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"Nötige Voraussetzungen fehlen"

Rheinland und Berlin: SHARE NOW zieht Elektroflotten aus dem Verkehr

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Der Car-Sharing-Anbieter SHARE NOW, eine aus den ehemals konkurrierenden Angeboten Drive Now und Car2Go entstandene Kooperation von Daimler und BMW, hat seine Elektroflotte in einzelnen Regionen komplett aus dem Verkehr gezogen.

Drive Now Go

Seit Ende 2019 gemeinsam unterwegs: Car2Go und DRIVE NOW

Nachdem die Elektrofahrzeuge bereits Anfang des Jahres aus dem Rheinland verschwunden, finden sich nun auch in der Hauptstadt Berlin keine Elektrofahrzeuge mehr im Angebot des Car-Sharing-Anbieters.

Aufgefallen ist die Umstellung mehreren ifun.de-Lesern, die sich darüber wunderten, dass aus der offiziellen App des Anbieters die Filter zum Wählen von Elektrofahrzeugen entfernt wurden. Innerhalb Berlins waren die eingesetzten BMW i3-Modelle zudem nicht mehr anklickbar.

Auf die Hintergründe der Änderungen angesprochen, reagierte der SHARE NOW-Support allerdings zurückhaltend. So heißt es in einer ifun.de vorliegenden Konversation von einem Service-Mitarbeiter des Unternehmens: „Zur Zeit haben wir nichts neues, das die BMW i3 von Berlin entfernt wurden. Falls wir aber so eine Änderung als Unternehmen haben, dann informieren wir euch so schnell wie möglich […]“. Für uns Grund genug direkt bei SHARE NOW nachzuhaken.

Rückzug aus Berlin offiziell bestätigt

Auf die offensichtlichen Veränderungen im Angebot angesprochen, bestätigt die in Berlin ansässige GmbH den Rückzug der Elektroflotte gegenüber ifun.de.

Ausschlaggebend für die Rückkehr zur nun auch in Berlin wieder ausschließlich aus Benziner zusammengesetzten Flotte sind nach Angaben des Unternehmens mehrere Gründe. Zum einen seien die Leasingverträge der bestehenden Fahrzeugen ausgelaufen, zum anderen könne man in Berlin nicht auf die nötigen Voraussetzungen zurückgreifen, „um eine teil-elektrische Fahrzeugflotte erfolgreich betreiben zu können“.

Eine SHARE NOW-Sprecherin erklärt:

[…] Damit dies gelingt, sind wir auch auf die Unterstützung der jeweiligen Stadt im Hinblick auf die verfügbare Ladeinfrastruktur und das Ermöglichen von speziellen Parkregelungen bzw. attraktiven Parkvereinbarungen angewiesen. Im Allgemeinen stehen bei unzureichender Ladeinfrastruktur dem Prinzip des free-floating Carsharings lange Lade- und Standzeiten entgegen. Finanzielle Anreize, spezielle Parkregelungen, der Zugang zu beschränkten Verkehrszonen machen Elektroflotten zusätzlich attraktiver. Wir sind überzeugt davon, dass elektrische Fahrzeugflotten die positiven Effekte von Carsharing verstärken. […]

SHARE NOW unterstreicht zudem, dass man grundsätzlich gute Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen gesammelt habe. An den vier Standorten Amsterdam, Madrid, Paris und Stuttgart, würden aktuell rein elektrische Flotten betrieben.

Mit Dank an Tobias!

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27. Okt 2020 um 17:14 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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