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Zeitlimits und ausführliche Statistiken

Neu in iOS 12: „Screen Time“ für die verantwortungsbewusste Smartphone-Nutzung

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29 Kommentare 29

Mit der neuen Funktion „Screen Time“ oder im deutschen iOS auch „Bildschirmzeit“ genannt, will Apple euch dabei unterstützen, das iPhone verantwortungsbewusster zu Nutzen und im besten Fall die Zeit zu reduzieren, die ihr vor dem Smartphone-Bildschirm verbringt.

Ios 12 Bildschirmzeit App Nutzung

Screen Time versteckt sich in den Einstellungen und liefert detaillierte tägliche und wöchentliche Aktivitätsberichte. Hier seht ihr die Gesamtzeit, die ihr in den einzelnen Apps verbringt, könnt euch die Nutzung aber auch nach Kategorien wie „Unterhaltung“, „Musik“ oder „Spiele“ anzeigen lassen. Selbst die Anzahl der erhaltenen Mitteilungen ist nach einzelnen Apps sortiert abrufbar.

Apple bestärkt mit dieser Neuerung seinen Anspruch, zwar Smartphones zu verkaufen, sich aber zugleich für eine verantwortungsbewusste und sinnvolle Verwendung zu engagieren.

In iOS 12 bieten wir unseren Nutzern detaillierte Informationen und Werkzeuge, um ihnen zu helfen, sowohl die Zeit, die sie mit Apps und Websites verbringen als auch wie oft sie ihr iPhone oder iPad während des Tages herausholen und wie sie Mitteilungen erhalten, besser zu verstehen und zu kontrollieren. … Mit Screen Time ermöglichen es diese neuen Werkzeuge den Anwendern, ihre Gerätezeit zu verwalten und die vielen Dinge in Balance zu bringen, die für sie wichtig sind.

Screen Time erlaubt es auch, Zeitpläne und Nutzungsbeschränkungen vorzugeben. Die Funktion basiert auf der persönlichen Apple ID und greift somit über alle von einer Person genutzten iOS-Geräte hinweg.

Umfangreiche Einstellungsoptionen ermöglichen es beispielsweise, feste Zeiten vorzugeben, in denen die Nutzung bis auf festgelegte Ausnahmen wie etwa die Telefonfunktion generell unterbunden wird. Auch lassen sich Zeitspannen für die Nutzung bestimmter Apps vorgeben, deren Ablauf durch Warnhinweise angekündigt wird.

Ios 12 Screen Time App Limits

Screen Time lässt sich somit nicht nur dazu nutzen, die eigene Achtsamkeit bei der Benutzung von iOS-Geräten zu erhöhen, sondern stattet auch Eltern mit erweiterten Möglichkeiten für die Verwaltung der iOS-Geräte ihrer Kinder aus. Bestimmte Apps wie das Telefon oder Bücher können dauerhaft zur Nutzung angeboten werden, während beispielsweise für Spiele ein zeitliches Limit vorgegeben wird.

Apple ist mit diesem Vorhaben nicht alleine, Google hat unter dem Stichwort Digital Wellbeing umfangreiche Funktionen in gleicher Richtung für Android angekündigt.

Mittwoch, 06. Jun 2018, 12:35 Uhr — chris
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  • Bei der Familien Freigabe geht das nur als Erziehungsberechtigter. Wer in einer Familie „normales Mitglied“ ist, kann keine Änderungen bei der Bildschirmzeit vornehmen. Wenn kein Erziehungsberechtigter iOS 12 hat, kann man die Bildschirmzeit nicht nutzen.

  • Finde ich eine sehr geniale Neuerung.
    Ein weiterer Grund, warum meine Kids nur iPhones bekommen/werden.

  • Sinnvoll wäre aber verschiedene Profile anlegen zu können.
    Bsp. 1 Std Nutzung am Tag. Es bringt nichts jeder App eine Zeit vorzugeben, wenn dann alle Apps nacheinander bis zum Limit genutzt werden können und dann doch eine Nutzung von mehr als 1 Std möglich ist.

    • So, wie ich das verstanden habe, kann man doch einer Kategorie ne Zeit zuweisen. Also Spiele 1h, Videos 1h usw. Dann ist es ja egal welche Spiele-App oder welche Video-App man benutzt, weil die gesamte Zeit relevant ist.

  • Finde die Akkulaufzeit auf iOS 12 sehr gut.

  • Finde ich sehr genial. Vor allem dass es bei der Familienfreigabe direkt schon möglich ist, auch die Nutzungszeiten der iPhones der Kinder zu kontrollieren.

  • Oh wie werden die Kids es hassen *grins*

  • In der heutigen Nacht hat es mir leider Apple Health und Sleep Cycle mit je 6,5 Stunden Aktivzeit angezeigt. Damit ist das nicht allzu aussagekräftig… derzeit.

  • Gefällt mir auch für mich persönlich.

  • Traurig dass das mittlerweile notwendig ist.

    • Wenn ich mir ansehe wie klein die Kinder heute sind, wenn sie das erste Smartphone oder Tablet vor die Nase kriegen, sind die Übeltäter ja eindeutig! Eltern beschweren sich ständig, dass die Kinder zu viel online und zu wenig offline machen. Klar kann ich nachvollziehen ABER Kinder von 5-14 holen sich nicht selber ein Tablet oder Smartphone im Laden, dass KAUFEN und richten die ELTERN ein.

  • Eine wirklich sinnvolle Neuerung nicht nur für meine Kids (wenn ich mal ehrlich bin). Ist schon bedenklich das man sowas implementieren muss und man sich auch noch darüber freut ….. Vielleicht sollte ich mich doch mal in der Betty-Ford-Klinik anmelden *grübel*

  • Endlich!!!
    Jetzt kann man das endlich auch Kindersicherung nennen, was Apple da anbietet. Bisher war das ja der reinste Witz!

  • Es gibt eine App mit gleichem Namen, die das gleiche als Abo allerdings plattformübergreifend bietet.
    Interessant wäre, ob die Funktion uneingeschränkt kostenlos zur Verfügung steht und ob die Macher der ursprünglichen App irgendwas davon haben, außer dass ihnen die Geschäftsbasis entzogen wird.

    • prettymofonamedjakob

      1. Ja das wird kostenlos bleiben. 2. Eine App hat auf iOS doch gar nicht die Möglichkeit den Zugriff auf andere Anwendungen zu Fräcken geschweige denn diese zu sperren. Wie soll das funktionieren?

  • Wird man das auch deaktivieren können?

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