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iPhone-6-Bauteil „Phosphorus“ barometrischer Drucksensor

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57 Kommentare 57

Bei dem auf einer Zeichnung aufgetauchten, und bislang für einen Coprozessor gehaltenen Elektronikbaustein mit Codenamen „Phosphorus“ handelt es sich möglicherweise um einen barometrischen Drucksensor.

bosch-bmp-280

Die Bosch-Tochter Sensortec hat ein entsprechendes Bauteil im Programm. Der nur 2,5 auf 2 mm große Drucksensor BMP280 ist laut einem Leserkommentar auf der US-Webseite Mac Rumors mit dem als Phosphor titulierten BMP282 vergleichbar. Bosch vertreibt dieses Bauteil als geeignet für mobile Anwendungen wie Indoor-Navigation, Fitness-Monitoring oder Wettervorhersage. Der Sensor misst den absoluten atmosphärischen Druck sowie die Temperatur und erlaubt zudem die präzise Ermittlung der Höhe.

Ein Blick auf Produktbeschreibung von Bosch lässt erkennen, dass das Bauteil mehr oder weniger perfekt zu diversen Erwartungen und Gerüchten rund um den Leistungsumfang kommender iPhone-Generationen passt:

Barometrische Drucksensoren sind die technische Basis für viele neue mobile Anwendungen: von der Indoor-Navigation mit stockwerksgenauer Höhenermittlung – etwa für die Orientierung in Einkaufszentren – über die Wettervorhersage bis zur Ermittlung des Kalorienverbrauchs in Sportuhren. Auch für viele Anwendungen im Gesundheitswesen ist eine Druckmessung von zentraler Bedeutung: zum Beispiel für Spirometer, die das Lungenvolumen ermitteln. Hochwertige Smartphones sind heute standardmäßig mit solchen Sensoren ausgestattet.

Damit sind weiteren Spekulationen rund um die Leistungsumfang des iPhone 6 Tür und Tor geöffnet.

Montag, 25. Aug 2014, 20:04 Uhr — chris
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    • Liest du eigentlich mal die eigenen Kommentare?

      • Falls dich das „Als“ als scheinbar Zusammenhangslos siehst, kann ich nur sagen, dass er eventuell Hesse ist. Da benutzt man „als“ auch im Sinne von „immer“. Der Satz könnte also auch heissen „Immer her mit den Neuigkeiten.“

  • Für Druck etc. cool, Temperatur wird kaum möglich sein, im inneren des iPhones ist es wärmer als aussen…

    • Ich denke darum geht’s auch nicht. Interessant da eher die Indoor-Navigation

    • Hast Du es nicht verstanden –
      BAROmeter !!!

      • Temperatur auch, lesen!

      • Nur weil es der Chip kann! Muss es nicht genutzt werden! Macht ja keinen Sinn im iPhone

      • Wenn man es schafft das es die Außentemperatur und nicht die im inneren des iPhones nutzt ist das schon cool

      • Was wollt ihr denn Wissen, für was der Sensor dann genutzt wird. Er kann Temperaturen messen, wo die Temperatur dann gemessen wird ist doch erstmal egal. Aber Hauptsache mal wieder dagegen geschwätzt um sich wichtig zu machen. Am besten man liest nur noch die Artikel und spart sich das Halbwissen der Kommentare.

    • Das Thermometer ist nötig, um temperaturbedingte (zum Beispiel Abwärme vom Prozessor) Druckunterschiede herauszurechnen.
      Meine ich zumindest so gelesen zu haben. Das Bauteil an sich ist ja nicht neu, hatte ich schon vor 15 Jahren in meiner Armbanduhr zur Höhenmessung – und wenn sich die Höhe nicht verändert, kann man damit die Luftdruck Tendenz ablesen.

      • Durch die Abwärme vom Prozessor wird aber der Luftdruck nicht erhöht. Es ist ja ein offenes System.

    • Sensor nach außen und die innere Seite abschirmen, fertig.

  • Klar ist das voll cool, auch wenn die meisten das nicht brauchen (ich auch nicht!).

    Wenn es Kaffee kochen könnte wäre es super *Sarkasmus-Modus aus*

    • Kaffee kochen kommt in der nächsten Version mit Segafredo-App! Problem mit dem Milchschum verklebten Lightninganschluss beim Cappuccino muss noch gelöst werden!-)

  • Einer knallt die Tür zu und die Wetter-App meldet einen Tornado …

    • Und wer ne feuchte Aussprache hat, löst einen Monsum aus!

      Im ernst, das Ding muss doch dann ne Öffnung nach drausen haben.Wo soll die denn sein?

      • Ähm, Lautsprecheröffnungen? Kopfhörerbuchse, Netzteilanschluss????

      • Ähm, überleg vielleicht nochmal ganz genau??? Kopfhörer und Netzteil machen sich sehr gut für sowas wenn beides eingestöpselt ist…

        Und Lautsprecher: Um das vorherige Beispiel fortzusetzen: Ich mach Metallica an und der Tiefenmesser zeigt dann auf einmal 20,000 Meilen unter dem Meer an oder was?

      • Mitten auf dem Display

      • Da Metallica von Siri mitgehört wird, werden die 20.000 Meilen direkt wieder abgezogen und es stimmt wieder. :))

  • Gabs ned mal Gerüchte das es spritzwasser geschützt sein soll? Wenn ja wie soll der Sensor dann arbeiten wenn das Gehäuse abgedichtet ist?

  • Wasserdicht ist nicht gleich Luftdicht.

  • Das heißt die Ortung (NSA/BND/polizei) ist jetzt in alle Dimensionen perfektioniert, danke Apple!

  • … haha! Und wenn ich vom Büro in unsere Werkhallen laufe (alles ebenerdig), bin ich auf einmal im 3. Untergeschoss, weil die Hallen mit Überdruck belüftet werden.

  • Ui, interessanteste Neuigkeit bisher! Für die Höhe überm Grund brauchts dann aber immer die GPS Position, für die Höhe der Erdoberfläche, plus den aktuellen Luftdruck vom Wetterdienst? Oder versucht der Sensor das Stockwerk allein über die Druckänderung zu bestimmen?

    • GPS spuckt nur LL aus und nicht LLA. Bei 15m Radius wär der Sensor für arsch!

      • Ja, aber über die Koordinaten lässt die Höhe der Erdoberfläche mit einer Topografischen Karte ermitteln.

    • Apps die das nutzen werden eine Referenzhöhe kennen müssen, d.h. es wird einmal „genullt“ wenn Du im Erdgeschoss bist. Dann geht’s über die Differenz. So arbeiten auch z.B. Outdoor-Kameras wenn Du mit ihnen Tauchen gehst. Vor dem Abtauchen einmal nullen, sonst kennt sie Deine Tiefe nicht.

  • Leute. Barometrische Sensorik ist nichts neues. Es gibt zB ziemlich alte G-Shocks, die so etwas, vielleicht nicht so genau, schon hatten. Umstände wie Gerätetemperatur und Umgebungsgeräusche werden anhand von weiteren Sensoren und Algorithmen rausgerechnet. Alles wird jut ;)

  • Leute.. Das ist ein Barometer!
    Es reicht total aus das Ding einfach irgendwo im Handy zu verbauen. Selbst ein „wasserdichtes“ iphone hat genug „Löcher“ um die Messung möglich zu machen.

  • Das ist ein Barometer… Selbst meine wasserdichte Uhr hat eines verbaut. Wo bitte ist jetzt das Problem!?

  • Ich bin mal gespannt, ich habe selbst mal den Vorgänger dieses Sensors verbaut (BMP180).
    Es funktioniert bis auf +/- 1m genau, ist die frage wie gut Apples Algorithmen sind.
    Aber da haben die sicher mehr drauf als ich :)

  • Wenn dann z.B. ein Vollidiot neben mir steht, dann zeigt mir mein iPhone womöglich eine Höhe von 20.000m an. Praktisch, so ein tragbarer Intelligenztest, der im Vorbeigehen das Vakuum mancher Hirne misst…

  • Da können die Drohnen genauer feuern, weniger Kollateralschäden.

    • wäre doch einfacher, wenn man statt des Barometers eine Nano-Zündladung einbaut, welche einen effektiven Schadensradius von 1m hat. Wozu der ganze aufwand noch mit Drohne usw..? ;)

  • Hatte mein Galaxy S3 auch schon…

  • Wow, wahnsinnige Kommentare.
    Experten unter sich!!!!

  • Meine Firma hängt auch überall mit drin :D

  • Tolli!

    Kaufhausnavigation via Barometer. Darauf muss man erstmal kommen …

  • Immer wieder erheiternd die ganzen Kommentare :D „Tragbarer Intelligenztest“ Haha :D

  • lustig ist ja, dass barometer schon seit ewigkeiten bei vielen android mittel- und luxusklasse handys verbaut werden… samsung, htc…

    und da hiess es von seiten der appleianer immer: wer brauch das.
    jetzt soll das überdimensionierte iphone (hey, das 4,7er wird so gross wie nen 5,2er von LG *gröhl*) nen baro bekommen und die apple gemeinde dreht am rad, wie geil das ist…

  • Wie unterscheidet so ein Sensor das Herunterfahren mit einem Fahrstuhl vom Druckabfall durch schlechtes Wetter?

    • Eine vergleichbare Druckänderung durch Wetter dauert Stunden…
      Wenn Du mit dem Fahrstuhl runter fährst, steigt allerdings der Druck… aber schon verstanden was Du meinst ;-)

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