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Zusatzkosten von 5€ bis 10€

Spotify Hi-Fi: Neues Lossless-Abo in Vorbereitung

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41 Kommentare 41

Der Musik-Streaming-Anbieter Spotify scheint den Start eines neuen Premium-Abos vorzubereiten, das seine Kunden mit deutlich besserer Audioqualität versorgen soll. Der Arbeitstitel: Spotify Hi-Fi.

Spotify 500

Wie mehrere Bestandskunden melden, habe Spotify damit angefangen Popup-Fenster in der Android-Version der Spotify-App einzublenden, die das neue Angebot bewerben und scheint einen A-B-Test zu fahren.

So bietet Spotify das Lossless-Angebot mal für einen zusätzlichen Obolus von $5 an, mal betragen die monatlichen Zusatzkosten $10 – abonnieren lässt sich die neue Premium-Funktion, die wohl mit den Lossless-Angeboten von Deezer oder Tidal vergleichen werden kann, derzeit jedoch noch nicht. Deezer Elite ist seit 2015 als „Hight-Definitiion-Option“ im Zusammenspiel mit Sonos-Lautsprechern zum Monatspreis von 19,99 Euro erhältlich.

Spotify Hi Fi

Donnerstag, 02. Mrz 2017, 7:41 Uhr — Nicolas
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  • Das wird sicherlich einige Leute freuen.
    OT: Ich würde mich freuen, wenn Spotify sich endlich mal mehr um den Jugendschutz kümmern würde. Ein Schalter womit man die als explizit gekennzeichneten Songs für einen bestimmten Familienaccount ausblenden kann ist mMn mehr als überfällig.

  • Finde ich eine interessante Option. Ich höre Spotify allerdings über eine High-Res Anlage von Sony. Da ist durch das Upsampling kein Unterschied mehr zur CD auszumachen.

    • Ohne das je gehört zu haben kann ich mir das echt nicht vorstellen. Woher soll der Player wissen was alles an „Frequenzen“ fehlt.

    • Das mit dem upsampling ist so eine Sache – die Stereoanlage interpoliert samples zwischen denen aus deiner Audiodatei (wahrscheinlich sin(x)/x-Interpolation) dadurch hast du aber nicht mehr Daten, sondern nur eine Kurve, die glatter aussieht – was aber jede andere Anlage durch die trägen Lautsprecher auch macht (Tiefpass!). Dass du keinen Unterschied zur CD hörst dürfte daran liegen dass 320kbps so gut sind, dass du den Unterschied nur mit mehreren tausend Euro Equipment rausbekommst (wenn überhaupt). MP3 & co. basieren auf Psychoakustik und blenden z.b. Töne aus, die das menschliche Ohr eh nicht hört oder die von anderen Tönen maskiert werden, daher die Reduktion der Datenrate.
      Genug Blabla, vielleicht interessiert es ja jemanden.
      LG :)

      • Genau richtig.
        Wer schnelle Lautsprecher hat, zB Elektrostaten, Bändchenhochtöner oder Ionenhörner der hört auf Anhieb wie schlecht komprimierte Musik klingt und auch die normalen CDs (das macht dann sogar richtig Kopfschmerzen schon nach einer 1/2-1h hören. )

    • Jetzt bin ich auf die Kommentare gespannt!

    • Lass das mal keinen Audiophilen hören… Die hören sogar wie alt das Kupfer in der Leitung ist. :D

      • Ja da hast du wohl recht. Aber ich habe es getestet mit 24 Bit Dateien und Spotify im Upsampling. Ich höre Kauf einen Unterschied.

      • Das liegt an deinen Lautsprechern. Es ist wie asdf schon sagte: deine Anlage kann noch so gut sein, aber mehr Daten kann sie nicht herzaubern, daher ist auch nach wie vor ein Unterschied da, egal wie gut sie interpoliert. Wenn du keinen Unterschied hörst, lösen deine Lautsprecher einfach nicht fein genug auf, da liegt der Hund begraben.

      • Ne die haben Silber Leitungen! Ok versilberte Kupferleiter. Aus gutem Grund. Reine Physik!

      • Und vor allem die absoluten Audioprofis, die sich einen „Molekülgleichrichter“ kaufen! Weil Schall wird ja durch die atmosphärische Einflüsse verändert.

      • Ich bin eher gegen das Audiophilen-bashing. Oftmals sind das einfach nur Leute die gern gut Musik hören würden, aber den technischen Hintergrund nicht haben und daher vom Verkäufer über den Tisch gezogen werden (wurde bei mir schon mehr als einmal versucht).

        BTW: da das menschliche Gehör WIRKLICH mies darin ist, zwei zeitlich auseinander liegende Signale zu vergleichen, hört man sogar Unterschiede zwischen Digitalkabeln, wenn man nur fest daran glaubt. Das hat aber nichts mit Dummheit zu tun.

        Generell ist man gut bedient wenn man etwa 2/3 in die Lautsprecher und 1/3 in den Verstärker versenkt, da erstere das Klangbild am stärksten beeinflussen (Grabbelkram wie Kabel fehlen in der Rechnung natürlich :-) )
        LG

      • Es gibt tatsächlich Leute die hören ein Netzteil aus 5 Metern Entfernung pfeifen, was andere nicht hören können. Die hören auch die feinsten Unterschiede in verschiedenen Kabeln. Und ja man kann mit verschiedenen Kabeln verschiedene Sounds generieren. Es gibt eher Basslastige Kabel usw. Das ist nicht immer schön wenn man alles so detailliert hören kann. Man sollte das keinesfalls lächerlich machen nur weil man kein gutes Gehör hat!

    • Kauf Dir bessere Lautsprecher, nur dann hörst Du Unterschiede, oder einen Kopfhörer jenseits 2000€.

  • Jetzt habt ihr die A-B Strategy gespoilert und für Spotify vermasselt ;-)
    Werden jetzt ja alle, die zufällig die 10€ Variante angeboten bekommen sich gleich dagegen entscheiden.

    Insgesamt kann man hier aber wieder einmal erkennen, wie die schöne, neue Economy funktioniert.
    Erstmal startet man mit kostenfreien Angeboten, dann ändert man in relativ günstige Abos, dann führt man neue Features als Premium ein
    Und das dann alles zur maximalen Gewinnausbeute. Und doch solche A-B Feldversuche wird ausgekundschaftet, wieviel maximalen Preis man verlangen kann.
    Nicht die Kosten entscheiden über den Preis, sondern nur noch das maximale Marktpotential.
    Alles letztlich von Anfang an geplant / gezockt. Nur so kommen ja auch die teils irrsinnig hohen Investorengelder für Unternehmen rein, die eigentlich (noch) nur Verluste machen.
    Alles eine Spekulation auf großen Reibach in der Zukunft.
    Möglich nur, weil es Menschen / Unternehmen gibt, die so viel Geld haben, dass sie problemlos vieles davon verbrennen können, es bleibt noch genug übrig um mit irgendeiner der
    Investitionen noch mehr zu verdienen.
    Ob das auf lange Sicht für die Gesellschaft / Wirtschaft insgesamt gut ist, bleibt zu bezweifeln. Das Platzen von so erzeugten Blasen hat in der Vergangenheit meistens der
    breiten Masse der Gesellschaft am meisten geschadet.
    Aber, that’s life. Eine Änderung kann letztlich nur der Verbraucher durch sein Marktverhalten durchsetzen. Dafür bräuchte es aber informierte Verbraucher, dafür benötigt es Bildung und genau
    Da scheitert unsere Gesellschaft seit langem.
    Klar ist auch, wer Dummheit von Verbrauchern ausnutzen will, hat kein Interesse an Bildung oder versucht bereits diese zu beeinflussen (Sponsering an Schulen durch Unternehmen9

    • Mehr Leistung, mehr Geld. Wo ist Dein Problem? Musst es ja nicht nutzen.

      • Nur wird die Leistung wohl nur bei ca 5% der Benutzer ankommen, da der Rest nach wie vor aus jugendlichen (die übers Handy Musik hören) oder anderen, ohne high end Lautsprecher, besteht.
        Jedoch wird sich jeder einen Unterschied einbilden und dann aber, wenn er nicht wüsste, über welches Abo Musik gespielt wird, nichts unterscheiden können…

  • Dann wird der Akkuverbrauch wohl noch höher. Spotify saugt extrem an der Akkulaufzeit meines iPhone 7..

  • Klasse Aktion die mich eindeutig Spotify vor Apple Music bevorzugen lässt.

  • Wahrscheinlich haben 99.99% der Leute, die die Lossless Option buchen nichtmal ansatzweise das Equipment, oder das Gehör, um die Unterschiede zu erkennen.

    Spotify bietet 320 kbits im sehr guten ogg forbis Format.

    Damals, als die ganzen Codecs entwickelt und getestet wurden, waren Blindtests bei 128 kbits gängig. Und selbst hier erreichten viele Codecs schon eine Wertung von 8/10 oder besser. Also nahezu kein Unterschied mehr zur CD. Und das bei 128 kbits geprüft von Audiophilen Freaks mit HighEnd Equipment.

    Und jetzt meinen die Leute, sie würden Lossless Audio brauchen. Selbst 320 kbits sind eigentlich schon völliger Overkill. Lossless ist nur dann sinnvoll, wenn man ein quasi RAW Archiv erstellen will oder die Dateien professionell bearbeiten möchte.

  • …hats schon jemand an einer SONOS getestet – und signifikante Unterschiede ausgemacht?

    • Niemand wird, außer von der Einbildung her, bei den „normalen“ Sonos Anlagen (unter 450€) einen Unterschied hören…

      • …was sind denn „normale“ Sonos? Gibt’s auch unnormale?

        Spaß bei Seite: vage Vermutungen bringen mich nicht weiter – mich würden Erfahrungen eines Praxestests mit Spotify Lossless und Sonos interessieren.

  • Ich habe eine Zeit lang tidal und Spotify mit meiner HiFi Anlage (mit Bändchen Hochtöner) verglichen. Tidal sendet nicht alles in CD Qualität aber wenn ist der Unterschied besonders in der räumlichen Auflösung zu hören. Ich bin aber bei Spotify geblieben, da die Qualität auch gut ist, und das Angebot an Musik für mich viel besser ist. Ich würde das Zusatzabbo. bestimmt probieren.

  • Ich bin der Meinung, dass der Unterschied von MP3 zu Lossless schon etwas heraus zu hören ist, da schon die Dynamik größer ist. Zwar ist der Unterschied marginal und rechtfertigt kaum die Mehrausgaben. Was anderes ist es, wenn es in die 24 Bit / 96 Khz oder gar 192 Khz Schiene geht. Hier ist ein ermüdungsfreies Hören über Kopfhörer, ein wunderschönes warmes Klangbild usw. schon eindeutig auszumachen. Habe aber nochmals meine CD-Sammlung komplett in Lossless eingespielt, da letztendlich nicht mehr alles „verrissen“ klingt und auch die Dynamik besser ist. Aber alles erst zu hören ab Markenkopfhörer so ab 50€. Da macht Musikhören eben mehr Spass. Einfach mal ausprobieren. Nach einer gewissen Zeit, nicht sofort, merkt man den Unterschied immer deutlicher. Es wird entspannter.
    Was mich immer gewundert hat, dass Apple bisher keine Lossless Musik (ALAC) verkauft hat. Aber das kann bei Qubuz zum Glück machen und sogar preiswerter als bei Apple selbst.

  • Mit SONOS braucht man das nicht testen. Sonos hat eine gute Streaming Lösung. Mehr nicht.Klang ehr bescheiden. Wie Bose und Co.
    Mit vernünftigen Aktiv Lautsprechern und zB Mundorf AMT Hochtönern , hört man sehr wohl einen Unterschied.
    Bekommt man aber nicht bei Media Markt und Co.

    • Wobei selbst zwischen Sonos Play:5 und bose SoundTouch 30 von Sound her ein großer Unterschied ist. Die App von bose ist hingegen eher bescheiden bescheuert.

  • Super, darauf habe ich gewartet. Für 5€ zusätzlich ist das gebucht.
    Bandbreitenprobleme sind nicht zu erwarten
    Die Offline-Playlisten werden bei 16bit/44,1kHz natürlich etwas größer. Bei FLAC mit Kompressionsstufe 5 sollte das aber noch tragbar sein.

  • Ist ja toll, dass man dann die super Qualität auf dem Smartphone hat. Und dann schicken wir das am besten SBC kodiert per Bluetooth zur High end Stereoanlage. LOL

  • Ist doch ganz einfach. Wer heute schon Unterschiede zwischen einer CD und Spotify hört, für den lohnt es sich sicher. Das räumliche Empfinden ist durch die höhere Auflösung definitiv größer.

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