Angebot soll erweitert werden
MeinElster+: Steuererklärung per iPhone startet mit Einschränkungen
Seit wenigen Tagen haben iPhone-Besitzer die Möglichkeit, ihre Steuererklärung direkt auf dem Smartphone zu erstellen. Mit der jetzt verfügbaren Version 65.1.1 der Finanzamt-App MeinElster+ wurde noch schnell ein Fehler behoben, aufgrund dessen zuvor gespeicherte Belege vorübergehend nicht mehr angezeigt wurden.
Die neue App-Funktion „Steuererklärung mit einem Klick“ wird bereits seit mehreren Monaten vorbereitet. Bereits seit März bietet die App die Möglichkeit, sich für den neuen Dienst anzumelden. Allerdings hat auch weiterhin nur ein stark begrenzter Anteil der deutschen Steuerzahler die Möglichkeit, tatsächlich von der von den Finanzbehörden beworbenen Vereinfachung zu profitieren.
Nur für begrenzten Nutzerkreis
Die „Steuererklärung mit einem Klick“ richtet sich bislang ausschließlich an Steuerpflichtige, die in Deutschland leben, ihre Einkommensteuererklärung allein abgeben und diese für das Kalenderjahr 2025 einreichen. Voraussetzung ist außerdem, dass im betreffenden Kalenderjahr ausschließlich Einkünfte aus einem Angestelltenverhältnis und/oder Alterseinkünfte erzielt wurden. Weitere Einkunftsarten, etwa aus Vermietung und Verpachtung oder aus Kapitalvermögen, dürfen nicht vorliegen. Zudem ist das Angebot nur für Steuererklärungen vorgesehen, in denen keine Kinder berücksichtigt werden sollen.
Diese Einschränkungen dürften die Zahl jener, die das neue Verfahren nutzen, stark begrenzen. Das soll laut den zuständigen Behörden allerdings nicht dauerhaft so sein. Wie das für die ELSTER-Angebote verantwortliche Bayerische Landesamt für Steuern mitteilt, wird der Service fortlaufend ausgebaut.
Vereinfachung für beide Seiten als Ziel
Hinter dem Angebot stehe generell das Ziel, die Verwaltungsabläufe stärker zu digitalisieren und in diesem Zug die Anzahl papierbasierter Prozesse stetig zu reduzieren. Von der damit verbundenen Zeitersparnis sollen Anwender und Behörden gleichermaßen profitieren.

Zumindest in Hinblick auf den derzeitigen Stand der App genügt als Kommentar ein Wort: lächerlich. Viele Grüße, Michael
Auch das erste iPhone war „lächerlich“, wenn man es damit vergleicht, was das iPhone heute kann.
Anfangs erscheint vieles lächerlich. Aber ein Anfang ist gemacht und darauf lässt es sich aufbauen.
Ich finde die Entwicklung hin zu mehr Vereinfachung gut. Allerdings sollte zunächst unser Steuersystem an sich stark vereinfacht werden: Stichwort „Bierdeckel“.
Das aktuelle Angebot ist nur für diejenigen etwas, die nichts zusätzlich von der Steuer abzusetzen haben. Das dürfte jedoch ein sehr kleiner Teil sein.
Na ja, zusätzlich absetzen und Bierdeckel passt halt auch nicht wirklich zusammen
Also ich gebe jedes Jahr (durch Übernahme der Vorjahresangaben) immer dieselben Zahlungen an (natürlich angepasste Beträge) und denke schon, dass das zu einer Erleichterung führen wird.
Insofern erst einmal abwarten!