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"Wir beobachten und evaluieren"

Matter und Homematic IP: Integration in Zukunft nicht ausgeschlossen

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35 Kommentare 35

Hier wird regelmäßig seitens der Leser nachgefragt, ob wir Informationen zu den Plänen der Homematic-IP-Entwickler in Sachen Unterstützung von Matter haben. Wir haben diese Frage einfach mal an das hinter Homematic und Homematic IP stehende Unternehmen eQ-3 weitergegeben und von dort auch eine umfassende Antwort erhalten. Gefallen wird dies all jenen, die auf baldige Neuerungen in diesem Bereich hoffen, eher nicht. Die Begründung von eQ-3 lässt sich allerdings auch nicht von der Hand weisen.

eQ-3 hebt darauf ab, dass die Nutzererfahrung und Sicherheit für das Unternehmen an erster Stelle steht und sich die Anwender darauf verlassen können, dass alle Produkte aus der Reihe Homematic IP tadellos miteinander und mit den Produkten ausgewählter Partner, darunter Amazon Alexa, Google Assistant und Philips Hue, funktionieren.

Homematic Ip

Bei einer Verbindung fremder Smarthome-Produkte über Matter ließe sich die gewohnte Zuverlässigkeit aktuell kaum gewährleisten. eQ-3 verweist hier auf die ersten Erfahrungsberichte im Zusammenhang mit Geräten, die Matter bereits unterstützen. Gleichzeitig will der Hersteller die Integration von Matter in Homematic IP zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließen. Man begrüße die Entwicklung von Matter und teile die Vision eines intelligenten Zuhauses, in dem sämtliche smarten Endgeräte nahtlos miteinander kommunizieren. Daher beobachte und evaluiere man den Entstehungsprozess permanent und sehe grundsätzlich auch die Möglichkeit, dass sich Matter als Protokoll weiterverbreitet.

Matter als „Krücke“ für die HomeKit-Anbindung

Mit Problemen bei der Zuverlässigkeit von Matter haben auch wir uns bereits konfrontiert gesehen. Angesichts der Tatsache, dass hier gerade erst ein neuer Standard entsteht und nach und nach funktional erweitert wird, kann man diese hoffentlich als Kinderkrankheiten abtun. Auf lange Sicht dürfte sich Matter durchaus als offener Standard für den Brückenschlag zwischen verschiedenen Systemen anbieten.

Im Fall von Homematic IP könnte Matter die von vielen Nutzern ersehnte Anbindung an Apple Home ermöglichen. Die direkte HomeKit-Unterstützung von Homematic IP war zwar immer mal wieder im Gespräch, inzwischen ist hier aber schon längere Zeit nichts mehr zu hören und auch eQ-3 hält sich mit jeglichen halbwegs konkreten Aussagen zurück. Wer nicht weiter warten will, kann sein Glück mit den ersten Matter-Bridges von Drittanbietern versuchen.

09. Jan 2024 um 17:57 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • HmIP in Verbindung mit Home Assistant funktioniert aus meiner Sicht prächtig

    Antworten moderated
  • Alles was ne eigene Bridge benötigt, fliegt nach und nach raus

    • Wenn gewisse dezentrale und cloudunabhängige Intelligenz benötigt wird, ist eine zentrale Komponente wie die CCU oder RaspberryMatic auf Hardware xy schon nich zu ersetzen. Von daher kann man das denke ich so nicht sagen, wenn man wirklich automatisieren will.

    • Alles, was nicht auf open source Lösungen wie ioBroker/HomeAssistant funktioniert würde rausfliegen und word nicht mehr gekauft. (Aktuell ist das aber nicht der Fall)
      Alles was nur auf einer eigenen Cloud funktionieren würde wird nicht mehr gekauft.

    • Vermeide lieber „cloud only“ Lösungen zu kaufen, die sind meist innerhalb weniger Jahre Elektronikschrott.

      Ich glaube auch, dass offene Standards länger überleben werden, sobald sie eine gewisse Fanbase gefunden haben.

  • Apple sollte dazu erstmal an der HomeKit-Begrenzung von 100 Geräten arbeiten. Da würde es bei mir nämlich schon nicht mehr passen, wenn zu Hue (und weiteren) noch alle Homematic-Geräte hinzukommen würden. Und nein….ich habe keinen Palast.

    • Ws gibt von Apple kein Limit von 100 Geräten im Home. Was ist deine Quelle?

      • Ich lese bei Google ;-), dass die Begrenzung auf 100 Szenen und 149 Geräte ist. Bestätigt wurde ich vor einer Woche beim Installieren von Homebridge und dem Homematicplugin, welches mit Fehlermeldung wegen zu vieler Geräte abgebrochen ist.
        Wenn dem nicht so ist – und so sind ja eure Rückmeldungen – nehme ich das natürlich zurück.

    • Es gibt in Apple Home keine Beschränkung auf 100 Geräte. Ich habe mehr als 150 Geräte in Home und keine Probleme.

      • Ich frage wirklich aus echtem Interesse (bin erst am Anfang von „Smart Home“): wie kommst du auf 150 Geräte? Könntest du einige aufzählen? Ich hätte schon Lust, mehr zu steuern, habe aber das Gefühl, ich käme nicht mal auf 10.

      • Haben auch sehr viele Kontaktsensoren und Steckdosen.

      • Oliwa, ich schätze, dass ich ca. auf 150 Geräte komme (EFH mit Garten / Garage). Habe allerdings beim Bau gleich kabelgebundene Aktoren verbaut. Da kommt dann schnell etwas zusammen:

        Homematic
        – sämtliche Deckenlampen
        – sämtliche Taster
        – 40% der Steckdosen
        – sämtliche Rollläden
        – Fenstersensoren
        – Rauchmelder
        – Bewegungs-/Präsenzmelder
        – Gartenbewässerung
        – Lüftungsanlage
        – Garagentor
        – Klingel
        – Briefkasten via Fenstersensor (bestes Feature im ganzen Haus :) )
        – Türschlossantrieb
        – ggf. (Fußboden-)Heizung (habe ich selbst nicht)

        Sonstiges
        – Kameras
        – Hue Dekolampen
        – Netatmo Wetterstation
        – Sonos
        – TV über Logitech Harmony Hub

        Ist relativ viel; beim Neubau aber über die kabelgebundenen Aktoren für Schaltschränke gar nicht exorbitant teuer. Läuft hier momentan alles über ioBroker, CCU HAP (HomeKit) und Homebridge.

  • Wenn q3 dann in 5 Jahren matter kompatibel werden, sind sie nicht mehr Marktrelevant.

  • Ich habe alles bei Homematic/IP gehabt. Finde die Integration anderer Standarts bei denen grusselig bis nicht vorhanden und langfristig habe ich keine Lust meine CCU auch noch mittels Raspy künstlich zu erweitern. Ich stelle jetzt Stück für Stück die Geräte um (austausch) und dann ist HM bald Geschichte. Die erzählen schon sooo lange davon das sie evtl. etwas ändern.

    • ja, kann ich grundsätzlich verstehen, würde auch nicht mehr unbedingt mit Homematic starten. Aber Austausch ist auch nicht notwendig, mit HomeAssistant lässt sich Homematic problemlos z.B. in Homekit einbinden und mit allen möglichen anderen Komponenten verbinden.
      Eine lanze für HomematicIP: es läuft streng lokal, die CCU ist sehr zuverlässig und man hat die möglichkeit viele Funktionen direkt in den Aktoren abzulegen (Wochprogramme, direkte Verknüpfungen) und dadurch ergibt sich eine hohe Ausfallsicherheit. Nachteil:Teuer

      • Klingt ja wie die Geräte von eve.

      • Dann nutzt du nicht viele Automationen oder hast nur eine kleine Zahl an Geräten in HM. Wenn es echt „Smart“ wird, also z.B. das Licht nicht nur auf einen oder zwei Taster richtig reagieren muss, sondern ggf. noch auf Bewegung, einen Türkontakt, eine App, auf Siri, oder auf Variablen (z.B. „Anwesenheit“), dann kommt HM sehr schnell an seine Grenzen.
        Größere Installationen (hier sind es aktuell 166 Geräte) mit vielen Systemvariablen (wichtig bei Automatisierung) und Programmen sind dann nur noch lahm und unzuverlässig.
        Da ist die CCU einfach ungeeignet. RaspiMatic ist leider kein Ausweg mehr.
        Homeassistant kann helfen, aber besser wäre ein Öffnung in Richtung Standards, noch besser ein OpenSource Ansatz.

      • @Josi
        Selten so einen Unfug gelesen. Hier läuft eine gemischte Homematic-Homematic iP Installation auf einem RaspberryMatic mit ca 150 Sensoren und Aktoren sowie ca 120 Programmen und 90 Systemvariablen und seit Jahren völlig problemlos. Eine Ähnlich große Installation betreue ich bei meinen Schwiegereltern.
        Mit AppleHome wäre eine solche Automatisation nicht im Entferntesten möglich.

        Man sollte man schon gewisse IT-Grund-Kenntnisse haben. Ein reiner Klicki Bunti User wird da seine Probleme bekommen. In sofern kann ich verstehen, dass du mit Homematic nicht warm geworden bist.

  • Entweder kommt die Unterstützung oder die Produkte fliegen bei mir raus so einfach ist das mittlerweile. Zum Glück gibt es ja immer mehr Alternativen aber Hersteller die das nicht einsehen sind es für mich nicht wert weiter unterstützt zu werden

    Wer nicht mit dem Markt geht verschwindet halt vom Markt wenn die Nachfrage größer ist soeben solchen Produkten und die das nicht nachliefern dann müssen Sie halt die Konsequenzen akzeptieren

  • Hab aufgegeben mit denen. Ging alles Super auch ins Homekit. Aber die Heizkörperregler haben sie versaut. Machen immer nur zu 80% auf (ausser bei Boost) und das reichte nicht, die Hütte hier warm zu bekommen. Mit den Eve Thermo funktionierts nun einwandfrei. Dafür ist die Produktpalette dürftig.

  • Naja, da war jetzt wenig Neues dabei. Homematic will die eigenen Geräte verkaufen. Billige Hardware anderer Hersteller mag vielleicht weniger gut sein, aber wenn ich mich als Nutzer bewusst dafür entscheide, dann nehme ich das vielleicht auch in Kauf. Das Argument von eq3 ist also vorgeschoben. Sonst müsste Apple ja auch seine HomeKit Hardware direkt selbst herstellen, wenn man der Analogie folgt…

  • Homematic und auch Homematic iP betrieben auf einer CCU3 oder einem RaspberryMatic lassen sich auch jetzt schon problemlos in Apple Home und Siri einbinden. Es gibt dazu zig Lösungen, von einfach bis anspruchsvoll. Die einfachste Möglichkeit ist das kostenlose CCU3-Addon hap-homematic zu verwenden.

    Hier läuft so eine Anbindung mit ca 100 Homematic (iP) Geräten seit mehreren Jahren völlig problemlos. Homematic wird auch die nächsten Jahre bei uns die Hauststeuerung übernehmen. Denn Apple Home ist viel zu beschränkt um die ganzen Automatismen welche mit Homematic möglich sind, abzubilden

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