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Unterschriftenaktion gestartet

Nicht reparaturfreundlich: Greenpeace kritisiert Apple, Samsung und Microsoft

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21 Kommentare 21

Mit einer Unterschriftenaktion will Greenpeace Apple, Samsung und Microsoft dazu bewegen, die Reparaturfreundlichkeit ihrer Produkte zu verbessern. Der Aktion liegt eine Untersuchen zugrunde, in deren Rahmen die Umweltschutzorganisation gemeinsam mit den Reparaturspezialisten von ifixit 40 der beliebtesten Smartphones, Tablets und Notebooks unter die Lupe genommen hat.

Smartphone Recycling Greenpeace

Dell, HP und Fairphone würden als einzige Unternehmen Reparaturanleitungen und Ersatzteile für jedermann verfügbar machen. Am schwierigsten zu reparieren seien dagegen Produkte der Marken Apple, Samsung und Microsoft, dadurch würde sich deren Lebenszeit verringern und unnötig Elektroschrott produziert. Für diesen Umstand sorgten beispielsweise nicht vom Anwender tauschbare Akkus oder die Verwendung von Spezialwerkzeug.

Als ersten Schritt fordert Greenpeace die Unternehmen dazu auf, Reparaturanleitungen frei verfügbar zu machen und jedem Kunden die Möglichkeit zu bieten, benötigte Ersatzteile einzukaufen. Im Detail hat Greenpeace die Ergebnisse der Studie hier als PDF veröffentlicht.

Grundsätzlich ist die Kritik der Umweltschützer sicher nachzuvollziehen, aber Apple sollte man diesem Zusammenhang zugute halten, dass das Unternehmen eine eigene Initiative zum Schutz der Rohstoffe angekündigt hat. Ambitionierten Zukunftsplänen zufolge soll es irgendwann möglich sein, Geräte vollständig aus recycelten Rohstoffen herstellen.

Dienstag, 27. Jun 2017, 14:41 Uhr — chris
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  • Hahaha als ob die Petition etwas bewirken würde.

  • Super Aktion! Da sollte sich wirklich jeder beteiligen.

  • Wir haben im Büro Notebooks von dell. Bei 2 Kollegen ist jetzt gleichzeitig der Akku aufgebläht, die Geräte suche nicht Mal 2,5 Jahre alt. Nach einem Jahr hatten die Akkus nicht Mal mehr die Hälfte der ursprünglichen Laufzeit. Beim MacBook Pro kann man ihn nicht tauschen, muss man aber auch nicht. Das halte ich für umweltfreundlicher….

    • Das stimmt, aber auch MacBook Akkus verlieren irgendwann Kapazität.
      Wenn bei einem 4-5 Jahre alten Computer das einzige Problem die Akkukapazität ist wäre das schon ganz nett, den austauschen zu können.

  • Solche Aktionen sind wichtig. Die Vordenker braucht es immer, damit die Lämmer hinterher trotten können. Aus sowas wird dann irgendwann Gesetzestext, und DANN klappts. Leider muss halt jemand anfangen. Denn für die Unternehmen ist das fast nicht machbar. Sie stehen unter Druck. Marketshare, Volume, gute Zahlen leiten sie.
    Gesetze werden erfüllt. Aber dann gelten diese Spielregeln eben für alle Mitstreiter. Solange das nicht ist, fast nicht machbar. Und das liegt nicht am good will! Es funktioniert einfach zu schlecht.
    Also Greenpeace vor! Wir Konsumenten hinterher. Dann die Politik. Und dann die Hersteller.

  • Aber „Hättiche“ sind keine „Habichte“, bitte nicht vorzeitig Lorbeeren verteilen!

  • Ein schöner Ansatz, aber da wird Apple und Konsorten nicht drauf eingehen.
    Da müssen sie theoretisch alle Technikhersteller ansprechen. Wer kann denn heute noch seinen Fernseher reparieren oder reparieren lassen?
    In der Regel gehen bei diesen Geräten nach 8 Jahren kondensatoren oder ähnliches kaputt sodass das ganze Gerät entsorgt werden muss.
    Fernseher 100 mal so groß wie Smartphone = 8 Jahre
    Smartphone = 4 Jahre
    Was produziert mehr Abfall?
    Welche der 78 anderen Elektronikgeräte im Haushalt können überhaupt noch repariert werden. Wenn man das so überschlägt ist die Idee toll, jedoch Irrsinn und geht ins bodenlose. Da sollten sie alle unternehmen der Welt ansprechen oder lieber mal weltweit in Entsorgung und Trennung des Mülls investieren. Wenn ich schon sehe was in Indien alles im Meer und den Flüssen landet, dann bringen solche Kleinigkeiten in der „westlichen“ Welt rein gar nichts.

  • Genau, austauschbar bei Dell und co. sicher sinnvoll, aber nicht bei Apple

  • Meine iPhones der letzten Jahre, angefangen beim 4er, sind allesamt noch aktiv und innerhalb der Familie verteilt. Das ist doch auch kein wirklich schlechter Schnitt. Nichts davon ist bisher Elektroschrott geworden.

    • Ist bei mir auch so iphone4 und iphone5S hab ich unter die Leute gebracht, iPhone6s+ nutze ich sicher noch ein Jahr bevor ich nach was neuem schiele… ABER, ich würde es begrüssen wenn sie weniger verkleben, mehr lösbare Verbindungen nutzen und die Teile wieder besser reparierbar machen. Und wenn das 50 gramm kostet und die Teile 2mm dicker sind wäre das völlig in Ordnung, Mir sind die Iphones ohne Hülle inzwischen eh zu dünn zum vernünftig halten (hält sich wie ein Knäckebrot…) und die doppelte Laufzeit fänd ich auch viel interessanter als immer noch 1/10 dünner zu werden.

  • Guter Ansatz – sollte sich jeder anschließen und nicht rumlamentieren, dass das alles sowieso nichts bringt: das bringt nämlich erst recht nichts.

  • Ich würde jeden Verein ernster nehmen als Greenpeace….

  • Ich repariere extrem viel. Das das nicht ginge ist Käse. Es geht durch das Internet sogar viel besser als zu meinen Anfängen ohne letzteres. ABER die Entwicklung geräteseitig ist schlecht. Ich entwickle selbst Produkte und kann bis jetzt unlösbare Fertigungsverfahren verhindern. Aber wie lange noch? Wie oben schon geschrieben, muss das per Gesetz von Außen kommen. Nur dann haben wir Entwickler eine Chance so zu bauen. Werde ich gezwungen noch 1ct zu saven, und ich finde nur noch die Schraube? Was muss ich dann wohl machen?
    Bis jetzt kann man meine Produkte aber noch alle zerlegen. Und so möchte ich es auch beibehalten. Also macht schön Druck auf die Politik und unterstützt solche Aktionen

  • thedude zeigt die typische „man kann ja eh nix machen“- Haltung der jenigen, die keine Visionen haben. Klar geht da was. In den letzten Jahren wurde und aktuell werden wir auch gezwungen unsere Produkte immer energiesparender und giftfreier zu machen. Nicht jeder Weg ist zielführend, aber sub summarum stehen wir doch schon viel besser da, als, sagen wir mal vor 30 Jahren, wo Häuser noch mehr Heizenergie benötigten, Blei im Sprit war, krasse Gifte in Holzlasur oder Transformatoren. Usw usf.
    Visionslosigkeit bringt quasi am wenigsten. Nur MACHEN ändert was.

    • Und alles was du ansprichst ist definitiv NICHT durch die gute Seite im Menschen vorangetrieben worden, sondern per Gesetz wurden alternativ Kosten angedroht. Und hier ist es genau das gleiche. Wer Visionen hat sollte mal zum Arzt gehen ^^ oder eine Religion aufmachen…

      • Deine Aussage über Vision ist wenig durchdacht, schlecht begründet oder kurz: einfach nur dumm.
        Gäbe es keine Menschen mit Visionen, gäbe es keine StartUps, Evt auch kein Mobile Phone und vieles andere nicht .
        Deine Abneigung gegen Glaube und Religion passt ok so einen Post gar nicht.
        Hauptsache stänkern ist nicht unbedingt Zukunftsorientiert, das können die Politiker viel besser, kommt drauf an wer gerade nicht an der Regierung ist, denn die wissen immer alle besser, so auch du.
        Manches Mal sind deine Äußerungen wirklich informationshaltig, hier aber leider komplett polemisch und inhaltlos!

  • Meist können alle Geräte repariert werden, auch TVs kann man durchaus reparieren. Nur wer macht das schon wenn die Reparaturkosten höher sind als ein neues Gerät und das Gerät meist sowieso technisch veraltet ist. Apple ist eher noch ein vorbildlicher Hersteller der viel für die Umwelt macht und die iPhones nahezu vollständig recycelt. Die schlechte Reparierbarkeit resultiert daraus das nicht jeder daran rumbasteln soll und man die Profis reparieren lasen soll/muss. Wieviele vermeintliche „Fachbetriebe“ haben schon Smartphones kaputt repariert und dann anschließend beim Hersteller auf Garantie gepocht?

    • Wenn mein iPhone Defekt mal defekt sein sollte! Schicke ich es Apple zur Reparatur,ich bekomme ein gleichwertiges repariertes und mein altes wird repariert und wird wieder einem anderen geschickt als Austausch! Ich finde das ein Super System!

  • Verbrauchsgüter werden in der Regel günstiger und Artikel die länger halten werden teurer. Apple bringt es damit nicht nur fertig immer teurer bei kürzerer Lebensdauer zu werden (teils absichtlich Softwarebedingt) sondern kann durch die hohe Recyclebarkeit auch noch später den teuren „Schrott“ in ein iPhone SE oder den Homepod packen! Wenn das Ganze nicht per Gesetz aufgezogen wird, bringt die Petition garnichts…

  • Greenpeace erreicht damit nur eins: teurere Geräte, denn die mehrkosten werden auf die Kunden umgelegt. Warum nur die 3? Was mit LG, HTC usw die seit Jahrzehnten nur mit Plastik produzieren?

    • Greenpeace erreicht dass man über Greenpeace spricht. Mehr nicht, weniger auch nicht.
      Der Mensch ist das Übel der Umweltverschmutzung. Warum sagen sie nicht endlich ehrlich, dass der Mensch sich als solches selbst abschaffen sollte? (Ironie wieder aus)

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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