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Neu ab Ende 2020

Mobile Briefmarke: Details zum Handyporto-Nachfolger

43 Kommentare 43

Über die sechs neuen digitalen Dienstleistungen, die die Deutsche Post DHL Group als Bausteine des hauseigenen Digitalisierungsprogramms im Post- und Paketbereich angekündigt hat, berichtete ifun.de bereits am Dienstag.

Mobile Briefmarke

Die mobile Briefmarke wird günstiger

Auf den Handyporto-Nachfolger wollen wir jetzt noch ein wenig genauer eingehen. Denn: Die mobile Briefmarke wird günstiger. Noch im laufenden Jahr soll die Mobile Briefmarke das sogenannte Handyporto ablösen und wird dann auch auf die bislang veranschlagte Service-Pauschale in Höhe von 40 Cent pro Sendung verzichten:

Im Gegensatz zum Handyporto werden für die Mobile Briefmarke keine zusätzlichen Mobilfunk- und Handling-Kosten anfallen, d.h. Kunden zahlen hier nur das reine Porto für den Brief oder die Postkarte.

Technisch wird sich die Weiterentwicklung allerdings nur unwesentlich von der bisherigen Lösung unterschieden. Per App (statt per SMS) wird das gewünschte Porto angefordert und online bezahlt. Nutzer erhalten daraufhin einen mehrstelligen alphanumerischen Code, den sie handschriftlich statt einer Briefmarke rechts oben auf die Postkarte oder den Briefumschlag schreiben.

Damit ist die Sendung frankiert und kann in einen Briefkasten eingeworfen werden, woraufhin sie ganz normal über die Deutsche Post an den Empfänger zugestellt wird.

Anders als beim Einsatz den ebenfalls neu angekündigten Briefmarken mit Matrixcode – diese sollen 2021 eingeführt werden – bietet die Mobile Briefmarke jedoch keine Sendungsverfolgung für Briefe an.

Mobile Briefmarke Kundenvorteile 1

Mobile Briefmarke: Handyporto-Nachfolger im Video

Mittwoch, 04. Mrz 2020, 7:58 Uhr — Nicolas
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  • Na endlich. Wie oft ich schon aufwändig Marken kaufen musste, weil ich für den Aufschlag zu geizig war (der zwar zum einen Teil nachvollziehbar, aber zum anderen Teil auch gar nicht nachvollziehbar war)..

    • Die Post bietet schon seit längerer Zeit die „Internetmarke“ an. Dort kann man sich die Briefmarken selbst ausdrucken, ohne Aufschlag !

      • Und ausdrucken, ausschneiden, draufkleben… super nervig.

      • Ausdrucken. AUSDRUCKEN! DRUCKEN! Tinte, Strom, Aufwand beim schneiden.

        Zum Thema: Typisch deutsche Lösung. Wieder nur die ersten 40% bedacht. Bin gespannt, welche Zahlungsanbieter da sind. Clever wäre ApplePay in der App, einfach bezahlen, statt weitere Daten einzugeben. Das diese Anpassung erst in Q4 !2020! kommt ist ebenfalls lachhaft. Deutsches Monopol wiedermal.

      • Dein Ausdruckprozedere ist, wie schon beschrieben, ebenfalls mega aufwändig!

      • Wenn außerhalb Deutschlands alles so viel besser ist, warum wanderst Du dann nicht einfach aus? Typisch Deutsch ist, dass man alles als typisch Deutsch bezeichnet, was einem nicht gefällt oder was man nicht versteht.

      • @Grufty: +1

  • Bin nur gespannt ob auch alle Mitarbeiter geschult werden und nicht dann noch Nachentgeld kassieren wollen;)

  • Ein Brief verschicke ich glaube 2x in 5 Jahren, wenn überhaupt. Selbst Elster geht ja inzwischen komplett online und auch Postident geht über Apps + Video.

    Werde wohl in den nächsten 5 Jahren gar keinen Brief mehr verschicken. Oder bei welchem Anlass schickt ihr noch Briefe?

    • Ja, und für die 2 mal pro Jahr ist es dann eine super Lösung!

    • Genau dafür doch ideal, wenn man mal muss.
      Für jeden Tag 10 Briefe kann man ja besser Briefmarken nehmen

    • Ich muss zum Beispiel leider noch regelmäßig Briefe versenden, da meine Krankenkasse noch keine App zum elektronischen Einreichen der Arztrechnungen hat.

    • Wenn du in den eigenen Briefkasten schaust: Rechnungen werden i.d.R. noch immer per Post verschickt.

      Und auch Liebesbriefe verschickst du ja vermutlich nicht per Brieftaube. ;)

      • Herr Kaffeetrinken

        Ähm…nein, Rechnungen bekomme ich ALLE online. Zeitungsabo, Versicherungen, Gas, Strom. Ich bekomme so gut wie nichts mehr per Post. Außer von den Hinterwäldlern Deutscher Behörden.

      • Ich muss auch zugeben, dass in den letzten zwei Jahren nicht ein einziger Brief in meinem Briefkasten landete. Alles digital. :)

    • Kündigungen verschicke ich ganz klassisch per Einschreiben oder letztens Dokumente die die Reiserücktritt angefordert hat. Diese 2-5 mal im Jahr werde ich es verkraften mir Briefmarken zu kaufen da meine Handschrift eh eher Hieroglyphen ähnelt :-d

    • Falls du mal ein Haus bauen möchtest inkl. Finanzierung, wirst du sehen wie viel man noch per Post machen muss. Nicht nur Briefe empfangen.

    • Ähm, zu Weihnachten, zu Ostern, zum Geburtstag, zum Namenstag zum Beispiel.

      Wie verschicken Sie Liebesbriefe? Per Email, SMS oder WhatsApp? Wie persönlich…

  • Anlass…
    – Krankenschein an Arbeitgeber (meine BKK kann das schon digital)
    – Korrespondenz mit Behörden
    – Kündigungen in manchen Fällen

  • Ich hoffe, dass sie es nicht vergeigen. Ich hätte gerne Handyporto genutzt, aber die Bezahlung über die Telefonrechnung will ich nicht. Ich hoffe das später auch Paypal oder PayDirekt als Zahlungsdienstleister dabei sind.

    • Das geht doch schon lange. Die „Internetmarke“ kann man online (auch per Paypal) kaufen und selbst ausdrucken. Ohne Aufscvhlag !

      • Ja super praktisch, Dirk. Man braucht nen drucker, muss drucken, muss ausschneiden, muss aufkleben. Jetzt nur noch händisch einen Code aufschreiben. Mekrst du den Unterschied?

      • @Dirk: es geht ums bezahlen…

    • Hoffentlich per Applepay in der App.

      • Das wäre sehr praktisch, würde mich aber extrem wundern wenn ausgerechnet die Post das anbieten würde. Die haben ja nicht einmal ein Problem damit, dass sich regelmäßig Kunden in Schlangen bis zur Filialtür und sogar bis zur Straße raus anstellen müssen. Die Post interessiert der Begriff Dienstleistung weniger als jedes x-beliebige Rathaus.

  • Bin da retro, kaufe mir hübsche Briefmarken und klebe sie auf das Kuvert. Mein Wasserkessel kann aber auch kein Bluetooth.

    • jeff! Ich heisse jeff!

      Genau deshalb hängen wir der Digitalisierung so hinterher…

      • @jeff
        Nicht jeder muss und will ein hipster sein.
        Bin auch Retro und zahle 90% mit Bargeld und komisch ich lebe trotzdem glücklich und zufrieden :-)

      • Da zitiere ich gerne: „Genau deshalb hängen wir der Digitalisierung so hinterher…“

      • Die Marke drauf kleben geht schneller als den Code aus einer App abzuschreiben und wenn man nen frankierten Umschlag kauft – geht’s noch schneller und den gibt’s wie den Briefkasten nicht Digital – wenn man keine Email schreibt;-)

  • die deutsche post/ dhl täte gut daran in ihre mitarbeiter zu investieren und in den zustell sowie filialen service.

    da nützen mir diese digitalen ablenkungsspielchen von den gravierenden mißständen nun auch nichts. grauenhaft!

    • @tim: Du tätest gut daran, in Großbuchstaben zu investieren…
      Die DHL hat immer noch die best-bezahltesten Mitarbeiter. Hermes, dpd hinken da weit hinterher oder stellen Selbständige bzw. freie Mitarbeiter ein für entsprechend schlechte Bezahlung.

  • den einzigen brief, den ich verschicke is für die GEZ. da is nix mit onlineantrag.

  • Ich habe immer noch ca 10€ Guthaben im alten Post Online Konto. Ich kann keine Rückerstattung anfordern, keine Briefmarken bestellen, Online Hilfe oder Support regiert nicht.
    Betrachte es als persönliche Subventionierung der Deutschen Post.
    Traurig

  • Supper, dann kann ich bald sich auf die zusatzmarken der zusatzmarken verzichten, nur weil die Post wieder das Porto erhöht hat.
    Klasse.
    Mitleid habe ich dann an alle Briefmarkensammlern :-)

  • Luckymorpheus74

    Aber bitte nicht mit der Handyrechnung bezahlen….keine Alternative Zahlungsmethode vorhanden?

  • Ich nutze seit Jahren die Internetmarke, lasse mir die mit Anschrift direkt auf den Briefumschlag drucken. Einfach Easy, Oder in Word mit PlugIn in Serienbrief für Fensterumschlag!

  • Vorschlag für die Post: Trennung von Marke und Gültigkeit. So könnten beispielsweise Hersteller von Umschlägen bereitsquasi „leere“ QR-Codes aufdrucken, die man dann per Handy-App mit beliebigem Porto aktivieren kann. Oder aber man könnte einen vollständigen A4-Etikettenbogen drucken, deren einzelne Marken man erst bei Bedarf aktiviert. Oder man holt sich bei der Post kostenlos einen Bogen mit inaktiven Marken.

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