Fernzugriff auf eigene Medien
Plex verlangt bald mehr für Remote-Streaming
Plex erhöht den Preis für seinen Remote Watch Pass. Das Abo war im vergangenen Jahr als günstigere Alternative zum Plex Pass eingeführt worden und erlaubt den Fernzugriff auf persönliche Videoinhalte, die auf einem Plex Media Server liegen. Bislang wurde der Remote Watch Pass noch zum Einführungspreis angeboten. Ab dem 1. Juni 2026 sollen nun die regulären Preise gelten.
Nach den Angaben auf der Plex-Webseite kostet der Remote Watch Pass künftig 2,99 Dollar pro Monat oder 29,99 Dollar pro Jahr. Bisher lag der Einführungspreis bei 1,99 Dollar monatlich beziehungsweise 19,99 Dollar jährlich. Die konkreten Preise in Euro können je nach Abrechnung und App-Store-Gebühren abweichen.
Mit der Plex-App kann man die eigene Mediathek auch unterwegs streamen.
Nur für Videostreaming außerhalb des Heimnetzes
Wichtig ist die Einschränkung auf persönliche Videoinhalte. Der Remote Watch Pass wird nur benötigt, wenn Nutzer Filme oder Serien von einem Plex Media Server außerhalb des eigenen Heimnetzes streamen wollen. Für Musik und Fotos in Plexamp beziehungsweise Plex Photos gilt diese Pflicht nicht. Auch das Streaming im lokalen Netzwerk bleibt davon unberührt.
Der Remote Watch Pass bietet zudem keine weiteren Premium-Funktionen. Wer Downloads, Intro- und Abspann-Erkennung, Hardware-Transkodierung oder zusätzliche Serverfunktionen nutzen möchte, benötigt weiterhin den umfassenderen Plex Pass. Dieser enthält den Fernzugriff ebenfalls, kostet dafür aber deutlich mehr.
Plex hatte die Umstellung im vergangenen Jahr angekündigt und den Remote Watch Pass zunächst mit reduzierten Einstiegspreisen angeboten. Diese sollten nach Angaben des Unternehmens für einen begrenzten Zeitraum gelten und anschließend auf die regulären Preise steigen. Genau dieser Schritt erfolgt nun zum 1. Juni 2026.
Bestehende Plex-Pass-Abonnenten und Besitzer eines Lifetime Plex Pass sind von der Änderung nicht direkt betroffen. Sie können weiterhin aus der Ferne auf persönliche Medien zugreifen. Für bestehende Nutzer des neuen Abos bedeutet die Änderung vor allem: Wer den Remote Watch Pass nur nutzt, um gelegentlich von unterwegs auf die eigene Videobibliothek zuzugreifen, zahlt künftig mehr für dieselbe Grundfunktion.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz.
Ich stelle die Hardware zur verfügung. Ebenso stelle ich meine Plex Server über „einen“ Port von extern erreichbar ein. Und für die Nutzerverwaltung und das umbiegen deren plex.tv auf meinen Port soll man nun Geld bezahlen. monatlich? Also die Benutzer die darauf zugreifen. Das ist doch affig. Meine Hardware, meine Inhalte, mein internet und dafür soll bezahlt werden…
Dann sollte plex auch die Verantwortung tragen was für Inhalte dort geteilt werden ;) wann würden sie schnell die Finger davon lassen
Soweit ich weiß gilt das nur, wenn du deren Server als Proxy nutzt. Wenn du deinen Server zB hinter einem Reverse Proxy über deine eigene Domain erreichbar macht und die URL in den Einstellungen entsprechend umbiegst, gehts nach wie vor for free.
Zugriff per VPN geht doch auch so. Die Kosten fallen nur für den Relay an, wenn man den nutzt.
Das Anbieten eines Vermittlungsdienst kostet natürlich etwas. Den dafür nun aufgerufenen Preis halte ich allerdings für zu hoch. Man kann aber auch verstehen, dass Plex bei Anbietern die mit den Mediatheken Geld verdienen gerne mitverdienen möchte.
Nein nur wenn du das Relay nutzt
Es geht ja auch nicht nur, wie die anderen korrekt herausgearbeitet haben, um den Weiterleitungsdienst (der an sich schon Geld kostet), sondern vielmehr um die Entwicklungskosten für Plex im Allgemeinen, denke ich. :)
Benutz halt ne Alternative wie Jellyfin
Bitte. Nutzt. Jellyfin.
Tue ich. Leider noch nicht zu 100% zufrieden. Vielleicht fehlt mir auch nur der richtige Skin. Gibt es da eine Empfehlung?
Plex ist bei Background Tasks wie Intro- oder Credit Detection leider vorerst noch stärker als Jellyfin und das ganze Produkt ist sehr ausgereift. Auch die Metadatenverwaltung gefällt mir bei Plex besser. Aber Jellyfin ist durchaus ein besser werdender Konkurrent.
Zwischen Plex und jellyfin->Emby. Zufrieden
Bei mir löst der unifi VPN das: entsprechend verbunden kann ich von überall auf meine Synology NAS zugreifen – in meinem Fall über infuse.
Einmaliger Kaufpreis für die lebenslange Freischaltung (irgendwann mal 40€ oder 45€), inzwischen ist das leider etwas teurer.
Ich verstehe hier nur Bahnhof
Plex ist ein Media Center mit dem du Filme/Serien von deinem NAS streamen kannst. Zuhause im lokalen LAN ist es kostenlos, seit einer Weile zahlt man jedoch ein Abo, wenn man von überall unterwegs auf seine Sammlung zugreifen und Content schauen will. Und das Abo wird demnächst dann noch teurer.
Ich bin komplett auf JellyFin umgestiegen, ist fast dasselbe, Docker App läuft auf meinem NAS und alles funktioniert sehr zuverlässig. PLEX hab ich mittlerweile deinstalliert.
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