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Von den Halide-Machern

Spectre: Neue Kamera-App für Langzeitbelichtungen

54 Kommentare 54

Mit der neuen Kamera-App Spectre könnt ihr euch am Wochenende auf Foto-Tour begeben. Die Neuerscheinung stammt von den Entwicklern der beliebten Foto-Anwendung Halide und verspricht interessante Effekte sowohl bei Tageslicht wie auch bei Nachtaufnahmen.

Spectre Camera App

Spectre hat sich auf Langzeitbelichtungen spezialisiert und verfügt für diesen Zweck über eine leistungsfähige automatische Bildstabilisierung sowie eine intelligente Belichtungssteuerung. Durch die Langzeitbelichtung lassen sich bekannte Effekte wie nächtliche Lichtspuren aber auch Aufnahmen von menschenleeren Straßen oder interessante Weichzeichnungseffekte realisieren. Inspiration findet ihr auf der Webseite der Entwickler.

Die Länge der Belichtung kann per Stellrad beeinflusst werden. Spectre speichert dann die in dieser Zeit angefertigten Einzelaufnahmen als finale Version, bietet zugleich aber die Möglichkeit, den Fortschritt über die einzelnen Belichtungsstufen hinweg als Live Photo zu sichern. Ihr könnt die Entstehung der Komposition dann im Nachhinein noch einmal betrachten.

UPDATE: Für Nutzer, die Probleme mit der App, insbesondere mit der Autofokus-Funktion hatten, steht mittlerweile Version 1.0.1 mit diversen Fehlerbehebungen als Update bereit.

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Spectre Kamera
Spectre Kamera
Entwickler: Chroma Noir LLC
Preis: 3,49 €
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Freitag, 01. Mrz 2019, 19:45 Uhr — chris
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  • Das Programm kommt bei den Rezensenten nicht besonders gut weg. Angeblich werden die Bilder unscharf.

    • Eine echte Langzeitbelichtung aus der Hand fotografiert ohne Stativ wird immer unscharf. Liegt in der Natur der Sache.
      Es sei denn jemand kann seine Hand über die Zeit der Belichtung absolut still halten.

      • Die App hat ja nen automatischen „Bildstabilisator“. Funktioniert bei mir zum Teil zumindest recht gut.

      • Huawei hat das Übrigens sehr gut im Griff…. Klappt hervorragend ohne Stativ

      • Und ist der Nachthimmel drauf, ist auch sehr schnell eine gewisses mitdrehen notwendig ;).

      • Die Fotos sind danach in der Fotoapp durchaus scharf, in der App selber absolute Katastrophe. Aber ich denke da ist noch Luft nach oben.

  • Sehr interessant. Ich habe mittlerweile mehrere kostenpflichtige Apps, aber keine beherrscht die längere Belichtung zufriedenstellend. Könnte ein Versuch wert sein.

  • Stillhalten muss man schon – das liegt in der Natur der Sache.
    Bei meinen ersten Versuchen habe ich bisher bei selber Szenerie mal scharfe und mal unscharfe Bilder hinbekommen. Voran es genau liegt, kann ich noch nicht sagen.
    Für Aufnahmen ohne Stativ trotzdem recht eindrucksvoll!

  • Ohne Stativ mach es keine Sinn. Solange zu bekochtes, dass die Straßen menschenleer erscheinen geht einfach nicht ohne Stativ.

  • Anstatt längere Belichtungszeiten in Kauf zu nehmen, würde ich entweder:

    a) mit der Lichtempfindlichkeit spielen, oder

    b) mit der Blendenöffnung spielen.

    Ziel: Verkürzung der Belichtungszeit, damit Entgegenwirken von Verwacklungen.

    (M)ein iPad Pro hat kein Stativgewinde, sodaß sich Apps mit Langzeitbelichtungen (für mich) keinerlei Sinn machen.

    • Mit der Lichtempfindlichkeit zu spielen oder auch mit der Blendenöffnung zu experimentieren hat ja zum Ziel, eine längere Belichtungszeit zu erreichen. Es gibt genügend iPad oder iPhone Halterungen mit Stativgewinde.

    • Gib mal bei Amazon „iPad Pro Stativ“ ein! Evtl. noch „Halter“ oder „Adapter“ dazu!

    • Tja, nur dann werden die gewünschten und beschriebenen Effekte eben auch nicht erreicht. Langzeitbelichtung hat durchaus seinen Sinn.
      Wer hierfür aber ein Handy und kein vernünftiges Equipment benutzt darf sich nicht wundern, wenn das mal funktioniert mal nicht. Physikalisch kann das nicht funktionieren. Die Frage ist nur inwieweit die Software das wieder hinbiegt und das ist halt (momentan) noch eher ein Glücksspiel.

      • Langzeitbelichtungen funktionieren auch bei Smartphone. Ich habe schon Sternenhimmel mit dem LG G4 und dem Huawei P20 ordentlich fotografiert. Ist auch kein Problem, solange das Smartphone dazu in der Lage ist. Belichtungszeit 15s vorwählen, Selbstauslöser aktivieren, auf weit entferntes Objekt fokussieren, auslösen, Smartphone mit Kamera nach oben auf den Boden legen, beiseite treten und nach einer halben Minute die Aufnahme bewundern.
        Problem: Das iPhone stellt keine so lange Belichtungszeiten zur Verfügung. Jede App muss das Ganze aus kürzer belichteten Einzelaufnahmen mit einer Prise AI zusammen „mergen“.

    • Sieh an, ein ganz Schlauer. Die Blende ist beim iPhone fix! Oh, Mann ey…

    • ja, guter tipp. effekte wie lichtstreifen oder bewegungsunschärfe bei einem vorbeifahrenden zug bekommt man ausschließlich über längere belichtungszeiten. m. e. kann eine app wie spectre gut funktionieren, wenn man ein stativ verwendet. leichte verwackler können auch mit stativ passieren, solange die kamera während der aufnahme nicht komplett fernbedient ist. kann spectre über den headset-knopf auslösen?

    • oh, und im video sieht man noch andere schöne effekte, die nur über eine langzeitbelichtung möglich sind: sich bewegende fahrzeuge oder personen wegzubekommen (bei tageslicht), stimmungsbilder mit tropfen oder nebel usw.

    • Du hast schon verstanden, dass man mit Langzeitbelichtungen besondere Effekte erreichen kann und will, die man mit einer Belichtungszeitverkürzung nicht erreichen kann, oder? Es gibt Halterungen sowohl für iPad als auch iPhone um eine Stativbefestigung zu ermöglichen.

    • Mein iPhone hat auch kein Gewinde ;-)

  • Laut Hersteller soll die Aufnahme direkt aus der Hand zufriedenstellende Ergebnisse bringen. Laut Twitter-Meldung liegt wohl ein Systemfehler vor, welcher für unscharfe Bilder sorgt. Die Spectre-Macher sind bereits auf Fehlersuche. Bis alles soweit lasse ich persönlich erstmal die Finger von der App.

  • und immer schön hochkant.
    Was ich das hasse.
    Ich weiß schon, dass man das iPhon auch drehen kann…
    Wissen das auch die Werbeleute?

  • So ein Schwachsinn. Halide ist wirklich ne Top App. Keine andere schafft so schnelle RAW Aufnahmen. Kaum hat man den Auslöser gedrückt, ist sie schon gespeichert. ProCam6 & ProCamera brauchen wesentlich länger. Bin also eigentlich nen Fan. Aber wieso muss man die Funktion der Langzeit Belichtung nun in eine eigene App ausgliedern? Das ist einfach idiotisch. Wenn es denen ums Geld geht, hätte man das auch als In App Kauf anbieten können.

  • Bitte mal ein Updatearrikel bringen wenn die Fehler behoben sind. Ich bin wahrlich neugierig.

  • Anscheinend wurde der ganze Artikel hier geschrieben ohne die App zu testen.
    Vielen Dank, ich hoffe Ihr habt genug daran verdient.

    Ich hab mir auf Eure Empfehlung die App gekauft, was soll man sagen, Bug hin oder her. Aktuell ist die App einfach nur Schrott. Da kommen keine Vernünftigen Bilder raus, wie in der Werbung suggeriert wird.

  • Kann jemand erklären, wieso von angeblich 26 Bewertungen im App Store nur 8 angezeigt werden. Wohlgemerkt alle mit sehr schlechter Bewertung. Jene guten Bewertungen, die einen Durchschnitt von aktuell 3,3 rechtfertigen sehe ich nicht.

  • Du weißt schon das man gewisse Effekte nur mit längere Belichtung hinbekommt ? Kannst ja mal versuchen Lichtspuren mit offener Blende und kurze Belichtungszeit hinzubekommen

  • ProCam bietet auch verschiedene Modi für Langzeitbelichtungen

  • Völlig unbrauchbar! Selbst mit Stativ keine wirklich scharfen Fotos.

  • Auch ich finde die App absolut unbrauchbar.
    Wurde das nicht getestet beim schreiben des Artikels?
    Oder mache ich was falsch?

  • Inzwischen wurde ein Update veröffentlicht.

  • es gab heute ein update der app, klappt das jetzt alles besser?

  • Die Nutzer schreiben man solle unbedingt die Bildstabilisierung deaktivieren sonst werden die Bilder unscharf … liegt vielleicht daran bei den meisten

  • hm, weiss nicht was ihr habt.. bei mir funktioniert die app tadellos. nutze sie auf nem iphone xr!

  • Funktioniert ohne Stativ ganz gut bei Tag. Bei Nacht auf jeden Fall nur mit Stativ. Gute App!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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