Rundumaufnahmen und optionale Goggles
Kameradrohne DJI Avata 360 startet in Deutschland
Die im vergangenen Monat angekündigte Kameradrohne DJI Avata 360 ist jetzt in Deutschland erhältlich. Der Hersteller will mit der Produktneuheit vor allem Nutzer ansprechen, die Luftaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven erstellen möchten. Die Avata 360 kombiniert Funktionen einer klassischen Kameradrohne mit der Möglichkeit, auf einfache Weise Rundumaufnahmen zu erstellen. Zudem verfügt das Gerät über erweiterte Funktionen wie automatisches Tracking.
Die DJI Avata 360 ist mit zwei verschiedenen Objektiven ausgestattet. Neben dem Modul für Rundumaufnahmen steht auch eine Variante für klassische Videoaufnahmen zur Verfügung. Das 360-Grad-Objektiv ermöglicht Videoaufnahmen in 8K mit 60 Bildern pro Sekunde sowie Fotos mit 120 Megapixeln. Im Einzelobjektivmodus sind gewöhnliche Aufnahmen mit 4K und 60 Bildern pro Sekunde möglich.
Nachträgliche Anpassung von Perspektiven möglich
Ein Vorteil der 360-Grad-Aufnahmen ist, dass für Effekte und besondere Aufnahmewinkel keine aufwändigen Flugmanöver erforderlich sind, sondern man dies nach dem Flug in Ruhe am Rechner erstellen kann. Mit der bereitgestellten Software lassen sich verschiedene Kamerawinkel auswählen sowie Flugmanöver und Kamerafahrten nachträglich simulieren.
Für die Verbindung zwischen Drohne und Steuerung nutzt DJI ein verbessertes System zur Videoübertragung. Dieses soll die Stabilität der Bildübertragung erhöhen und auch bei größerer Entfernung ein klares Signal liefern. DJI gibt an, dass unter günstigen Bedingungen eine Reichweite von bis zu 20 Kilometern möglich ist.
Verschiedene Pakete und Steuerungsoptionen
Die Avata 360 kann mit verschiedenen DJI-Fernsteuerungen betrieben werden. Alternativ lässt sich die Drohne auch per Datenbrille und Joystick fliegen. Diese Steuerungsart soll insbesondere in Verbindung mit den 360-Grad-Aufnahmen ein intensiveres Flugerlebnis ermöglichen.
DJI bietet die Avata 360 sowhl über den eigenen Onlineshop als auch über Amazon in verschiedenen Paketen an. Ohne weiteres Zubehör ist die Drohne für 459 Euro erhältlich. Dann wird eine vorhandene DJI-Fernsteuerung vom Typ RC 2, RC-N2 oder RC-N3 vorausgesetzt. Alternativ stehen verschiedene Pakete zum Kauf bereit, bei denen eine Fernbedienung oder Datenbrille enthalten ist.
Was noch erwähnt werden sollte: Die DJI Avata 360 ist mit einem Startgewicht von 455 Gramm in der Klasse C1 eingestuft, was den sogenannten kleinen Drohnenführerschein erforderlich macht.


Startgewicht 455 Gramm, also ist ein Führerschein Pflicht, oder liege ich da falsch? Auch hat man damit mehr Einschränkungen, was z.B. Überflug über Personen betrifft. Schade!
Ja ist bei der Avata 360 Pflicht. Ich habe das noch im Text ergänzt.
Ebenso benötigst du bei JEDER Drohne eine Piloten ID, die du für dich registrieren musst.
Ob das für den Innenraum gilt, ist mir nicht bekannt, aber fliegst du draußen, ist das Pflicht.
Hinzu kommen wie schon genannt Führerscheine unterschiedlicher Klassen für unterschiedliche Anwendungsfälle.
der A1/3(kleine Drohnenführerschein) reicht dafür völlig aus. A2 bringt dir nix weil ist ja C1 Klassifiziert und nicht C2. Damit kannst du das ding fast analog wie C0 fliegen von den Abständen und co.
Darfst doch eh nirgends legal fliegen außer wohnst dermaßen auf dem Land um grüne Wiesen zu Filmen. Fliegen macht aufgrund der Auflagen null Sinn mehr oder man fliegt illegal mit seiner <250gr Drohne
Spass machen soll es jedenfalls niemandem mehr. haben sie geschafft.
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Ja, dank der CDU und Alexander Dobrindt, seine zweite Glanzleistung neben der Autobahnmaut.
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Oder vielleicht liegt es ein gaaanz kleines bisschen an den ganzen Irren, die ja unbedingt nach dem Motto „was geht, mache ich“ fliegen mussten.
Bis sie merken, dass sie nicht genug Drohnenpiloten für die Bundeswehr finden …
Keine Ahnung, wie man sich so in die Hose machen kann. Ich fliege wo und wann ich will. Noch nie Probleme gehabt.
Ihr labert einen Blödsinn :-(
Schwachsinn… gibt genug Orte siehe Droniq app
Sehe da alles rot – auf’m Acker fliegen mag ich nicht mehr!
Thema Drohnen für Privatleute ist eigenlich durch, wenn man keinen Stress braucht.
@Kobra und genau solche Vollpfosten wie Du tragen dazu bei, dass Regelungen verschärft werden. Irgendwann bekommst mal die Rechnung dafür, und dann ist das Geheule groß…
Das das Fliegen mittels Auflagen immer mehr eingeschränkt wurde, lag leider auch mal wieder an den Piloten. Getreu dem Motto: „Ich mache mir meine Regeln selbst. Fliege wo ich will, wann ich will und wie ich will“ Da muss man sich dann nicht wundern, wenn die Daumenschrauben von der Gesetzgebung angezogen werden.
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Leute die sich nicht an Regeln halten gab es immer und wird es immer geben, alle deswegen zu gängeln und so zu reglementieren macht wenig Sinn. Trotz vorgeschriebener Fahrstunden und amtlicher Prüfung, gibt es trotzdem Raser und Unfälle.
Jetzt noch eine Stereoskopische Kamera drauf und man könnte AppleVision Videos drehen, wo man denken würde, man fliegt selbst durch den Raum.
… und mit all den Vorschriften, Gängeleien, Blockwarten etc. geht in D mit Sicherheit viel Zukunfts Know How verloren. Wenn man nur ein wenig Vorstellungskraft hat, was zur Zeit militärisch vor sich geht, weiß das wir hier im Wolkenkuckucksheim technisch vor uns hin vegetieren.
Ich bin seit n paar Jahren in dem Hobby aktiv und baue auch selber FPV Drohnen. Wir brauchen uns echt nicht beschweren was die Regeln angeht. In den USA ist RemoteID Pflicht bei allen über 249g ergo jede Karren kann mit ner App sehen wo du als Pilot stehst und wohin deine Drone fliegt. In UK ist das sogar ab 100g schon der Fall und im Asiatischen Raum gibt’s ein Limit von 100g Abflug Gewicht. Und in vielen anderen Ländern ist der Privatbesitz komplett verboten. noch dazu kommt das wir ein paar Firmen im DE haben die militärische Drohnen bauen und in dem Bereich teils führend sind.
Ich weis allein im Großraum München von 10+ startups die gerade an Abfangsystemen für zukünftige Kriege forschen und testen. die kriegen auch ne Fluggenehmigung.
Noch dazu bei uns kann wirklich jeder nen A1/3 bekommen sobald er das Mindestalter hat und Fluggeräte mit bis zu 25KG Abflug Gewicht legal fliegen. Die Prüfung ist n Witz sind 15 Fragen und man kann auch einfach die Antworten googeln wenn man nicht weiter kommen sollte…