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Bußgeldverfahren eingeleitet

LTE-Lücken: Bundesnetzagentur klopft Mobilfunkanbietern auf die Finger

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54 Kommentare 54

Die Bundesnetzagentur will sich zu dem Thema bislang nicht öffentlich äußern, geht aber mit Bußgeldverfahren gegen die Mobilfunkanbieter Telekom, Telefónica und Vodafone vor. Den Unternehmen wird vorgeworfen, dass sie die Versorgungsauflagen zur Mobilfunkabdeckung nicht ausreichend erfüllt haben.

Die Tagesschau zitiert aus einem Schreiben der Behörde, dem zufolge man „wegen schuldhafter nicht rechtzeitiger vollständiger Erfüllung der Versorgungsauflagen“ Bußgeldverfahren gegen die Konzerne eröffnet habe. Offenbar geht es um rund 500 Funklöcher im LTE-Netz, in denen keiner der drei Mobilfunkanbieter die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s ermöglicht.

Mobilfunk Antenne Unsplash

Die Missstände hätten wie im Rahmen der Frequenzauktion 2019 festgelegt bereits zum Jahreswechsel 2022/23 beseitigt sein müssen. Zudem sei die Netzqualität auch nicht in allen Bundesstraßen-Tunneln auf dem vorgegebenen Niveau.

Vorschriften lax ausgelegt

Die Mobilfunkanbieter begründen die Lücken in ihrem Angebot damit, dass der Ausbau an den betreffenden Stellen aus unumstößlichen Gründen nicht möglich sei. Beispielsweise habe niemand ein Grundstück vermieten wollen, um die benötigten Sendemasten aufzustellen. Die Regularien sehen vor, dass die Auflagen in solch einem Fall als erfüllt gelten. Allerdings sieht die Bundesnetzagentur diese Begründung teils wohl als vorgeschoben an und ist der Ansicht, dass die Antennen mancherorts dennoch hätten installiert werden können.

Die Tagesschau merkt an, dass man die Verfahren allerdings eher als eine Art Warnschuss für die Branche zu sehen habe. So sei einerseits die Zahl der Verfehlungen sehr gering und dürften die Bußgelder – sofern überhaupt welche verhängt werden – entsprechend niedrig sein.

Aus den Reihen der Verbraucherschützer kommt dennoch Lob. So wird die härtere Gangart der Netzagentur begrüßt, da stärkere Kontrollen das Ahnden solcher Vergehen den Verbrauchern heute und in der Zukunft helfen.

20. Nov 2023 um 19:08 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Nach Jahren des testens aller Mobilfunkanbieter sind wir nun bei Congstar gelandet. 44GB für 25 Euro im 5G Netz der Telekom. Kein Haken, kein kleingedrucktes. O2 ein Witz, Vodafone ein Witz. Telekom sehr viel besser, teurer aber dank Congstar sehr attraktiv. (Blackweek Angebot für Neu und Bestandskunden)

  • Seit meinem Wechsel von o2 zu Vodafone habe ich mitten in der Stadt in meiner Wohnung kein LTE mehr und somit faktisch keinen Empfang. Das in Kombination mit störanfälligem Kabelinternet ist verdammt frustrierend.

    • Vodafone hat sich in den letzten Jahren ja massiv nach unten gearbeitet. Wer wechselt noch da hin. Wenn du auch das Kabel Internet von Vodafone hast tut es mir echt leid. Nachdem die Kabel Deutschland gekauft haben haben sie es total runter gewirtschaftet. Mobil empfehle ich dir Congstar- 44GB für 25€ im Telekom 5G Netz. Es gibt keinen validen Grund bei o2 oder VF zu bleiben.

      • Ich möchte aber sagen dass ich Kabel Internet habe und auch die vollen 1000 bei mir ankommen!!!
        Und auch mobil bin ich bei Vodafone und auch zufrieden.
        Es gibt an einigen stellen so gutes 5G Netz wo man locker über die 900 kommt!

      • Ich lebe in München und bin von O2 zu Vodafone gewechselt, da ich wenigstens durchgehen volles LTE Netz haben (und auch wirklich Empfang habe). Bei O2 schwankte es zu letzt sehr stark bis gar kein Netz. Und da ich viel Reise ist für mich Vodafone aktuell das bessere Netz.

      • @Stevie Du sagst es: „Es gibt Stellen…“ an denen die versprochene Leistung erreicht wird. Es sollte doch aber so sein, daß es nur noch wenige Stellen gibt an denen es „nur“ die festgelegte Mindestleistung gibt. Die Realität sieht aber leider oftmals anders aus.
        Die Netzagentur hätte die enormen Summen der Frequenzvergabe nicht einsacken, sondern in den Netzausbau fließen lassen sollen. Das hätte der Netzqualität mit Sicherheit gut getan.

      • Die Bundesnetzagentur soll den Ausbau mit den Erlösen der Auktionen vorrantreiben? Der Fehler ist genau dass es diese teuren Auktionen gibt/gab – es ist nicht Aufgabe des Bundes (und damit des Steuerzahlers) ein Mobilfunknetz zu betreiben. Die Anbieter müssen so wie hier eben schlicht in die Pflicht genommen werden. Dafür können auch gerne die Frequenzen verschenkt werden wenn die Anbieter dann entsprechend mehr investieren (können).

      • Ja, das wäre sinnvoll! Dann können auch endlich die Tarife günstiger werden! :-)

    • Kann nur für Kabel sprechen aber Vodafone ist mittlerweile grausam geworden. Total abgerockt. Bin ich froh wenn die Telekom endlich Glasfaser verlegt hat.

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    • @Sucram Wo wohnst du?
      Wenn du mitten in der Stadt weder zuverlässiges Kabelinternet noch Mobilfunk hast, dann ist das wirklich ein Grund zur Beschwerde.
      Wie sah es denn mit der Mobilfunkqualität im Vodafonenetz aus? War die viel besser oder nur wenig besser als wie jetzt mit O2?

  • Nach über 20 Jahren von Vodafone zur Telekom gewechselt. Bereue keine Sekunde.

  • Ich bin von DE nach AT gewechselt, no joke, tbh, nicht erwartet dass alle besser läuft.

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    • Ist so. Muss ich leider zugeben!
      War gerade in den Bayerischen Alpen unterwegs, entweder deutsches Netz mit Edge, oder österreichisches Netz mit 5G. Und das auf deutschem Staatsgebiet.

      Es ist eine Schande

      • Das ist keine Schande sondern technisch so gewollt. Im Grenzgebiet macht es kein Sinn das die Netze aus beiden Ländern sich gegenseitig „anschreien“.

  • Ich hatte Jahre lang Telekom und e-Plus. Seit dem e-plus zu o2 gehört, ist der Empfang teilweise sehr schlecht geworden. Das nennt man Netzoptimierung.

    Es kommt nicht’s an die Telekom ran, vom Empfang.

    • E-Plus ist 2014(!) in O2 aufgegangen.
      Meinste nicht, dass man das neun Jahre später nicht mehr für Vergleiche heranziehen kann?
      Du vergleichst ja auch kein aktuelles Auto mit einem von 2014, oder?!

  • Ich persönlich habe mit O2 überhaupt keine Probleme. 25 GB für 12,99 € bei handyvertrag.de ich denke mal da kann man nicht meckern sofern das Netz bei einem natürlich verfügbar ist. In Sachen Internet zu Hause sind wir bei Vodafone mit einem Cable Vertrag ausgestattet. Bei uns lief das Internet mal nicht so gut, und da habe ich denen ein bisschen auf die Finger geklopft mit einer außerordentlichen Kündigung gedroht und dann lief das alles wieder! Man muss sich nur zu wehren wissen, und dann geht das alles schon irgendwie.

    • Glück gehabt. Normal juckt die keine Kündigung. Auch ausserordentlich nicht. Da kannst du dir noch so zu helfen wissen. Dann gehst du halt und bist weg.

    • @mahmud Es wird hier doch über die Netzversorgung und -qualität gesprochen.
      Ein günstiger Vertrag mit viel monatlichen Daten nutzt mir ja schließlich wenig, wenn ich keinen (vernünftigen) Empfang habe.

      • Congstar hat einen guten Empfang und der angebotene Vertrag mit 44 GB zu 22€ ist ok……

      • @duedo Ist Telekomnetz, oder? Sogar preiswert UND zuverlässig! Wobei meines Wissens nach Congstar die Geschwindigkeiten einschränkt. Denke aber, daß sich das im alltäglichen Gebrauch nicht wirklich negativ auswirkt. Wie ist deine Erfahrung?

  • Die Breitbandmessung mit der Funkloch App von der Bundesnetzagentur nutze ich auch oft, um Funklöcher zu melden bzw. Geschwindigkeiten zu messen.
    Hilft anscheinend.

    • Ja, wäre nur toll wenn man mit der App auch wirklich Funklöcher auf Dauer loggen könnte. Nach 10-15 messpunkten stoppt die App die Aufzeichnung da sie nicht zwischen Funkloch und Flugmodus unterscheiden kann

      • Richtig – oder sie startet mit dieser Begründung die Erfassung gleich gar nicht.

  • Seit Jahren bei der Telekom. Top Empfang und auch super schnelles Internet. Manchmal bis zu 1 Gbit/s (Frankfurt/Main).

    Aber auch im Rheingau sehr guter Empfang

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  • Dann lass Sie mal klopfen…wer hat hier das Kapital … die Agentur oder die Mobilfunk Anbieter ;-)

    • Unterschätz das mal nicht. Wenn börsennotierte Unternehmen etwas hassen, dann sind es schlechte Presse und Strafen. Und an der Höhe der Bußgelder kann man ja noch arbeiten.

      • @clafis Ich hoffe es bleibt bei einer Verwarnung und läuft nicht auf Strafzahlungen hinaus. Wer die am Ende bezahlt kann man sich ja wohl ausmalen!
        Lieber sollte das Geld in den Netzausbau, bzw. die Verbesserung investiert werden.

  • Dann einfach mal auch die Gemeinden und derren „Bürgerräte“ auf Linie bringen. Unglaublich wieviel Gemeinden einfach kein Mast wollen, an den Stellen, wo es für das jeweilige Unternehmen a) am besten der Netzausleuchtung dient und b) der kürzeste Weg zur Anbindung ist. Einge wollten wirklich den Mast auf irgendwelchen Äckern aufstellen, am liebsten in einem Tal, wo der Mast extrem hochgebaut werden muss, nur damit man den bloß nicht sieht.

    • +1 vor allem zum Beispiel eine extrem absurde Diskussion wenn 500m weiter dreißig Windräder stehen. (Bei uns gab es da Unterschriftenaktionen usw. – da kann man sich nur verständnislos an den Kopf greifen)

    • Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen. Im Bereich Mobilfunk, gerade auf dem Lande, wird aus einer Baugenehmigungsbehörde gerne mal eine Bauverhinderungsbehörde. Argument Nummer 1 ist EMF- Strahlung und einer ordentlichen Priese „Not in my Backyard“ und „wir haben doch „Internet“ hier, wozu brauchen wir jetzt noch mehr?“.

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      • Im Beispiel bei uns ging es nicht um die Strahlung, sondern nur um die Optik. Dabei sieht der Mast von Vodafone bzw vantage towers in Holz nicht mal schlecht aus. Fast schon eher wie ein Design Objekt. Klar, Geschmackssache aber besser wie ein Windrad auf jeden Fall. (die erzeugen übrigens Infraschall ;-))

  • Sah dann bestimmt so aus : du du du !! Ihr bösen Provider wir geben euch jetzt noch Zeit bis 2035 das is die letzte Warnung…

    • Die öffentliche Schelte ist für ein börsennotiertes Unternehmen jedenfalls schlimmer als die Strafe. Da lässt sich schon Druck aufbauen, man muss nur dranbleiben.

      • @clafis Wenn du denkst, daß öffentliche Schelte eine Motivation darstellt was denkst du über eine Petiton von uns Nutzern!
        Die Provider sind ja schließlich weltweit vertreten und kennen die Probleme, bzw. die Ursachen für die unzufriedenstellende Netzabdeckung und -qualität.
        Zudem kann ich mir vorstellen, daß auch Gesetzgebungen den gewünschten und geforderten Ausbau erschweren. Oder wieder Umweltrichtlinien und eine gefährdete Tier- oder Insektenart das Aufstellen von Sendemasten an strategischen Stellen verhindert.
        Wenn hier besser miteinander kommuniziert würde, wäre dies sicherlich sehr hilfreich.

      • Das ist doch Blödsinn. Wer liest denn solche Berichte und kündigt daraufhin seinen Vertrag? Wer davon betroffen ist hat entweder gar keinen Vertrag oder diesen längst gekündigt wenn er die Wahl hat. Alle anderen machen ihren Anbieter doch nicht von Funklöchern abhängig die sie nicht betreffen.

      • Kündigen? Wenn genügend Unterschriften zusammenkommen, dann interessiert das einen Provider schon was seine Kunden denken. Und mit Kündigung drohen bedeutet wohl auch eher sich zwischen Pest und Cholera unterscheiden zu müssen.

      • Das hat aber nichts mit ‚öffentlicher Schelte‘ zu tun. Das sind dann eben Betroffene in unterversorgten Gebieten. Und hier muss in der Regel so oder so regulierend vorgegangen werden. Unsere drei (vier) Provider sind Gewinnorientierte Unternehmen, wenn ein Kaff mit 300 Einwohnern einen eigenen Mast braucht interessiert die das erst Mal wenig, genausowenig wie es sie interessiert ob andere ein Mast im Gegenteil stört wenn sie da einen platzieren wollen.

  • Also ich bin mit der Telekom sehr zufrieden. Wenn ich überlege wie oft ein Bekannter von uns beim Wandern im Wald keinen Empfang hatte (Vodafone).
    Ja es ist ein wenig teurer. Aber durch die Partnerkarten (Frau für 19,95, Kinder je 9,95 alle die selben Leistungen wie die Hauptkarte) relativiert sich das wieder.

    • Geht mir auch so. Die Partnerkarten sorgen im Paket für vergleichbare Preise.
      Nach zufriedenen Jahren bei eplus, hatten die das Internet verschlafen, weshalb ich zu O2 gewechselt bin. Das waren zwei Jahre mit kaum nutzbaren Internet. Seitdem bin ich bei der Telekom und auch nach vielen Vergleichen im Umfeld sehr zufrieden. Ich benötige zuverlässiges Internet für meine Arbeit und kann mir eine teilweise Nutzbarkeit nicht erlauben.
      Wir haben in unseren Vereinsräumen am Rand des Stadtzentrums einen O2 LTE-Router. Da bekomme ich gerade mal 5 Mbit oder auf der anderen Hausseite 20 Mbit. Deshalb läuft auch hier oft mein Handy als Hotspot.

  • Also wenn man hier so liest könnte man denken das die Telekom Euch bezahlt! Scherz zur Seite ! Ich habe Telefon technisch keine Guten Erfahrung mit der Telekom und auch mit Congstar gemacht! Bei mir ging das Telefonieren nie richtig obwohl ausreichte Netzempfang!! Jetzt bin ich 3 Jahre bei O2 und ich muss sagen alles in Ordnung! Ja klar könnte manches Besser sein, aber Telefonieren geht schon mal im Gegensatz zur Telekom!

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    • Wo wohnst du denn? Es gibt in der Tat Gegenden in denen ein Provider sehr gut funktioniert und die anderen nicht.
      Allerdings ist dies meinen persönlichen Erfahrungen nach eher in ländlichen und bergigen Gegenden der Fall.

  • Ich bin jetzt seit über zweiJahren bei Fraenk. Ein Ableger der Telekom, ganz nach dem Motto keine Schnörkel keine Fußangel zahlbar mit PayPal oder per Bank Einzug. Zudem monatlich kündbar und ganz wichtig. Die Schweiz ist auch noch beim Roaming dabei kann ich nur empfehlen.

    Kann einfach über die App auf der Homepage angemeldet werden. Mit dem Freunde Code bekommt man 3 GB mehr. Codes: TINS15 und MICS2 funktionieren immer noch.

    Gruß Michael

  • Frage mich ernsthaft, wofür ihr alle so viel Datenvolumen und teure Verträge benötigt. Ich habe die meiste Zeit WLAN und unterwegs sind selbst meine 6 GB viel zu viel. Und ja, ich surfe ne Menge unterwegs, muss aber nicht jedes Video in UHD auf dem kleinen Handybildschirm anschauen bzw. Lade mir das einfach vorher runter :-)
    …ne Multi-SIM für die Watch ist auch dabei und das alles für 7,77 Euro im Monat bei Drillisch – zugegeben, im O2 Netz. Empfang in einigen Waldregionen ist tatsächlich oft schlecht. Aber das stört mich nur wenige Tage im Jahr und nicht so sehr, dass ich astronomische Aufpreise für Telekom und Co bereit wäre zu zahlen.

    • Ja prima – für dich. Ich brauche stattdessen eher ein flächendeckend stabiles und schnelles Netz, sowohl privat wie auch beruflich.

      Für mich (Ruhrgebiet und plattes Land drumherum) geht das nur mit Telekom, seit ein paar Jahren endlich ohne Probleme.

      So unterschiedlich ist das, jeder Jeck ist anders…

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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