Besser als AirTags?
Samsung SmartTag3 funktioniert erstmals mit dem iPhone
Samsung hat mit dem Galaxy SmartTag3 die dritte Generation seines Bluetooth-Trackers vorgestellt. Für iPhone-Nutzer ist vor allem eine Änderung interessant: Erstmals lässt sich ein Galaxy SmartTag auch unter iOS verwenden. Damit fällt eine der größten Einschränkungen des Samsung-Trackers weg, der beim Vorgänger noch ausschließlich Galaxy-Geräten vorbehalten war.
iPhone-Unterstützung mit Einschränkungen
Die Einbindung erfolgt allerdings nicht über Apples „Wo ist?“-Netzwerk. Der SmartTag3 setzt weiterhin auf Samsungs Galaxy Find Network mit nach Herstellerangaben mehr als 900 Millionen teilnehmenden Galaxy-Geräten. Auf dem iPhone greifen Nutzer über die SmartThings-App auf den Tracker zu und können dessen Standort anzeigen, teilen und die Nahbereichssuche verwenden.
Ganz gleichgestellt sind iPhone und Galaxy-Smartphones dabei nicht. Die präzise Kompassansicht, das Klingelnlassen des verbundenen Smartphones sowie die Warnung beim Zurücklassen stehen unter iOS nicht zur Verfügung. Zudem beteiligt sich das iPhone nicht selbst am Galaxy-Find-Netzwerk und hilft somit nicht dabei, fremde SmartTags im Hintergrund zu lokalisieren.
Auf kompatiblen Galaxy-Geräten verbindet Samsung Bluetooth 6.0 mit Channel Sounding und UWB. Die Entfernungs- und Richtungsanzeige soll dadurch unter idealen Bedingungen bereits aus bis zu 60 Metern Entfernung funktionieren. Im Nahbereich übernimmt UWB die präzisere Führung zum Tracker.
Kleiner und bis zu 790 Tage Laufzeit
Auch äußerlich hat Samsung den SmartTag grundlegend überarbeitet. Das neue, nahezu quadratische Gehäuse ist rund 35 Prozent kleiner und 33 Prozent leichter als beim SmartTag2. Dafür entfällt die bislang integrierte Öse. Wer den Tracker an Schlüsselbund, Tasche oder Halsband befestigen will, benötigt künftig eine zusätzliche Hülle beziehungsweise Schlaufe.
Die austauschbare CR2032-Batterie soll bei normaler Nutzung bis zu 550 Tage durchhalten. Im Energiesparmodus nennt Samsung sogar bis zu 790 Tage. Der Tracker ist weiterhin nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt.
Neu hinzu kommen Ortsbenachrichtigungen für festgelegte Bereiche, Bewegungsalarme sowie ein Standortverlauf für die vergangenen sieben Tage. Der NFC-basierte Verloren-Modus und die Möglichkeit, über die Taste SmartThings-Automationen auszulösen, bleiben ebenfalls erhalten.
Deutschlandstart erst 2027
In Südkorea startet der Galaxy SmartTag3 bereits am 7. Oktober, die USA folgen Anfang November. Dort verlangt Samsung 29,99 Dollar für einen einzelnen Tracker und 99,99 Dollar für das Viererpack. Für Deutschland ist die Markteinführung erst für Anfang 2027 vorgesehen. Einen Euro-Preis hat Samsung noch nicht genannt.
Der SmartTag3 wird zunächst in Schwarz und Weiß angeboten. Bei Amazon Deutschland ist die neue Generation entsprechend noch nicht erhältlich. Sobald sich das ändert, dürfte der Tracker gerade für Haushalte interessant werden, in denen Galaxy-Smartphones und iPhones parallel genutzt werden.



Schade, dass Apple das Samsung Produkt so kastriert.
Aber vermutlich wieder der versuch das eigene Produkt für einen höheren Preis zu verkaufen.
Naja… der Viererpack wird hierzulande doch auch um die 100€ kosten. Also so viel wie vier AirTags…
höherer preis, artikel gelesen