Schlafüberwachung ohne Wearable
Schlafanalyse vom Nachttisch: Sleepal setzt auf Radar
Sleepal will eine Alternative zur Schlafüberwachung mithilfe von Wearables auf den Markt bringen. Statt Uhren, Armbändern oder Ringen soll eine Nachttischlampe den Schlaf der Nutzer überwachen, ohne dass dafür ein Sensor direkt am Körper getragen werden muss. Stattdessen nutzt die Lampe ein Radarsystem, das Bewegungen, Atmung und andere Signale während der Nacht registrieren soll. Das Projekt soll in Kürze auf Kickstarter anlaufen. Interessenten können sich bereits jetzt ein Ticket für bevorzugten Zugriff sichern.
Die Sleepal-Lampe soll Schlafphasen, Schnarchen oder Veränderungen der Schlafposition erkennen. Die Technik soll auch dann funktionieren, wenn sich mehrere Personen oder Haustiere im Bett befinden.
Mit Sensoren bestückte Lampe
Neben der Schlafanalyse vereint das Gerät weitere Funktionen. Dazu zählen ein integrierter Wecker, eine Lampe mit anpassbarer Helligkeit und ein integrierter Lautsprecher, auf dem Musik oder Entspannungsgeräusche wiedergegeben werden können. Die Lampe soll sich zudem mit anderen Geräten im Haushalt vernetzen und in bestehende Smarthome-Systeme integrieren lassen.
Das klingt grundsätzlich interessant, günstig ist der Spaß allerdings nicht. Als unverbindliche Preisempfehlung sind 449 Dollar geplant. Frühbucher sollen die Möglichkeit haben, die Lampe ab 269 Dollar zu erwerben.
Zusatzfunktionen nur im Abo
Damit sind allerdings noch nicht alle Kosten abgeglichen. Zwar sollen die grundlegenden Funktionen und Auswertungen ohne zusätzliche Gebühren verfügbar sein. Für erweiterte Analysen sieht das Team hinter Sleepal jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement vor. Darüber sollen dann detailliertere Berichte über Schlafgewohnheiten verfügbar sein und langfristige Entwicklungen sichtbar werden.
Ein Teil der Funktionen basiert auf KI-gestützten Auswertungen. Sleepal gibt an, dass die erfassten persönlichen Daten nicht für das Training von Softwaremodellen verwendet werden. Die Auswertung soll auf zuvor erhobenen medizinischen Datensätzen basieren. Zudem sollen sich die Sensoren zum Teil vollständig deaktivieren lassen, wenn die Datenerfassung nicht gewünscht ist.


Ich frag mich nur mal so: Radar? Strahlung?
Es handelt sich um sehr schwache Funkwellen .. ähnlich wie bei WLAN oder Bluetooth, oft sogar darunter
haha, schwach.
ich lach mich kaputt
Mike kennt sich anscheinend bestens aus. Klär uns auf, ich bin gespannt.
Die Strahlung von Radarsensoren (viele Bewegungsmelder benutzen das) im Wohnbereich ist im Vergleich zu anderen Alltagsgeräten extrem gering. Während ein Smartphone beim Telefonieren mit bis zu 2.000 Milliwatt (mW) senden kann und ein WLAN-Router etwa 100 mW erreicht, liegt die Sendeleistung eines typischen HF-Bewegungsmelders (das ist die Technik die hier genutzt wird) meist im Bereich von 1 – 10 mW.
Hast du nachts auch das wlan aus ??
Wenn das lächerlich ist, warum hat man diese Funktion in den Routern eingebaut? Du meinst aus Satire?
Weil manche nutzer das haben möchten.
Genauso wie die von werk aus immunisierten BAR-Codes
Wichtig, vor dem zu Bett gehen auch die Telefonanbieter abtelefonieren, damit die das Mobilfunknetz abschalten und alle Sicherungen raus drehen. Alufolie soll übrigens auch helfen.
+1
Handy ist Nachts aus !
nachts
Marcel wow! Super in der Schule aufgepasst!
Tja Kobra, finde ich gut. Andere wie Du suhlen sich genüßlich in ihrer Unkenntnis.
Als reichen nicht schon die ganzen Signale die jetzt schon um uns herum schweben. Dann Brauch ich auch noch Radar im Schlafzimmer?!?!
Den Aluhut einfach beim Schlafen aufgesetzt lassen! ;-)
Ich hab’s einfach einen Aluhut mit Sensoren zur Schlafpberwachung. Wo hab ich denn nur die Nummer von diesen Löwen aus der Höhle hin…
Marcel, warum setzt du dich nicht in eine Mikrowelle und beweist uns, dass Strahlungen ungefährlich sind?
In einem gutsituierten Neubaugebiet wurde auf einem öffentlichen Gebäude ein Mobilfunkmast errichtet. Daraufhin begannen die esoterik-affinen Bewohner, über Befindlichkeitsstörungen zu beklagen, gründeten eine Bürgerinitiative und schrieben an den Mobilfunkbetreiber einen Protestbrief. Die Antwort: der Betreiber befürchtet, dass die Beschwerden noch zunehmen werden, wenn sie den Masten in 3 Wochen inbetrieb nehmen werden…
Richtig so! Warm sind Mieten unter Strommasten viel günstiger? Schon mal darüber nachgedacht?
oh mein Gott …
Realsatire
Wir sind wirklich verloren…
Geil ;-) Ich hoffe das wurde öffentlich gemacht damit es richtig peinlich wird :-)
Wie stark ist den die Strahlung der (allgegenwärtigen) Handymasten?
Sehr stark, aber ist ja nicht direkt im Schlafzimmer aufgestellt.
Kobra, übernimm dich nicht
Messungen der Bundesnetzagentur zeigen regelmäßig, dass die tatsächliche Strahlung an öffentlich zugänglichen Orten meist nur weniger als 1% bis 10% des erlaubten Grenzwertes beträgt
Geht das nur mir so, dass ich Dauerbestrahlung von Radarstrahlen unheimlich finde?
Das Gefühl beschleicht mich bei diesem Produkt genauso wie bei den Präsenzmeldern.
Ich habe das Gefühl, dass erst mal gemacht wird, und wenn dann viele Krebs-Vorfälle auftauchen, also in einer für die Politik interessanten und nicht mehr zu ignorierenden Menge, dass erst dann nach Jahrzehnten nach unendlichem hin und her gesetzlich eingegriffen wird. Kennen wir aus zig Beispielen der Vergangenheit.
Das Argument, ja Radar haben wir auch im Verkehr zählt finde ich nicht, das sind anderen Dosen, da wir ja nicht 24/7 im Auto leben. Oder?
Aber vielleicht liege ich Ja auch vollkommen falsch. Ich kann mich aber nicht erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass diese permanente Strahlendosis je untersucht wurde. Ihr?
Weil mich genau dieser Gedanke auch beschäftigt hat, habe ich vorhin mal ein bisschen was dazu gelesen. Die Krebsfälle bei Radartechnikern und auch Piloten sind nicht auf die eigentliche Radarstrahlung, sondern auf die Röntgenstrahlung zurückzuführen, die bei leistungsstarken Radaren aufgrund der für die Erzeugung der Radarstrahlung verwendeten Röhre(n) als Nebenprodukt entsteht. Halbleiterbasierte Sensoren, wie Präsenzmelder oder Abstandssensoren bei Autos verwenden keine Röhren. Daher entsteht dort auch keine Röntgenstrahlung. Außerdem ist die erzeugte Radarstrahlung wesentlich schwächer als das, was Flugzeug- oder Aufklärungradar erzeugen. Aus dem Grund ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung sehr, sehr unwahrscheinlich.
Sehr löblich.
Lass die uninformierten Schwurbler einfach weiter Schwurbeln!
Ist doch amüsant, wie sie ihre Dummheit zur Schau stellen, statt sich zu informieren.
Dank Internet können wir Ihnen nun dabei zusehen, wie sie sich am Dorfbrunnen zusammenrotten.
’ne Lampe mit Abo – wow!
1+ :-)
Haha! Top
Genau, bei Abo für ne Lampe war ich raus.