Wi-Fi-Streaming und Analog-Eingang
Neuer Hub gruppiert Marshall-Lautsprecher zu Multiroom-System
Marshall hat ja mittlerweile eine stattliche Auswahl an Heim-Lautsprechern im Programm. Dies vor Augen scheint es nur konsequent, dass der Hersteller auch eine Lösung zur Vernetzung dieser Lautsprecher anbietet. Mit dem Streaming-Hub Heddon bietet das Unternehmen nun ein für diesen Zweck konzipiertes Zubehör an.
Mit dem kleinen Gerät lassen sich mehrere Marshall-Lautsprecher zu einem gemeinsamen System verbinden, um die gleichzeitige Wiedergabe in verschiedenen Räumen ermöglichen. Der integrierte Bluetooth-Standard Auracast soll für eine synchrone Wiedergabe auf den verbundenen Lautsprechern sorgen. Streaming-Quellen können über WLAN beziehungsweise einen Ethernet-Anschluss auf der Rückseite empfangen werden.
Auch ältere Lautsprecher werden unterstützt
Der neue Multiroom-Hub wird zum Preis von 199 Euro angeboten und lässt sich mit einer Reihe von aktuellen Modellen sowie mit verschiedenen älteren Marshall-Lautsprechern koppeln. Achtet hier aber unbedingt auf die vom Hersteller veröffentlichte Kompatibilitätsliste. Darauf finden sich aktuell die Modelle Acton III, Stanmore III und Woburn III, die sich kabellos mit dem Heddon-Hub verbinden lassen. Zudem ist es möglich, über den analogen Ausgang auf der Rückseite des Geräts auch verschiedene ältere Marshall-Modelle in das Multiroom-System zu integrieren.
An digitalen Musikquellen unterstützt das Marshall-System bislang die Streaming-Dienste Spotify und Tidal. Zudem lassen sich die Lautsprecher von Marshall über AirPlay bespielen. Darüber hinaus bietet der Heddon die Möglichkeit, analoge Geräte wie einen Plattenspieler in das System einzubinden. Hierfür ist ein zusätzlicher Cinch-Eingang vorhanden.
Steuerung per App
Die Steuerung des Systems erfolgt grundsätzlich über die Smartphone-App von Marshall, mit der sich die Lautsprecher gruppieren und die Wiedergabe synchronisieren lässt. Marshall betont, dass sich der Funktionsumfang des Heddon per Software erweitern lässt. Aktualisierungen sollen online bereitgestellt werden, sodass der Hub auch langfristig an neue Funktionen und Lautsprecher angepasst werden kann.


Wenn die Synchronisierung der Wiedergabe über eine Bluetooth-Verbindung gesteuert wird, welche Distanzen können denn damit überbrückt werden (Szenario mit mehreren Räumen in einem dreistöckigen Haus)?
Wie wird das eigentlich im Vergleich bei Sonos realisiert.
Bei Sonos wird es entweder über das bestehende WLAN/LAN Netzwerk abgewickelt oder über ein von Sonos erzeugtes separates WLAN Funknetzwerk (SonosNet).
Mehrer Stockwerke wird wohl schwierig, aber wozu muss die Musik in mehreren Stockwerken synchron laufen?
Die Marshall-Boxen haben eigentlich einen guten Bluetooth Empfang. Ich hatte mal einen und den konnte ich im gesamten EG erreichen. Leider gegen Echos getauscht, wegen der fehlenden Multiroomfähigkeit – klanglich war er aber viel besser als die Echos – von Echo Dot mal ganz zu schweigen. Die klingen wie 80er Jahre Radios.
Bei Preisen ab 299 Euro (UVP) dürfte man bei den neueren Geräten aber auch erwarten können, dass die das untereinander auch ohne dieses Hub können.
Das sind nun mal Bluetooth Lautsprecher und zwar sehr gute. Klanglich in einer ganz andere Liga als 200 Euro Multiroom-Lautsprecher. Ich finde diese Möglichkeit gut, weil man damit auch die alten Geräte weiter nutzen kann und ärgere mich schwarz, dass ich die genau deshalb gegen Echos (ohne Dot) und Echo Studio austauschen ausgetauscht habe. Klanglich waren die weit über dem Echo Studio.
So gut ich den Klang einzelner Marshall Lautsprecher auch finde, sind sie doch auch uninteressant, da zwei gleiche nicht als Stereo-Paar gekoppelt werden können.
Ich hab mir im MM mal den Sound von allen möglichen BT-Boxen angehört und fand die Marshall gar nicht so prickelnd.
Mutig, wer heutzutage noch einem Hersteller aus den US of A traut und darauf baut, das alles lange und gut funktioniert. Und dann kommt der orangene Clown und beschließt wieder irgendeinen Quatsch schon hat man Elektroschrott für viele Euros.
Marshall kommt aus London und ist glaube ich inzwischen größtenteils chinesisch. Ansonsten teile ich das aber, ich suche aus dem Grund perspektivisch eine Alternative zu meinen Sonos Speakern. Hat schon mal jemand Erfahrungen mit Audio-Pro gemacht?
Eigentlich ist Marshall, der britischste aller britischen Hersteller und hat mit den USA so garnichts zu tun. Die bauen schon seit 1962 Gitarrenverstärker in Röhrentechnik, sieht man auf jeder Bühne dieser Welt, wenn es um laute Gitarrenmusik geht.
Laut Beschreibung ist ein Cinch Paar für z. B. Plattenspieler Eingang. Wozu ist der zweite? Auf dem Bild sind doch zwei Paare zu sehen.
Steht auf dem Gerät und Bild. Line in, Line out
Mich stört an den Boxen, dass wenn ich sie per BT Verbinde die Boxen nur 1m auseinander stehen dürfen. Und trotzdem funktionieren sie dann nicht zuverlässig als Stereo Paar. Schade, da sie sonst einen absolut geilen Klang haben