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Zahlen zur App-Nutzung

Jahresbericht 2017: 75% starten Apps nach Tag Eins nicht mehr

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Das auf Mobil-Applikationen spezialisierte Analyse-Portal Adjust hat seinen Jahresbericht zur weltweiten App-Nutzung 2017 vorgelegt. Die Branchen-Studie, die sich in diesem Jahr auf das messbare Engagement mobiler Anwender konzentriert, hat unter anderem untersucht, wie aktiv die Nutzer neu geladene Anwendungen auch einsetzen.

Retention

Retention Rate: Minimale Unterscheide bei iOS und Android

Die Ergebnisse könnten besser ausfallen: Die Daten von Adjust zeigen, dass etwa drei Viertel der Nutzer eine App nach Tag Eins nicht wieder öffnen. Nach sieben Tagen sind es sogar bereits 75-80% der ursprünglichen Nutzer, die einer App den Rücken kehren. Im Schnitt schaffen es Apps weltweit, nach 14 Tagen lediglich 13% der ersten Nutzer weiterhin zu binden.

Dieser Wert, die sogenannte „Retention Rate“, liegt auch hierzulande bei 13% nach 14 Tagen. Nach 30 Tagen sind dann nur noch 10% der Nutzer aktiv. Keine berauschenden Zahlen, aber immerhin noch Werte, die mit denen sich Deutschland über die aktivsten Nutzer in Europa freuen kann.

Im Durchschnitt wird eine App weltweit 2,5 Mal pro Tag genutzt, wobei Entertainment-, Business- und Spiele-Apps am häufigsten verwendet werden.

Sichtbare Unterschiede zwischen iOS und Android

Unterschiede im Engagement lassen sich auch beim vergleichenden Blick auf iOS und Android feststellen. In der ersten Woche nach der Installation neuer Apps findet auf Android-Geräten eine höhere Aktivität statt, als auf iOS-Geräten. Nach einem Monat überholt iOS jedoch wieder.

Eine Eigenart, die sich auch bei den „Retention Rates“ beobachten lässt. Ein Tag nach der Installation schaffen es beide Systeme, rund 30% ihrer Nutzer zu binden. Nach 7 Tagen liegt die Retention Rate bei Android bei 16%, während iOS 18% seiner Nutzer binden kann.

Der gesamten Report steht bei Adjust zum Download bereit, lässt sich allerdings nur nach Angabe einer gültiger E-Mail-Adresse laden.

Montag, 26. Feb 2018, 17:02 Uhr — Nicolas
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  • Wie werden denn die Daten gewonnen?

  • > dass etwa drei Viertel der Nutzer eine App nach Tag Eins nicht wieder öffnen.
    > Nach sieben Tagen sind es sogar bereits 75-80%

    ähm, drei Viertel sind bei mir 75 %. Also steigert sich die Rate nach einer Woche ja nur um 5 %. Das ist nicht viel.

  • Früher war halt eben doch einiges besser. Angry Birds gab es für 0,79€ Cent und man hatte damit tagelang wenn nicht sogar Wochenlang Spaß, bis es aufgekauft wurde und dieses bescheuerten Free to Play Einzug hielt. Früher waren die Apps deutlich attraktiver und vor allem günstig. Viele Apps sind einfach auch sehr bescheiden und lohnen kaum sie weiter zu benutzen. Apps mit Abo geht meiner Meinung nach überhaupt garnicht. Spiele gibt es auch kaum noch gute die sich überhaupt lohnen würden herunter geladen zu werden. AR sah gut aus aber die Apps die es gibt sind sowas von unattraktiv dass das sich auch kaum lohnt. Ich bin nur noch äußerst selten im AppStore und nur dann wenn iFun etwas postet was es gerade im Angebot gibt oder besonders gute Apps empfohlen werden. Das hat nichts mit Geiz ist geil zu tun, viele Apps sind vom Preis her einfach total überzogen. Viele kleine Dinge haben dafür gesorgt das ich kaum noch Apps lade. Der Preis, Abomodel, der Wegfall von Light Versionen und das willkürliche löschen zuvor gekaufter Apps und nur mal ein paar Dinge zu benennen. Was auch gerne getan wurde, Apps die zuvor gekauft wurden, einfach umgestellt und man musste nochmal bezahlen obwohl man zuvor dafür auf „Lebenszeit“ bezahlt hatte. Ich kann garnicht aufzählen wieviele Apps von mir schon gelöscht wurden die ich mal teuer bezahlt hatte und die einfach so aus dem Store gelöscht wurden. Meiner Meinung nach ist der AppStore tot.

    • Naja wenn man mal ehrlich ist, sind die damaligen 0,79€ pro App bestimmt nicht kostendeckend gewesen- außer für so Verkaufsschlager wie Angry Birds. Apple hat ja auf seine Art die Ansicht App=billig auch gefördert – es gab dazu ja schon mal Artikel…
      Zusammen mit dem Unding, dass im Appstore ein Ausprobieren (Demo Version) einer App ohne zu zahlen nicht möglich ist, war es eigentlich fast schon unvermeidlich dass die Entwickler sich Alternativen wie In-App Kauf oder Abomodell gesucht haben.
      Ich z.B. könnte mir neben den angezeigten App- Updates einfach einen ‚Spenden‘ Button vorstellen. Entwickler von Apps die fleißig Neuerungen herausbringen sollten belohnt werden dürfen, wie ich finde..
      Aber ansonsten… Ich für meinen Teil habe bereits alle Apps, die ich ‚brauche‘. Dass Apps nicht mehr so boomen wie in der Anfangszeit des iPhones ist eigentlich doch auch verständlich.
      Only my opinion..

    • Ja! Ich bin auch der Meinung, dass früher zu Zeiten bei iOS 3 die Auswahl im Appstore viel reizvoller war. Wie du sagst: Für einmal 80 Cent gab es eine Vollversion und gut war es. Keine Werbeeinblendungen, keine inApp-Käufe. *seufz*

      • Aus der Reihe „Opa erzählt vom Krieg“:

        Früher™ gabs bei Apple Klasse statt Masse (oder, wie Windoof-User zu sagen pflegten: „Da gibt’s ja gar keine Software“); Masse zuhauf und ohne Klasse gabs bei Microsoft. Dann kamen die Apps, kleine Helferchen der ersten iOS-Generationen, vergleichbar mit damaligen Mac-Widgets und kleinen Indi-Programmen. Geringe Ansprüche an System und Hardware, waren sie oft nett , hilfreich und billig und eröffneten so etwas wie einen ShareWare-Markt auf iOS.

        Heute gibt es Apps in dem Sinne kaum noch, dafür recht umfangreiche und entsprechend teurere Software, dazu ein paar Perlen in einem großen Meer an Bullshit – vermutlich das sog. „gute aus zwei Welten“. Also das, was für Win-User früher™ normal war. Dass User sich darüber beklagen, ist also nicht verwunderlich. Dass Apple daraus nicht lernt, wundert mich inzwischen allerdings auch nicht mehr – leider.

    • Gernhardt Reinholzen

      Ich hab so eine Wut auf Rovio, dass sie auch das alte Angry Birds komplett mit Free2Play Mechaniken zugemüllt haben… Mittlerweile kann man das Zeug gar nicht mehr ignorieren, da man nur noch weiter kommt, wenn man alle Level mit drei Sterne abschließt. Bzw. wenn man nur 1 oder 2 Sterne schafft, gehen einem die erforderlichen Sterne für weitere Level sehr schnell aus, was den Spieler dazu bringen soll, sich per InApp Käufe Vorteile zu verschaffen…

  • Meistens merkt man ja auch erst nach dem Starten einer App, dass diese totaler Müll ist.

    Was bei mir auch ein häufiger Grund zur Löschung ist: ein Zwang mich zu registrieren um die App nutzen zu können.

  • Ist halt alles mehr heiße Luft, als es immer dargestellt wird. Den meisten Krams, egal ob Soft- oder Hardware, braucht man nicht wirklich. Das haben mittlerweile auch die Hersteller erkannt, die sich kaum noch Mühe geben. Fast alles nur noch älter Wein in neuen Schläuchen.

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