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Reinigt auch Wendeltreppen

Roborock Saros Rover: Mehr Details zu dem Treppensteig-Roboter

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20 Kommentare 20

Wir haben bereits zu Wochenbeginn über den Saros Rover von Roborock berichtet. Mittlerweile hat das Unternehmen noch etwas mehr Informationen zu dem Gerät herausgegeben und zusätzliche Videos veröffentlicht, die den Reinigungsroboter in Aktion zeigen.

Auch wenn es bislang weder einen konkreten Preis noch ein Verfügbarkeitsdatum gibt, zeigt der Entwicklungsstand des Geräts deutliche Fortschritte gegenüber dem, was uns bislang von den anderen Herstellern von Haushaltsrobotern bisher als potenzielle Lösungen für das Reinigen und Überwinden von Treppen präsentiert wurde.

Technisches Konzept mit Rad-Beinen

Der Saros Rover von Roborock bewegt sich mithilfe beweglicher Rad-Beine fort. Diese Konstruktion erlaubt es dem Roboter, seine Höhe dynamisch anzupassen, um Hindernisse zu überwinden und auch auf wechselndem Untergrund stabilen Halt zu finden.

Die Mechanik wird durch eine Softwarelösung unterstützt, die mithilfe von KI, Sensorik und räumlichen Daten die Umgebung analysiert, um die Bewegungen präzise steuern zu können. Dadurch soll der Roboter auch in mehrstöckigen Wohnungen einsetzbar sein und sogar einzelne Treppenstufen selbstständig reinigen können. Neben geraden Treppen soll das Gerät auch Wendeltreppen, teppichbelegte Stufen sowie unebene Flächen wie Schwellen oder leichte Steigungen bewältigen.

Einsatz auf Treppen und unebenem Untergrund

Die neuen Videos von Roborock haben vor allem diese besonderen Eigenschaften des Saros Rover zum Thema. Gerade die Frage, wie gut das Gerät mit Treppen, die nicht stur geradeaus verlaufen, umgehen kann, hat sich im Anschluss an die initiale Ankündigung gestellt. Die vom Hersteller diesbezüglich veröffentlichten Beispiele schrauben unsere Erwartungen an das Gerät noch einmal deutlich höher.

Offen bleibt natürlich, wie sich die verbaute Technik im Preis des Roboters niederschlägt. Nachdem bereits der mit einem Roboterarm ausgestattete Saros Z70 bei seinem Marktstart mit 1.799 Euro veranschlagt wurde, scheint ein Preis von 2.000 Euro und mehr für den Rover nicht sonderlich abwegig.

09. Jan. 2026 um 11:34 Uhr von chris Fehler gefunden?


    20 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Sehr gut. Wenn der eine ordentliche Saugleistung hat, wird der gekauft.

    • Nachtrag: Sieht leider nach gerenderten Videos und nicht nach Aufnahmen eines Prototypen aus.

      • Ja, so ist es. Vermutlich ein guter PoC für early adaptors, aber bis die Technik ausgereift ist, dauert das vermutlich noch ein paar Jahre, analog zum Greifarm des z70.

      • Und da es auch noch so Mini-Renderings sind, wird es bis zu einem realistisch nutzbaren Gerät wohl noch ein ganzes Weilchen dauern. Aber der Aufmerksamkeitsfaktor war es (Roborock) wert…

  • Ist das nicht der, der auf der Messe rückwärts die Treppe runtergefallen ist?

  • Der braucht doch ewig, um einmal sauber zu machen, wenn er die Treppen hoch und runterfährt.

    Einer oben und einer unten und die Treppe mal fegen. Gut ist.

    Mir persönlich wäre es lieber, wenn die Dinger mal leiser werden würden und so bequem im Hintergrund laufen könnten.

  • Bei einer offenen Treppe finde ich den Roboter bestimmt im Keller in Einzelteilen wieder…

  • Auf der IFA letztes Jahr habe ich Roborock gefragt ob jemals ein Treppen steigender Roboter kommt von den. Die so nein, weil der so teuer währe das man sich zwei kaufen könnte für jede Etage einen.

  • Die Preise sind einfach unmöglich geworden… ich zahle doch keine 1000€, oder mehr für ein bisschen Plastik mit Elektronik und Akku (Materialkosten vermutlich deutlich unter 200€)

    • Das ist doch heute schon so. Auch wenn einem dreistellige Preise weniger weh tun als vierstellige: verglichen mit der Flexibilität, der Leistung und dem Preis eines einfachen Staubtaubsaugers sind die Dinger einfach viel zu teuer und leistungsschwach. Klar macht der Staubsauger nix allein. Aber ich komm da überall mit hin und räum störendes beim Saugen aus dem Weg, öffne und schließe Türen usw. Unser Roborock macht soviel Begleitaufwand und ich brauch trotzdem einen einfachen Sauger zusätzlich, dass ich den ganzen Hype um Saugroboter nicht versteh. Aktuell taugen die m.E. lediglich für das Designer 1-Raum Apartment mit offenem Klobereich und offener Küchenzeile, wo nix stört und nix rumliegt

      • Moderne Geräte wischen auch.
        Rückblickend auf die letzten 10 Jahre war die Anschaffung eines Saugroboters definitiv die beste Investition überhaupt. Natürlich löst der nicht 100% der Probleme zu 100% aber eben 99% zu 99%. Die Wohnung ist halt einfach immer sauber ohne aktiv sauber gemacht zu haben. Gelegentlich mal das Wasser tauschen, die station/Bürsten/Mops Waschen geht meistens schneller als ich den Putzkram sonst zusammen gesucht und wieder verstaut hätte.
        Diese Geräte schenken Lebenszeit.

    • AnotheriPhoneUser

      Das ist immer eine sehr subjektive Entscheidung. Was mache ich selbst, was lasse ich andere machen, was sind meine Opportunitätskosten.
      Was spare ich wenn eine Putzkraft nicht für das Saugen beschäftigen muss. Kann ein Roboter auch nachts das Büro saugen? Wie lange und zuverlässig saugt der Roboter.
      Gibt durchaus Fälle wo sich das lohnen kann.

  • Wie oft soll der noch und runter zur Basisstation bei einem normal großen Haus….Das dauert dann.

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