Mit Powerbank und Zusatzstecker unterwegs
Unser Reise-Setup: USB-C-Verteiler und Lightning-Adapter
Wer mit mehreren Apple-Geräten unterwegs ist, kennt das kleine Kabelproblem trotz USB-C-Umstellung weiterhin. Aktuelle iPhones, iPads, Macs und Zubehör kommen zwar mit einem Kabeltyp aus, in vielen Familien liegen aber noch ältere Geräte mit Lightning-Anschluss im Rucksack. Bei uns haben sich auf längeren Reise zwei eher unscheinbare Helfer bewährt: diese Anker-Powerbank mit integrierten USB-C-Kabeln und kleine USB-C-auf-Lightning-Adapter.
Die Anker-Powerbank wird derzeit bei Amazon als befristetes Angebot für 79,98 Euro angeboten. Dafür gibt es dann 25.000 mAh Kapazität, eine Gesamtleistung von 165 Watt, drei USB-C-Anschlüsse und zwei integrierte USB-C-Kabel, eins als Handschlaufe und ein70 Zentimeter langes ausziehbares Kabel.
In der Praxis ist hier vor allem die Durchleitung interessant. Eines der beiden USB-C-Kabel kann am Netzteil hängen und die Powerbank laden, während ein zweites Kabel parallel ein MacBook oder iPhone versorgt. Zusätzliche Anschlüsse bleiben frei, um weitere Geräte anzustecken.
Powerbank lädt mit und gibt weiter
Damit eignet sich die Powerbank nicht nur als Reserveakku für unterwegs, sondern auch als zentraler Verteiler im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung. Am Abend hängt ein Netzteil an der Steckdose, die Powerbank nimmt Strom auf und reicht ihn zugleich an Notebook, iPhone oder iPad weiter. Am nächsten Morgen liegt dann wieder ein geladener Zusatzakku bereit, der beim Stadtgang mitkommt.
Unsere Video-Vorstellung vom Januar 2025
Gerade bei Tagen mit Navigation, vielen Fotos und Videos relativiert sich die Größe einer solchen Powerbank schnell. Das ausziehbare Kabel sorgt zudem dafür, dass der Akku im Rucksack oder in der Umhängetasche bleiben kann. Das iPhone lässt sich trotzdem benutzen, ohne dass man den Stromspender ständig in der Hand halten muss. Das klingt banal, spart aber auf Reisen genau die Handgriffe, die sonst erst dann nerven, wenn man keine freie Hand mehr hat.
Lightning bleibt im Familiengepäck
Für ältere iPads oder iPhones ersetzt die Powerbank allein allerdings kein Lightning-Kabel. Hier helfen die kleinen USB-C-auf-Lightning-Adapter, die wir bereits im Frühjahr als praktische Übergangslösung für Haushalte mit gemischtem Gerätebestand vorgestellt haben. Im Zweierpack liegen solche Adapter meist zwischen 6 und 10 Euro, einfache No-Name-Modelle ohne Apples Zertifizierung werden teils auch für rund 5 Euro angeboten.
Empfehlenswert sind die Varianten mit kleiner Gummischlaufe. Damit hängen die Adapter direkt am Hauptkabel, am Ladegerät oder an der Powerbank und verschwinden nicht lose in irgendeinem Seitenfach. Auf unserer dreiwöchigen Frankreich-Reise haben die Schlaufen unbeschadet durchgehalten. Für die Ewigkeit wirken sie nicht gebaut, ihren Zweck erfüllen sie aber.
Eine Einschränkung sollte man im Blick behalten. Steckt der Lightning-Adapter auf dem USB-C-Kabel, kann die Powerbank aktiv bleiben, auch wenn gerade kein Gerät geladen wird. Beobachtet haben wir einen geringen Ruhestrom von etwa einem Watt. Das ist kein Drama, aber ein Grund mehr, den Adapter nach dem Laden wieder abzuziehen. Viele günstige Adapter beschränken sich zudem auf Laden und einfache Datenübertragung. Für die Audioübertragung oder spezielles Zubehör eignen sich die günstigen Mini-Adapterausdrücklich nicht.


Powerbanks mit integriertem Kabel nutze ich seit langem. Perfekt. Aber zu der Anker oben gibt es wirklich einige wesentlich günstigere und (da weniger mAh) leichtere Alternativen.