DMA als Erfolg gewertet
Opera verzeichnet starkes Wachstum unter iOS
Die Entwickler des Webbrowsers Opera freuen sich über deutlich wachsende Nutzerzahlen in Europa und führen diese Entwicklung unter anderem auf die Vorgaben des europäischen Gesetzes über digitale Märkte (DMA) zurück. In einer Pressemitteilung widerspricht das Opera-Team gezielt der von Apple suggerierten Annahme, dass die Regulierung durch die europäischen Gesetzgeber keinen positiven Einfluss auf die hiesige Marktsituation hätte.
Zu den Zielen der neuen Digitalgesetze gehört es, die Vielfalt auf dem Markt zu stärken und auch kleineren Entwicklern bessere Chancen zu vermitteln. Bei Opera scheint dies zu funktionieren. Das Unternehmen verzeichnet eigenen Angaben zufolge ein anhaltend starkes Wachstum unter iOS-Nutzern in Europa. Die Zahl der täglich aktiven Anwender habe sich in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdreifacht. In einzelnen Märkten liegt das Wachstum noch über diesem Wert, so soll sich die Nutzerbasis von Opera in Frankreich sogar verfünffacht haben.
Eine von Opera in Auftrag gegebene Umfrage aus dem Februar vergangenen Jahres habe gezeigt, dass acht von zehn europäischen Smartphone-Besitzern grundsätzlich dazu bereit sind, alternative Browser auszuprobieren. Auf diese Möglichkeit weist iOS nun beim ersten Aufruf einer Internetadresse mit einem Auswahlbildschirm hin.
Stetig wachsender Zulauf
Im vergangenen Jahr habe das Wachstum von Opera in Europa bei 57 Prozent gelegen, in den zwölf Monaten bis Oktober 2025 habe das Unternehmen sogar einen Zuwachs von 88 Prozent verzeichnen können. Die Möglichkeit, Opera als Standardbrowser auf dem iPhone festzulegen, habe diesen Trend merklich verstärkt. iOS sei inzwischen die am schnellsten wachsende Plattform des Unternehmens.
Opera sieht den konstanten Anstieg als Beleg dafür, dass der Funktionsumfang und die Gestaltung des Browsers bei vielen iOS-Nutzern gut ankommen. Dazu könnte beigetragen haben, dass das seine Browser-App vor zwei Jahren grundlegend überarbeitet hat. Unter anderem finden sich inzwischen ein VPN-Angebot und KI-gestützte Werkzeuge in Opera integriert.

Yo, der China Browser. Oder hat sich da was geändert?
Wenn du doch nur einen Browser hättest, mit dem man das Googlen kann…
Off topic:
Hat noch jemand unter iOS 26 das Problem, dass wenn man in der Suchzeile etwas eingibt nichts passiert nach dem man bestätigt.
Falls du es bei Safari meinst, dann ja, hab auch die Probleme.
Habe ich auch ab und zu.
Ja, aber auch schon in vorherigen Versionen. Meistens hilft es, einen Moment zu warten. ;) Ist aber echt sehr nervig, alles neu eingeben zu müssen.
Hab ich auch.
1. Suchbegriff eingeben und Enter drücken
2. nichts passiert.
Suchfeld auswählen, Suchbegriff ist weg
3. X drücken, nochmal Suchfeld auswählen
4. Suchbegriff steht da und bei nochmal Enter klappt die Suche immer direkt
Ja… ab und an.
Absolute Browser-Nutzerzahlen (global, alle Plattformen)(ohne Gewähr)
Safari: ca. 790 Millionen bis 1 Milliarde
Chrome: ca. 3,9 Milliarden
Opera: 313 Millionen
Marktanteile mobiler Browser:
Chrome: 68,8%
Safari: 21,6%
Opera: 1,7%
Andere: ~ 8%
Nice try, Opera. Try again.
1,7% ist doch ok… von 5 auf 10 User sind schon 100%
funktioniert aber nur, wenn man mindestens 1 Nutzer hat. Stell dir mal vor es geht von 0 auf 1000 Nutzer. Dann ist die steigerung dennoch 0% ^^
Von 0 auf 1 sind unendlich viele Prozente
Danke für die Zahlen ;D
Von nichts auf ein bisschen mehr ist eben auch Wachstum.
Und ich bezweifle, dass gerade die Gesetzgebung da so viel zu beigetragen hat. Man konnte Opera ja auch davor schon freiwillig nutzen und installieren.
Nutze schon sehr lange iCab Mobile für iOS.
Viele Einstellmöglichkeiten und ist Made in Germany
Was kann iCab Mobile was Firefox nicht kann ?
+++1
Nutze auch seit 2013 iCab Mobile, damals für 1,79 € gekauft.
Wegen der Frage was iCab Mobile kann> frage eher was iCab Mobile nicht kann. ;-)
Man wird bei der Einrichtung von Auswahlmöglichkeiten „erschlagen“. Du kannst da wirklich viel einstellen.
Ich kenne keinen Browser, wo man so viel an den Einstellungen machen kann.
Alexander Clauss, der Entwickler antwortet auch stabil auf Fragen.
Kann mir jemand erklären woran es liegen könnte, dass Nutzer erst einen Auswahldialog brauchen um sich den (gewünschten) Browser zu installieren.
Ist es
a) Unwissenheit
b) Bequemlichkeit
c) was ganz anderes? was könnte es sein?
Also, nochmal: wissen sie nicht, dass sie andere Browser nutzen können oder dass es überhaupt andere Browser gibt? Oder können sie gar keine Apps installieren? Oder waren sie einfach zu faul?
Ich tippe auf Unwissenheit in verschiedenen Formen und dann wäre doch eigentlich viel sinnvoller, die Menschen ein klein wenig weiterzubilden damit man sie mehr befähigt als mündige Bürger selbstständig zu agieren.
Ist also eher ein Thema der Bildung… oder sollen jetzt in Zukunft alle Produkte mit solchen Auswahldialogen kommen, also iOS dann bald nicht nur nach Default-Browsern fragt sondern dies für die anderen ersetzbaren Apps auch passiert: bitte wählen Sie die Default-Telefon App, die Default SMS, Mail, Maps, Translation, Passwords, Wallet, …
Auf dem Handy nutze ich einen Browser gar nicht so intensiv. Dann nimmt man halt das Standard Ding. Denn bis dahin hat man auch keine Probleme gehabt wozu was anders suchen
Hä ???
Gut so, bin zwar kein Opera Browser fan, aber generell zeigt es halt, wie Apple durch sein Monopol dafür sorgte, dass kleine Anbieter platt gemacht wurden.
Und am Ende hilft nur gute Konkurrenz um Apple besser zu machen (falls sie nicht pleite gehen wollen).
Es gibt kein Monopol! Man kann jeden Browser installieren! Was willst du denn machen? Gar keinen Browser und nur ne Auswahl? das wäre nicht User like
Es gibt immer noch eine Benachteiligung von einigen Apps gegenüber der Apple variante.
Früher konnte man halt nicht auf einen link klicken und dann einen beliebigen Browser nutzen, das feature der Uhr oder des Kalenders um direkt auf dem Homescreen was anzuzeigen darf auch nur Apple, und das Webkit kann man auch nicht umgehen.
Naja, bis Anfang 2024 mussten alle Mobil-Browser im AppStore unter der Haube auf Apples WebKit-Engine setzen. Das ist auch ne Form von Monopolstellung.
Aber das System im Hintergrund ist doch weiterhin Apple. Also eigentlich keine alternative
Ich glaube das liegt an der unterirdischen Menuführung im neuen Safari.
Also ich hatte Opa sehr lange genutzt und bin wieder zu Safari zurück. Die Usability dort ist einfach besser. Meine Meinung
Bin bei Brave gelandet. Schade dass es Safari nicht für Linux gibt, würde etwas ohne Chromium im Kern bevorzugen aber der FireFox ist mir einfach nichts mehr.
Ja, auch für Windows gibt es kein Safari mehr.
Ist ganz schön einschränkend, wenn ein Browser nicht Platformübergreifend verfügbar ist
Nutze Safari, ist für mich sehr gut von der Bedienung die Einstellungen reichen aus und die bequeme Übergabe und nahtlose Nutzung aller meiner Apple Geräte ist super
Seit Chrome diverse Extensions (Ad-Blocker) auf dem Desktop nicht mehr erlaubt ist auch in dem Bereich Opera eine sehr gute Alternative geworden.