommunizieren. Ich hatte gehofft, dass ich mit dem Anschluss an mein Netzwerk (Internet) auch in den Genuss komme. Aber geht nicht.
Weil das in Deutschland genau so kompliziert ist, wie mittlerweile fast alles.
Österreich zb ist schon seit Jahren komplett fertig mit der Umstellung, andere Länder genau so.
Bei mir war auch ein Mitarbeiter da, der auch keinen Empfang per Mobilfunk im Keller hatte. Dumm nur, dass es sehr viele Zähler im Keller gibt. Man könnte die Daten wie in Ö auch über das Stromnetz übertragen, aber das wäre ja zu einfach.
Ich hab Glück und mein Tibber Pulse funkt gerade so in den ersten Stock, also geht es bei mir ohne Smartmeter.
Das gleiche hier. Man könnte die Kommunikation auch einfacher lösen. Aber 3G/4G im Keller eines Neubaus kannst Du hier in Hamburg vergessen.
Ich habe super Mobilfunkempfang im Keller, aber Octopus bekommt es einfach nicht hin, den Zähler zu kommunizieren. Eingebaut ist er schon lange und hat auch Empfang.
Macht trotzdem kaum Sinn bei den aktuellen smarten Stromzählern die nur alle 15min die Daten aktualisieren. Mein Zähler hat eine Karte für alle Mobilfunknetze und trotzdem wäre nahezu Echtzeit das mindeste so ist das wieder ne Totgeburt ach ja mein digitaler Zähler vorher war per Kabel am Internet aber nach neuster Forderung für Smartmerer darf das nicht mehr so sein. Muss man nicht verstehen
Hallo zusammen, immer genau lesen bei den Angeboten. Tibet zum. Einspielen hat VIEL mehr zusätzliche Kosten im Kleingedruckten als nur den Börsenstrompreis, die gesetzlich verpflichtenden Bestandteile und die Grundgebühr. Dort gibt es z.B. Umlagen oder zusätzliche Kosten pro KW.
Kleingedrucktes lesen, damit wird es dann uninteressant und TEUER
Warum genau?
Zum Beispiel weil die Angabe der Grundgebühr nicht korrekt ist, es kommen natürlich (wie bei allen) noch die Netz und messstellengebühren drauf. Das sind bei uns schon mal 10-11€ mehr. Bei anderen teilweise 15-17€
Der Rabatt beschränkt sich auf den Grundpreis (sollte man vielleicht im Artikel deutlicher schreiben) und smartmeter gibt es wohl erst ab 6000kWh. Also z.B. uninteressant für kleinere Wohnungen …
@tribal
Der Einbau eines Smartmeters ist ab 6.000 kwh im Jahr kostenlos, da verpflichtend.
Darunter kann auch jeder ein Smartmeter beantragen, kostet dann aber etwas.
Dass man den kostenpflichtig einbauen lassen kann habe ich ja nirgendwo angezweifelt ;-) Muss man dann eben deutlich anders rechnen ob das am Ende ein ‚Plus Geschäft‘ wird …
@tribal
Klar ist die Rechnung anders. Mit max 100€ für den Austausch aber auch überschaubar. Und eventuell paar Euro mehr Messstellengebühr.
Wird Fälle geben wo man auf diese Art spart und eben Fälle wo es teuer wird. Man sollte halt genau lesen und rechnen. Das war der Ausgangspunkt. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger.
Hatte 8 Monate lang Tibber. Mit dem jetzigen Stromtarif, vom lokalen Anbieter mit Festpreis, wäre ich in jedem Monat billiger gewesen.
Bin aktuell im Januar mit Tibber im Schnitt fast 3ct günstiger als der monatliche Gesamtdurchschnitt. Also 25,0 statt 27,8. Und das im Januar. Ich rechne ab spätestens März mit häufigeren Phasen um die 20ct.
Spannend wäre hier der Vergleich zu Tibber
Eher der Vergleich zu jedem Lieferanten.
Da inzwischen jeder einen dynamischen Stromtarif anbieten muss und dies kein besonderes Merkmal mehr von Tibber ist.
Ich bin bei Tibber auf über 30ct gekommen. Ich hätte mich und unseren Haushalt derart unkomfortabel verrenken müssen, um nur ein paar Cent niedriger zu kommen. Hat sich nicht gelohnt.
Nur interessant mit einem entsprechend großen Akku der sich selbst steuert. Sonst ist man mit dem Fixtarif günstiger dran. Wir haben PV plus Akku und da funktioniert das einwandfrei in Ö mit Awattar und Fronius
Welche Größe hat euer Akku?
22.
Wir sind seit November auch dabei und sind bei knapp 20 kWh. Bin gespannt, wir testen noch und erweitern ggf. Demnächst sind hier allerdings 3 E-Autos, bin gespannt wie das alles funktioniert.
Vielleicht wäre für einige von euch Tibber eine Alternative. Wenn die WLAN Verbindung bis zum Zähler reicht, könnte der Puls es möglich machen (eine Bridge ist ebenfalls dabei). Dann reicht auch ein digitaler Zähler. So bei mir. :)
In einem Industrieland sollte man spottbillige Energieflatrates anbieten! Nicht solche Telefonkarten-Modelle.
Interessant! Danke an alle, die hier ihre Erfahrungen mitgeteilt haben. Habe auch überlegt in einen dynamischen Tarif zu wechseln, aber das scheint wohl nur semi optimal zu sein.
Aber Achtung: die zusatzkosten, wie netzentgelte, steuern, Abgaben usw. Werden durch einen flexiblen Tarif nicht berücksichtigt.
Hans, Diese Kosten gehen nicht an z.b Tibber sondern an deinen regionalen Netzbetreiber
(Bei uns z. B. Netze BW). Plus Staatliche Abgaben & Umlagen (ebenfalls fix)
Diese Kosten sind bundesweit festgelegt:
Abgabe ct/kWh
Konzessionsabgabe 1,32
Stromsteuer 2,05
Offshore-Wind-Umlage 0,816
KWK-Umlage 0,277
Strom-NEV-Umlage 1,56
Summe: ca. 6,0 ct/kWh
Diese Kosten sind bei allen Stromanbietern die an deine Adresse liefern identisch .
Hab durch eine Aktion 25 Cent und der Strompreis ist fix für die nächsten 10 Jahre. Nur die Netzkosten etc worauf der Anbieter keinen Einfluss hat, können sich ändern. Lohnt sich für mich also nicht wirklich.
Sieht auf dem ersten Blick günstig aus. Ist es aber nicht.
Ach ich erinnere mich noch an die rosigen Zeiten vor vielen Jahren mit Tibber als ich mein Auto regelmäßig mit 5cent/kWh geladen habe. Die Zeiten sind leider vorbei. Egal ob variabel oder nicht, es ist einfach nur noch teuer.
Das mit dem SmartMeter ist eine sehr theoretische Option. Wueviele Häuser habennMobilfunkempfang am Schaltschrank?
Sehr viele
Also ich bin im November in einen sehr modernen Neubau gezogen und wir haben keine Smart-Meter. Der Versorger will davon auch nichts hören. Wie genau kommt man an diese Dinger?
Beim Messstellenbetreiber (meist identisch mit dem Netzbetreiber) anfordern. Jeder hat das Recht auf einen Smartmeter, kostet bei unter 6.000 kwh/Jahr aber eine Gebühr bis max. 100€ einmalig und die Messstelkengebühr kann pro Jahr paar Euro höher sein.
Hier mal ein link den ich mir nach meiner Tibber Überraschung über die echten Preise (noch ohne smartmeter) aufgehoben habe, wegen der Nebenkosten.
https://www.finanztip.de/stromtarife/dynamische-stromtarife-vergleich/