Astropad Workbench schützt den Mac
Mac vom iPhone bedienen: Workbench 1.3 bringt Sichtschutz und mehr Tempo
Astropad hat mit Workbench 1.3 das bislang größte Update seiner im Frühjahr gestarteten Fernsteuerung veröffentlicht. Mit der App lässt sich ein Mac über das Internet vollständig von einem iPhone oder iPad aus bedienen. Auf iFun hatten wir Workbench zum Start bereits ausführlicher vorgestellt.
Für Version 1.3 hat Astropad das Video-Streaming auf Macs mit Apple-Prozessor überarbeitet. Der Hersteller verspricht eine um 30 Prozent höhere Geschwindigkeit. Eine neue inhaltsabhängige Kodierung behandelt Bereiche mit Text und Bildern unterschiedlich und soll dadurch sowohl schärfere Schrift als auch höhere Bildwiederholraten ermöglichen.
Bildschirm bleibt vor Ort verborgen
Neu ist außerdem ein „Privacy Curtain“. Wer seinen Mac aus der Ferne steuert, kann dessen lokalen Bildschirm verdecken und so verhindern, dass Personen vor Ort mitlesen. Zur Auswahl stehen drei Darstellungsvarianten. Optional lässt sich die Displayhelligkeit auf 30 Prozent reduzieren und die lokale Bedienung per Tastatur und Maus vollständig sperren.
Das ist insbesondere dann praktisch, wenn ein Mac mini oder MacBook dauerhaft erreichbar bleibt und beispielsweise längere Berechnungen oder KI-Aufgaben ausführt.
Watchdog hält unbeaufsichtigte Macs erreichbar
Für solche Einsatzzwecke führt Astropad zusätzlich einen „Watchdog“ ein. Dieser läuft im Hintergrund und startet Workbench automatisch neu, falls die Anwendung abstürzt, die Verbindung verliert oder nicht mehr reagiert. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, lässt sich aber abschalten.
Auf iPhone und iPad kommt zudem eine Bild-in-Bild-Ansicht hinzu. Damit kann der Mac in einem kleinen Fenster sichtbar bleiben, während parallel eine andere App verwendet wird. Auf dem iPad lassen sich außerdem Tastenkürzel umleiten, die iPadOS normalerweise selbst abfängt. So können beispielsweise Cmd-Tab, Spotlight- oder Fensterbefehle direkt an den entfernten Mac geschickt werden.
Astropad spricht darüber hinaus von 71 Fehlerkorrekturen. Verbessert wurden unter anderem Zwischenablage, Tastatureingaben, Anmeldung und die Bedienung auf dem iPhone bei eingeblendeter Tastatur.
Astropad Workbench steht kostenlos im App Store bereit. Voraussetzung sind mindestens iOS beziehungsweise iPadOS 26 und macOS 15. Die kostenlose Nutzung ist zeitlich pro Tag begrenzt, für unbegrenzten Fernzugriff bietet Astropad ein kostenpflichtiges Jahresabo an.

Ich habe immer ein komisches Gefühl, wenn ich ein Account bei einem Anbieter anlegen muss der eine Software zur Verfügung stellt, mit der ich auf meinen Rechner komme. Wer gewährleistet die Sicherheit meiner Daten? Was passiert, wenn meine Zugangsdaten in falsche Hände geraten, weil der Anbieter sein System nicht vernünftig absichert?
Darum Rustdesk als Alternative
Ist das eine Alternative? Sieht mir eher wie Teamviewer aus, es gibt auch einen iOS App und genau das ist der große Unterschied.
Hast du eine Quelle für ein Tutorial wie man Rustdesk unter Linux bzw. ich bekomme es unter Proxmox nicht zum laufen?
Liest halt die Doku: https://rustdesk.com/docs/en/self-host/rustdesk-server-oss/install/
PS: gibt wohl iOS
Workbench… hat mich voll an Amigazeiten erinnert
Jaaaa, mich ebenso, war ’ne tolle Zeit…
Sogar in Version 1.3.
Ich würde lieber auch eine App haben die andersrum funktioniert. Solange iPhone-Sync in der EU nicht erlaubt ist..