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Jetzt auch in Apples App Store

Kinder-Inhalte: Amazon Kids+ erreicht iPhone und iPad

20 Kommentare 20

Der Online-Händler Amazon stellt seine Mobil-Anwendung zum Zugriff auf die Junge-Leute-Angebote Amazon Kids+ jetzt auch für Anwender mit Apple-Geräten zur Verfügung. Nachdem bislang ausschließlich Nutzer mit Fire-Tablets Kindle-Lesegeräte und Endgeräten mit Googles Android-Betriebssystem bedacht wurden, lässt sich die Amazon Kids+-App nun auch aus Apples Software-Kaufhaus laden.

Amazon Kids

Hier steht der Download als Universal-App für iPhone und iPad bereit und gestattet Kindern nun auch von Apples Mobilgeräten auf die Inhalte von Amazon Kids+ zuzugreifen.

Nachfolger von Amazon FreeTime

Amazon Kids+ ist der Nachfolger des Familien-Angebotes „Amazon FreeTime“ und wurde bereits im September 2020 vorgestellt – ifun.de berichtete.

Amazon Kids+ ist Amazons Content-Angebot für Heranwachsende, das den einfachen Zugriff auf werbefreie Inhalte ermöglicht. Das kostenpflichtige Angebot lässt sich im Rahmen einer laufenden Prime-Mitgliedschaft für 2,99 Euro pro Monat buchen – Anwender ohne Prime-Mitgliedschaft zahlen hingegen 4,99 Euro pro Monat.

Amazon Kids Plus IOS

Dafür bietet Amazon Kids+ den uneingeschränkten Zugriff auf über 10.000 populäre Kinder-Inhalte, kindgerechte Bücher, Hörspiele, TV-Serien, Spielfilme, pädagogisch wertvolle Lern-Apps und andere Inhalte. Zu diesen gehören laut Amazon unter anderem Bibi & Tina, Conni, Die Drei ???, LEGO, Nickelodeon und Paw Patrol.

Eine Übersicht der und weiterführende Informationen zu Amazon Kids und Amazon Kids+ hat der Online-Händler unter amazon.de/kidsplus zusammengestellt.

Laden im App Store
‎Amazon Kids+
‎Amazon Kids+
Entwickler: AMZN Mobile LLC
Preis: Kostenlos+
Laden

Eltern-Portal zur Zugriffssteuerung

Für Eltern ist zudem der Link eltern.amazon.de von Interesse. Hier lassen sich Zugriffs-Limits setzen, Altersfilter und Lernziele festlegen. Zudem können ausgewählte Titel der persönlichen Bibliothek hinzugefügt werden.

Kidspluspreise

Donnerstag, 10. Dez 2020, 13:58 Uhr — Nicolas

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  • Interessant aber in meinen Augen nicht die oberste Priorität.

    Um den Kommentaren, die mir (gut gemeinte?) Erziehungstipps geben möchten vorzugreifen:

    Meine Tochter ist 4,5 Jahre alt und wir werden ihr – nach lager Überlegung – dieses Jahr ein Amazon Fire Tablet Kids zu Weihnachten schenken. Jetzt könnte man meinen, ihr dadurch die digitale Welt vor die Füße zu legen und sie nach und nach von der frischen Luft weg hin zum Bildschirm zu bewegen. Ja, diese Teile sind dafür prädestiniert. Bei uns gestaltet es sich wie folgt:
    Wir haben ein Amazon Music Unlimited Abo wie sie quälende 3-5 Stunden täglich ihre Bibi und Tina Hörbücher mit hört. Es ist wirklich quälend diese Mädels, ihre Pferde und den langweiligen Alex mit dem Stock im Ars** so lange zu ertragen. Aber nun gut, da müssen wir Eltern wohl durch…
    Nun ist es so, dass sie als Abspielgerät mein iPad in Kombination mit einer kleinen mobilen BT-Box nutzt. Die Amazon-App kann sie auch ganz gut bedienen (wenn einmal die Suche gefiltert ist). Allerdings ist der Weg dorthin noch holprig und sie kennt den Gerätecode nicht. Sie nimmt also mein iPad in Beschlag und ich muss sehr stark behilflich sein.

    Kurz: Eltern-iPad ist nicht für die Kinderbedienung geeignet, auch wenn nicht gespielt oder geguckt wird, sondern er als CD-Player dient.
    Tonie-Box ist viel zu teuer (selbst mit der neuen Möglichkeit der digitalen Medien) und CDs nichts für uns.

    Lösung ist also das Amazon-Kids-Tab mit Kids+. Ich war allerdings stark enttäuscht.

    Unfassbar viele breitgefächrte Inhalte, aber in der Tiefe nicht viel Auswahl. Z.B. nur 5 Bibi & Tina Folgen. Ich dachte mir: Dann gebe ich ihr über den Elternbereich lediglich die Amazon-Music-App frei, so dass sie zumindest darüber ihre Hörspiele hören kann. Die restlichen Medien kann ich ja sperren. Soll in erster Zeit eh nur ein „Abspielgerät für Aufio-Streams“ sein.

    Was dann aber stark verwundert ist die Tatsache, dass ich Amazon Music nicht freigeben kann, Spotify aber schon…

    Hoffe, es hat wen interessiert. ;)

    PS: Sollte dennoch jemand über meine Erziehungsmethoden richten wollen: Ich finde es erstaunlich wie viele Eltern im Alltag ihrem Handy viel Beachtung schenken, wenn ihr Kind dabei ist und eben diese Beachtung nicht erfährt. Ich möchte hier auch wie beschrieben ein modernes kinderfreundliches Gerät haben, damit meine Tochter den Umgang mit HÖRBÜCHERN und deren aktueller Verfügbarkeit mitbekommt und Zugriff erhält. Eigenverantwortlicher Umgang mit Spielen und Bewegtbildern folgt dann zum passenden Zeitpunkt.

    • Ich kann dir Spotify Kids mal ans Herz legen. Erfüllt bei uns auf einem alten IPhone den Zweck als einfaches Abspielgerät.

      • @SJ9
        Habe ich auch getestet. Wirklich toller Ansatz. Ist aber wieder rausgeflogen, weil ich innerhalb der Kategorien nur die Lieder/Kapitel und nicht die Folgen angezeigt bekomme.

        Sprich: Wenn ich auf Bibi & Tina klicke bekomme ich alle Kapitel bzw. Lieder von denen angezeigt. Und da eine Folge ca. 20-30 Kapitel hat, muss ich „Folge X, Kapitel 1“ aus einer ellenlangen Liste suchen. Das schafft meine 4 jährige Tochter noch nicht. ;)

    • Amazon Musical kann im Kids Profil nicht benutzt werden.

      Spotify kids ist auch nicht so dolle

    • Warum finden Sie eine Tonie Box zu teuer?
      75€ Gerätepreis, die Tonies liegen zwischen 11-15€.

      Wenn ich schaue was früher ein CD Player gekoster hat und ein Album mit bis zu 18 Liedern, dann gibt es hier keine großen Unterschiede.
      Sie kann runterfallen, passieren tut nichts, wasserdicht und sehr leicht zu bedienen.

      Diese Kritik finde ich nicht ganz durchdacht.

      • @M.M.
        Alleine gesehen ist das nicht teuer und ein klasse Produkt. Gerade für die Anfänge. Auch die Tonies einzeln betrachtet sind sicherlich ihr Geld wert.

        Wenn ich aber auf der anderen Seite sehen, dass ich bei dem Streaming-Diensten massig Folgen in zahlreichen Genres habe (alleine bei Bibi & Tina sicherlich an die 100) finde ich das schon vom Preis-Leistungs-Verhältnis um einiges attraktiver. Zumal ich ja so oder so Amazon Music abonniert habe (als Prime-Kunde für 7,99€ im Monat). Dann ist der Content für meine Tochter quasi eine Gratiszugabe.

      • Mittlerweile gibt es die Tonies auch in vielen Stadtbibliotheken etc. Bei uns gibt es z.B. für 10€ im Jahr Zugriff auf relativ Tonies. Diese können dann für 2-4 Wochen behalten werden.

    • Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation und hab mir auch schon so ein Kids-Fire-Tablett online angeschaut. Was mich etwas abschreckt ist Android. Bisher hab ich nur mit iOS-Geräten Erfahrung. deshalb würde ein iPad eigentlich besser in die „Familie“ passen. Zumal wir schon die Familienfreigabe verwenden, Backup wäre also ruckzuck durch. Aber ein teures iPad möchte ich ungern Töchterlein in die Hand geben. So ein „günstiges“ Tablett speziell für Kinder wäre da besser geeignet.
      Toniebox findet schon öfters mal Anklang. Wenngleich noch keine Hörspiele gespielt werden sondern nur Musik. Aber immer öfter möchte man halt auch Video-Inhalte z. B. aus Youtube schauen.
      Würdest du ein Kids-Tablett empfehlen? Oder bei iOS bleiben?

      • Ich habe auch ausschließlich iOS-Geräte im Einsatz. Das Kids-Tablet ist es dann aus mehrerlei Gründen geworden:
        – Klasse Preis (das 8“ HD hat in der Aktion keine 90€ gekostet)
        – Tolle Hülle die sicherlich viele Stürze überlebt (wenn auch aus unserer Sicht nicht ästhetisch;-))
        – Die ersten (ich meine 2 Jahre) tauscht Amazon die Hardware bei Defekt (auch Stürzen etc.) anstandslos aus. So zumindest das Versprechen.

        Ich finde es insgesamt ein gelungenes Konzept. Auch das Kids+-Prinzip ist tendenziell gut.

        Man muss ja auch unterscheiden: Der Kinderbereich ist – egal ob Kids+-Abo – immer nutzbar. Nur die Inhalte (Filme, Serien, Spiele, Musik, etc) ist nach dem ersten Jahr kostenpflichtig. Das ist – wenn man so möchte – ein weiterer Streamingdienst für Kinder.

        Wenn man – so wie wir es wohl anstreben – dem Kind erstmal Zugriff auf Spotify geben möchte ist es sicherlich eine gute und vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut Wahl. Und die Ästhetik spielt in dem Alter meiner Tochter (4,5 Jahre) eher wenig bis keine Rolle.

        Soll heißen: Viel von unserer Zu Eignung zu Apple und iOS ist Gewohnheit und gelungenes Marketing von Apple. Den Kindern in dem Alter ist es egal, ob Android oder iOS. Die sind da unvoreingenommen und lernen schnell.

    • Das passt doch so. Bei uns läuft Apple Music als Familie. Seit dem Homepod Mini im Kinderzimmer ist die Toniebox kaum mehr an. Eigentlich alle Hörspiele sind auch in Apple Music zu finden. Vielleicht auch ne Alternative für Apple One-Nutzer.

    • Guter Beitrag. Ich habe mich gegen das Fire-Kids entschieden. Wir haben unsere alten ipads (mini4 und 2017) den Kids vermacht und fahren damit besser. Mit Apple Music im Familien-Abo mit den unzähligen Hörspielen und einer Bluetooth-Box das beste System! Tonni-Box ist vollkommener Schwachsinn. Ein 5jähriger kann ein ipad wunderbar intuitiv bedienen. Zumal diese Box völlig überteuert und wie du schon geschrieben hast, für den Preis einer einzelnen Figur, also einer CD, bekommt man ein Monats-Abo mit tausenden Hörspielen. Zudem können die schon erworbenen Apps von den Kids mit verwendet werden, einige Tausend sind seit 2008 schon zusammen gekommen, die wenigsten werden aktuell von den Kindern genutzt, aber auch deren Ansprüche steigen. Die amazon prime App läuft hervorragend auf den ipads, für Autofahrten also bestens geeignet. Und an alle Moralapostel und Pseudo-Psychologen: Kindern die digitale Welt vorzuenthalten ist mindestens genauso gefährlich wie selbige 8h davor zu parken um seine Ruhe zu haben. Als verantwortungsvolle Eltern bestimmt man sowohl Zeit und auch Inhalt der zu konsumierenden Inhalte. Es ist wie mit dem Fernsehen, nicht die Dauer macht blöde, sondern die (fehlende) Inhalte…

    • Wir hatten ein Fire Kids HD. Der letzte schrott. Träge wie sau, Inhalte mit Werbung gespickt und wie du schon schreibst nur immer ein paar Folgen zum Anfüttern.

      Ich nutze derzeit ausgemusterte Iphone 6 mit Apple Music Abo. Mein Junior, 6 bedient das Ding fliegend und wirft den Sound auf eine Yamaha Box mit Airplay.

      Meine Tochter 4, schafft das auch ist aber weniger affin was Technik angeht.

      Ich versuche nun noch aktuellere iPhones aus dem Mitarbeiterverkauf zu erwerben damit ich per Kurzbefehl direkt die Albenübersicht von bestimmten Hörbüchern öffnen lassen kann. Das wird dann mit passendem Bild als Shortcut gespeichert. Fertig

      Leider ist der passende Befehlssatz nicht auf dem iPhone 6 verfügbar.

      Alles unnütze kann man runterwerfen und mit der Bildschirmzeit kann ich weitere Kindersicherungen einbauen

    • Ich haue einfach mal wieder pauschal meine Standardempfehlung raus: Ooigo

  • Ihr schreibt ganz oben… „Amazon Kids (ohne plus) und Amazon Kids+“. Gibt es zwei Varianten? Ich finde immer nur Infos zu Amazon Kids+.

  • Damit auch noch die Kinder zu junkies werden. Na ja.

  • Für eigene Inhalte kann ich die Plex App empfehlen. Erfordert aber ein „immer an“ Gerät. zB ein RaspberryPI oder einen NAS Gerät. Ist bei uns für eine 5 und 7 Jährige die beste Lösung.

  • Hi, ich lese schon lange hier bei ifun mit und habe viele tolle Hinweise hier gefunden. Auch etliche aus den Kommentaren. Daher hier mein erster Kommentar heute ;-).
    Ich habe selber zwei Kinder 4 Jahre alt und kenne das Thema mit den Hörbüchern. Ich hatte ihnen auch eine Raspberry Pi Jukebox gebaut mit RFID Leser (Bauvorschlag habe ich auch hier gefunden) und Karten aber die Pflege ist doch eher aufwändig. Daher habe ich nach alternativen im Netz gesucht und auch gefunden. Da ich selber zwei Kinder aktuell im alter von 4 Jahren habe, kenne ich das Thema.
    Ein Tablet/Handy möchte ich Ihnen nicht zur selbständigen Benutzung geben in dem Alter.
    Aber das ist meine Meinung.

    Ich hatte ihnen vor längerer Zeit als sie kleiner waren auch eine Raspberry Pi Jukebox gebaut mit RFID Leser.
    Den Bauvorschlag habe ich auch hier bei euch gefunden.Aber die Pflege der Karten ist sehr Zeitaufwändig. Zwischendurch habe ich viel probiert unter anderem mit einer Dogbox. Einem MP3 Player ohne Display. Aber die Kinder wollen selber wählen.
    Nach langer Suche habe ich gefunden was ich gesucht habe.
    https://forum-raspberrypi.de/forum/thread/48811-sonos-kids-controller-touchscreen-jukebox-fuer-nicht-mehr-ganz-so-kleine-kinder/
    https://github.com/Thyraz/Sonos-Kids-Controller

    Ich bin sehr begeistert von dem Projekt und habe es gleich umgesetzt, da ich Ikea Sonos Boxen habe.​

    Wenn Fragen sind kann ich gerne Tipps geben.
    Ich würde einen Raspberry Pi4 empfehlen, da Kinder doch sehr ungeduldig sind ;-).
    Der Pi 3 war für meine Kinder zu langsam.

    Bei dem Pi4 hatte ich Probleme mit der Bildschirmauflösung die Non Standard ist.
    Abhilfe findet man auch im Raspberry Pi Forum.

    https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?t=154961

    Man sollte ein paar Belüftungslöcher bohren.
    Vorsicht das Material der Box ist nicht sehr bruchfest also nicht zu sehr drücken beim bohren.

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