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Ab 2019 wird gelöscht

Stichtag 15. Januar: Amazon beerdigt Musik-Uploads

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Amazons Musik-Streaming-Dienst, Amazon Music, will die Möglichkeit zum Hochladen eigener Songs in den Cloud-Speicher des Unternehmens – ifun.de berichtete – langfristig entfernen.

Upload Vorgang

Während Amazon-Kunden die offizielle Amazon Music Applikation für Mac und PC, auch ohne laufendes Premium-Abo, bislang dafür einsetzen konnten bis zu 250 Songs auf den eigenen Account hochladen und so jederzeit verfügbar zu haben, hat der Online-Händler jetzt angekündigt das Feature demnächst komplett streichen zu wollen.

Kostenloser Speicher für 250 Songs stirbt 2019

So teilt Amazon inzwischen mit, dass die Möglichkeit zum Hochladen von Musik aus der Amazon Music App für PC und Mac komplett entfernt werden soll. Musiktitel, die bereits hochgeladen wurden, können nur noch bis Januar 2019 wiedergegeben und heruntergeladen werden.

Kostenpflichtiger Speicherplatztarif für 250.000 Songs

Die Premium-Option zum Speicher von bis zu 250.000 Songs in Amazons Cloud-Ablage soll sich nur noch bis Mitte Januar 2018 abschießen lassen und wird anschließend nicht mehr angeboten.

Amazon schreibt in seinem Support-Eintrag zum Thema:

Die Amazon Music-Speicherplatztarife (kostenlose und bezahlte) werden eingestellt. Neue Abonnements können noch bis zum 15. Januar 2018 abgeschlossen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie Ihr Abonnement aufwerten.

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Amazon Music
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Entwickler: AMZN Mobile LLC
Preis: Kostenlos+
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Song Upload

Donnerstag, 21. Dez 2017, 12:20 Uhr — Nicolas
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  • Amazon wird immer mehr zum Fallenleger… Erst unlimitierten Cloudstorage anbieten und nach ein paar Monaten ankündigen, dass es nicht rentabel sei (sowas weiß man auch icht vorher oder wie?!?!). Und jetzt dass hier. Dieses „Anfüttern“ bei diesen milliardenschweren Unternehmen ist doch echt zum Ko…. :-(

    • Sehe ich auch so und macht mich ein bissl angefressen auf Amazon.
      Überlege mein prime zu kündigen.

      Ich kaufe dort alles ein und finde das ne echt Üble Sache, vor allem die cloud Sache hat mir enorme Scherereien verursacht.

  • Ich weiss schon warum ich cloudbasierte Musikdienste meide wie der Teufel das Weihwasser. Ständig wird man mit Funktionen gelockt, die dann kurz darauf wieder sterben.

    • In den allermeisten Fällen sind im Gegenzug 1000e Funktionen hinzugekommen.
      Ich finde es eine konsequente Komplexitätsreduzierung, die Amazon da betreibt. Ich habe schon lange festgestellt, dass das Thema lokale Musiksammlung tot ist…letzt erst mit Freunden darüber gesprochen, dass es allen ähnlich geht. War das beim Start von Apple Music noch ein Thema (das Apple aber grandios verbockt hat), wird das immer weniger ein Thema.

      • Kommt halt drauf an. Wer nur konsumiert, dem ist das eigene Musik Archiv egal.
        Wer zudem genau das konsumiert bzw hört, was von den streamingbutzen angeboten wird, kann sich ja gerne dem wankemut unterwerfen
        Wer jedoch vollständig gefüllte diskographien von künstlern will, ist bei amazon, spotify und co. Falsch

        Zwar ist all das gestreame bequem, erzeugt aber ne menge anderer abhängigkeiten
        vom abo bis zum datentarif und dem ständig wechselnden katalogangeboten

        mir bietet die streaminglandschaft nix

        alle haben angebotslücken

      • Gar nicht tot.
        Seit dem cloud gedons kaufe ich mehr Musik als frühere, alles bei iTunes.
        Habe ich dann auf allen Geräten und gehört mir.

      • Alles gut…ich beschreibe nur, was die Realität für die große Mehrheit ist.

        Überhaupt nicht wertend…aber wo die Reise hingeht, ist mehr als offensichtlich.

      • Gibt aber auch genau den gegenteiligen trend, Stichwort High Res Audio.

      • Geht mir übrigens genau anders: Streaming ist mir wurscht, meine (wachsende) Sammlung und gut moderierte Radio-Sendungen aber Gold wert. ;)

      • Die Reise geht auf jeden Fall in die Richtung. seit es Streaming gibt, sind die Einnahmen der Musikindustrie wieder gestiegen. diese Mehreinnahmen sind auch nich optimal, weil der Nutzer keinen bleibenden Wert hat.

      • eine mehrheit ist doch prinzipiell groß? sonst is sie doch ne minderheit?

        plex und intel nuc sind streaming diensten haushoch überlegen

        der Grund, warum streamingzuhälter zulauf haben, ist der unwillen von verbrauchern, für kultur einen angemessenen preis zu zahlen
        weil viele verlernt haben wert zu schätzen

      • Kann man so nicht sagen, es gibt schon kleine (z.B 51%) und große (z.B 98%) Mehrheiten.

  • Hmm und wie kann ich dann auf Alexa meine MP3 abspielen? Gibt es eine Alternative vom FritzBox NAS?

  • Urgs. Ich wollte nächste Jahr meine Musikbibliothek von iTunes Match zu Amazon umziehen. Und jetzt?

    • Bei iTunes Match bleiben :) günstiger geht es kaum. Und kein Risiko mit gelöschten Songs dank Apple Music …

    • Lass es. Den Gedanken hatte ich zumindest auch. Hab aber grad im Dezember Music Match verlängert. Gut is. Aber auch immer noch das Problem, dass ganz viele Lieder zerschossen sind. Titel passen nicht zum Lied und/oder Cover.
      Gibt es da bereits Lösungen?

      • Außer es noch mal mit einer nicht defekten Bibliothek aus einem Backup von vorne versuchen ist mir nichts bekannt. Ich habe mich einfach von Apple abgewandt was das angeht, nach diesem Desaster.

    • Nicht machen und bei Apple bleiben, solange sie solche Legacy-Lösungen noch unterstützen.

      Mich haben 5 Versuche mit iTunes Match (und immer wieder zerstörten Bibliotheken) zum Spotify Premium Kunden, noch während die kostenlosen Apple Music liefen. Seither habe ich kein einziges mal iTunes geöffnet oder lokale Musik abgespielt. Spielt für mich einfach keine Rolle mehr.

  • Gestern erst das Amazon Music Abo für 99ct abgeschlossen, heute wieder gekündigt. Mein Killerfeature auf Grundlage eines Songs das entsprechende Radio zu starten wie es Apple und Spotify anbietet ist nicht vorhanden. Statt dessen dieses dämliche „Kunden hörten auch“..!!
    Die sind viel zu tief im Versandgeschäft verwurzelt um sich ernsthaft Gedanken über Musik und die Bedürfnisse der hörenden Kundschaft machen zu können/wollen. Für mich ist Amazon Musik ein schnell dahin geworfenes Angebot um was eigenes für die Echo Familie anbieten zu können. Bleibe bei Spotify.

    • Ging mir mit Apple Music auch so. Spotify ist auch nicht perfekt, aber immer ein Stückchen besser und mehr zu ende gedacht als Apple Music. Amazon Music punktet primär durch den Preis…

    • Amazon ist halt ein Gemischtwaren-Laden, der mal jenes und welches macht und dann links liegen lässt oder halbgar. Ich bin kein Freund von solchen Geschäftspraktiken, eher Dienst nutzen, die darauf spezialisiert sind (Dropbox, Spotify, Netflix …). Da weiß man wenigstens, dass die 100% ihrer Ressourcen auf das Produkt verwenden, was du nutzt. Ist natürlich teurer oder mal geht einer Pleite, weil er keine Querfinanzierung hat, aber bis dahin sind sie oft besser und verlässlicher.

      Denn obwohl AWS der führende Backbone für Cloud-Dienste ist, ist deren eigenes Consumer-Produkt immer mies gewesen. Amazon’s Serien-Produkt hinkt weit hinter Netflix hinterher, ebenso ihr Interface und Recommendation. Gleiches bei Spotify vs. Amazon Music.

  • Na super ich wollte jetzt an Weihnachten, endlich meine Songs hochladen ….
    Und jetzt beenden Sie den Dienst …

  • Ich hab Apples Music Match, Googles Play und Amazones Musik. Der mit Abstand beste Anbieter der 3 ist Google … und nicht nur weil er kostenfrei 250000 Songs speichert sondern weil er der einzige ist der seit Jahren ohne Probleme läuft! Die anderen zicken regelmäßig mal rum … Songs fehlen, Listen verschwinden, Cover Stimmen nicht und so weiter :-/

    • Hui, sehe gerade, dass man inzwischen bei Google falsche Zuordnungen der automatischen Erkennung korrigieren kann. Als ich das zuletzt vor einem Jahr benutzt habe, ging das noch nicht. Da Google sehr häufig Musik falsch erkennt, habe ich mich damals wieder iTunes Match zugewandt. Nun ist Google Music wieder deutlich attraktiver geworden. Schaue ich mir mal wieder an.

  • Alternativ kann man natürlich auch Plex empfehlen. Eigene Musik lokal zuhause gehostet, trotzdem jederzeit unterwegs abrufbar.
    Die Kosten sind mit einem Raspberry Pi als Server recht überschaubar. Wer ein eh ein vernünftiges NAS laufen hat, der braucht gar keine zusätzliche Hardware.
    Man hat mit dieser Lösung alles in eigenen Händen (solange Plex existiert versteht sich).

  • Hey Leute, worüber regt ihr euch auf?
    250 Songs? Das sind irgendwo zwischen 10 und 20 CDs.
    Was soll das für ne Sammlung sein?

    • Es betrifft nicht nur die in Prime enthaltene Funktion über 250 Songs, sondern letztendlich alle User. Und ich beispielsweise habe ca. 25.000 Songs online (eigene sind. Musik).

  • Habe etwa 25.000 eigene Songs online, die es NICHT im Streaming-Angebot gibt (vor allem eigene Aufnahmen diverserer sinf. Musik).

    Funktionierte bislang mit Sonos und auf iOS tadellos – nun muss wohl ein Wechsel her. aber wohin?

  • Anne Kaffeekanne… sensationeller Ohrwurm bei allen Eltern! ;-)

    „Guck die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein…“

  • Es zeigt aber auch, dass man diesen digitalen Angeboten keiner Zeit vertrauen kann.Zum Glück bin ich ein konventioneller Musikspeicherer. Habe nicht um sonst nur vier Musikalben hochgeladen, die mir wichtig erschienen.

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