Laufende KI-Programmierung begleiten
OpenAI: iPhone wird zur Codex-Fernsteuerung
OpenAI bringt seine Entwicklerumgebung Codex in die mobile ChatGPT-Anwendung für iPhone. Die Vorschauversion soll es ermöglichen, laufende Programmieraufgaben auch unterwegs zu überwachen und zu steuern. Nutzer können damit von ihrem Smartphone aus auf Prozesse zugreifen, die auf einem Mac oder auch in einer entfernten Arbeitsumgebung ausgeführt werden.
Codex übernimmt dabei weiterhin die eigentliche Arbeit auf dem verbundenen System. Die mobile Anwendung dient vor allem als Kontrollzentrale. Anwender können Aufgaben starten, Rückfragen beantworten, Freigaben erteilen oder Ergebnisse prüfen, ohne direkt vor dem Rechner zu sitzen.
Laufende KI-Programmierung begleiten
Nach Angaben von OpenAI greifen inzwischen mehr als vier Millionen Nutzer pro Woche auf Codex zu. Die mobile Erweiterung richtet sich vor allem an Entwickler, die längere Prozesse nicht dauerhaft am Desktop verfolgen möchten.
Die Anwendung zeigt laufende Arbeitsschritte in Echtzeit an. Dazu gehören Terminalausgaben, Testergebnisse, Screenshots und Änderungen am Quellcode. Wenn Codex bei einer Aufgabe auf eine Entscheidung wartet, kann diese direkt am iPhone getroffen werden. Denkbar ist etwa die Freigabe eines Befehls oder die Auswahl zwischen zwei Lösungswegen bei einer Code-Überarbeitung.
Technisch setzt OpenAI auf eine Vermittlungsschicht, die verbundene Rechner erreichbar hält, ohne sie direkt aus dem Internet ansprechbar zu machen. Dateien, Zugangsdaten und lokale Einstellungen verbleiben laut Anbieter weiterhin auf dem jeweiligen Rechner. An das Smartphone werden lediglich Statusinformationen und Ergebnisse übertragen.
Auf ifun.de hatten wir bereits über die Einführung der eigenständigen Codex-Anwendung für macOS berichtet. Später folgte zudem ein Plugin-System für individuelle Erweiterungen.
Codex stärker automatisieren
Parallel zur mobilen Vorschau erweitert OpenAI die Verwaltungsfunktionen für Unternehmen. Neu sind unter anderem Zugriffstoken für automatisierte Abläufe in Entwicklungsumgebungen sowie sogenannte Hooks. Diese erlauben zusätzliche Prüfungen und Anpassungen während der Arbeit mit Codex, etwa zur Kontrolle sensibler Daten oder zur Protokollierung von Abläufen.
Zudem unterstützt Codex nun auch verwaltete Remote-Umgebungen über SSH-Verbindungen. Entwickler können dadurch Projekte auf entfernten Rechnern starten und später vom Smartphone aus weiter begleiten. Die mobile Codex-Vorschau wird schrittweise für alle ChatGPT-Tarife auf iOS und Android freigegeben.

Also im Grunde genommen nichts anderes als dispatch für Claude Code
Das funktioniert gegenwärtig nur mit der Codex-App für macOS, die Windows App ist bislang nicht so weit.
TRAE SOLO hat mittlerweile übrigens auch eine Mobile App und man kann das sogar (mit Limits) kostenlos nutzen, andere Modelle ansprechen oder gar lokale Modelle einbinden. Und das ist natürlich ein entscheidender Vorteil gegenüber Codex, Cowork etc.
Hat jemand ernsthafte Vorschläge wie man Marketing/Social Media für einen kleinen Webshop automatisieren kann? Da der Shop quasi nichts abwirft, ist auch kein Geld für echte marketingexperten da :)