Kombination aus Suche und Chatbot
Perplexity bringt KI-Browser Comet auf das iPhone
Der KI-Anbieter Perplexity bietet seine Browser-App Comet jetzt auch für iOS an. Zuvor wurde die Anwendung bereits im November für Android-Geräte bereitgestellt. Mit der iOS-Version stehen nun vergleichbare Funktionen für iPhone-Nutzer bereit. Comet kombiniert die klassische Websuche mit KI-gestützten Funktionen.
Kombination aus Suche und Assistent
Im Zentrum der Anwendung steht ein integrierter Assistent, der Inhalte aus dem Web analysieren und zusammenfassen kann. Dabei lassen sich Suchanfragen sowohl klassisch als Ergebnisliste darstellen als auch direkt durch die KI beantworten. Die App solle dabei je nach Anwendungsfall zwischen beiden Darstellungsformen wechseln.
Darüber hinaus bietet der Comet-Browser die Möglichkeit zur sprachbasierten Bedienung. Nutzer können ihre Fragen per Spracheingabe stellen, während geöffnete Webseiten in die Auswertung einbezogen werden. Auf diese Weise lässt sich mit der Perplexity-KI interagieren, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.
Unterstützung bei Rechercheaufgaben
Ein weiterer Schwerpunkt der neuen App liegt im Bereich der Verarbeitung von Informationen. Inhalte aus Artikeln oder Webseiten können zusammengefasst und auf Wunsch weitergegeben werden, etwa per E-Mail. Auch komplexere Anfragen, beispielsweise zur Vorbereitung von Terminen oder zur Recherche bestimmter Themen, lassen sich über den Assistenten bündeln.
Laut Perplexity kann der Browser darüber hinaus auch aktiv Aufgaben übernehmen. Dazu zählen etwa das Zusammenstellen von Informationen zu Personen oder das Auswerten von Angeboten. Zumindest teilweise sollen sich auch Formulare automatisiert ausfüllen lassen.
Perplexity bietet eine Bibliothek mit Beispiel-Prompts an, um Nutzern die breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten der neuen Browser-App aufzuzeigen. Perplexity Comet ist im App Store erhältlich und für iPhone und iPad optimiert.


Ich habe ihnen auf dem Mac und dem iPad ausprobiert und sehe keinen Mehrwert. Er zeigt doch auch bloß die Antworten von Perplexity an.
Ich habe einen Agenten erwartet, der Aufgaben erledigt, also selbstständig Seiten aufruft und mit diesen interagiert aber doch nicht just another Browser, der bloß Perplexity prominent in den Vordergrund rückt, jedoch nichts kann, was andere Browser nicht auch können. Oder bediene ich ihn falsch?
Ist eigentlich nur ein Trick der AI Anbieter damit sie den kompletten Suchverlauf, Surfverhalten etc. Erhalten.
Ich benutze beides lieber getrennt.
1+
Ist wirklich eher nur für sehr spezielle Anwendungsfälle nützlich.
Beispiel: ich wollte von der Restaurant-Reservierungsseite „TheFork“ alle Restaurants einer bestimmten Stadt mit der Markierung „TripleYums“ aufgelistet haben, sortiert nach Bezirken. Das wäre ansonsten eine ziemlich manuelle Angelegenheit gewesen, Comet hat das nach ein bisschen Husten durchaus zufriedenstellend erledigt.
Vielleicht bedienst du ihn falsch, das mag sein, kann ich aber natürlich nicht beurteilen.
Ich nutze ihn punktuell und gezielt. Bisher für (vielleicht sind das Inspirationen):
– ein Test war ein Produkt zu suchen, das meinen Kriterien entsprach. Das Top Ergebnis zum besten Preis war dann bei Amazon. Also habe ich ihn das auch bestellen lassen.
– einmal habe ich ihm eine Menge an Tabs in Social Media gegeben. Er hat dann alle 5 Minuten dort geschaut, ob es Neuigkeiten gab und mich in einem kurzen Bericht über die eventuell vorhandenen Änderungen informiert.
– Urlaub. Ich habe ihm gesagt wann und wo. Habe ihm dann gesagt er solle Ausflugsziele in einem bestimmten Umkreis (z.B. fußläufig innerhalb 20 Minuten) heraussuchen. Aus den Ergebnissen habe ich dann die passendsten für mich herausgesucht und mit eigenen Wünschen ergänzt. Daraus hat er mir dann eine mögliche Reihenfolge erstellt. Zum Beispiel Tag1 dort hin, am Tag 2 woanders hin und weil es nur was für nen halben Tag war noch die andere Tageshälfte in der Nähe woanders.
Usw.
Aber das könnte Perplexity doch so auch, oder?
Wofür jetzt dieser Browser?
Was das blockieren angeht finde ich brave aktuell am besten.
Der Gedanke ist eigentlich ganz cool. Auf dem Mac habe ich auch einen Browser gefunden bei dem ich auch mein lokales LLM anbinden kann Muss nochmal nachschauen wie der hieß
+1.
Brave ist großartig !
Die Technik ist nicht das Risiko.
Das Risiko ist, wie schnell wir ihr vertrauen.
Spannend wird es, wenn daraus echte Agenten werden, die für uns klicken und entscheiden.
Ich muss mich jedenfalls nicht zwingend dem nächsten amerikanischen Tech-Giganten an den Hals werfen!
Nicht an den Hals werfen?
iPhone, Windows, Google, WhatsApp, PayPal… läuft doch längst alles darüber.
Europa hat SEPA – und jetzt eine App Wero.
Aber weltweit: Visa, Mastercard, PayPal.
Europa 30 Jahre zu spät und keine Zeit, noch Geld den Big Tech Vorsprung einzuholen.