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Mac-Anwendung Composé erstellt iPhone-Apps „ohne zu programmieren“

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Die Software-Schmiede Appdrive dürften die meisten Mac-Nutzer von der inzwischen nicht mehr angebotenen Freeware-Anwendung Mediathek.app kennen. Die Entwicklung der Mini-Anwendung, mit der sich das Angebot der deutschen Mediatheken Sender-übergreifend durchsuchen ließ wurde Anfang Januar aufgrund rechtlicher Unstimmigkeiten eingestellt (ifun.de berichtete) und lässt sich inzwischen leider nicht mehr aus dem Netz laden.

Die schlechte Nachricht für Fernsehfreunde, hat dem Appdrive-Macher freie Zeit für andere Projekte beschert und unter anderem dafür gesorgt, dass wir seit wenigen Wochen die frühen Versionen der Mac-Anwendung Composé ausprobieren können.

Mit Composé betritt das Appdrive-Team Neuland und bietet erstmals eine Desktop-Anwendung für OS X an, mit der die Erstellung von iPhone-Applikationen per Drag-and-Drop möglich ist. Verglichen mit den Möglichkeiten die man als Objective-C Programmierer hat, bietet der Download natürlich nur einen sehr reduzierten Funktionsumfang an, übernimmt in der aktuellen Version 0.97 aber bereits den Bau komplexer Anwendungen mit dynamischen Inhalten.

Neue Composé-Projekte lassen sich mit Daten aus CSV-Dateien und Atom-Feeds füttern und nach belieben beschriften, layouten und mit App-Internen Links versehen. ISt man mit dem erstellten Projekt einigermaßen zufrieden, lässt sich die fertige App in Apple Apples Entwickler-Umgebung Xcode exportieren und dort für die Freigabe im App Store vorbereiten.

Die Nutzung der deutschen Composé-Anwendung ist 30 Tage lang völlig kostenlos, wer Gefallen an dem Code-freien Weg der App-Erstellung gefunden hat, muss für die Programm-Lizenz anschließend 239€ investieren.

Aus der Kurzbeschreibung:

Mit Composé erstellte Apps sind nativ. Das bedeutet, dass sie im Gegensatz zu Webapps auf das Betriebssystem des iPhone abgestimmt sind. Das Ergebnis? Ein tolles Look-and-Feel und keine Kompromisse bei der Geschwindigkeit. Text und Bilder kombinieren, Listen einfügen, das Aussehen ändern, pixelgenau. Alles ist nur wenige Mausklicks entfernt. […] Composé kann CSV-Daten aus Tabellenkalkulationsprogrammen wie Excel, Numbers oder OpenOffice öffnen und erzeugt daraus von selbst eine Liste mit Detailansicht.

Dienstag, 12. Mrz 2013, 15:43 Uhr — Nicolas
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  • Och selber programmieren macht doch viel mehr Spaß!

  • Super Sache für Programmier Analphabeten wie mich :D -.-‚

  • Hey habt ihr euch schon mal „AppTitan“ von opwoco angesehen? Macht es ähnlich. Als Webanwendung daherkommend, kümmert es sich komplett um die App bis zur Vorlage im AppStore

  • Ich finde, Apple sollte das Programmieren von iOS Apps sowieso einfacher machen, à la iBook Author.
    Per Drag & Drop, etc. eigene Apps erstellen. Ohne Programmier-Wissen.

    • Und wie stellst de dir das vor, das würde nur beschränkt funtionniere , wie das hier, etwas komplexere Aufgaben, würden nicht gehen, außer dieses Programm womit du die App bauen würdest wäre total unübersichtlich, da man ja jedes Bauteil(z.B. Ein Button) ja mit einer Funtion verbinden müsste. Ich würde sonst einfach App Machine vorstellen, eine Internetseite wo man Apps mit dem Baukastensystem zusammenstellen kan. Gib einfach bei Google App Machine ein, du wirst es schon finden

    • Ähnliches hatte Apple doch vor Jahren schon mit ‚Automator‘ probiert. Für Ungeübte war auch das schon nix.

      Nun stelle ich mir vor, Hunderte reichen bei Apple ihre Frickel-Apps ein. Dann kommen die ersten Support-Anfragen an die „Programmierer“, die sich vor ihren Code setzen und von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Ist das ungefähr die Qualität, die du von Apple erwartest, wenn du dir dein nächstes iPhone kaufst? *grusel*

    • Hat doch Apple schon in Planung…

  • Klasse Idee Hauptsache es wird weiter entwickelt :-)

  • Ein verzweifelter Versuch von Apple, die Abwanderung von App Programmierern aufzuhalten.

  • jetzt weiß ich, wie der 15jährige die „HiddenApps“ gebastelt hat ;)

  • mich würde es durchaus interessieren, aebr was kann ich damit machen – nur inhalte ausgeben oder gibt es auch paar funktionen, wie sms schreiben, foto machen, etc.

    buzztoch und ähnliche bieten sowas dann auch an und mit mehr funktionsumfang

  • Ist sicherlich super um z.B. den RSS-Feed einer Webseite in die App zu holen und grafisch net darzustellen, aber für richtige Anwendungen mit Mehrwert eignet sich dies sicherlich nicht.

    Die Gefahr sehe ich darin das viele jetzt ihre „Website“ auch als App veröffentlichen. Genauso wie es eine Zeit lang IN war einfach eine „Wrapper-App“ zu basteln die nichts anderes machte als die echte Webseite zu laden. Diese Apps bieten keinen Mehrwert zu echten Webseiten, es wird nur umständlich für den Anwender weil man nicht einfach im Safari 2-3 Seiten hintereinander besuchen kann sondern jedesmal eine andere App öffnet.

  • Lennart, du bist der Größte! Und bei Ifun ungefähr genauso gut aufgehoben wie ich in Alice Schwarzers Kuschelbett. :-)

  • Nir so als info, ich habe es hoer noch nie gelesen. Wer in Basic Webapps programmieren möchte die universell funktionieren, sollte sich mal AppStudio von nsbasic anschauen. Vor kurzem ist eine Mac Version heraus gekommen. Infos auf nsbasic.com
    Nicht jeder beherrscht Objective C,…

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