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4 Euro monatlich für unbegrenzte 1,80-Euro-Fahrten

LimePrime: E-Scooter-Abo erreicht weitere deutsche Städte

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Der E-Scooter-Anbieter Lime bringt sein Abomodell LimePrime in zusätzliche Märkte innerhalb Deutschlands. Das Abo wurde erstmals 2021 in ausgewählten Regionen angekündigt und ist nun schrittweise auch in weiteren Städten verfügbar.

Lime Escooter 1

Ziel des Angebots ist eine klar kalkulierbare Preisstruktur für kurze Alltagsfahrten, die sich an regelmäßige Nutzer richtet.

Einheitlicher Fahrpreis für Kurzstrecken

Kern des Abonnements ist ein monatlicher Grundpreis von 3,99 Euro. Jede Fahrt mit einer Dauer von bis zu 20 Minuten kostet unabhängig von Tageszeit oder Nachfrage 1,80 Euro. Die sonst übliche Entsperrgebühr entfällt. Für sehr kurze Strecken gilt ein reduzierter Preis von einem Euro, sofern die Fahrt weniger als fünf Minuten dauert. Wird die 20-Minuten-Grenze überschritten, berechnet Lime einen ermäßigten Minutenpreis von 0,13 Euro für jede weitere Minute.

Lime PhilippLipiarski

Lime ist in 26 deutschen Städten und Regionen verfügbar | Bild: Philipp Lipiarski

Technisch bleibt das Modell einfach. Nutzer buchen das Abo direkt in der Lime-App und der vergünstigte Tarif greift automatisch bei jeder Fahrt. Eine vorherige Auswahl von Tarifen oder Minutenpaketen ist nicht erforderlich. Auch Reservierungen sind länger möglich. Fahrzeuge lassen sich bis zu 30 Minuten ohne Zusatzkosten blockieren.

Kündigung und Abgrenzung zu Lime Pass

Das Abonnement verlängert sich monatlich und kann jederzeit gekündigt werden. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine verfallenden Guthaben. Die Kosten entstehen ausschließlich pro tatsächlich durchgeführter Fahrt. Das Modell unterscheidet sich damit von zeitlich begrenzten Minutenpaketen wie Lime Pass, bei denen vorab bezahlte Fahrkontingente ein Ablaufdatum haben.

Lime Escooter 2

Ein weiterer Aspekt ist die Nutzung bei Gruppenfahrten. Startet ein Abonnent eine gemeinsame Fahrt, gilt der vergünstigte Preis auch für Mitfahrer ohne eigenes Abo. Bestehende Abonnenten älterer Lime-Modelle erhalten im Rahmen der Umstellung einen kostenfreien Monat und können anschließend entscheiden, ob sie das Abo fortführen möchten.

Grundsätzlich sind die E-Scooter von Lime in folgenden deutschen Städten und Regionen verfügbar: Augsburg, Berlin, Bonn, Bremen, Köln, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Göttingen, Hagen, Hamburg, Hannover, Konstanz, Langenfeld, Lübeck, Mainz, München, Nürnberg, Regensburg, im Ruhrgebiet sowie in Stuttgart und Wuppertal. Ob das Abomodell LimePrime in der jeweiligen Stadt bereits aktiviert ist, lässt sich direkt innerhalb der Lime-App einsehen.

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Lime - #RideGreen
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Entwickler: Neutron Holdings. Inc.
Preis: Kostenlos
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22. Dez. 2025 um 13:51 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Das ist kein Abo sondern eine Grundgebühr, der die Konditionen verbessert.

  • Hoffentlich fällt für jeden verkehrsbehindernden und regelwidrig abgestellten Scooter automatisch eine Gebühr von 100 € an.
    Diese Dinger sind, wenn sie regelwidrig abgestellt werden, eine Gefahr für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Menschen.
    Es sollen Barrieren abgebaut werden und schaffen mit diesen Dingern neue.
    Allerdings bin ich nicht für ein generelles Verbot von Scootern, da sie durchaus auch ihre Berechtigung zur Erhöhung von Mobilität haben.

    • Meine Rede. Es muss endlich durchgehend festgelegte Orte geben, wo die Dinger abgestellt werden können. Gleiches gilt für das korrekte abstellen der Dinger

    • Es gibt leider zuviele geistig minderbemittelte die die Roller wirklich so stehen lassen wie sie anhalten, an Ampeln, an Eingangtüren, auf Straßenkreuzungen, auf Trennzugängen, an Einfahrten. Leider schon alles erlebt, habe auch oft die Dinger die falsch stehen über die App gemeldet, entweder passierte nix oder es hat sehr lange gedauert bis die Dinger entfernt wurden, ob die Leute eine Strafe bekommen haben weiß ich natürlich nicht.

    • Ich kann hier nur z.B. für Prag sprechen, wo das seit Jahren kein Thema mehr ist, die Mietroller und Fahrräder können nur in speziellen markierten Parkzonen abgestellt werden – Kontrolle und Überwachung beim Parken durch Foto und KI Analyse – beim Falschparken Penalty, wird von der Kreditkarte abgebucht.
      Das Thema ist in Deutschland wie immer dieses Neuland – man müsste das nur wollen, aber erkläre das einem Beamten der noch faxt. Nein auch 100% deckt das System wegen fehlenden Deppenmodus nicht ab, aber schon sehr sehr viel.

      • Nichts Neuland. Genauso wie in Prag handhaben das schon einige deutsche Städte seit langem.

    • Ich finde es immer witzig, dass man die Scooter so verteufelt, obwohl Autos die Städte verstopfen und für den größten Teil der Verkehrstoten verantwortlich sind. Scooter und Fahrräder kommen da nicht annähernd heran – die nerven halt nur, weil der verbliebene öffentliche Raum auch von allen anderen geteilt werden muss.

  • Das ist aber keineswegs neu, ich konnte ein ähnliches Abo schon vor mehr als zwei Jahren in der App abschließen, nur mit leicht abweichende Konditionen.

  • Ich liebe die Dinger und nutze sie auch regelmäßig. Wenn ich aber sehe, wie manche Leute sie abstellen, schwillt mir echt der Kamm…

  • Wem das zu teuer erscheint, darf gern auf einen eigenen Roller umsteigen oder probeweise eine Woche die Arbeit übernehmen, die hinter Einsammeln, Reinigen und Ausliefern steckt. Mal davon abgesehen, in Berlin liegen die Dinger kreuz und quer rum – nichts passiert.

  • Die Dinger sind die absolute Pest. Stehen überall im Weg und die Leute, die sie nutzen, halten sich null an Verkehrsregeln

  • Kann ich davon abraten. Hatte auf Teneriffa vor kurzem einen gemietet, App beim abstellen immer abgestürzt somit konnte ich kein Bild des richtigen Abstellortes hochladen und 20€ Strafe wurde abgebucht. Komplette verarsche. Keine Antwort auf Reklamation

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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