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Erweiterte "Briefankündigung"

Post, GMX und WEB.DE ermöglichen Briefpost-Empfang per E-Mail

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Nachdem Post, GMX und WEB.DE im vergangenen Sommer ihren Service „Briefankündigung“ gestartet haben, kann jetzt auch der Inhalt eines klassischen Briefes vorab auf digitalem Weg zugestellt werden. Nutzer des Dienstes können jetzt schon vor der physischen Zustellung eines Briefes eine E-Mail empfangen, die neben der Briefankündigung auch ein PDF-Dokument mit dem Inhalt des Schreibens enthält.

Die Dienstleistung steht für Nutzer der von GMX und WEB.DE in Kooperation mit der Deutschen Post angebotenen Briefankündigung per E-Mail als erweiterte Option kostenlos zur Verfügung. Voraussetzung ist neben einem E-Mail-Konto bei einem der beiden Anbieter allerdings auch eine entsprechende Beauftragung der Versender. Zum Start wird der neue Service den Anbietern zufolge bereits von 50 Großversendern, darunter Vodafone Deutschland und Otto, sowie mehr als 10.000 kleineren und mittleren Unternehmen unterstützt.

Digitale Kopie Gmx

Jan Oetjen, Geschäftsführer von GMX und WEB.DE (Bild: GMX/WEB.DE)

Zusätzlich zum Foto des Umschlags wird dann auch der Brief selbst im PDF-Format vorab schon an den Adressaten übermittelt. Hilfreich soll dies unter anderem dann sein, wenn man für längere Zeit verreist oder sonst nicht in der Lage ist, wichtige Briefe zu erhalten. Die Beschränkung auf E-Mail-Konten bei den beiden Post-Partnern schränkt den potenziellen Nutzerkreis allerdings deutlich ein. Als kostenpflichtige, vom Anbieter unabhängige Alternative wäre hier höchstens das monatlich mit 24,99 Euro zu Buche schlagende E-Post-Angebot zu nennen.

Die Kooperationspartner versprechen im Zusammenhang mit dem Angebot hohe Sicherheit. Dazu zählen die verschlüsselte Übertragung der Dokumente sowie eine spezielle Absendersignatur. Die Möglichkeit zur vollständigen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung besteht aber bislang nicht. Dies wurde zwar bereits angekündigt, die Kooperationspartner nennen jedoch noch keinen konkreten Termin für die Bereitstellung. Für zusätzlichen Schutz der teils persönlichen Inhalte wird empfohlen, sein E-Mail-Konto bei GMX und WEB.DE mittels der damit verfügbaren Zwei-Faktor-Authentifizierung zu schützen.

24. Mrz 2021 um 12:41 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Und was ist mit dem Briefgeheimnis ? Wer hat da Zugang zu dem Inhalt ? Da sind aber noch viele offene Fragen zu beantworten…

    • Den Brief wird wohl keiner öffnen. Die liegen nämlich alle digital bei den Firmen. Ist einfach nur ein zusätzlicher digitaler Versand.

      Und allem anderen wirste per AGB zustimmen.

      • Verschlüsselt?

        Oder einfach nur die Digitalisierungsstrategie unseres Geheimdienstes?

      • Jeder E-Mail-Anbieter stellt eine Schnittstelle für Behörden zur Verfügung. Daher ist das hier eigentlich nicht relevant vom Dienst her. Ansonsten gilt das was im Text steht, höchste Sicherheit zumindest von Seiten der Post garantiert.

  • Sorry, aber ich finde diesen Service irgendwie unsinnig. Wenn der Inhalt vorab schon per Email zugestellt wird, warum dann überhaupt noch in Briefform? Da kann man sich jede Menge Papier sparen!

    • Manches erfordert rechtlich die „Schriftform“ (Dokument geht im Original zum Empfänger), E-Mail ist rechtlich gesehen nur die „Textform“

      • Genau diese realitätsferne Rechtsverdreherei ist der Grund, warum ich elektronisch erstellte Zuschriften als Brief per Post bekommen, um sie dann wieder einzuscannen und als PDF abzuspeichern.

        Ich finde, es ist an der Zeit, reichliche Vorgaben an den Alltag anzupassen – nicht den Alltag an das Recht!

  • „Sicherheit“ und „Gmx/Web.de“ in einem Satz? Der 1 April ist doch erst nächste Woche.

  • Bin mal gespannt wann der erste andere E-Mail Anbieter Klage einreicht … so Kooperationen haben noch nie lange funktioniert insb. wenn es um so Monopole geht. Zum Thema Briefgeheimnis, man wird vmtl. irgendwo einwilligen müssen … damit ist das Thema dann schon erledigt. Gibt ja schon andere anbieter die dir eine Adresse zur Verfügung stellen und den ganzen Krempel der da ankommt einscannen und du dir das dann digital zustellen lassen kannst. Da musst auch einwilligen das die deine Briefe öffnen dürfen.

  • Versteh das mal einer… Ein digital verfasster Brief wird gedruckt, per Post versandt, wird dann geöffnet, eingescannt und per Mail digital dem Empfänger zugestellt… ineffizienter wird es nur noch, wenn wir wieder Schreibmaschinen und Brieftauben nutzen….

    • Das Prinzip scheint ein anderes. Meines Wissens soll das digitale Anschreiben separat versendet werden – ohne den Brief zu packen & erst dann wieder öffnen zu müssen. Das wäre in der Tat Ressourcen-Verschwendung.^^

    • Blödsinn. Der Umschlag wird von der Post gescannt und der Inhalt vom Absender auch per Mail verschickt. Wir nutzen die Briefankündigung seit Anfang an und es funktioniert mittlerweile reibungslos. Den Inhalt ebenfalls per Mail zu erhalten finden wir für Vielreisende (zumindest vor Corona) und Postfachnutzer äußerst praktisch.

  • Vielleicht hätte man die D-Mail doch besser fördern sollen. Dann Könnern die Unternehmen völlig ohne „Brief“ mir direkt senden und fertig

  • Bei mir funktioniert gefühlt die Briefankündigung in den letzten Wochen sehr schlecht. Davor war die Erkennung besser, ca. 2/3 der Briefe. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

    • Anfangs sehr unzuverlässig – aber jetzt schon seit vielen Wochen fehlerfrei.

    • Klappt bei mir seit Beginn sehr gut, nur eben leider bei handschriftlich aufgebrachter Adresse nicht.

    • Ich habe ein ganz anderes Problem: die Ankündigung für ein abonniert das Fotoheft erhalte ich, aber die Sendung kommt nie an. Ist jetzt schon dreimal passiert ich habe keine Ahnung wo ich mich bei der Post erkundigen beziehungsweise beschweren kann.
      PS: die Nachsendung, verpackt in einem Umschlag, wird jedes Mal korrekt angezeigt und am Vormittag geliefert.

  • Per Briefpost bekomme ich doch eh nur noch Rechnungen, Werbung und Post vom Finanzamt… warum sollte ich irgendwas davon schneller bekommen wollen?

  • Die Briefankündigung ist doch allein schon ein Witz. Die letzten Briefe waren alle schon da als die Mail mit der Ankündigung kam und manche Briefe wurden überhaupt gar nicht angekündigt.

  • Nutze ich von Anfang an.
    Schon etwas hilfreich, wenn man einen Brief erwartet.
    Nur der Brief von Vorne wird gescannt und einem zugemailt, nicht der Inhalt.

  • Das ganze ist nach meiner Meinung nur für einen kleinen Teil von Nutzern interessant. Ich jedenfalls kann getrost auch noch ein zwei Tage länger warten bis ich den Brief in den Händen halten kann. Ich jedenfalls werde mich nicht anmelden, obwohl ich ein Web.de Postfach habe.

  • Ich verschicke, dienstlich, einige Briefe per Post.
    Da Einige Bescheide/Bescheinigungen aber zeitnah benötigt werden, scanne ich manche vorher ein und verschicke diese „Kopie“ dann per Mail.
    Ob ich jetzt das Schreiben einscanne und per Mail verschicke oder ich das einscannen muss, um die Briefankündigung zu beauftragen, macht doch irgendwie keinen Unterschied…
    Macht für mich einfach keinen Sinn…

    Oder habe ich da einen Mehrwert übersehen?
    Entweder die Kopie wird akzeptiert oder nicht. Und wenn jemand nur das Original akzeptiert, bringt eine Ankündigung doch auch nichts.

    Eine Garantie hat man ja eh nicht, dass genau dieses Schreiben ankommt, da man bestimmt auch bei der Briefankündigung, aus Versehen, eine andere Datei verschicken kann, als die des verschickten Briefes.

  • Briefe vom Finanzamt: Du weißt jetzt früher das du nachzahlen musst :-)

  • Der Verbraucherschutz sollte mal prüfen, ob DHL sich unbedingt eine Datenbank mit der Verknüpfung zwischen Anschrift und Emailadresse dauerhaft speichern muss. Bei Paketpost wird man mit Mails überschwemmt, aber zur Abmeldung muss man die E-Mail-Adresse dann in einer Abfrage bestätigen. Also möchte DHL die Adresse über die Erbringung der Dienstleistung hinaus speichern, um beim nächsten Paket nur gewünschte Mails zu senden. Viel sinnvoller wäre aber, bei einer Paketankündigung die Erlaubnis zur Zustellung von Mails zum einzelnen Paket abzufragen. So wie jetzt muss nur mal irgendwer die Datenbank kopieren und dann bekommt man virtuelle und echte Werbepost.

  • Firmen u Behörden die Briefpost versenden müssen, geben diese per Datenübertragung an die Post. Von dort wird sie ausgedruckt und kommt in Briefumschläge und gelangt in den Briefversand.
    Wer seine Zustimmung gegeben hat, erhält dann beim Ausdrucken der Briefe seinen Brief vorab per Email. Er erhält eine (erwartet oder nicht erwartet) wichtige Info schon ca. 12 Stunden früher.

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