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„iOS im Auto“: Neue Screenshots zeigen Apples Fahrzeug-Integration

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Im Rahmen der Eröffnungsrede zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2013 wurde mit ein paar knappen Sätzen „iOS im Auto“ angekündigt, eine erweiterte Integration von Apples Mobilbetriebssystem in die Fahrzeuge verschiedener internationaler Hersteller.

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Auf Apples Webseite wird die Funktion mit den folgenden Worten als „der beste Beifahrer“ beschrieben:

„iOS im Auto“ integriert dein iOS Gerät und das iOS Gefühl in das Armaturenbrett in deinem Auto. Wenn ein Fahrzeug „iOS im Auto“ bietet, kannst du das iPhone 5 anschließen und über die Bildschirmanzeige und Steuerung im Auto oder über Siri Eyes Free interagieren. So kannst du einfach und sicher telefonieren, deine Musik steuern, Nachrichten senden und empfangen, Wegbeschreibungen abrufen und mehr. Alles ist so gemacht, dass sich das iPhone darauf konzentrieren kann, was du brauchst. Und du dich auf den Verkehr.

Perfekt wird diese Integration natürlich erst, wenn die Fahrzeuge anstatt einfach den Bildschirm eures iPhone zu spiegeln ein für die Nutzung im Fahrzeug optimiertens iOS-Layout anzeigen. Wie das aussehen könnte bzw. wohl wird, zeigen jetzt auf Twitter aufgetauchte Screenshots. Die Bilder zeigen eine Version von Apples Karten-App im klassischen GPS-Layout, mit einer im Gegensatz zu den vorab von Apple veröffentlichten Bildern auf die Seite verlegten, deutlich übersichtlichen Navigationsleiste.

Konkrete Termine bezüglich der Verfügbarkeit des neuen Systems gibt es noch nicht. Apple hat angekündigt, dass die ersten Hersteller in diesem Jahr kompatible Fahrzeuge auf den Markt bringen werden.

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Mittwoch, 22. Jan 2014, 8:03 Uhr — chris
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  • Nette Idee. Jetzt müssen es nur noch sehr viele Autohersteller anbieten.
    Zu befürchten wäre da noch, dass das die Autohersteller vom Preis her richtig krachen lassen.

  • Oh toll, die unvollständigen Mistkarten von Apple jetzt auch im Auto. Ich sehe schon reihenweise Autos in der Pampa landen. ;-)

    • Also ich reise mit Apples karten teilweise besser als mit den Karten von Becker oder garmin!

      • Ich nutze die Apple Karten auch zu 90%. 10% dann über die tomtom App wenn es ne größere Strecke ist.

    • es geht hier nicht um die karten-app, diese dient nur als beispiel. es geht um einen standard für die hardware-integration sowie eine weitere für den gebrauch im auto optimierte ansicht der apps (vergleichbar mit den verschiedenen ansichten „optimiert für iPhone 5“ oder iPhone- versus iPad-ansicht). alle entwickler werden eine autoansicht anbieten können, also auch tomtom oder sogar iFun.
      was die hardware-integration angeht, braucht man im auto eigentlich nur einen größeren touchscreen und einen home-button für siri sowie anschlüsse für strom, sound und bild. vielleicht kommen ja noch schnittstellen für einen leistungsfähigeren gps-empfänger, der vom auto bereitgestellt wird, sowie für die räderdrehzahl hinzu.
      mehr sollte es auch nicht sein, da die produktzyklen für autos viel länger sind als für handies.
      apple wird also versuchen, die anforderungen hier minimal zu halten. ziemlich intelligent und typisch für apple.
      das ganze geht nämlich nur, wenn man sich mit autoherstellern, hardwareherstellern und softwareanbietern auf einen gemeinsamen nenner einigen kann. in der position ist nur apple wegen dem streng kontrollierten eigenen ökosystem, über das viele meckern …
      no way, das mit android zu realisieren, es geht nämlich nicht um die technische machbarkeit, sondern um das schaffen von standards. das wird schwer, wenn jeder hardwarehersteller und programmierer machen kann, was er will.

      • Aha! „No Way, das mit Android zu realisieren…“

        Da solltest du dich besser informieren! Genau das macht nämlich Audi gerade.

    • @technikelse: es geht nicht um die karten-app, die dient nur als beispiel. es geht um das schaffen eines hard- und software-standards, den alle autobauer und app-entwickler kennen und nutzen können. das geht nur in einem geschlossenen ökosystem, nicht wenn jeder machen kann, was er will wie bei android.

      • und dieser standard wird minimal sein, da autos und handies sehr unterschiedliche produktlebenszyklen haben. also die definition eines touchscreens, eines home-buttons für siri, stromzufuhr, übertragung von sound und bild. vielleicht kommen ja noch mal irgendwann schnittstellen für einen stärkeren gps-empfänger sowie einen raddrehzahlsensor hinzu. externe antenne oder sap-protokoll fürs telefonieren sind m.e. nicht drin.

    • Du hast die bestimmt nicht einmal getestet oder? Nur auf Vorurteile gehört Apples Kartr wurde nach dem fail Release echt extrem gut verbessert

    • Die Karten sind von TomTom und sehr gut. Fehlerhaft importiert waren die POIs und die dürften inzwischen korrigiert worden sein.

  • Hm… Also ich weiß ja nicht, ob ich unbedingt ein „Springboard“ im Auto haben muss. Unsere Straßen sind schon mies genug… ;-)

  • Bin gespannt, wie das Rennen im Auto um die vernetzte Vorherrschaft ausgehen wird. Android scheint mir da zurzeit die besseren Karten zu haben, weil für Fahrzeughersteller flexibler und vor allem mit besseren Karten versehen. Beispiel: Audi mit Street View Integration etc.

  • Ich finde es schon bezeichnend, wie sehr man sich Gedanken darüber macht, dass ich im Auto die Musik und Navigation meines Handys nutzen kann. Die Grundfunktion eines Handys, das TELEFONIEREN mal vernünftig über die Außenantenne (rSAP !) zu unterstützen, ist bei einem „Bussiness Handy“ natürlich nicht so wichtig. Frustig, Ralf.

    • Ich habe eigentlich das Gefühl, das die meisten Leute nicht das Telefonieren als Hauptfunktion in einem Smart“phone“ sehen.
      Das Gerät hat sich halt verändert. Von einem reinen Mobiltelefon zu einem Multifunktionsgerät. Welches eben AUCH eine Telefonfunktion bietet.
      Wenn Dir die Telefonfunktion in aktuellen Smartphones nicht gut genug ist nimm dafür doch ein älteres „Handy“…

    • In der letzten c’t gibt es zu diesem Themenkomplex einen Schwerpunkt – aber auch dort geht es eher weniger um’s reine Telefonieren. Außenantenne wird dort aber als nicht mehr so erforderlich dargestellt, weil die aktuelle Mobilfunktechnik (UMTS, LTE) mittlerweile ausreichend stabile Verbindungen auch aus dem Auto heraus garantieren.

  • Ich habe lieber Fahrspaß im Auto. Dieser ganze technische Rotz heute macht davon mmM nach viel kaputt. Mein jetziges Fahrzeug hat ABS – reicht!
    Beim nächsten ist ESP noch mit dabei – mehr nicht!

  • Ein im Dunst herumschwebender Link verlangt dem Autofahrer eine viel längere Zuwendung ab als ein herausmodellierter „Knopf“, bei dem in einer hunderstel Sekunde klar ist von wo bis wo er genau reicht und wo man tippen muß um ihn zu treffen.

    Bedienelemente im iOS7-Design sind der Sicherheit extrem abträglich.

    Wie man so etwas überhaupt zulassen kann ist mir schleierhaft.

  • mario hermanitz

    ihr denkt alle viel zu kompliziert. ich fahre nen chevy cruze mit mylink. ich schließe mein iphone an und kann jetzt schon apps am touchscreen bediehnen. das is praktisch. keine große hardware. dafür is das iphone verantwortlich. so kanni jetzt das internetradio am touchscreen bediehnen und am handy kanni mails checken wenn ich an der kreuzung stehe. oder auch karten. ohne switchen zu müssen. einfach genial. und in zukunft sollte das dann mit allen apps des iphones so gehn. hatte auch schon mehrere updates für das mylink schon mehr als so mancher android user.

  • Vielleicht gibt es dann auch mal ein ordentliches Radio (doppelte Bauhöhe) mit TouchScreen und einer GUTEN Integration und Bedienung am Radio.

    Die aktuellen Moniceiver bieten nur eingeschränkte und halbherzige Umsetzungen.

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