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Neue Balance-Funktion kostet extra

Steuermodul für Wärmepumpen: tado° startet Heat Pump Connector

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46 Kommentare 46

Dass der Münchner Anbieter tado°, der Raumklima-Lösungen wie etwa intelligente Heizungsthermostaten oder vernetzte Fernsteuerungen für Klimaanlagen anbietet, auch an einer Lösung für Wärmepumpen arbeitet, hatte sich bereits abgezeichnet. Heute hat der für seine gute HomeKit-Unterstützung bekannte Hersteller das Wärmepumpen-Steuermodul Heat Pump Connector offiziell vorgestellt.

Balance Hp Outside App DE 2000

Die Lösung soll typische Einsparungen von etwa 430 Euro pro Jahr generieren und dies durch die zeitliche Verlagerung des Energieverbrauchs tun. Laut tado° sollen sich die Stromkosten für vorhandene Wärmepumpen so um etwa 27 Prozent senken lassen.

Das Steuermodul, der so genannte Heat Pump Connector, wird per Kabel mit vorhandenen Wärmepumpen verbunden und kommuniziert mit diesen über das BUS-Protokoll.

Heat Pump Controler 1920x1080 2000

tado° wird zum Stromverkäufer

In der offiziellen tado°-Applikation kümmert sich anschließend die so genannte Balance-Funktion um die Steuerung der Wärmepumpe und versucht dynamische Stromtarife bestmöglich auszunutzen.

tado° Balance funktioniert mit allen stündlich dynamischen Tarifen hiesiger Stromversorger und wird sich auch mit dem „aWATTar HOURLY“-Tarif betreiben lassen, den tado° zukünftig selbst anbieten will.

Awattar Hourly Tariff Awattar DE

Die Balance-Funktion greift dafür auf die Strompreise der nächsten 24 Stunden zu und versucht den Verbrauch der Wärmepumpe bestmöglich in die jeweils günstigsten Zeiträume zu verlagern.

Neue Balance-Funktion kostet extra

Das Steuermodul, das zum Auftakt unter anderem in Deutschland, in Österreich und in den Niederlanden erhältlich ist kostet 299 Euro und ist zum Verkaufsstart mit den Wärmepumpen der Anbieter Atlantic, Fujitsu, Saunier Duval und Vaillant kompatibel. Die Unterstützung für weitere Marken soll in den kommenden Monaten nachgereicht werden.

Heat Pump App Lifestyle Plant Lover 1x1 0227 04 DE

Die Balance-Funktion zum Zugriff auf dynamische Strompreisdaten muss vom Anwender in der tado°-App freigeschaltet werden und kostet entweder 49,99 Euro pro Jahr oder 6 Euro pro Monat. Im ersten Jahr ist die Datenversorgung kostenfrei.

31. Aug 2023 um 14:33 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • 1KOMMA5 kann angeblich auch mit stiebel also sollte das hier doch auch gehen?!

  • Mein Kumpel hat sein Haus saniert und spart im Jahr jetzt wegen der Wärmepumpe – Dämmung usw. 400 Euro im Jahr. Es hat aber 130.000€ gekostet !! Also hat er das Geld in 325 Jahren wieder raus. Gratuliere ihn immer nachdem er die „ schön gerechnete Spareinnahmen vorzeigt“

    Aber gerne noch eine App dazu. Sowas hat er auch –

    Meine Gasheizung ist 2 Jahre alt – 10.000€ und läuft. Auch ohne App- Politik denkt an Menschen vorbei

    • Sein Haus kann man mit grünem Strom beheizen. Deins verpestet die Umwelt. Herzlichen Glückwunsch. Du denkst auch nur bis zum Tellerrand. Der Ukrainekrieg sollte dir eigentlich gezeigt haben, dass ne Gasheizung unvorteilhaft ist

      • Dann träumen sie mal weiter vom „Grünen“ Strom :-))

      • Was für ein Quatsch. Unser Strommix besteht nach wie vor zum Großteil aus Gas- und Kohlekraftwerken.

        Meine Gastherme (Flüssiggas da auf dem Land) ist extrem sauber und läuft nur in den Wintermonaten. Warmwasser wird ansonsten regenerativ erzeugt. Da ich eine sehr große PV 25.2 kWp und 22 kWh Speicher bereits besitze, denke ich jetzt zwar über eine Wärmepumpe nach. Dennoch würde ich die Gastherme behalten. Sollte es im Winter mal längere Zeit mal wieder sehr kalt werden ist die Gastherme die bessere Wahl.

    • So ist es. Totaler wirtschaftlicher Schwachsinn. Aber was soll man erwarten von Politikern mit Grundschulabschluss

      • Also alle mit Grundschul-Abschluss sind Schwachsinnig nach deiner Meinung?
        Ist wohl eher umgekehrt.

    • Der wahre Klaus

      Es verlangt doch kein Mensch das Du deine 2 Jahre alte Gasheizung gegen eine Wärmepumpe austauschst. Wie kommen manche nur auf solche Sachen?

    • Ich behaupte mal die Wärmepumpe ist massiv falsch eingestellt oder die Planung völlig daneben, oder die Konstellation Wärmepumpe zu Dämmung passt nicht. Ich tippe auf ersteres.

    • Wenn besagter Kumpel sein Haus verkauft, wird er einen massiv höheren Preis aufgrund seiner Maßnahmen erzielen.

      Häuser ohne Wärmedämmung und mit fossiler Heizung werden nur noch mit deutlichen Abschlägen zur verkaufen sein. Das sollte man dabei nicht außer acht lassen!

      Davon abgesehen glaube ich nicht, dass die Einsparung nur 400 Euro pro Jahr betragen wird.

      • also ich habe mich gerade von Wohnungen getrennt. Keine Abschläge ganz im Gegenteil. Meine aufgerufenen Preise wurde akzeptiert. Die Käufer hatten aber auch keine Wahl. Ich musste ja nicht verkaufen.

        Ich wollte nur nicht mehr ständig neue Auflagen seitens der Politik erfüllen dürfen und als Dank mit einer Mietpreisbremse belohnt werden.

    • Hier zeigt sich mal wieder sehr schön, wie dumm die Menschen geworden sind.
      Wenn ich dein Kumpel wäre, würde ich dir die Freundschaft kündigen, aber wahrscheinlich sprichst du zu ihm ganz anders.

    • Sein Haus ist aber jetzt auch 130.000 EUR mehr wert.

      Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Du dein unsaniertes Haus in 15-20 Jahren noch für einen vernünftigen Preis verkaufen kannst. Und selbst wenn Du es vererbst, hat dein dein Kind die Kosten an der Backe, denn die werden in 20 Jahren keine 130.000 EUR mehr kosten.

      Was Du auch vergisst, ist der Komfort eine Wärmepumpe, denn meine heizt nicht nur, die kühlt auch – ein echter Segen im Homeoffice im Sommer. Außerdem hat dein Freund jetzt auch eine Fußbodenheizung statt Heizkörper.Ich möchte keine Heizköper mehr in der Wohnung haben – und meine Frau auch ganz bestimmt nicht, schon aus optischen Gründen.

      • Das dieser Freund jetzt eine Fußbodenheizung hat, ist aber Mutmaßung. Gibt genug WP dessen VL Temperatur für Heizkörper ausreichend ist.

      • Es ist eben „nicht mehr wert“ zumindest nicht die Investitionskosten. Und auch ein Nicht gedämmtes Haus wirst du in 20 Jahren noch los wunderbar los werden. Wirst du heute ja auch, die Leute renovieren es dann. Die Lage/Grundstück ist das wichtige.

    • Warte mal ab, was Du für Gas bezahlen wirst, wenn der CO2-Preis jetzt ansteigt. Die Rate, die man dann mit ner WP gegenüber Gas und Öl spart, bleibt ja nicht bei den genannten 400€.

      • Gas wird bis 2035 erstmal günstiger, hat unsere Regierung selbst im Fragenkatalog zum Heiz-Gesetz gesagt. Danach mal sehen, ob WPs günstiger werden.

      • Danke für die Korrektur, auf dem Stand war ich tatsächlich noch nicht.

      • @Roman: Finde dazu nichts im Netz. Eher finde ich, dass der Gaspreis ab 2027 wegen dem Immissionshsndel deutlich hoch gehen wird.

      • die Erhöhung 2024 sind 10 Euro pro Tonne. Wird aber natürlich auch die Strompreise treffen, da wir ja in Deutschland kräftig Strom über Gas- und Kohlekraftwerke erzeugen.

    • Super Leo!

      Und nun schreib uns noch was Neunmalkluges über Deinen ollen Diesel, die Vorzüge von Billigfliegern oder ein Kilo Gehacktes für 99 Cent.

      Ich hol mir schon mal ne Tüte Popcorn ;-)

    • Dafür hat er dann aber mit einem guten Gefühl viel Kohle zum Fenster rausgeworfen XD

  • Google mal „sowieso-Kosten“.
    Neue Fenster werden irgendwann nötig und der Aufpreis von Doppel- auf Dreifachverglasung ist gering. Ebenso kosten andere Sanierungsmaßnahmen in einer effizienteren Ausführung wenig mehr.
    Man darf also nicht die 130k EUR als Investitionsgrundlage für die Energieamortisation betrachten, sondern nur den Anteil über die Sowieso-Kosten.

    P.S.: wenn dein „Kumpel“ dann wirklich nur 400€ einspart, dann ist da aber planerisch was falsch gelaufen.

  • Daneben hält eine Wärmepumpe nur ca. 20 Jahre. Also insgesamt alles andere als wirtschaftlich und effizient.
    Aber Ideologie schlägt eben Sachverstand.

    • Andere Heizungen halten auch nicht länger. Und wenn die eigentliche Wärmepumpe nicht mehr geht, wird das Gerät getauscht, d.h aber nicht, dass alle Kosten dann noch mal anfallen.

      Davon abgesehen können Wärmepumpen bei guter Wartung auch deutlich länger halten – wie andere Heizungen übrigens auch.

    • Wie lange hält denn eine Gasheizung? Meine war nach 17 Jahren am Ende. Die Wärmepumpe selbst ist außerdem nicht teurer als eine Vaillant-Gastherme.

      • Manche halten 15 Jahre, manche 30 Jahre. Die älteren Anlagen aus den 1990er Jahren halten länger als das mit Sensoren vollgestopfte Zeug. Meine Viessmann aus 2008 erfordert eigentlich jedes Jahr einmal, den Entstördienst zu rufen.

      • Richtig – im Schnitt liegst Du wie bei einer Wärmepumpe bei 20-25 Jahre, nur dass die Wartungskosten bei einer Gasheizung deutlich höher sind.

      • Meine eltern betreiben eine seit anfang der 80er. Ist zwar eine recht kleine in der gefriertruhe, aber die funktioniert ja genauso.

      • Eine Vaillant-Gastherme kostet 36.000€ ??? :-)))
        (Preis vor Abzug evtl. Förderung – die habe ich noch nicht bekommen).

    • Was haben Gasheizungen für Wartungskosten? Jedes Jahr muss der Fachbetrieb die Anlage prüfen, reinigen und Verschleißteile (z.B. Dichtungen am Brenner nach der Reinigung) tauschen. Zudem alle zwei Jahre Abgasuntersuchungen und Feuerstättenschau nach der jeweiligen Frist.
      Meine Wärmepumpe hat gar keinen Wartungsaufwand (maximal den Verdampfer mit dem Gartenschlauch abspritzen).
      Die hydraulische Anlage (Opferanode und Co) sind bei beiden Typen gleich.
      Da kommt also jährlich 200-300€ Wartung bei der Gasheizung hinzu, die ich nicht habe.

      Außerdem läuft die Gasheizung nur mit fossilen Energieträgern.
      Meine Wärmepumpe läuft mit Öl, Gas, Plutonium, Braunkohle, Wind, Wasser und natürlich hausgemachtem Sonnenstrom. ;-)

  • Die meisten von euch „Besserwisser“ wissen vermutlich nicht mal wie eine Wärmepumpe funktioniert.
    Hauptsache den Schmarrn von Bil, FB und AFD wiederholen.

  • Die Tarife würde ich gerne mal sehen. Ich zahle für meine Wärmepumpe 0,21€/kWh am Tag und 0,17€/kWh in der Nacht.
    Stündlichen Tarif nutze ich über Tibber für den Haushaltsstrom, aber selten dass ich an die 17 Cent rankomme. Lohnt sich nur wegen des E-Autos.

      • Manche Grundversorgungstarife für Heizstrom sind so günstig.
        Bei uns die Eon.

        Heizstrom hat deutlich niedrigere Abgaben als Haushaltsstrom.

    • Ha…. dann nehme ich sehr gerne deinen Strom- 1x Warmwasser (im Schichten-Pufferspeicher) sind bei mir 2,5 kWh elektrischer Energie, macht bei mir ca. 52-58 Cent (mit Heizstrom-Tarif), pro Zyklus im Eco-Modus (ca. 1 Stunde Betriebszeit). Was das Teil beim Heizen benötigt, weiß ich noch nicht. Aber die Zahlen aus der Warmwasserbereitung lassen erahnen, was da erwarten kann.

  • Gerade aus dem Urlaub in Dänemark zurück. Wärmepumpen, soweit das Auge sieht und kein Aufschrei, nein, die Dänen gehören weiterhin zu den zufriedensten Menschen der Welt. Irgendwas läuft aktuell falsch in unserem Land und es ist nicht nur die Politik, sondern auch die Art und Weise des Diskurs darüber. Es wäre schön, wenn man allgemein mal wieder den Kopf einschalten würde und nicht nur aus dem Bauch heraus sich beteiligt…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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