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Aus der Not geboren

Mit dem iPhone zum Briefkasten: Handyporto und ein Pages-Briefumschlag zum Falten

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69 Kommentare 69

Manchmal muss es eben schnell gehen. Heute früh wollten wir einen wichtigen Brief zur Post bringen, standen aber vor dem Dilemma, weder Briefmarken noch die passenden Briefumschläge zur Hand zu haben.

handy

Das Briefmarken-Problem lässt sich glücklicherweise durch das Hanndy-Porto der Deutschen Post lösen. Zwar kosten die SMS-Briefmarken nicht 60 Cent, sondern fast einen Euro, dafür lässt sich die Marke aber auch binnen weniger Sekunden anfordern und taucht auf dem iPhone umgehend als SMS-Nachricht auf – eine wesentlich elegantere Alternative zum umständlichen Porto-Kauf im Online-Shop der Post. Nicht zuletzt, da das ehemalige Staatsunternehmen hier eine Mindestinvestition von 10€ voraussetzt.

Also. Bestellen wir die Briefmarke per SMS. Alles was man dazu machen muss ist das Stichwort „Brief“ an die 22122 zu senden. Die Post schickt euch daraufhin einen 12 Stellen lange Code zu, der oben rechts auf den Briefumschlag geschrieben werden muss.

portopaper

Womit wir beim zweiten Punkt angelangt wären. Wir hatten ja nicht mal mehr Briefumschläge. Hier sind wir auf Pages ausgewichen und haben uns in fünf Minuten die folgende Vorlage zusammengeklickt. Der Briefumschlag zum Selber-Falten gewinnt zwar keinen Schönheitswettbewerb, dafür lässt sich die Adresse und die SMS-Briefmarke direkt am iPhone eintragen und gestattet so den umgehenden Druck des fertigen Kuverts.

pages-brief

Anders formuliert: Auch ohne Briefmarken und Briefumschläge kann der Weg zum Briefkasten im Fall der Fälle angetreten werden. Ein iPhone, ein Drucker und ein Stück Tesa reichen dafür vollkommen aus.

Wer sich die Pages-Vorlage speichern bzw. bei ihrer Verbesserung helfen möchte (momentan sind die Linien noch ein bisschen schepp), kann das Dokument hier herunterladen: Portopost.zip
breif-fertig

Donnerstag, 23. Jan 2014, 14:42 Uhr — Nicolas
69 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Stabdard-Brief kostet nicht 60 sondern 58 Cent. Und für fast den doppelten Preis kann mich die Post mal – verzeiht die Wortwahl – kreuzweise am Arsch. Geht’s noch? Kosten, weil Papier und Herstellung gespart und dafür noch draufbezahlen. Ne. Ich weiß, alle Schaltjahre mal 42 Cent draufzahlen geht ja. Aber mir geht’s da ums Prinzip.

  • Fehlt nur noch die Druckfunktion am iPhone für unterwegs.. ;)

  • Kostet 60 Ct, Preiserhöhung verpennt?

  • Übrigens ist es am Briefmarkenautomaten nicht weniger lächerlich: schmeißt mal nen Euro rein. Testgelände Word teilweise in 1-Cent-Marken ausbezahlt. Im ernst, was soll das? Auch umwelttechnisch finde ich das unter aller Kanone. Aber Hauptsache keinen Cent wieder rausrücken. Ich hab die verarsche und den miesen Service der Post echt gefressen.

    • Testgelände Word? Aha. Wann die lernfähige Korrektur endlich kommt, frage ich mich.

      Soll heißen: Restbetrag

      • Ich wundere mich, dass die Autokorrektur noch jemand nutzt. Das wird bei meinen iOS-Geräten immer als erstes abgestellt.

      • Hans Werner von Umwucht

        Machs wie ich, sammeln und dann 60x1cent marken drauf kleben.
        Ich schreib hinten immer noch ein nettes „viel spaß“ drauf ;)
        Oder warten bis du ne karte versenden kannst. Sieht immer gut aus :’D

      • Man könnte natürlich auch einmal drüberlesen bevor man den Kommentar abschickt…

      • Die Rechtschreibkorrektur in iOS ist doch lernfähig. Hat man einen Autokorrekturvorschlag mehrmals abgelehnt, wird das zunächst als falsch erkannte Wort fortan als richtig gewertet. Ich finde die Autokorrektur wirklich nützlich.

    • Speziell dafür lade ich mir immer ca. 10 € auf die Geldkarte, dann kann man auch krumme Beträge passend zahlen ohne Rückgeld in Form von Marken.

  • Richtig cool. Dürfte nur billiger sein, für immer ist das also keine Lösung.

  • Coole Sache, wusste ich noch nicht. :)

  • Finde die Möglichkeit mit dem Handy Porto gut – aber die Umsetzung per SMS und der Preis geht gar nicht!
    In der App „Post Mobil“ sollte einfach die Möglichkeit bestehen, eine Briefmarke per Internet (also ohne SMS-Kosten) zu bestellen und genau 60 Cent per PayPal zu bezahlen!
    Wenn die Post wollte, könnte sie, sie will halt nicht und deshalb nutze ich es nicht! Wer 1,00 € für ne 60 Cent Marke zahlt, macht das nur, weil er in einer Notlage ist (Post zu oder zu weit weg). Wer die Notlage anderer Menschen finanziell ausnützt ist für mich absolut aller tiefste Schublade – man könnte schon sagen Asozial.

    • Ich würde vermuten der Aufpreis ist nicht dafür gedacht dir die „Marke“ zukommen zu lassen sondern viel eher für den Mitarbeiter bei der Post. Der Code kann nämlich aller Wahrscheinlichkeit nicht automatisch ausgelesen werden (im Gegensatz zu Briefmarken) sondern muss tatsächlich händisch geprüft abgestempelt werden. Ist aber nur so eine Vermutung… :)

      • Das die Briefmarkenzahlen nicht maschinell ausgelesen werden können glaube ich nicht, handschrifliche Adressen werden ja auch maschinell erkannt!

      • Ist aber nicht so. Die Kosten kommen tatsächlich daher, dass der Brief händisch bearbeitet werden muss. Lies mal Handyporto auf Wikipedia.

    • Notlage? Das ist sogar unterlassene Hilfeleistung. Und schlimmer noch: wenn jetzt jemand auf dem Weg zu Post verunglückt, dann ist die Post mit ihren überzogenen Briefmarkenpreisen schuld!

  • @Clinnt Das trifft es genau! Kann mich dem nur anschließen.

  • Ich verstehe auch nicht warum das ganze mit solchen preisen belegt ist. Vor geraumer Zeit hat DHL auch die Preise an der Packstation wieder auf normales Schalterniveau angehoben und den Rabatt von 1€ Online-Exklusiv belassen…
    Erst begründen Sie die Technik mit Kostenersparnis durch Personal und dann kassieren Sie an dieser Stelle noch mehr ab.

    Das ganze ist bei den Briefmarken noch ein Stück extremer.

  • Normale Briefe haben doch eh nur Nachteile und sind überflüssig :)

    Jemand der auf einen Brief besteht und keine Behörde ist, mit dem mache ich einfach keine Geschäfte :P

  • Unberücksichtigt des (hohen) Preises gibt es keine Restriktion hinsichtlich der Größe des Umschlages und des Gewichtes. Also könnten z.B. Bewerbungsunterlagen versendet werden die zurzeit 1,45 € kostet.

    Hoffentlich fängt jetzt nicht ein Diskussion über die analoge Bewerbung an.

  • Ich hatte damals mal eine Drittanbietersperre setzen lassen. Der Dienst ist dadurch nicht nutzbar oder hat sich was geändert?

  • Geht das auch mit Maxibriefen die normalerweise 1,45€ kosten?

  • mal n Kommentar ohne Portokosten als Inhalt:

    Wie krieg ich die Vorlage denn auf mein Iphone-Pages – kann ich das dann da ebenfalls bearbeiten und ausdrucken oder nur am Mac?
    Oder hat mir jemand so ne Vorlage als Word-Datei?

    • Hey Benny Du kannst die Vorlage in Pages öffnen und bearbeiten. Wenn Du sie Deinen Wünschen entsprechend angepasst hast, kannst Du bspw. auf dem iPhone über das Einstellungsmenü unter „Freigabe und Drucken“ (beim iPad hat das ’ne eigene Taste) die Datei als „Kopie (ver)senden“ und dort dann auswählen: Pages, PDF, Word und ePub werden unterstützt. Den Export nach Word empfehle ich nicht – bei mir werden die Inhalte der Vorlage katastrophal angezeigt. Als PDF funzt die Sache und natürlich als Pages-Export. Über Deinem Kommentar findest Du übrigens einen Kommentar von mir mit einer angepassten und etwas subtileren Vorlage (auf Basis des iFun-Templates) zum Download. Viel Erfolg und viel Spaß! Ach ja, drucken kannst Du auch direkt mit dem iPhone aus Pages heraus, allerdings braucht es dazu bspw. einen airprintfähigen Drucker. :)

  • Pingen.com – Briefe als Service

  • Bei den Preisen und wenn es ein Notfall ist, dann doch gleich unfrei verschicken und das Strafporto bezahlen. Der Empfänger wird sich freuen. Wie hoch das Strafporto ist kann ich jetzt nicht sagen, aber es müsste am Ende ca. der doppelte Preis sein.

  • Wer mal in die Post-App guckt, findet auch Geschäfte, die unabhängig von der Post Briefmarken verkaufen. Bei mir liegt eines dieser Geschäfte (ein lange geöffnetes Bistro) genau gegenüber vom Briefkasten. Das ist billiger, und schöner sind echte Marken (oft) auch. :)
    (Okay, den fehlenden Briefumschlag rettet das nicht, und als schnelle Notlösung ist das SMS-Porto sicher ’ne gute iPhone-Lösung. ;))

  • steig‘ auf’s rad und bring‘ den brief/
    das porto sparen ist mein leben/
    denn wer einst nach marken schrie/
    dem kann ich nun mein iphone geben/

    und ein tragbaren internetzugang mit wlankabel und so ;)

  • Und das funktioniert nicht immer hab von 3x Briefen 2 wiederbekommen nach Wochen , und das lustige ist das selbst Mitarbeiter der Post nicht wissen was das für zahlen sind. Da geh ich doch lieber wieder nostalgisch Briefmarken kaufen

  • Is ja cool… Wenn man’s eilig hat…

  • Very witzig, auf iPhone Ticker ein iPhone Bericht über Pages auf dem iPhone… Mit dem iPhone Brief schreiben und mit dem iPhone drucken… Dann sogar noch einen Briefumschlag mit dem iPhone drucken ….

    Nur versteht MEIN iPhone leider euren .zip link nicht!!!

  • Der Preisaufschlag ist doch offensichtlich für den Premium Anbieter der SMS. Die schnappen sich locker 50% und die Post legt für so einen Service nicht noch drauf (wenn sie sonst z.B. Nur 25ct Auszahlung bekommen). Also ist das ein payment problem!

  • Ich faxe meine Briefe immer. Ist kostenlos solang es keine Sonderrufnummer ist und wird genau so anerkannt wie ein Brief und es ist sofort da und ich habe eine Bestätigung, dass es angekommen ist.

  • Mit der E-Post APP hätte man sich Tesa , das Papier und Druckertinte gespart. (zu den teuren 0,60€)

  • Man kann übrigens für 0,85€ auch Postkarten verschicken.
    Einfach „Karte“ an diese Nummer schicken.

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