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Absage an werbefreie Zukunft

Musk zur Twitter-Übernahme: „Ich habe es getan, um der Menschheit zu helfen“

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Der Multimilliardär, PayPal-Gründer, Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk hat sich auf dem Kurznachrichtenportal Twitter zur Übernahme desselben geäußert und vor wenigen Minuten die Hoffnungen zerstreut, Twitter könnte einer werbefreien Zukunft entgegen segeln.

Absage an werbefreie Zukunft

So unterstreicht Musk in seinem Statement, dass er durchaus ein Fan gut gemachter Werbung ist, sich gleichzeitig aber auch darüber im klaren sei, dass diese so relevant wie möglich sein müsse um die Nutzer auch wirklich erreichen zu können. Wenig relevante (also personalisierte) Werbung sei nichts anderes als Spam, zielgenau zugeschnittene Anzeigen seien nach Meinung Musks jedoch schon als Content zu werten.

Musk gibt sich überzeugt, dass Twitter danach strebe die angesehenste Werbeplattform der Welt zu werden und hofft darauf, mit den bisherigen Werbepartnern auch weiterhin zusammenarbeiten zu können.

… um der Menschheit zu helfen

In der am Donnerstagnachmittag veröffentlichten Stellungnahme geht Musk auch auf seine Motivation hinter der Twitter-Übernahme ein, die in den vergangenen Monaten immer wieder hinterfragt und von vielen Marktbeobachtern als erratisch bezeichnet wurde.

Laut Musk hätten vor allem philanthropische Beweggründe den Ausschlag gegeben. So bezeichnet Musk Twitter als den „gemeinsamen digitalen Marktplatz“, der als Ort zum Austausch und zur Diskussion wichtig für die Zukunft der Menschheit sei.

Der Kurznachrichtendienst könnte zudem ein Gegenmodell zu den traditionellen Medien bieten, die in ihrer gier nach Klicks immer stärker Polarisieren und die Gesellschaft in ein linkes und ein rechtes Lager teilen, die Gesellschaft Spalten und Hass schüren würden. Twitter soll fortan hingegen zur produktiven Diskussionen einladen:

[…] Ich habe es nicht getan, weil es einfach wäre. Ich habe es nicht getan, um mehr Geld zu verdienen. Ich habe es getan, um zu versuchen, der Menschheit zu helfen, die ich liebe […]

Einfache Formeln, keine Substanz

Worthülsen, die nicht mehr versuchen darzulegen, wie Musk dieses hehre Ziel erreichen möchte. Interessant ist: Den im Vorfeld der Übernahme immer wieder betonten Fokus auf „Redefreiheit“ relativiert Musk in seiner Botschaft. Auch zukünftig könne Twitter natürlich nicht „zu einer Höllenlandschaft werden, in der alles gesagt werden kann, ohne dass es Konsequenzen hat!“. Die Plattform werde sich weiterhin an Gesetze halten.


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27. Okt 2022 um 16:15 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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