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Pocophone wirft iPhone X aus dem Rennen

Kamera-Blindtest: Warum ein 300-Euro-Telefon das iPhone schlägt

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Marques Brownlee hat über Twitter und Instagram den wohl derzeit umfangreichsten Vergleich von Kamera-Smartphones angezettelt. In einem Blindtest hat er Aufnahmen von 16 verschiedenen Geräte zur Abstimmung vorgelegt und das Ergebnis überrascht: Das iPhone X unterlag dem für 300 Euro erhältlichen Pocophone F1 und das iPhone XS schnitt schlechter als der BlackBerry Key2 ab.

Brownlee hat seinen Vergleich in mehrere K.O.-Runden aufgeteilt und die Aufnahmen auf Instagram und Twitter zur Abstimmung veröffentlicht. Insgesamt haben mehr als sechs Millionen Nutzer ihre Stimme abgegeben und unter anderem dafür gesorgt, dass die beiden teilnehmenden iPhone-Modelle bereits in der ersten Runde gegen Mitbewerber ausscheiden, denen man zuvor kaum Beachtung geschenkt hat. Ähnlich überraschend war wohl auch das Ausscheiden der beiden teilnehmenden Google-Pixel-Modelle in der ersten Runde.

Smartphone Kamera Test

In die Finalrunde zogen neben den beiden iPhone-Bezwingern auch das RED Hydrogen One und das Huawei Mate20 ein. Letzteres konnte im entscheidenden Duell dann souverän gegen das Pocophone gewinnen.

Die Ergebnisse werden keinen wissenschaftlichen Studien standhalten, doch vielleicht sollten die Hersteller die Stimme der Nutzer höher gewichten, als schlichte Technologie. Es ist unbestreitbar und auch längst bekannt, dass die Beurteilung von Fotos stark subjektiv ist und sich Betrachter teils von Faktoren leiten lassen, die professionellen Ansätzen widersprechen. Im aktuellen Test wurden so beispielsweise ungeachtet weiterer Details stets die helleren Aufnahmen besser bewertet.

Iphone Xs Vs Blackberry Kamera

Die besseren Kameramodelle litten teils durch den allgemeinen Qualitätsverlust, der aufgrund der Bildkomprimierung mit der Veröffentlichung auf Instagram und Twitter einher geht. Genau dieser Anwendungszweck ist für viele Smartphone-Nutzer mittlerweile jedoch wichtiger als eine Nachbearbeitung oder gar das Ausdrucken der Bilder, somit hat die Art der Durchführung dieses Vergleichs durchaus seine Berechtigung.

Nehmt euch die zwanzig Minuten Zeit für das Video. Brownlee geht hier im Detail auf die einzelnen Faktoren ein und erklärt auch, warum das iPhone XS gegen den Blackberry verloren hat, obwohl es eigentlich die bessere Kamera hat.

Video: Smartphone-Kamera-Test 2018

Mittwoch, 05. Dez 2018, 9:39 Uhr — chris
67 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • schon sinnvoll so etwas bei Instagram zu machen. Da werden die Fotos zu Pixelbrei komprimiert.
    Details lassen sich dort definitiv nicht erkennen.
    Vielleicht nen Mogelfilter der das Bild bzw. die Farben besser aussehen lässt und gleichzeitig aber unnatürlich was 90% der Leute nicht erkennen

    • Hast du 2 Wörter über die Überschrift hinaus gelesen oder musst du nur was sagen weil du zuhause nicht zu Wort kommst?

      • TurnerOverdrive

        Schau Dir den Jahrgang an: 1983

        Was willst Du von jemandem erwarten der sich so beeinflussen lässt?

      • Manfred Drescher

        Der ist noch grün hinter den Ohren oder arbeitet bei Apple… Du bist durchschaut JulianS ;-)

      • Wieso iPhones würden normaler weise auch nicht mehr kosten aber da sie von Apple sind …..;-)

      • Was hat das Alter damit zu tun?

      • Wieso, Julian hat vollkommen Recht und die Kommentare hier beweisen die Richtung der 90% ebenfalls.

        Der Farbige Kumpel auf dem Bild wird beim Blackberry eher wieder heller gemacht als er tatsächlich ist. Der Pullover und der Himmel sieht beim iPhone wesentlich besser aus.

        Es handelt sich um einen Vergleich „2018“, das iPhone X ist „2017“. Man merkt doch sehr wie die Bildung heutzutage stark nachlässt aber dennoch wollen alle studieren..

      • Sie müssen studieren, sonst will sie keiner.

      • @ChuckD Kein Abi geschafft oder woher kommt der Neid?

      • Die Frage ist, woher kommt bei dir der Antrieb zu so einer Feststellung?

  • Ich finde diese Herangehensweise nicht ganz falsch. Es ist einfach ein sehr subjektives Thema. Und btw.: Amar G. Bose hat für seine Speaker schon immer dafür plädiert, eher das subjektive Empfinden, als reine, zahlenbasierte Testergebnisse sprechen zu lassen.

    Ich muss aber doch zugeben, dass mich die Ergebnisse verwundert haben! :D

    • Warum? Die Bilder wurden alle komprimiert bis zum geht nicht mehr, und dann gewinnt das hellere Bild :D.

      Einen lächerlicheren Test hat es noch nicht gegeben. Naja ein Test vs. ungefähr 1500 anderen die das Gegenteil behaupten, da muss man echt weniger als eine Hirnhälfte nutzen um das ernst zu nehmen.

      • Hättest du auch nur annähernd verstanden, worum es bei diesem Test geht, dann würdest du dich auch mit Werturteilen wie „lächerlich“ zurückhalten.

      • Hast Du das Video gesehen Specter? Markus Brownlee ist einer der fähigsten Tech YouTuber der immer neutral an die Sache rangeht. Er bemängelt selbst, dass eine professionelle Betrachtung durch die Komprimierung nicht möglich ist. Darüber hinaus bemängelt er auch die mangelnde Detailtreue der günstigeren Smartphones. Gerade in der ersten Runde iPhone X (oder war es das Xs) gegen das Blackberry Gerät. Das iPhone erkennt die Details in Brownlees Hoodie während die Cam im Blackberry dies als Bildrauschen abtut und versucht zu glätten. Interessiert aber keinen da man auf IG und Twitter eh nicht reinzoomt.

        „Gewonnen“ hat übrigens das Mate 20 Pro.

      • Ja ich habe auch nicht gesagt, dass er das sagt. Aber ein Test in dem ich selber sage „hey eigentlich hat das was ich mache keinen Sinn; aber ich sag’s mal vorher und poste das trotzdem um meine Klicks zu bekommen“ ist und bleibt sinnlos.

      • Ich hätte das nicht als Test beschrieben, sondern als Gesellschaftsstudie. Leute auf Instagram interessieren sich nicht für das bessere Foto. Hätte er die Umfrage auf 500px gemacht, wäre das Ergebnis sicherlich ein anderes gewesen.

  • Nein, bitte nicht die Stimmen der Nutzer mit so oberflächlichen Müll höher gewichten! Nicht noch mehr künstliche Weichzeichner und überschärfte Ränder! Die Kamera des XS ist so verhunzt worden! Das macht echt keinen Spaß mehr!

  • Ein alter von 35-36 ist grün hinter den Ohren?

    Dann bin ich ja auch noch richtig jung ;-)

  • Hat jemand von euch eigentlich das Video geschaut bevor er sich über den Test aufregt? Wenn ja, dann habt ihr den Inhalt nicht ganz verstanden… Wenn nein, dann schaut es euch doch bitte an.

  • Sind wir mal ganz ehrlich… würde es iOS auf anderer Hardware geben würden die wenigstens hier noch ein iPhone kaufen…

    • Bis zum iPhone X hätte ich wahrscheinlich zum S7/S8 gegriffen. Das iPhone X fand ich dann schon wieder geil. Einfach vom Display her.

    • Das war in den 90ern schon eine falsche Annahme, als es Lizenzen für MacOS gab. Diese Clones (hatte selber einen) verkauften sich nicht so, wie es aufgrund des attraktiven Preises zu erwarten gewesen wäre.

    • Und wie soll FaceID ohne Flood Illuminator funktionieren? Warum soll ich für ein Android Flagship mit einem weit schlechteren Prozessor fast genauso viel zahlen? Weshalb soll ich auf die Integration mit macOS und watchOS verzichten? Fragen über Fragen!

      • Wer sagt das die CPU schlechter ist? Eine App die an iOS und die Geräte angepasst wurde aber nicht wirklich an Anrdoidt und deren Geräte?

      • Echt? Also Geekbench ist an die Android Geräte angepasst, ebenso wie die ganzen anderen Benchmark Tests. Ps: die Samsung Geräte hatten sogar einen internen Benchmark Modus wo kurz mal so hochgetaktet wird, damit da ne schön hohe Zahl steht, die das Smartphone aber gar nicht erreichen kann & selbst damit hat’s bei weitem nicht gereicht ;)

      • Der Kern der Aussage ist, die guten Werte kommen immer erst nach einer Anpassung der App.

        Somit ist der Vergleich für’n Popo. Ist ähnlich die die Prüfstände der Autobauer, die so prüfen das gute Werte raus kommen. Steht die Karre dann auf einen anderen Prüfstand, stimmen die CO2 Werte (als Beispiel) hinten und vorne nicht mehr.

  • Das ist ein wenig mit Mikrofontests vergleichbar.
    Bei vielen gewinnen die Mikros mit Höhenanhebung den Hörvergleich, während jemand, der mit den Aufnahmen ein Mix machen muss, die neutral klingenden, oft zehnmal teureren Mikrofone bevorzugt.
    Hat viel mit subjektivem Eindruck und Einsatzzweck zu tun.
    Bleibt aber bitte freundlich in der Diskussion…das macht immer weniger Freude, hier mitzulesen.

    • @markus
      Das mit den Mics ist ein sehr guter Vergleich!

      Deine Bitte um mehr Höflichkeit oder Respekt in allen Ehren, aber das wird hier wohl nix …

    • Das gleiche mit Monitoren und Fernseher.

      Profi-Monitore haben ein total flaues, eher dunkles Bild – neutral eben. Wer von hochkontrastigen Gaming- und Billig-Monitoren kommt, hat ein Problem so viel Geld für ein angeblich besseren auszugeben.

      Und bei TVs ist es ähnlich. Aber wenn man im Mediamarkt alle nebeneinander hat, dann gewinnt der hellste, kontrastreichste und bunteste. Ob das total unrealistisch aussieht, ist dabei total egal. Nur deshalb hat Samsung so hohe Verkaufszahlen. Und irgendwann wundert man sich, warum selbst die besten Kinofilme wie eine billige Nachmittags-Opera aussehen.

  • Hier hat praktisch immer das „hellere“Foto gewonnen – also haben die Leute, die Abgestimmt haben, nicht immer auf andere Details (vor allem Schärfe) geachtet, siehe Beispiel Blackberry gegen iPhone Xs, wo Blackberry fast 4x soviele Stimmen bekommen hat.

  • Aus einer qualitativ hochwertigen Kamera kann ich mit Nachbearbeitung und Filtern immer ein Bild herausholen, dass auch auf Instagram popped. Wenn aber übermäßiges Weichzeichnen und übersättigte Farben bereits aus der Kamera(software) herauskommen, habe ich gar keine Chance mehr auf einen natürlichen und professionellen Look. Für den Durchschnitts-Smartphone user, der seine Bilder immer nur auf 5″ Displays sieht scheint das natürlich keine Rolle zu spielen.

    Bleibt zu hoffen, dass sich die (Premium) Kamera-Hersteller von so einer Anschauung nicht übermäßig beeinflussen lassen.

    Von mir aus können die Hersteller ja einen „Social“ Modus in die Kamera einbauen, zusätzlich zu Porträt, Quadrat, Panorama etc. In diesem Modus können die Bilder dann gnadenlos gepunched werden. Wer’s mag, lässt den einfach als Default.

  • Der ganze Test ist Mumpitz.
    Hätten sie es Richtig gemacht würden viele Details auffallen. Bilder unter sich verändernden Verhältnissen zu machen ist schon mal total Banane.
    Dazu kommt wem zeigst du das Bild ? Der Otto Normalo gewichtet Dinge anders als der de weiss. Was machbar ist.

    • Da hast du schon recht.
      Nur muss auch mal betrachtet werden wer die Mehrheit ausmacht. Ich denke nicht das es die Fotoafinen Menschen ausmacht. Sondern leider eben Generation Instgram ich schaue mir alles auf meinem *achtung Ironie* 4K 5″ Bildschirm an…

  • Dem Artikel kann ich nur beipflichten, das Samsung Galaxy S6 oder S7 meines Bekannten ist gerade bei schlechten Lichtverhältnissen sogar meinem iPhone X überlegen.

    • Ja ne is klar. Da sagt z.b DXO aber etwas anderes und die haben Ahnung.
      Vergleiche ein Plattgerechnetes Bild nicht mit einem wo noch Rauschen zu sehen ist.

      • Selbst schon ein Bild gemacht und angesehen?

        Wobei ich weniger glaube das es am iPhone liegt, als mehr am iOS. Seit iOS12 sind die Bilder bei nicht perfekten Lichtverhältnissen alle irgendwie Matschig. Fällt aber erst dann auf, wenn man wirklich in die 1:1 Ansicht geht am Rechner.

  • Ich lese hier ziemlich viel „mimimimi“…
    Mein Gott, Ihr habt mit Eurem Tausend und mehr Euro Gerät immer noch DAS Flagschiff auf dem Markt.
    Macht Euch doch nicht alle so in die Hose, weil mal ein „Test“ nicht so ausfällt wie Euer narzistisches Selbstverständnis das verlangt mit welchem ihr doch immer den teuren Handykauf rechtfertigt, obwohl Ihr es Euch eigentlich nicht leisten könnt ;-)
    Das iPhone X / Xs etc. ist ein sehr gutes Smartphone.
    Genau wie das Huawei P20 Pro
    Genau wie das Samsung Galaxy S9
    Genau wie das Google Pixel 2
    Genau wie das …

    • Nein, wir wollen nur unsere Religion bestätigt sehen! :-P

    • Also wenn man morgen dann einen La Ferrari gegen einen Polo im Geschwindigkeitstest antreten lässt und beiden sagt ihr dürft nur maximal 40 km/h fahren, ist das ein ordentlicher und sinnvoller Test? Aha.
      Dann hat das auch nichts damit zu tun, ob sich einer darüber beschwert der sich für teures Geld den Ferrari geholt hat oder ob eine neutrale Person dies sagt. Ein Test/Vergleich kann entweder sinnvoll oder sinnlos sein, da gibt es keine Subjektivität. Ansonsten vergleiche ich morgen die Fotoqualität des iPhone XS mit der einer Banane.

    • Bist du immer so defensiv? Du hast bestimmt nie ’ne Schulschlägerei gewonnen, oder?

  • Was lernen wir daraus… Gar nix!!!

  • Ich finde das Mittelfazit im Artikel etwas komisch.
    Natürlich sollten die Hersteller ‚nicht‘ auf die Nutzer hören. Ein Nutzer weiß überhaupt nicht was er will (das Verkaus-1×1). Vor allem wenn man sich anschaut was die Nutzer hier bevorzugen, da wird nur nach Helligkeit, Wärme und Weichzeichner geschaut.

  • Das ganze ist also nach einem K.O. System gemacht worden, was der größte Blödsinn ist.

    Da Smartphones auch immer mehr die Kompakten ablösen, sollte man auch bedenken, dass viele Leute ihre Bilder (Urlaub, Kinderfotos, Geburtstage usw.) auch für Fotoalben oder ausgedruckte Fotos verwenden.

    Ob dann der Test noch immer so aussieht?

    Wie wäre es mit noch einer Runde, aber die Smartphones neu gemixt?

    Hier heißt es, es wurden meist die helleren Fotos genommen. Z.B. macht das Mate 20 Pro oder Pixel oft mehr Kontrast in die Bilder, wodurch sie schärfer aber dunkler wirken. Wie hätte es da z.B. gegen ein iPhone ausgesehen, die ja kontrastärmer, aber heller und mehr Details meist haben?

    Ich möchte damit nur sagen, dass dieser Test für mich der schlechteste ist, den ich je gesehen habe.

    Mein Vater würde sich wahrscheinlich wegen so eines Testes das falsche Smartphone kaufen und ärgern.

  • Das kommt davon, wenn man ein 300 Euro Smartphone für 1000 Euro verkauft.

    • Bitte, bitte, weiter auf die Schule konzentrieren oder bei Bedarf, und danach sieht es hier stark aus, direkt nochmal komplett wiederholen.

      • Keine Ahnung was ihr genommen habt, aber behaltet das Zeug besser für euch.

        Das iPhone ist nicht besser, weil es 1.000 Euro kostet – es kostet 1.000 Euro weil der Deckungsbeitrag so hoch ist! Andersrum gesagt, sind die Entwicklungskosten vom billigsten bis zum teuersten Smartphone vermutlich ziemlich gleich, weshalb sie unterm Strich auch das Selbe kosten könnten.

        Und jetzt raucht mal was weniger – macht Birne hohl!

  • Hab grad keine Zeit das Video zu gucken.
    Aber das Ergebnis verwundert nicht wirklich. Lasst die Leute zwischen Tiefkühlpizza und Gourmetessen wählen, zwischen irgendeiner Telenovela und einem „anspruchsvollen“ Film usw usf und dreimal dürft Ihr raten was jeweils gewinnt.

  • Seltsamer Test. Das ist wie mit dem loudness war im Radio. Nur weil es so ist hat das
    aber gar nichts mit Audioqualität zu tun.

  • Früher hieß der passende Spruch dazu: „Millionen Fliegen können nicht irren,…“

  • Wo ist die Überraschung bei einem ansonsten starken Markenbewusstsein, dass auch von Medien und besonders der Industrie forciert wird? Wenn ein Redakteur ein iPhone XS testet, weiß er, das ist ein iPhone. Wenn er Apple-Fan ist, wird es alleine deshalb schon gut abschneiden müssen und umgekehrt. Wenn man Geräte auf dem Prüfstand stellt und Mist, muss man sich als Leser darauf verlassen, dass dieser Tests ordentlich mit kalibriertem Equipment erfolgt sind. Das interessante dabei ist, dass nicht jedes farbechtes Smartphone die besten Ergebnisse liefert, weil der Massengeschmack mitunter ein anderer ist, von daher gewinnt auch nie die hochneutrale Studio-Technik, sondern der billige Bose-Sound. Er trifft eben den Geschmack und das ist eigentlich für den Konsumenten die Hauptsache. Schlimm finde ich das nicht, sondern der Umstand, dass das Markenbewusstsein in vielen Köpfen ein blindes Vertrauen in die Qualität auslöst. Eben Apple, eben Samsung und so weiter… Dabei geht es weniger um die Frage, welches Produkt tatsächlich besser ist, sondern welche Marke man mit sich rumtragen möchte. Wie früher bei den Autos und anderen Luxusgütern. Wenn Medienschaffende diesen Sprung in die Realität als erstaunlich empfinden, sollten Sie ganz intensiv über die eigene Arbeitsweise nachdenken. Übrigens wurde das iPhone 4 vor acht Jahren vom Nokia 5230 ausgestochen, Vor allem weil es nur ein Sechstel des iPhone kostete.

    • Die Frage ist was ist deine oder eher die Definition von Qualität? Eine in allen Belangen schlechtere Kamera ( guckt euch die Tausende von echten Tests an – die Kamera ist mit das schlechteste am Pocophone, was für den Preis auch vollkommen in Ordnung ist) wird gegen eine deutlich überlegene gestellt und der besseren wird dann aber quasi die Qualität heruntergesetzt :D.
      Ich kann über diesen Test schon den ganzen Tag nicht aufhören zu lachen, das ist so als dürfe Anthony Joshua jetzt nur noch mit einem Arm gegen Klitschko kämpfen damit man die Headline bringen kann: Klitschko gewinnt gegen viel jüngeren Joshua. Und genauso war es bei dem Test, es geht um ekelhaftes Klicks generieren. Und Tests/Beiträge, die nur das als Ziel haben und keinerlei sonstigen Sinn, machen sich eben lächerlich und mit der Zeit unbeliebt.

    • Es gibt auch verlässliche Kameratester wie DxOMark, die objektiv und markenunabhängig gute Kameratests fahren.

  • Wozu die ganze Aufregung hier? Apple hat doch noch nie das gemacht was den Nutzern bzw der breiten Masse zusagt. Und abgesehen davon ist das iPhone doch auch nicht mehr wert als 300€ nur weil Apple einen anderen Preis aufruft. Schliesslich bewerten sie ihre Geräte bei der Rücknahme selber ab.

  • Man müßte bei so einem Vergleich
    a) das Umgebungslicht identisch haben
    b) den absolut gleichen Blickwinkel garantieren, also jede Telefonkamera über ein Stativ genau gleich ausrichten
    c) sicherstellen daß vor dem Auslösen Fokus und Belichtung auf den gleichen Punkt erfolgen.
    Schon im Beispielbild des Artikels ist dies nicht gegeben.

    Fazit: Vergleich gut gemeint – aber mieserabel ausgeführt.

    Es müssen sich nur die Wolken im Hintergrund etwas bewegt haben, und schon ergibt sich eine andere Belichtungssituation.

  • Eine Kamera sollte immer die Realität so genau wie möglich abbilden. Alles andere kann man dann in der Bearbeitung machen.

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