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Umstellung auf Lokalbetrieb möglich

Letzte Chance: Livisi Smarthome geht morgen vom Netz

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Am morgigen 1. März gehen die Onlinedienste von Livisi endgültig vom Netz. Dieser Termin dürfte bei vielen Nutzern bereits wieder in Vergessenheit geraten sein, denn die Abschaltung wurde vor zwei Jahren erstmals angekündigt. Falls ihr deren Produkte noch in Verwendung habt, könnt ihr heute noch reagieren und sicherstellen, dass ihr weiterhin die Möglichkeit zur Fernsteuerung der Smarthome-Geräte von Livisi per iPhone habt.

Innogy Livisi Smarthome

Die von Livisi ausgegebene Zauberformel nennt sich „Lokales SmartHome“ und der Anbieter hat eine umfassende Sammlung mit Anleitungen und Informationen rund um dieses Thema zusammengestellt. An sich lässt sich die Grundfunktionalität auf relativ einfache Weise erhalten, ihr müsst lediglich einen USB-Stick mit zusätzlich benötigten und zum Download angebotenen Daten an die Zentrale anstecken. Die lokale Funktion lässt sich dann per App aktivieren. Achtet beim Download der Daten lediglich darauf, dass ihr aus den verfügbaren Versionen die zu eurer Zentrale passende wählt.

Die Art und Weise, wie Livisi das Thema Smarthome für sich zu Ende bringt, ist letztendlich ausgesprochen positiv zu bewerten. Die Verantwortlichen haben sich erfolgreich dafür engagiert, Bestandskunden auch über das Ende der Firma hinaus die Möglichkeit zu bieten, die zuvor ausschließlich auf eine Onlineverbindung zu den Servern der Firma setzenden Geräte weiter zu verwenden.

Aus RWE Smarthome und Innogy entstanden

Die Ursprünge von Livisi gehen auf das Jahr 2001 und die damals eingeführte Heimautomatisierungslösung „RWE Smarthome“ zurück. 15 Jahre lang stand das RWE-Logo für das Angebot stellvertretend, bis die Plattform 2016 dann als „Innogy Smarthome“ ausgegliedert wurde.

Livisi hat das Ganze dann 2019 mit großen Zielen übernommen und wollte nicht nur die Systeme von verschiedensten Anbieter zusammenführen, sondern auch selbst mit neuen Hardware-Angeboten punkten. Diese Pläne haben sich Anfang 2022 allerdings zerschlagen, das Ende wurde damals mit der folgenden Begründung angekündigt:

Es ist eine strategische Entscheidung. Aus unserer Sicht sollten SmartHome-Systeme auf Privatsphäre, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet sein. Wir konnten das Geschäft von LIVISI nicht entsprechend umbauen, um einerseits diesen Prinzipien zu folgen und dabei gleichzeitig profitabel zu sein.

Danke Oliver

29. Feb 2024 um 10:54 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    7 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Schon traurig. Ich hatte das System von Anfang an und war immer sehr zufrieden, es war erschwinglich und funktional. Für mich nicht nachvollziehbar, warum man DAS Smarthomesystem eingestampft hat…

    • Hatte auch mit RWE angefangen. Gutes System, hervorragender Support, was dann Richtung Innogy deutlich schlechter wurde. Als Livisi ins Gespräch kam, hab ich alle Komponenten abgestoßen, da mir die Zielrichtung der erneuten Umfirmierung klar war …

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  • Das Schöne ist jedoch, dass man es einfach noch viele Jahre weiter benutzen kann…

  • Einerseits wirklich bedauerlich, andererseits war es für mich aber die Motvation, mich mit HomeAssistant zu beschäftigen, wo jetzt alle meine Livisi-Komponenten und vieles mehr dauerhaft gesteuert werden können. Um Längen besser als Livisi alleine je war.

  • Ich kenne kein System, welches sich derart einfach mit Szenarien und Zuständen sowie und/oder und wenn/dann einrichten und steuern lässt. Tragisch dabei ist, daß es erst seit Übernahme durch Livisi richtig performant, stabil und zuverlässig wurde.

  • Und mit Blick darauf, was eigentlich Hardwarekomponenten heute noch kosten und auch hier ein USB-Stick ausreicht das Problem zu lösen, warum denkt kein Anbieter eine Backup-Lösung mit… Achja, Kosten- und Gewinnmaximierung. Was der Nutzer brauchen könnte, ist nicht das Gleiche, was der Hersteller sich denkt.

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