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iPhone-Fotos: Tipps vom Profi – Das Licht macht den Unterschied

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31 Kommentare 31

Tilo Gockel arbeitet als Fotograf und freier Autor und ist nicht nur für zahlreiche Fachbücher verantwortlich, sondern betreibt auch den Foto-Blog fotopraxis.net. Hier hat Gockel eine laufende Serie zum Thema Smartphone-Fotografie angefangen und versorgt uns mit bereits vier Artikeln zum Thema. Alles Einträge, die wir euch ohne Ausnahme ans Herz legen wollen.

Vor allem der zweite Teil, „Produktfotos mit dem Smartphone“, ist überaus lesenswert. In einem leicht verdaulichen Aufsatz beschreibt Gockel den Aufbau seines Produkt-Shootings mit dem iPhone 4s und demonstriert (mit beeindruckenden Beispiel-Aufnahmen) wie drastisch sich die aktuellen Lichtverhältnisse auf eure Handy-Fotos auswirken können.

Heute habe ich mir als Motiv ein kleines Taschenmesser ausgesucht. Nehmen wir an, man benötigt davon ein Foto für eine Website, einen Prospekt oder eine Auktion. Und dann legt man das Messer auf eine Schieferfliese und macht ein Foto mit dem Handy auf Automatik (bei mir: iPhone 4s, aber jedes andere ist besser). Und dann kommt das hier dabei heraus:

vorher

Das ist natürlich ernüchternd!Aber das bekommen wir hin, und dann sieht die gleiche Szene mit dem gleichen Smartphone fotografiert auf einmal so aus:
nacher

Der Text beschreibt den Einsatz passender Utensilien (Halogenlampe, LED-Lampen, Leuchtkastenfolie etc.), klärt über die richtige Nachbearbeitung auf und macht Lust auf eine eigene Foto-Session. Zur Aufnahme setzt Gockel die Profi-App 645 PRO Mk III ein.

Donnerstag, 27. Nov 2014, 18:30 Uhr — Nicolas
31 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • krass, auf dem ersten Foto hat man die Wasserflecken kaum gesehen…

    Effekthascherei

  • die App gibts aber nicht fürs 4s

  • wie Mann auf der Seite sehen kann war er mit Photoshop am werk. Das ist also kein „echtes“ Bild.

    • Man sollte schon differenzieren zwischen, der hat das gesamte Bild mit Photoshop Effekten und Retuschen verändert oder er hat eine Optimierung der Werte in Photoshop vorgenommen…
      Wenn man nur die Möglichkeiten nutzt die einem in der analogen Fotografie und Entwicklung zur Verfügung stehen sehe ich das nicht als „unechtes“ Foto an.

  • Super, genau das was ich gesucht habe. Super Tipps, ein Dank geht raus an Tilo Gockel.
    Mir fehlen nur noch Tipps für schöne Portraitsfotos mit dem Smartphone. :-)

  • danke der Blog ist so GENIAL , das zeigt das Talent und nicht das teuerste Equipment oftmals mit das wichtigste ist….
    Hat jemand Erfahrungen mit Fotoboxen ? Ist das etwas ?

    • Dito! Aus dem Grund verstehe ich viele Leute nicht, kaufen sich Bodys für Schweine Geld um dann mit Automatik zu knipsen -.- da langt auch die Taschencam wenn nicht sogar das Handy…
      Fotoboxen können sinnvoll sein, je nachdem wofür du sie einsetzen willst.
      Ist mit so ziemlich allem so :D

    • Meinst du diese Lichtzelte? Für gleichmäßige Ausleuchtung sind die gut geeignet, aber gleichmäßiges Ausleuchten tötet den optischen Eindruck genauso ab wie direktes blitzen. Für Produktbilder lieber zwei – drei einzelne Leuchten nutzen, so erreicht man natürliche Schattierungen und kann die Highlights gut hervorheben.

  • Macht doch bitte mal einen Test der 645 pro mk App !!!

  • hahaha, wer soll das denn glauben?
    das sieht doch ein blinder, dass dies zwei komplett unterschiedliche bilder sind und dass das zweite komplett auseinandergenommen un din eben gewandelt bearbeitet worden ist…

    • Lesen ist nicht so deine Stärke, oder? o.0

      • Na Deine aber auch nicht. Ich zitiere: . Für eine durchgehende Schärfe mache ich zwei Fotos, eines mit scharfer Klinge, eines mit scharfem Griff (und besserem Licht auf dem Griff), und fusioniere sie später per Focus Stacking in Photoshop.

        Aber es geht weiter: Retusche, Hintergrund anflicken, Abstandshalter löschen, dreifache Raw-Entwicklung (in Photoshop, ab CC, per Filter > Camera-Raw-Filter) und Abschlussretusche mit Farb- und Kontrastfeinschliff und Scharfzeichnung.

        Kurz: Wenn auch nicht wortwörtlich so hat Wolfgang doch recht. Niemand macht mit dem iPhone allein so ein Foto, selbst mit perfekter Beleuchtung nicht.

      • Darum gehts doch auch nicht. Es geht darum, mit den richtigen Kniffen alles aus den Fotos herauszuholen. Und die richtige Fotografiertechnik (z.B. 2 Aufnhamen) sind essentielle Dinge, die man dann beim Fotografieren beachten muss, um das Ergebnis zu erarbeiten.

        Zudem ist Photoshop essentieller Bestandteil der Fotografie. Selbst mit der teuersten DSLR bekommst du nicht so ein Foto wie das aufbereitete iPhone Bild. Selbst die Profis bearbeiten jedes Bild nach.

        Irgendwelche Kontrastreichen und Farbenfrohen Bilder macht man nicht mit der Kamera. Man nimmt bewusst so auf, dass man möglichst viele Details erfasst und erzeugt den gewünschten Bildeindruck dann mit der Nachbearbeitung.

      • > Selbst die Profis bearbeiten jedes Bild nach.

        NUR die Profis bearbeiten jedes Bild nach. Der typische iPhone User knipst und legt ab – fertig.

      • @Hirsedirse2: Wolfgangs Post impliziert, dass es sich lt. Artikel um ein- und dasselbe Foto handelt, was -auch nach deiner eigenen Aussage- definitiv nicht der Fall ist. Einfach zu lesen und einfach zusammen zu fassen.

  • Ich hab‘ auf dem Atari Mandelas gemalt, die sahen besser aus!

  • Mit Photoshop, damit verbringt er ja auch die meiste Zeit, hätte er auch das erste Bild zum 2. machen können.
    Aaaaber das Licht macht ja den Unterschied. ;) Er hat sicher lange Weile, wenn er sonn Kram schreiben muss.

    • Hätte er nicht. Die Grundbasis für eine gute Bildbearbeitung, ist immer ein gutes Bild. Dieses dumme Photoshop Kommentar liest man hier oft und hört man auch sonst ständig. Photoshop ist kein Zauberwunderwerkzeug das mit einem „mach mal schön Button“ arbeitet. Ohne die gelungene Fotovorlage (so auch in seinem Artikel zu lesen (da es ja hauptsächlich um die richtige Beleuchtung geht)), holt auch ein Fotograf, der mit Photoshop arbeitet, nichts mehr aus dem Bild heraus – bzw. wäre es unsinnig überhaupt damit anzufangen.

      Und für die die hier wirklich interessiert sind: Das ist ein ausgesprochen guter Blog. Lesenswert!

  • Jeder, der sich halbwegs für Fotografie interessiert, weiß, dass das Licht 50% des Fotos macht. Von daher nichts neues. Und er bastelt echt viel in Photoshop rum. Ich weiß nicht, wohin das führen soll, aber wenn ich mit dem iPhone fotografiere, dann doch, um auch schnell zum Ergebnis zu kommen und nicht, um dann noch Stunden in PS zu sitzen. Zudem hat er auch Hardware da, die man normalerweise nicht im Haushalt hat.

    Da sind die Jungs schon kreativer: https://www.youtube.com/watch?v=q6ISHsoVSWM

  • Tilo ~gallo~ Gockel

    Servus zusammen, das freut mich, dass der Artikel so ein Interesse auslöst. :-)
    Zur Photoshop-Diskussion pro/contra usw. hier ein kleiner Aufsatz mit Bildbeispielen — for whom it may concern. Viel Spaß wünscht ~gallo~

    http://fotopraxis.net/2013/05/.....aber-wann/

  • … und hier nochmal alle Vorher-/Nachherbilder*, enjoy!
    http://fotopraxis.net/2014/11/.....phone-i-2/

    Leute, de facto ist da nicht viel dran gemacht in PS (seht Ihr unter dem Link), das Licht ist wichtig. Photoshop ist nicht wichtig. VG

    * für die Pfui-Photoshop-Fraktion …

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