Mit Bildern und verlinkbaren Artikeln
Smasi: Persönliche Wissenssammlung lokal auf dem iPhone
Wir haben schon optisch ansprechendere Apps gesehen, bei Smasi steht allerdings eindeutig der Leistungsumfang im Fokus. Mithilfe der Anwendung lässt sich eine lokale Wissensdatenbank erstellen. Hilfreich kann dergleichen schon sein, wenn man jedes Mal aufs Neue nach Handbüchern oder YouTube-Videos sucht, weil bei selten nötigen Wartungsarbeiten oder Reparaturen einzelne Schritte in Vergessenheit geraten.
Die Smasi-App sieht sich als potenzielle Sammlung von Arbeitsbeschreibungen, Checklisten, Anleitungen oder persönliche Wissenssammlungen. Dabei lassen sich die Inhalte einfach kategorisieren, miteinander verlinken, formatieren und mit Fotos ergänzen. Die App richte sich laut Entwickler an Privatpersonen, Handwerker und Selbstständige, die ihr Wissen strukturiert dokumentieren und dabei auf komplexe Systeme verzichten möchten.
Strukturieren, verlinken, bebildern
Dabei ist die Anwendung so angelegt, dass man Texte einfach und strukturiert eingeben und formatieren kann. Die Inhalte lassen sich wenn nötig auch um Fotos ergänzen und für einen besseren Überblick in unterschiedlichen Sammlungen ablegen. Sammlungen sind sozusagen eigenständige Wikis zu bestimmten Themenbereichen.
Der Entwickler legt seinen Aussagen zufolge besonderen Fokus auf den Schutz der eingegebenen Daten, sodass diese ausschließlich lokal auf dem Gerät gespeichert sind. Dabei fehlt uns bislang allerdings die Möglichkeit, die eingegebenen Daten zu exportieren und zu sichern. Diese Funktion soll dem Entwickler zufolge mit einer der nächsten Versionen der App ergänzt werden. Derzeit ist es lediglich möglich, Einträge über die Teilen-Funktion als PDF abzuspeichern.
Backup fehlt noch, Sync als Beta
Eine Option zur Synchronisation der Inhalte über mehrere Geräte hinweg ist derzeit als Beta-Funktion verfügbar. Hierbei werden wahlweise iCloud oder ein eigener NAS-Server unterstützt. Die Smasi-App ist neben Apple-Geräten auch für Windows verfügbar.
Ein Test mit bis zu 20 Einträgen ist mit der kostenlos erhältlichen Version der Anwendung möglich. Für die Vollversion muss man 14,99 Euro bezahlen, dieser Preis gilt allerdings pro Gerät.


Oder man nimmt gleich Obsidian das umsonst, Open Source und seit Jahren von vielen Leuten gepflegt und erweitert wird.
Kannst du mir kurz erläutern, was der Unterschied zu Apples Notizen ist? Eigentlich sehe ich keinen Mehrwert darin, einen Drittdienst für Notizen sowie gespeicherte Links, Bilder, PDF-Dateien usw. zu verwenden. Dennoch würde ich mich gern davon überzeugen lassen, dass sich der Wechsel lohnt.
Ganz einfach. Es ist OS und auf allen Systemen verfügbar.
Obsidian ist leider nicht Open Source!
Natürlich ist es kostenfrei. Lediglich wenn Du anstelle von iCloud die Obsidian Cloud für Deine Synchronisation nutzen willst, musst Du was bezahlen.
Mehrwert von Obsidian oder Upnote, Devonthink oder etc.:
1. Diese Apps können Informationen und nicht nur Notizen in Massen verarbeiten und schnell zur Verfügung stellen.
2. Je nach Herangehensweise können die Daten hervorragend strukturiert werden.
3. Die Editoren dieser Apps können weit mehr als der Editor der Notizen-App.
4. … das können andere hier noch ergänzen.
Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen „Notizen“ und „Informationen“
Wobei bei dieser Diskussion berücksichtigt werden sollte, dass es hier um iOS geht. Apple Notizen hat weitgehend die gleichen Funktionalitäten auf macOS und iOS/iPadOS. Das kann man von Obsidian und den anderen in der Regel nicht sagen.
@gewappnet:
Naja, gibt ja mittlerweile einige nicht mehr zufriedene iPhone Kunden, die sich aus dem goldenen Käfig verabschieden wollen.
+1 Obsidian <3
und damit nicht alles Obsidian gefärbt ist hier kommt noch Joplin ;)
Ich hab beides probiert und finde Obsidian „speziell“.
Zu Joplin hatte ich eher nen Zugang jnd nutze es intensiv.
Nachteil: nur Zugriff per Apps (Win/Mac/iOS/Android), kein Web (geht mit Addon aber dann nur lesen)
Digital Garden?
Notizen
Ich bin ein Fan oder Nutzer von Bordmitteln und nutze daher Apples Notizen und Erinnerungen sehr intensiv. Sicher reize ich nicht alle Funktionen aus, aber für mich ist es als meine (persönliche) Wissenssammlung mehr als ausreichend. Ob es die Einkaufsliste (mit meiner Frau geteilt), die Erfassung von Angaben/Ausgaben für die Steuer (das ganze Jahr über), Urlaubsliste, … in Erinnerungen ist oder Erfassung der vorhandenen Hardware (mit Seriennummern, …), Erfassen der Montage von Ersatzteilen für die Balkontür (Kippschließblech getauscht), oder Airfryer Einstellungen für verschiedene Aufbackbrötchen, die Aufteilung der Eve-Thermostate mit Grundrissen der Wohnung, … in Notizen ist; alles was ich mir merken kann oder will kommt dort rein.
Fazit: Nichts gegen eine solche App, aber zuerst versuche ich Bordmittel zu nutzen und wenn deren Potential nicht ausreicht, schaue ich mich nach einer möglichen App um.
Sehe ich exakt gleich. Die Bordmittel sollten für 90% der Leute dicke ausreichen.
Ok, dann versuche mal in der Notizen-App einzelne Notizen zu verlinken, also Backlinks zu erstellen. So etwas ist für die Organisation von Daten unabdingbar. Ein weiterer Punkt ist, wie hier schon erwähnt, in welchem Format erfolgt die Speicherung – eigenes oder in md bzw. txt?
Obsidian, Notebooks wie auch Upnote machen das.
Dafür hat Notizen doch Tags?
Beziehungsweise https://support.apple.com/de-de/guide/notes/apde615d29c2/mac
… und die Notizen lassen sich als Markdown exportieren.
Möchte ich gerne sehen. Welche Option soll ich denn nach dem Befehl „Teilen“ auswählen? „Als Markup speichern“ gibt es nämlich nicht, auch wenn es die KI behauptet.
genau! Nur die KI behauptet es.
Vielleicht möchte man sich auch aus dem Kreis der iCloud Nutzer lösen und sucht daher nach Alternativen? Nicht jeder unterstützt bedingungslos alles von Apple und möchte bestimmen, wo die Daten gespeichert werden, alternative, selbst gehostete Clouds z.B..
+1
Und wenn der Entwickler in ein oder zwei Jahren keine Lust mehr hat ist die Sammlung im Eimer. Danke nein.
Nicht bei Obsidian, weil alle Notizen in Markdown vorliegen
Das interessanteste ist hier der letzte Satz. Wie ist denn ein Kauf pro Gerät umgesetzt worden? Wenn ich die App auf meinem aktuellen iPhone kaufe und dann auf einem neuen iPhone die App lade und Käufe wiederherstelle, sollte auf beiden Geräten die App laufen. Ein erneuter Kauf auf dem 2. Gerät ist im AppStore doch garnicht möglich und ein in-App Kauf aufs Gerät bezogen überhaupt nicht vorgesehen?
Meine Empfehlung: Notebook LM. Da hast du gleich die KI dabei und eine Auswertung und Präsentation der Ergebnisse in allen Varianten.
Solche Apps gehören für mich klar in Beta mit fetter Warnung.
Eine persönliche Wissenssammlung lokal ohne echten Sync und ohne Export? Klares Nein.
PDF teilen reicht nicht.
Meine Mindeststandard für Notizapps: Ordner + Markdown, damit ich jederzeit die App wechseln kann, wenn das Management Hirnschäden bekommt. Obsidian beispielsweise wie häufig erwähnt. Selbst Apple Notes ist da Grenzgebiet. Manchmal denke ich darüber nach einen Ordner selbst mit md Datein anzulegen und per Software quer auf 2-3 Plattformen zu syncen.
20 Testeinträge, dann 15 € pro Gerät – LOL.
Gerade Privatpersonen, Handwerker und Selbstständige verdienen Besseres.
Ein Gerät schrotten = Wissen weg? Untragbar.
Für mich wirkt die App wie ein Post-it mit Passwort auf dem Bildschirm.
Oh, da bin ich zu 100 Prozent deiner Meinung. Diese ganzen Apps mit ihren proprietären Formaten können mir so was von gestohlen bleiben. Ich kann für so etwas Notebooks empfehlen, eine gut gepflegte App, mit dem man md- oder txt-Dateien in klassischer Ordnerstruktur anlegen kann. Ein Export als epub oder PDF ist möglich. Das ist bei mir Journal, Wissensdatenbank, Textsammlung. Und das ganze könnte ich jederzeit in jede andere Plattform bringen.
Eine Sammlung von so vielen Informationen wie möglich „Stasi“ ähhhh smasi zu nennen ist eine seltsame Entscheidung. Sieht iOS Autocorrect auch so.