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ProRes RAW aufnehmen

Lexar ES5 ausprobiert: Magnet-SSD am iPhone 17 Pro

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Beim iPhone 17 Pro ändert sich der Speicherbedarf schnell, sobald ProRes RAW oder Open Gate ins Spiel kommen. Wir haben die magnetische Lexar ES5 mit 1 TB ausprobiert und direkt als externen Aufnahmespeicher genutzt.

Lexar ES5 SSD IPhone

Die SSD haftet magnetisch (MagSafe) an der Rückseite des iPhone und wird über ein kurzes USB-C-Kabel angeschlossen. Dadurch entsteht eine kompakte Einheit, die sich angenehmer handhaben lässt als ein frei am Kabel hängendes Laufwerk. In unserem Test wurde die ES5 vom iPhone 17 Pro als externer Speicher erkannt und ließ sich auch mit Final Cut Camera verwenden.

Dort zeigt sich der eigentliche Mehrwert. Das iPhone 17 Pro kann ProRes RAW, Apple Log 2 und Open Gate aufnehmen. Bei Open Gate nutzt die Kamera die vollständige Sensorfläche. Das schafft später mehr Spielraum beim Beschnitt, bei der Stabilisierung und beim Wechsel zwischen Hoch- und Querformat. Die dabei entstehenden Datenmengen machen eine externe SSD praktisch unverzichtbar.

Schnell genug für ProRes RAW

Lexar wirbt mit bis zu 2.000 MB/s beim Lesen und Schreiben. Diese Werte setzen USB 3.2 Gen 2×2 voraus. Das iPhone 17 Pro erreicht über USB-C maximal 10 Gbit/s und kann die SSD daher nicht vollständig ausreizen. Für ProRes-Aufnahmen reicht die Leistung dennoch: Apple verlangt für 4K mit 120 Bildern pro Sekunde mindestens 440 MB/s. Wäre die Leistung zu niedrig, meckert das iPhone sofort über einen langsamen Speicher.

Lexar ES5 SSD IPhone ProRes

Ohne externe Festplatte kann man ProRes nicht aktivieren.

Die Bauform macht den Unterschied

Im Alltag ist weniger die maximale Datenrate als die magnetische Befestigung entscheidend. Die ES5 bleibt direkt am iPhone, statt in der Tasche oder an einem längeren Kabel zu baumeln. Beim Filmen aus der Hand ist das praktisch. Bei Gimbals oder weiterem Kamerazubehör muss der Aufbau gegebenenfalls neu ausbalanciert werden.

Der MagSafe-Magnet hält die SSD ordentlich am iPhone, lässt sich aber auch gut ablösen. Im direkten Vergleich mit der Lexar SL500 ist die ES5 nochmals deutlich kleiner. Was uns auch gefällt, ist das mitgelieferte USB-C-Kabel, dass nicht zu lang ist und sich als Trageschlaufe an der SSD befestigen lässt.

Die Silikonhülle schützt das Laufwerk zusätzlich. Lexar nennt IP65-Schutz gegen Staub und Strahlwasser sowie eine Sturzfestigkeit aus bis zu drei Metern. Gerade die verstärkten Ecken unterstützen dieses Versprechen, das wir nur ungern selbst ausprobieren wollen, aber durch den dicken Silikonmantel plausibel erscheint. Die ES5 lässt sich zudem als gewöhnliche externe SSD an Mac, iPad oder Windows-PC verwenden.

Lexar ES5 SSD Produkt

Bequem, aber nicht günstig

Der Komfort hat seinen Preis. Die 1-TB-Version kostet bei Amazon aktuell 179,99 Euro. Für 2 TB werden 279,99 Euro aufgerufen, die 4-TB-Variante liegt bei 399,99 Euro. Damit ist die ES5 teurer als viele gewöhnliche USB-SSDs, ist aber nicht nur perfekt zum iPhone kompatibel, sondern auch noch bestens Outdoor-geeignet.

Der Aufpreis lohnt sich vor allem für Nutzer, die regelmäßig direkt mit dem iPhone filmen. Für Backups genügt ein günstigeres Modell. Wer ProRes RAW oder Open Gate mobil einsetzen möchte, erhält eine robuste und angenehm integrierte Speicherlösung.

Die Lexar ES5 mit 1 TB ist bei Amazon erhältlich.

Produkthinweis
Lexar ES5 Tragbare SSD 1TB, USB 3.2 Gen2x2 mit bis zu 2.000 MB/s Lesen und Schreiben, IP65-Schutz, Magsafe Phone SSD... 179,99 EUR

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06. Aug. 2026 um 12:48 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    17 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • „Lexar wirbt mit bis zu 2.000 MB/s beim Lesen und Schreiben. Diese Werte setzen USB 3.2 Gen 2×2 voraus. Das iPhone 17 Pro erreicht über USB-C maximal 10 Gbit/s und kann die SSD daher nicht vollständig ausreizen.“

    Nicht nur das iPhone kann kein USB 3.2 Gen 2×2. Kein einziges Gerät von Apple ist dazu in der Lage.
    Und ich lehne mich glaube nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich schreibe, daß sich das auch in Zukunft nicht ändern wird. Denn warum sollte Apple nach der Einführung von USB 4 noch an USB 3 etwas ändern.

    • USB 4 ist abwärtskompatibel. Allerdings hat das iPhone auch kein USB vier.

      • Bringt nur leider nichts im Bezug auf die Geschwindigkeit.
        Denn USB 3.2 Gen 2×2 wird nicht von Apple unterstützt und deshalb ist bei rund 1GB/s Schluss.

      • Aber nicht mit USB 3.2 Gen 2×2!

        USB 4 hat auch einen Modus mit 20GBit/s, der ist aber nicht kompatible zu USB 3.2 Gen 2×2 mit 20GBit/s.

  • Ich bin ja ein Fan von diesem Modell https://amzn.eu/d/04tmKpmX von Lexar, weil der MagSafe-Anschluss frei bleibt, aber die Preise sind ja derzeit jenseits von Gut und Böse.

    • Stimmt, die Preise sind Absurdistan!
      Allerdings finde ich die SSD, die vorschlägst, durchaus gefährlich, zu viel Krafteinwirkung auf dem Port… dann lieber ein flexibles Kabel

      :-/

      • Auf jeden Fall muss man bei dieser Version mehr aufpassen, wenn man sie direkt einsteckt. Da stimme ich dir absolut zu. Es gibt allerdings auch diverses Zubehör, so dass man sie flexibel nutzen kann – auch mit Kabel. Aber warum reden wir überhaupt darüber, wenn man sich’s eh nicht mehr leisten kann/will. ;D

      • Hahahaha stimmt!
        Aber reden (auch nur drüber) ist doch schön!

        :-))

  • Ich habe letztens eine ähnliche SSD gefunden, etwas günstiger ich weiß aber nicht ob sie noch so günstig ist, ich stell einfach mal den Link hier rein. Habe dazu auch eine Rezension bei Amazon hinterlassen.

    DIGIERA 2TB Magnetische Tragbare… https://www.amazon.de/dp/B0DDQ3C7WJ

  • Kann man das komplette iPhone darauf backupen?

    • Geht meines Wissens nur mit iCloud-Backup und lokalem Backup am Mac/PC.
      Auf eine externe Platte am iPhone kann man nur Bilder, Videos und Dateien sichern.

  • Ich lach mich schlapp, fast 2000€ pro iPhone und zusätzlicher physischer Speicher…
    Ihr lasst euch auch alles verkaufen!

    • Ich nutze die SSD um ProRes Videos nach der Aufnahme zu exportieren – bearbeitet wird am Mac. Warum sollte ich das Rohmaterial mit mir rumschleppen – im normalen Workflow erzeugt man sowieso vorher noch einmal ein Back-up.

    • Ich lach mich eher schlapp, das du das iPhone nicht so nutzt wie man es könnte – wir nehmen Videos damit auf die dann am MacBook bearbeitet werden.

  • Muss erstmal meine >50 GB Systemdaten loswerden

    • Jupp, das Problem hab ich auch immer wieder. Schau mal nach, wieviel Speicher bei dir für die automatischen Updates belegt ist. Bei mir waren das zeitweise 20 GB, obwohl ich auf dem neuesten iOS war. Und da bei mir das automatische Update sowieso meistens nicht funktioniert, hab ich es ausgeschalten und zack… 20 GB mehr frei.
      Nach dem letzten Update hat mein iPhone die Automatik aber wieder aktiviert, dann musste ich es wieder ausschalten.

      • Danke für den Tipp. Denke ich werde es bis iOS 27 so lassen und dann clean install auf dem neuen Gerät.

        Nervt trotzdem

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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